Tuesday, October 04, 2005

uni, schiffbrüchigkeit, abschiede


tja meine lieben, wie immer ein pragmatich dramatischer titel um eure leselust zu wecken, euren voyeurismus zu befriedigen, eure neugier hinlänglich abzutun.
ja erstens die uni hat wieder begonnen, ich bin fleißig am nach innsbruck fahren, die zeit beim anstehen, anmelden, kaffeetrinken, telefonieren und shoppen um zu bringen. kann man zeit töten? naja man kann zeit um bringen, kann sie totschlagen und sie vergeuden, alles das lässt sich leichtigst an der uni erlernen. der weg zurück von aberdeener uni ( http://gingermandarin.blogspot.com/) hier her war ein wortwörtlich steiniger, viele berge und täler haben sich mir dazwischen gesetzt, jetzt beabsichtige ich aber schleunigst fertig zu werden, mir einen titel auf zukünftige visitenkarten zu drücken und dann mich in die depression einer arbeitslosigkeit zu stürzen, wenn man den gehrerschen-prädikten glauben schenkt.
das zur schiffbrüchigkeit, piraten ohne schiff sind ja nicht glaubwürdig, naja immerhin können wir aus unsrer zunft auch noch inseln besetzen, was ein mitunter spassiges unterfangen sein kann, wenn man die insel nicht kennt und noch viel zu entdecken gibt,...
was kann denn alles zu pathologischer schiffbrüchigkeit führen? ja da gibt es viele wege die in schiffbrüchigkeit führen,...
na ja fernweh kann einem das herz/schiff zum brechen bringen, fernweh dieses verdammte verlangen dem gewohnten auszubrechen, dem ungewohnten ins gesicht blicken. aber vielmehr sind es momente des abschieds in den letzten wochen die mich an den rande eines schiffbruches bringen, noch dazu hat man oft allein viel zeit um sich den kopf zu zerbrechen, man navigiert in eine selbstauferlegte alleinigkeit, ein reinhirngespinnstiges alleinsein im nachsommer. und genau in solchen phasen gibt es noch menschen, die mich, der sich sonst "chefpirat" und captain einer blutrünstigen piratencrew schimpft, vor den kopf stoßen. dann sind es augen die einen fesseln, nicht mehr loslassen und einen im nächsten moment wieder abstoßen. es wird alles gut, hat mal einer gesagt, ja sicherlich wenn man in geologischen zeiträumen denkt wird global gesehen alles gut, nur wenn man gerade freunde verabschiedet, ihnen eine safe journey wünscht und eigentlich nicht weiß wie lange man dieselbigen nicht mehr sehen wird und ob überhaupt, dann wirds für einen kleinen moment nicht gut. es kann einfach nicht gut werden, aber naja was solls, ein pirat in der tiroler bergwelt wird das schon packen.
was soll ich denn noch sagen, heute wars ein wenig weniger unreal,...

ach ja ich könnte von meinem projekt im stöttl berichten, da ich in den letzten wochen wieder mehr zeit hatte über spätglaziale moränen nach zu denken. ich bin gerade der meinung, dass es sich gerade im stöttl um mehr als nur zwei große moränenstände handelt, wenn ihr wissen wollt warum fragt mich einfach das nächste mal wenn ich euch über den weg laufen sollte.

zur weiteren neuerung in meinem blog: es gibt ab nun immer ein photo oder ein wenig mehr also auch was zum schauen.

ich verbleibe mit freundlichen grüßen, denke für meinen pruter weiter über anonyme fürze nach, die wenn sie geboren jedem anwesenden ein sehr kommunistisches gefühl verleihen, sind wir nicht doch alle gleich wenns ums flatulieren geht. naja ich versprech euch einen post über einen anonymen schaaß, der sich aus abgelaufenem pflaumenwein generiert, ihr wisst schon das zeugs das man beim chinamann im nachhinein bekommt um das entenfettinduzierte heraufstoßen ein wenig zu versüßen.
euer floggo

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