Friday, August 19, 2005

Piefke Saga

Tja naja, well,... was soll ich sagen, ich bin nun Heimwerkerking. Nach erfolgtem Umbaue und damit assoziertem Rückenschmerzen melde ich mich heute zur Abenteuerniederschrift. Die letzten Tage waren ein wenig stressig, Fliesen raus, Fliesen rein, Bäume zerschneiden, Wände streichen,... Arbeit, viel Arbeit, aber hat Spass gemacht. Das wahre Abenteuer hat sich aber wieder mal an einem Nebenschauplatz zugetragen, es scheint eigentlich immer so zu sein, ... aber was solls. Morgen, also am Samstag wird geheiratet, ich als Captain bin auch zu diesem Feste geladen und ich hab mich daher dazu durchgerungen mich mit dem Gedanken anzufreunden einen neuen Anzug mir zu besorgen, was aber nicht anzüglich verstanden werden darf. Nun denn, ich meine ich will doch keinen weiteren schwarzen oder anthrazitfarbenen Anzug da ich die schon mein eigen nenne, also hat es ein brauner Anzug sein müssen. Wie auch immer hab ich dann mich in die Welt-statt Innsbruck begeben und begonnen all die sogenannten Herrenausstatter abzugrasen, mag es daran liegen, dass ich nur mit Shorts unterwegs war, oder mein "lockig langes blondes Haar" hat mir nur mässigen Erfolg eingebracht, mitunter kann auch die große Größe, die Abweichung jeglicher Norm, den vorläufigen Misserfolg des Kaufversuches ausmachen. Schlussendlich, wie immer nahe dem Wahnsinn, an einem verregneten Nachmittag war ich fündig geworden, es wurde schlussendlich ein stylisch-dunkelbrauner Anzug. Mir als stylebewussten Piraten hat sich folglich sogleich die Frage nach dem passenden Darunter und Damit aufgedrängt. Sie werter Captainfloggoblogleser hätten wahrscheinlich gesagt, ein Pirat geht immer ohne, oben ohne da braungebrannt und gestählt, unten ohne da sowieso nicht notwendig, Schuhe sind an den Sandstränden eher kontraindiziert und so weiter. Es sich an meiner bergsportlich-figürlichbegründeten partiellen Bräune, ein sogenannten Tscheggenpirat, meinem "Understatement"(was auch immer das sein mag, aber es klingt cool und abgeklärt) und meinen kälteempfindlichen Füsschen. Aber gerade diese besagten Füsschen haben es in sich. Ich wollte jegliche Anzüglichkeiten vermeindent keine schwarzen Schuhe zu meinem Anzug tragen so hat das feminin überprägte, zumindest sein SexandtheCity, Schuhshopping sein müssen. Nun denn wieder in die Elefantenabteilung, nicht aber zu "Zoofranz", im mittleren Oberinntal war gleich aus gesucht, keine dunkelbraunen Schuhe in der Kindersarggröße 46 vorhanden, was die Weiterfahrt nach Innsbruck, ja der Welt-statt Innsbruck, bedingte. Hier auch wieder nahem Wahnsinn und nur unter der beruhigenden Art der Piratenbraut war es mir möglich die passenden Schuhe und jegliche weitere Accessoires zu erstehen. Danke Welt-Statt Innsbruck. Doch zuvor hat sich in einen hier nicht zu nennenden Schuhshop in Telfs dieses zugetragen: eine unterbezahlte ostdeutsche mehr weniger als mehr motivierte Schuhverkäuferin, ich in meiner oberstylischen Anzughose mitten im Gewirr tausender Schuhe mich zur Elefantenabteilung durchkämpfend, drückende Hitze, die Seiten sind gespannt. In Piratenmanier treffe ich in der "Großfußabteilung", wie sie Al Bundy der Inbegriff eines Schuhverkäufers, der seine Berufsbezeichnung mehr als Auszeichnung verdient als eine Bezeichnung, zu nennen pflegte, und mache mal klar Schiff. Irgendwie sehe ich nur Filzpatschen und Gesundheitsschuhe, wird also von uns "Großfüsslern" permanente Krankheit und oder Bettlegrigkeit angenommen, nur keine schönen Schuhe die man zu einer wie von mir getragenen Anzugshose tragen könnte. Nun kommt die "Schuhverkäuferin", hier mehr als eine Bezeichnung gemeint, ins Spiel. Sie sagt in nasalem Ostsächsisch: In Ihrer Größe gibts keine solchen Schuhe mehr, aber ich hätte schöne (passende) Bergschuhe! Ja ich wünschte mir diese Bergschuhe zu meiner Anzughose, ich würde wohl noch heute jemanden in den Hintern treten. Man kann ja nie wissen, wo das nächste Mal geheiratet wird, dann komm ich und hol sie mir, die Bergschuhe und freu mich auf eine "Gämseneierpullete" irgendwo in der vertikalen Welt, wo sie bekanntlich noch heil ist. Mir fällt dazu nur mehr ein Zitat aus der Piefkesaga, ein sogenannter Piefkesagasager ein ohne jemanden (in alter Fritz Dinkhausermanier) aus unserem schönen Lande ausgrenzen zu wollen aber passt so schön: Wos tiats denn ejis do? Wos ejis do tiats? Schleichts enk!
Nun Schluss mit Piratengruß
euer Captain Floggo

Sunday, August 14, 2005

Von Städten, Märkten und Gemeinden

Hi Folks out there,
ich hab eine arbeitsintensive Woche hinter mir, Fliesen raus und weg vom Boden, dann neue wieder her und rein in die Hütte, und dann nach Salzburg zum Flughafen, Klettern und Volleyball alles dazwischen, dann noch ins Eddy und abschließend eine klassische Freitagabendsrunde angefangen beim Harleypub, weiter ins Eddy und dann zum großen Finale ins Waldschwimmbad zum Beachen um 4 in der Früh. Dann wundert es einen nicht, dass man am Abend immer noch leicht duselig vom Vortag ist, aber im Alter wird das einfach nicht mehr so schnell wie früher.
Heute war ich im Theater: Wilde, der Mann mit den traurigen Augen. Ein stranges Stück, aber interessant, ich sag nur: Fein sein, beinander bleiben.
Nach dem Kulturgenuss musste auch mal wieder (sic!) ein wenig was bodenständiges geschehen, sodann wir uns ins Telfernachtleben gegen 22.00 mischten, wobei man über Nacht- oder Spätererabendleben streiten könnte. Telfs, an sich eine stolze Marktgemeinde, ein Transitort, ein Nichtort. Wenn ich durch Telfs durchfahre, allein das Verb spricht schon Bände DURCH-Fahre, frage ich mich immer worauf es ankommt, dass man in Telfs stehen bleibt und verweilt. Sind es die Haas´schen Fleischkäsesemmeln, die allesamt anonymen Alkoholiker der Bauweltbelegschaft die sich leichtflüchtige Ersatzdrogen wie z.B. Prittkleber während der Arbeit unter die Nase hält oder sich diesen unter den Achseln verteilt, oder ist es die einladende Pubszene mit dem Testarossa wo man nicht bedient wird, dem hochmotivierten Rathauskaffee, der tollen unverrauchten Spätschicht, oder was ist es das einen stehen bleiben lässt?
Irgendwie schlenderte ich heute allein, wie sonst, die Kirchgasse hinauf, vorbei an Schlumpfi´s Bar, einem türkischen Gasthaus hinauf zur Friedhofsmauer. Ein orginal Telfer, er sah zumindest so aus im Dunkeln, kam mir entgegen und nickte mit seinem leicht gesenkten Haupte mir einen Gruß entgegen, ich antwortete mit einem ebenso schwerfälligen und ungelenken Nicker um mir das Bild eines Eingeborenen anzuhaften worauf der besagte Erstnicker über die Straße sagte: Do obn brunzt grod wear an di Friedhoufsmaur, muasch die Seite wegsln. Was ich tunlichst befolgte. Der genannte Brunzer war schon abgezogen, nur mehr die sichtlich zeitlich begrenzten Spuren waren zu sehen. Worauf ich hinaus will ist die alltägliche Unbelebtheit des Telfer Zentrums. Da brunzt einer an die Friedhofsmauer mitten im Ort, und keiner siehts außer einer und der sagt nichts. Naja könnte ja auch schon viel schlimmer werden. So it goes. Aber so sollte man sich einen Abend in einer Marktgemeinde vorstellen, Marktgemeinden sind größer und bedeutender als Gemeinden, aber schon wieder klein genug um nicht wie in der Stadt beim Friedhofsmauerbebrunzen gesehen zu werden. Immerhin ist das ja fast schon eine "Transition" hinzu der Anonymität einer "Weltstadt". Mir gefällt immer noch der Sager: " Welt statt Innsbruck". Das sagt viel, wenn nicht alles.
Soweit zu diesem Thema.
Ich spüre schon, eines der nächsten Themen wird wohl der leidige Weg des Piraten zum Frisör sein weiters gefolgt von dem Abenteuer des Anzugkaufes, es geht ja auf eine Hochzeit nächsten Samstag. Yippiyeah.
Liebste Grüße,
Floggo

PS: Was ich noch vergessen habe ist das Thema: Kindergeburtstag.

Tuesday, August 09, 2005

grüße an die nüsse.

hallo,

das wetter lässt sich mal wieder bitten, deshalb schreib ich mal wieder alles klein, weil mir wegen fehlender temperatur die energie fehlt die hochstelltaste zu drücken. was machen piraten wenn es regnet? nicht viel werdet ihr denken, falsch gedacht. minigolf, fischen und sich in kultur wälzen.
zu minigolf sei gesagt, das training in aberdeen war wohl das völlig falsche, ich könnte den ball nun siebzigmal über die minigolfanlage schlagen, aber ins loch? naja ein versuch war es auf alle fälle. den namen mini-golf mit gewichtung auf mini ist ja nicht umsonst. wir waren das beste team, kathrin, verena, lisa und ich. ....
davor war ich beim straßenmusikantenfest in huben im ötztal, ich sag nur: so ein fest im ötztal. man ist immer wieder überrascht. das zur kultur.
nun zum fischen. ja ich war wieder fischen. unter ermangelung an licht hab ich am sonntag abend noch begonnen würmer zu exhumieren um sie montags mit beff in der pitze zu baden. irgendwie war ich froh dass ich im pitztal noch in einem misthaufen wühlen konnte, weil in mieming, wahrscheinlich wegen des wintereinbruchs, sich die würmer in tiefere zonen vertschüssten. naja ich hatte schussendlich genug würmer, pitztaler und mieminger würmer, ... als wir uns voll eingepackt ins fast verschneite pitztal aufmachten um diesmal mehr erfolgreich zu fischen. mehr als nichts fangen war mein hohes ziel. und das haben wir auch geschafft. immerhin wieder mal ein perfekter tag außen am wasser, nur wir und die fische. ....
diesmal sagten wir: wir kommen wieder, und das bald.
soweit von mir.
heute??? ich weiß noch nicht.
liebe grüße
f

Wednesday, August 03, 2005

Tracklist Captain Floggo Hits Volume 3

Hallo ihr Lieben,

ja sie ist endlich erschienen, die vielversprochene Captain Floggo Hit Volume 3. Nach langem Warten, nach schnellstem Verkaufstempo (es hat erst 2 gegeben mit sehr kleiner Stückzahl und nur auf MD erhältlich) und der großen Nachfrage hab ich mich zu einer Neuauflage der Captain Floggo Hits entschieden. Erhältlich bei mir, gern verschenkt, ... nur die Tracklist fehlt noch gänzlich, wie versprochen ist sie ab nun im Netz zu runterkopieren.

1. Prelude
2. Pirates Lifetheme: what i did last autum.
3. Franz Ferdinand: Michael
4. Sergant Garcia: Revolucion
5. Simon Schindler Productions: Tha happy tunes
6. Scissor Sisters: Take ur Mama
7. Goldie lookin Chain: Your mothers got a penis
8. G-love and special sauce :My baby got sauce
9. Keane: Can´t stop me now
10. Groove armada: At the river
11. Ani di Franco: untouchable face
12. Lisa Miskovsky: a brand new day
13. Damien Rice: the blowers daughter
14. Van Morrison: i ll tell me ma
15. Tom Paxton: the last thing on my mind
16. Klaus Trabitsch und Otto Lechner: Stille Nacht
17. Captain Floggo: We meet again


man muss sich die CD als ganzes vorstellen, angefangen wird da wo aufgehört wurde. das 1. Prelude (a bit bendin sounds, who likes to fuckin party?) war nötig für den super 2. Song der all das zusammenfasst was so im Herbst 2004 abgegangen ist. 3. Michael war mein Lieblingslied beim Ausgehen im Exodus, dort wo Whiskey und Bier Gleichzeitigkeit erfuhren, was bald zur 4. Revolucion führte, die ich dann spätestens ab Juni 05 in Ibk wieder spürte. 5. Simons Summersessions haben "tha happy tunes" geboren, Jungs macht weiter so, ich freu mich schon wieder eure Früchte hören zu dürfen. Nach diesem kleinen Ausrutscher in die Vergangenheit gehts schon wieder weiter mit 6. Take ur mama ein alltime hit, der jeden vom Hocker reißt. 7. ist eine Erinnerung an den Kickboxenden Fausto, der wenn er zurückkehrt in seiner balkanisierten Trainingshose voll den Townie zu Goldie lookin Chain raushängen lassen kann voll nach dem Motto: ich mach dich kickbox. 8. my baby got sauce spricht für sich selbst, weil she s my baby. 9. zu keane kann ich nur sagen, es war wohl dort als mich die Büsche attackierten, hinter denen mich die "fliegende Holländerin" küssen wollte ich mich aber vom Whiskey übermannt unübermannbar machte und mir vom hinterhältigsten Rhododenron mein Tshirt vom Leibe reißen ließ, was im Nachhinein die Holländerin auch getan hätte, also schon egal. weiter zum strand 10. wo die groove armada ihr bestes gibt, man muss sich vorstellen man weiß nicht ob man weinen soll, oder sich freuen, alles grau, der Himmel grau, das Meer grüngrau, der Wind pfeift einem durch die Haare,.... dann ist dieses Lied genau das Richtige um über 11. untouchable faces nachzudenken, wo man dann mitsingen kann: he not really my type, but you are perfect together,... was dann weiter geht zu 12. a brand new day, a brand new situation was weiterführt zu 13. wie dieser damien rice doch recht haben kann, ich sag nur: i hate the future(in robotersprache) . nun aber zur 14. der bell of belfast city. wie oft habe ich dabei mitgesungen, die sonntag abende im Prince of Wales, das Belhaven Best, meine Gitarre, für alle Gitarristen: E, A, H, E, A,...
ja da war noch das Under the Hammer mit der Session am Montag, die ich zum Schluss meist allein besuchte, dort hat mir eine Bekannte 15. zum Abschied gesungen, die zuvor mit mir zweimal Bubble toes von Jack Johnson gesungen hatte, weil ich sagte ich heiße Flow, worauf sie meinte: you go with the flow and you don´t stop. 16. ist dann was für den Weihnachtsfrieden, ich erinnere mich an die funkelnden Augen im Treibhaus, das war schon was, also wenn ihr Friede haben wollt spielt Stille Nacht. Abschließend hab ich bevor ich das Land im Jänner verlassen habe bei Simon daheim noch eine Nummer 17. aufgenommen, irgendwie hat mich dieses Lied nicht mehr losgelassen, das hat sein müssen, egal für wen ich es gesungen habe, die Gitarren hab ich auch eingespielt, also 100% Captain Floggo. Wenn man irgendwo weggeht, kommt man gleichzeitig auch wieder wo an.

Ich wünsch jedem viel Spass bei Reinhören, beim selbst wieder mal die Gitarre zu würgen, oder was auch immer. Wer eine CD haben will es gibt noch ein paar, abzuholen bei mir.
Captain Floggo

ich bin schon gespannt wie es nun weitergeht.