Sunday, November 20, 2005

shake it, baby

tja, klassischer novembersonntag. bedeckt, trüb und ein wenig kälter als zuvor. aber was solls, ich hätte heute eh nichts getan außer mich über mich selbst amüsiert.
gestern haben lisa, sebi und meine wenigkeit am stamsermaturaball die cocktailbar übernommen, geshakt wie die blöden. ich hätte mir nicht gedacht, dass man hinter der bar so nüchtern bleiben kann. ja es war ja keine zeit sich selbst einen cocktail zu genehmigen. mein favorit ist wie immer der cuba libre, wie soll es anders sein für einen echten piraten. wenig cuba dafür umso mehr libre, ... das war mein motto.
ja was man sich denn alles hinter bar so anhören muss, ist schon so eine sache. sich pfeiffen lassen wie einen reudigen köter, sich als meister, chef und dergleichen bezeichnen lassen. aber den vogel haben einige gäste abgeschossen, die mir unfähigkeit und keinen arbeitswillen unterstellten. eigentlich hätte ich in deren long island icetea reinspucken sollen, wobei es sicher auch noch besser gehen würde als reinspucken. aber was solls, das trinkgeld hat gestimmt, die stimmung war gut,... ich muss gerade noch einmal uns selbst loben: wir haben das gut gemacht.

naja, nach drei uhr hab ich mich dann privat als pirat hinter die mixer geklemmt und mir selbst mein cubalibre gemacht. was sonst außer rum gebührt einem piraten. ich hab es selten so genossen wie gestern abends. heute dagegen hab ich gemerkt, dass keine formel eins übertragung stattgefunden hat, was nach rumkonsum sicherlich als förderlich anzusehen ist, ebenso hat sich meine fusssohlensensorik in höchstem maße über die fugen in unserem hausgang erfreut. man kann sich ohne rum gar nicht vorstellen, dass diese fugen wirklich wie täler durch den flur ziehen um einen vor die prüfung zu stellen, ob es die schuhverwöhnten fusssohlen wirklich die volle kantenhärte aushalten.

hiermit belasse ich meine ausschweifungen, ich freu mich auf die nächste woche und das ist gut so.
lasst es krachen, ich tus auch

floggo

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