Saturday, December 30, 2006

den Irren ein Königreich

Weihnachten, die bekanntlich dünkelste Zeit im Universum ist vorbei, die Tage werden verschoben länger und ein allumgreifendes Lächeln breitet sich aus. Nun ist nur noch Sylvester zu überstehen, krachen, prosten und das Schwein Schwein sein lassen.

Es ist auch wieder Zeit für Mutproben wie sich drei Tage lang nicht die Hände waschen und jedem Bekannten und Verwandten ebendiese tunlichst gründlich zu schütteln. Kekse biss zum Bersten in den Mund stopfen und mit Schokoladengetränk runterspülen. Aber der größte Wahnsinn scheint sich nicht vor Weihnachten abzuspielen in den Kaufhäusern dieser westlichen Welt, nein es hat sich verlagert auf nach Weihnachten, wenn man aus dem Lift steigt am besten nicht umschauen, einfach drauf los rennen und hoffen dass man nicht von einem Kinderwagen einer emsigen Mutter niedergestreckt wird.

ich wünsche nur das beste, bis dann, ich werd mich zu einem sogenannten Jahresrückblick hinreißen lassen,
c.f

Thursday, December 14, 2006

Hundling, Häuptling und Fäustling

Vor mir entstopselte Stopsellocken, sie widersetzen sich dem Diskonterschampoo in dem sie sich zu alter Frische und Stopselform wieder hinreißen lassen. Nieder mit dem Glätteisen! Irgendwie seiden wirken sie. Hinter der Stöpselfrau sitzt der Busfahrer, mit langem naturweißem Haar, irgendwie erinnert er an Saruman aus Herr der Ringe, nur dass er nicht ein Zauberer ist sondern ein Bussfahrer in einem Öffentlichen.
Der Herr der Ringe-Busfahrer zelebriert seine neuerlangte Freiheit, er muss nicht mehr mit dem Oberleitungsbus fahren, er hat jetzt sein neues freiheitsspendendes Dieselfahrzeug unter sich. Er denkt sich in jeder Kurve und in jeder Kreuzung, dass er die Biegung schneiden kann wie er es noch nie zuvor machen konnte. Der Busfahrer lenkt durch vorweihnachtlich künstliche Oasen aus Zimtsterngeschmückten bekugelten leider schon das zeitliche gesegnete Bäumen, man könnte sie auch Waldinseln nennen, die Erikagewächse und Nachtschattengewächse die zu Allerheiligen vergessen wurden erblassen lassen. Die Stiefmütterchen und Erikas wollen sich nun zu einer Topfpflanzenselbsthilfegruppe zusammenschließen um die hegemoniale Stellung der Tannenzapfentragenden aufzuzeigen. Wieso sollen sich die phalluspräsentierenden Nadelzapfler besser fühlen dürfen als gewöhnliche leicht angegraute Grabschmücker. Man könnte fast von einem emazipatorischen Prozess sprechen der sich neben dem Freiheitsbusfahrer abspielt. Im selben Moment wird die Topfpflanzenfraktion von einem rotbejackten Beaglezüchter(respektive mit Emblem) aus einem Seitental eines Seitentals tatkräftig unterstützt. Dieser gassiert seine drei Beagledamen und vier Beaglerüden in der Stadt. Die Beaglerüden, wie der Name schon sagt rüde, bespritzen die Tannen, die in diesem tragischen Moment gar nicht nordmännisch wirken, mit dem in Beaglepornostarkreisen so genannten Natursekt brut. Die Topfpflanzen schreien auf, stimmen eine der Internationalen ähnliche Melodie an, die aber auch leicht an den marley´schen Redemptionsong erinnert. Fast zeitgleich radelt der junge schon fortgeschrittene Student mit Armen die bis unter die Knie reichen hinter einer weniger fortgeschrittenen Studentin her, deren Gesichtszüge gelegentlich gegen die dezembrige Abwärme des Dieselbusses ankämpfen, aber zumindest stetig im Windschatten vorwärts sich bewegen, sie ist schliesslich verhinderte Slalomfahrerin mit juvenil beschädigtem Meniskus. Durch die Enge der neu erstandenen Jeans des dahinteren Studenten und der Niedrigkeit seines Damenradsitzes spannt die Hose ungemein, was augenblicklich aber im Angesicht der vor im radelnden gutgeformten Hinteransicht der Studentin eher ein Lächeln als ein schmerzverzerrtes Gesicht bei ihm hervorruft. Plötzlich reißt die Hose im Schritt, er verreißt sein Damenfahrrad, das sich sofort zu einer Höllenmaschine transformiert, er damit zum Höllenreiter wird, und einen der pinkelnden rüden Beaglepornostars überrollt. Der Bussfahrer sieht im Augenwinkel dieses Schreckensszenario und biegt willkürlich nach links statt nach rechts ab und fährt anstatt um die Verkehrinsel über die Verkehrsinsel wo gerade die Erika und Nachtschatten ein Transparent malten mit dem Spruch: wir wollen auch bepinkelt werden. Die Höllenfahrt geht weiter und endet im künstlichen Tannenwald des Christbaumverkäufers. Die Stopsellockenfrau stürmt aus dem Bus, versucht den schon zuvor am Boden niedergestreckten adipösen Kaufhausweihnachtsmann von seinem Kammerflimmern zu befreien, indem sie auf seinen reichlich wattierten Brustkorb einschlägt als gäbe es kein morgen.
Einzig die Studentin am Rad denkt sich: "endlich wieder frische Luft. Nur irgendwie riecht es unaufhaltsam nach Diskontershampoo. Wenn´s sonst nichts ist!"

Sunday, December 10, 2006

abandon ship means abandon hope.
c.f

nachtrag zum schachspiel

but i will take the long way around. meet you there, yours sincerely, captain floggo

Saturday, December 09, 2006


vor kurzem in der innsbrucker innenstadt aufgenommenes bild vermeintlich verführerischer weihnachtsbeleuchtung.

yeah boys, thats pirates life. rock on, rock on.

Thursday, December 07, 2006

Gangsta, Gang-star!

Wenn sich jemand die Frage stellt was man dem näheren Umfeld zu Weihnachten schenken soll:

http://www.amazon.com/Reef-Fanning-Sandal-Mens/dp/images/B0007LPM3W/ref=dp_image_text_0_0/102-1984879-9663305?ie=UTF8&s=apparel&img=0&color%5Fname=default

Sandalen mit Bieröffner. Rauchen wird verboten werden, deshalb wirds keine Feuerzeuge zum Bieröffnen geben, und deshalb auch in Folge von Climate Change auf Sandalen umsteigen.

Kann was bringen. Die Geschichte über den Gängster und seine Braut und das Recycling derselben kommt dann später.
Nikolaus ohne Nikolaus kanns nicht sein.
f

Monday, December 04, 2006

http://www.youtube.com/watch?v=KtzoQGhwoGk

genau das ist der grund warum bei uns der nikolaus und das christkind kommen und nicht der überall präsente weihnachtsmann.

Thursday, November 30, 2006

Jubel, Trubel, Heiterkeit!

Hier ein Auszug aus dem Piratenbriefverkehr.


Liebster, Lieber Jägersmann!
Heute ist ein Freudentag. Nein nicht nur weil du Geburtstag hast, wozu ich hiermit eigentlich meine höchste Wertschätzung deines nunmehr erreichten Alters kundtun möchte, heute ist wie jedes Jahr am 30.11. der wirklich letzte Tag des Novembers. November ist immer verbunden mit einem Bewegungsunvermögen, einem latenten Wunsch nach leichter Sommerbrise im wallenden Haar das dem Haarbesitzer ein Gefühl der Freiheit vermittelt. Nicht umsonst zwängt man sich nun in Haarfreiheitsraubende Mützen, Kappen und Kapuzen, weg mit dem Gefühl der Leichtigkeit, her mit der Schwere des Glühweins und des faulenden Obstes.
Schon Herman Melville in "Moby Dick" erkannte wie folgt:
"immer wenn müder, nieselnder November meine Seele erfüllt, wenn ich mich dabei ertappe, wie ich unwillkürlich vor Sargmagazinen stehenbleibe und hinter jedem Leichenzug hertrotte, der mir begegnet ... dann halte ich's für die allerhöchste Zeit, zur See zu gehen, und zwar sofort."
Und gerade dieses wieder zur See gehen sollte uns Zeichen genug sein, heute ein Fest aufzureißen, ohne zu sehr jetzt in eine Predigt abzugleiten verwende ich bewußt sogenannten Jugendjargon, und dafür haben wir ja jetzt einen Grund. Dich und den auslaufenden November. Alles Liebe, gutes Gelingen bei was auch immer, Willkürlichkeit will ich dir keine wünschen, die machts nicht einfacher.
Solong, bis dänne,
___________________________________________________________________

Zur Erklärung, der besagte Gefeierte, ist und war Pirat erster Stunde. Er war bei der Piratentaufe damals im Treibhaus mit dabei, gab damals seine Lebensweisheiten zum Besten, kämpft jede nur erdenkliche Schlacht, erbeutet so manche fette Beute, läßt kein Fettnäpfchen aus, schmust als Schmusesänger, miemt den Rockstar, kennt die wahre Bedeutung des Wortes: Rockzipfel, erkletterte die Royal Bank of Scotland(grade 5), war im Hafengefängnis vermeintlich inhaftiert, war Fahrradtretender bei der ersten gemeinsamen einsamen Radtour durch Telfs auf einem Damenfahrrad im neuen Jahrtausend, sah Rudis Rüssel wachsen, ist und war wegen seiner Beweglichkeit ein guter Brezendieb, den man gut durch "die Durchreiche" pressen kann und weiß dass die Sillschlucht nicht das Ende der Welt darstellt.

Rock on,
C.F.

PS:
Ja der verdammte November ist nun endlich zu Ende! Die Party kann beginnen.

Saturday, November 25, 2006

lächeln in der fussgängerzone

ja es gibt sie doch noch, die strahlemänner und strahlefrauen. strahlemenschen also. ich mag solche menschen. wenn man an der gefürchteten uni-spar-kasse steht und die verkäuferin einen trotz der schlange anstehender und ansteherinnen einen anlacht und sagt: du host sicher a bissl zeit, i muss mi grod schneitzn.

es sind genau solche menschen die ihre handynummer nicht wissen, weil sie entweder kein handy haben da sie ja eh keins brauchen, oder sie sind so positiv verplant dass diese nummernkombination tief in ihrerselbst vergraben zu sein scheint. aber ich mag solche menschen. sie haben die wichtigkeit des unwichtigen erkannt und ergeben sich ihrer selbst. die vielzitierte entschleunigung der beschleunigung. bremsen dort wo andere "gas geben". dieses "gas geben", egal ob im job, in der ausbildung, beim ausgehen oder wo auch immer lenkt gern vom wesentlichen ab. der unbewußte teil des lebens ist bekanntlich viel größer als der bewußte teil. wenn man dann den bewußten teil um ein unmögliches beschleunigt, weil einem irgendein dampfplaundernder unternehmensberater ein ubiquitäres "gas geben" anrät, fällt man um den sonst so schönen unbewußten teil des lebens um.
man sollte einmal probieren zu fuß irgendwohin zu gelangen, wo man sonst nur mit dem auto, also im wahrsten sinne des wortes "gas gebend" hinkommt, einfach immer dort eine "kaffee pause" einlegen wo es einem in den sinn kommt, sei es in einer zwergstrauchheide oder in einem ausgetrockneten bachbett. dann die falttasse herausnehmen, entfalten, warmes wasser und pulver bewußt vermischen um sich verdammt weltbürgerlich fühlen.
besonders in einer zeit, nicht jährlich gemeint, sondern täglich, in der die tage kürzer werden und sich in richtung konsumspitze zuspitzen sollte man wegen der schleudergefahr vom gas gehen, kekse backen, kekse packen und sie bewußt in einer unbewußten handlung irgendwo im bekannten unbekannten, das oft näher liegt als einem fern ist, genüsslich langsam zu verspeißen. egal ob allein, zu zweit oder mit alle jenen die ihre handynummer bewußt nicht wissen.




Bestens GrüßT F.low.ggo
anbei noch ein webtipp, der mir heute ein lächeln auf das gesicht gezaubert hat:


http://www.hersenscheet.com/loi/kat.swf

Friday, November 24, 2006

glühwein und sauna

wenn man zur zeit durch die innsbrucker innenstadt geht riecht man zwei dinge: glühfix und schweiß. es ist so warm dass die glühweintrinker zu schwitzen beginnen. dieser geruch setzt sich in den kalendarisch richtig getragenen daunenjacken fest und verteilt ein sehr interessantes flacon über der altstadt.
tschingell bälls, tschingell bälls,...


hier noch ein kleiner werbefilm für ein sehr prominentes sommerziel, svalbard die sogenannte kalte küste, oder auch spitzbergen genannt.

http://www.bjerknes.uib.no/pages.asp?kat=94&lang=1

also wer mal wieder richtig glühwein trinken will sollte eher dahin gehen.

liebe grüße
flo.gg.o

Friday, November 17, 2006

Da sitz ich nun allein zuhaus',
der Mond schaut wie ein Knödel aus,
und wär er nicht am Himmel droben,
ich stuppste ihn, - er läg am Boden.
Ich stuppste alles, groß und klein,
die Sterne und das Späneschwein,
die Schüsseln, Teller und die Wolken
und alles müßte mir dann folken.
Doch so folge ich hier jetzt im Stillen,
dem Eder um der Freundschaft willen.
Die Kullerknödel sind's nicht wert,
daß Eder mich in die Schublad' sperrt.


Hier noch die beste Filmszene, die jemals mit einem echten König gedreht wurde kurz gefasst in drei Bilder.

http://www.intriguing.com/mp/_pictures/grail/large/HolyGrail173.jpg

http://www.intriguing.com/mp/_pictures/grail/large/HolyGrail176.jpg

http://www.intriguing.com/mp/_pictures/grail/large/HolyGrail177.jpg

Der Anmachspruchwettbewerb ist immer noch offen, ich freue mich über jedes Kommentar.
.c.f

Wednesday, November 15, 2006

vortrieb, vor trieb.

Jaja, immer das selbe. Immer nichts neues im Westen. Immer das selbe Wetter. Irgendwann stumpft man ab, irgendwann sind die weißen Wände um einen herum nur mehr grau. Aber dann anscheinend unverhofft tritt eine Lichtgestalt an den Tag und erhellt die Monotonie. Solche Lichtgestalten sind oft sehr versteckt im täglichen Leben. Manchmal sind es die Treibhauskellnerinnen, die immerewig ihren süßen Bauch durch die Gaststube herzeigen, oder eben die Optiker.
Hier ein paar Anmachsprüche für Optiker/innen! Nein nicht ich, sondern ein König kämpft um die Gunst der optischen Zunft.

Ich bin kurzsichtig, aber trotzdem kann ich ihre Schönheit erkennen.

Sie müssen der graue Star sein!

Bei mir ist eine Schraube locker im Gestell, würden sie sie mir bitte wieder festziehen?

Aufgrund meiner Weitsichtigkeit hab ich unsere gemeinsame Zukunft gesehen! Fehlsichtig, na und?

Wenn ich nicht mit dem grünen Star auf du und du wäre, hätte ich dich nie getroffen.

Schatz hast du ein Brillenputztuch in der Tasche!

Mein Herz schlägt wie wild, könnten sie sich mir mal beschreiben, damit ich sie mir vorstellen kann.

Ist es die Sonne oder bist es du, die mich blendet?

Für weiter Vorschläge bin ich sehr offen, ich freu mich auf gepostete Anmachsprüche!
For the english readers: you should post chat up lines for opticians! How to sneak in with her without being seen! Well i´m looking forward to your comments! I´m sure they will be brave, harmless and well working! Good thigh,
flo.gg.o

Monday, November 13, 2006



wär ich jetzt in aberdeen, würd ich ein schiff rauben und dem sonnenuntergang nachjagen.

häfen haben schon eine fazinierende wirkung. sie sind wie bahnhöfe, flughäfen, autobahnausfahrten und kreisverkehre stellwerke des schicksals. einmal zu früh links abgebogen schon steckt man in den stauden.

liebe grüße

f

Tuesday, November 07, 2006

november, renovierung und die erste klasse

jaja, ich weiß, ich sei nachlässig geworden. nachlässig, nicht durchlässig. also keine blasenschwäche. oder blasen schwäche? wie auch immer.

ich musste mich um die kapitänische gesundheit kümmern und dass man als kranker pirat keinerlei abenteuer mitmacht, ist auch so eine sache. man kann nun behaupten, dass man sowieso krank ist. aber ich will hier von abenteuern und nicht von fieberfantasien schreiben. mich ereilte das dreitagefieber, angeblich also drei tage fieber und dann sechs wochen scheiße drauf. so ist das mit den wundheilern und wunderheilern, die sind wie die lottozahlen mittwochs und sonntags also ohne gewähr. ohne gewehr bin ich schon lange. habe ich mich doch zum militanten pazifismus bekannt. ich darf noch die nächsten jahre keine waffe legal erwerben, steht in der verfassung, aber in der steht ja auch dass man ortstafeln nicht verrücken darf. und wie heißts so schön: die waffe des piraten ist der pirat selbst. aber das weiß man eh schon alles, oder? warum dann noch schreiben? hier geht´s doch um die wahren abenteuer, also die die im kopf sind gespickt mit denjenigen die mir tagtäglich auf den straßen unterkommen.

ja die straßen, die räume und kneipen sind die orte des abenteuers, nicht das zuhause, nein ein pirat hat ja kein zuhause, nicht der heimelige heimathafen, es sind die buchten der zwielichtigkeit mit ihren dunkeln lichtgestalten, die einem abenteuer bereiten. reisen, neues selbst, ungedachtes und ungeahntes macht es aus das piratenleben. hier die gebundenheit zur crew und dann diese unbändige freiheit, die einem immer wieder die schweißperlen auf die stirn treibt weil dirnen einen an der hand nehmen und um bindung ansuchen.

ich werde wieder mehr schreiben, es geht ja jetzt wieder auf! einmal gehts runter und dann gehts gleich wieder rauf. ich werde erzählen von den einäugigen die mit straßenbahnen um die wette radeln, von klosterschwestern denen die getigerte sehr knappe unterhose unter dem kittel hervorblitzt, von papageien die ganze bregenzer cocktailbeizen auseinanderbauen, vom schneegestöber, von der unendlichkeit und vor allem von all jenem was zwischen den zeilen so passiert ohne dass man es als nichtpirat nicht mitbekommt.

wie schon oft beschrieben: keep the sun on your face and the wind at your back!
jetzt gehts wieder auf, ich freu mich schon.
liebe grüße,
euer captain floggo.

Wednesday, November 01, 2006

it´s just more of the same, honey

november has come back to town. first snow creeps down the slopes and my mind is cheered up again.
more of those stories later
c.f.

Thursday, October 26, 2006

splendid, my dear.

well today is another ordinary day of october. and there is nothing to say that the world got poorer another time again. in every end there will be another beginning, one door closes and another one opens immediately. sometimes these doors are already open, just pop through, don´t think at all, just follow the driving force, no matter where it will take you, no matter who will be harmed, just let go.

ja heute ist die welt wieder einmal ärmer geworden. ärmer um einen träumer. ausgeträumt, aus und vorbei. Nur mehr leerer Raum, nichts neues wird anberaumt, vertrautes vertraumtes verbaut, nichts mehr übrig vom Traum. Mit leeren Händen sah ich ihn, das einzige was mir bleibt, ist mein Herz, aber der Traum ist weg.
Klingt alles danach als ob ein neuer Pirat anheuern will. Keine Träume mehr, nur der Traum der Freiheit ist übrig. Verdammte Revolution, immer die Freiheit, immer die Einheit und die Brüderlichkeit. Oktoberrevolution, nein nicht in Russland, nicht in Frankreich, nein mitten unter uns. Träume sterben, Träumer sterben, ...

Heidiho! Wir werden in den Sonnenuntergang segeln, all das falsche Makeup hinter uns lassen, egal wie es dann ausgeht.
We will meet again, don´t know where, don´t know when, but i know we meet again on a sunny day,...
c.F

Tuesday, October 24, 2006

Tuesday, October 17, 2006

oktober? wind und drachensteigen

es ist dieser verdammte oktober. der monat eines jeden beginns, der monat vieler enden.
jede reise beginnt und endet. wer kennt nicht das nachschwingen der orte an denen man war. die farben leuchten in einem. aber welche farbe hat die durchreise? die nirgendwo-igkeit? wenn man nicht dort ist wo man gern wäre, sondern da wo man sein muss, reist man durch.

ich geh zum drachensteigen, wenns sein muss, auch ohne wind.
floggo

Wednesday, October 11, 2006

Piratenwandertag

Hej, Hej!

Ja, Hej Hej würden die Schweden sagen. Ich hab schon wieder so viele Menschen getroffen die mir ernsthaft erklären, dass sie keine Zeit haben. Nur der Prozess, sofern man dies als solches bezeichnen kann, einem veritabel zu erklären man hätte so einen Stress und man hätte ja keine Zeit mehr in diesen von Herbststürmen jeglich freien doch so stürmischen Zeiten.
Ich schlug in einem schlauen Buch nach, nein es war nicht Wikipedia, was aus Zeitgründen sicherlich klüger gewesen wäre, um nach einer Lösung zur Stressbewältigung zu suchen. Dieses schlaue Buch schlug viel vor, insbesonders aber das Nachschlagen in Büchern zur Stressbewältigung, weiters das Zeugen von Nachwuchs, Gärtnern und Wandern.
Meine Idee ist nun diese, nein ich suche niemanden zum Zeugen von Nachwuchs und Gärtnern, dass ich zu einem gemeinsamen Wandertag zur Stressbewältigung und Zeitschaffung ausrufe.

JA, es ist Wandertag. Tag ist vielleicht ein wenig überbordend formuliert, da ich mehr und mehr von arbeitenden Menschen umgeben bin, die ja unter Tags keine Zeit haben. So will ich nun am 18.10.2006 um 3.00 (in der Früh, das ist die Zeit wo manche Studenten unter uns erst nachhause gehen, vom Lerntrip in der Bibliothek und dem Prommel) aufbrechen um einen Gipfel, egal welchen, um ca. 7.00 bestiegen zu haben um sich die Sonne ins Gesicht scheinen zu lassen. Also wer seinen Stress mit mir bekämpfen will, soll sich melden, und oder einfach mitgehen.

Wenn sich dies als Erfolg herausstellt, dann werd ich mir mehr Stressverhinderungsmassnahmen ausdenken. Wie wärs mit Brustvergrößerung durch Handauflegen, einem outdoor-Kochkurs, westindische Klangschalentherapie, Rentierkebabparty, oder einem gemeinsamen Ausflug in den Alpenzoo?

Soweit, ich freu mich schon auf die obligatorischen Gipfeljause, die aus Torte, Suppe, Wurschtbrot und Jagersnüs besteht!
Liebe piratige Grüße,
Flo.w

Sunday, October 08, 2006

Sprachverwirrung

man stelle sich vor, man steht in aller herrgottz-früh in einer bäcker ruetz filiale und will ein stück gebäck erstehen. neben einem eine zierliche junge frau, regennass von oben bis unten, man kann trotz schnupfens den goretex geruch vernehmen. doch dann kommts: eine große latte zum mitnehmen! und ein blaubeermuffin. die bäckerin nickt und geht ans werk.
ich dreh mich um, um zu sehen wer in der früh so unverfrohren eine latte bestellt. was der teufel ist denn eine latte? und dann noch eine große latte zum mitnehmen? man würde so eine bestellung eher an der bordsteinkante erwarten, aber dann nur eine latte zu bestellen scheint auch vermessen. ...

nun denn des rätsels lösung war ein latte machiatto, wie man von der maskulinen form auf die latte kommt ist mir unerklärlich, liegt aber wahrscheinlich am idiom der bestellerin, die unüberhörbar nördlich der weißwurstgrenze beheimatet war. also aufauf zum lustigen wörter verdrehen.

Wednesday, October 04, 2006

Föhn oder Fön

Tja meine Lieben lang ist´s her, dass ich mich zu einer guten Geschichte genötig sah, aber heute, ja heute, ist´s wieder mal soweit. Also haltet euch fest, es geht gleich voll aufs ganze.

Vor kurzem las ich im Spiegel dass man "dem Deutsch retten" soll. Sozusagen zurück zu den Wurzeln, back to the roots, weg von den Anglizismen und anderen Sprachverwirrungen, sonst laufen wir(sic!) Gefahr auszusterben. Nun stellt sich mir die Frage, wer zum Teufel ist wir? Sind wir alle die am Sonntag wählen waren, oder sind wir alle die blaue Texashosen tragen, oder sind wir die einem Idiom nachhängen das man landläufig als "deitsch" bezeichnet, oder sind wir alle die uns immer wieder die Frage stellen warum man sich das alles an tun muss. Was alles? Naja, ich hab bekanntlich meinen Faden verloren,... welchen Faden? Bin ich Schneider oder Pirat? Nein, ich bin kein Schneider, weder ausgebildet noch geboren, da ist´s dann kein Wunder dass ich mal meinen Faden verlier. Als Pirat sollte man eher doch auf Kurs bleiben.

Ja, so ist das mit der "Deitschen" Sprache. Ich selbst fühle mich meinen anglophilen Lesern, soll ich sie Fans nennen, darf ich dich Fan nennen, verpflichtet einen kurzen Abriss meiner Schreibwut zu widmen, damit die auf ihrer Insel und Halbinsel auch wissen, was so abgeht.

Ja jetzt gehen wir aber in "medias res", nein das ist kein spiegelkolportierter Anglizismus, das ist ein sogenannter "Sinnspruch", aber das lassen wir mal. Wir sind ja keine Klosterschule, oder doch?

Vor kurzem bin ich an einem nachwahligen Morgen, es war Montagmorgen um es zu präzessieren einer meiner Lieblingsbeschäftigungen nachgegangen, dem Busfahren. Es gibt nichts besseres als Busfahren, sich mit einer unbekannten Anzahl frisch polierter Gleichgesinnter im Inneren der Blechschüssel woanders hineinschaukeln lassen. Ob sie alle gleich gesinnt sind, weiß ich nicht, aber zumindest bewegen wir uns gezwungener Weise durch einen Busfahrer, der meist extramies gelaunt ist und einer sehr einsilbigen Sippe anzugehören scheint, in die gleiche Richtung. Der eine der weiter vorne sitzt ist dann früher am Ziel, als der in der hinteren Reihe, aber immerhin die Richtung bleibt die selbe.
Man stelle sich vor, man wird beschallt von Radio Tirol, Stephan Mross bläst einem mit seiner Trompete, die bekanntlich auf den Namen Stephanie hört den letzten Staub aus dem Innenohr. Wenn man sich ganz fest anstrengt kann man auch aufgrund des Geruchs herausfiltern, dass entweder der Typ der vorn einem Sitz seine Lodenjuppe entweder in einer Weißwurstsiederei am Münchner Oktoberfest getragen hat, oder der Letzte in-den-Bus-Speiber zumindest vor seinem Erguß irgenwas mit Weißwurst zu tun gehabt haben muss. In dem Fall wünsche ich mir eine akute Erkältung und damit einhergehenden Gehörsturz. Der Typ vom Vordersitz liest(sic!) "die Neue", für alle die sie noch nie als Sitzunterlage oder zum Aufwischen benutzt haben sollten, es handelt sich hierbei um die Tirolerische Ausgabe eines sogenannten Revolverblattes im Format von Täglich Alles nur ein wenig weniger Konsistenz, denn Täglich Alles war schließlich lackiert und brauchte dementsprechend zum Verrotten dreisigmal so lang wie die Neue. Also er liest die Neue, die Neue schreibt, oder besser irgendwer schrieb in die Neue über den Wahlausgang, dass die Welt freundlicher unter einem sozialen Kanzler erscheine. Das kann sogar stimmen, denn zwei Männer sitzen schon um neun am Morgen bei einem Bier vor dem Lollipub, wieder ein Anglizismus den man mir nachsehen will, und prosten sich auf ihre wiedererlangte Freiheit zu, oder was weiß ich, aber zumindest schauen sie dabei nicht schmerzverzerrt wie in den Wochen davor. Also irgenwas muss dran sein.
Der Neueleser outet sich nun raumgreifend als FPÖwähler, indem er hinauposaunt, äger als Stephan Mross, dass er dem HC seine Stimme gab, weil der mal wieder aufräumt. .... Radio Tirol summt weiter vor sich hin, irgendwas von Sierra Madre, die Weißwurstwolke hängt immer noch im Lodenjanker, es ist kalt und feucht,... "Schön dass wir deutsche Volkmusik hören" gibt er von sich. Erstaunt schaut er auf seine falsche Rolex die er im gerade vergangenen Türkeiurlaub bei nordafrikanischen Strandhändler erstanden hat und muss feststellen, dass der graue rauhe Morgen trotz der rosaroten Brille verspätet anfängt. Schuld sind die "Deitschen" die mit ihrem "Tag der Eineiigkeit"(originalzitat Weißwurstmann 2006) alles verstopfen. Ja schuld sind die "Deitschen", am Wetter, am Verkehr, am Wahlausgang und am Wurstduft, denn hätten sie diese Würschte nicht erfunden, dann wär´s doch um einiges erträglicher. Dann muss man nur noch Lodenmäntel, RadioTirol am Morgen und Busfahren abschaffen. Dann wäre alles viel leichter,...

Mir gehts gut, ich bin voll unterwegs, es gibt einiges Neues, was nie und nimmer in der neuen stehen würde, aber davon mehr in ein paar Tagen. Die Zeichen stehen auf Sturm.

Wednesday, September 27, 2006

http://www.neave.tv/#only_one

http://www.neave.tv/#gay_bar

http://www.neave.tv/#pictures_of_walls

hier sind meine drei lieblingsvideos, reinschauen, die sind im piratenstyle!!!!

Mit viel Sprit und Spirit

Wenn man sich vom Plateau ins Plateau begibt, ist´s meistens zu spät.
So war es vor nicht langer Zeit. Mir hat eine mir eher Unbekannte nach nicht langer Zeit erklärt: sie gehe nun in ihre Prinzessin schnäuzen. Dann war mir klar, ich war im Plateau und es ist zu spät.
Sonst ist nicht viel los, der Habicht wurde erstiegen, ein mords ein Steinhaufen, aber schön.
.... aber die wahre Geschichte kommt bald. .... ich feile gerade daran.

Monday, September 18, 2006

september rain

my dearest readers, it´s damn september.
yesterday my exhibition of landscapes without landscape went well! but i m lazy for my blogin.

ja september.
ich fange da an wo ich vor wochen aufgehört habe. in einem stockholmer club, ein girl neben mir, wie die eine aus kill bill, groß und blond, zappelnd wie wild,... seit damals war viel passiert, wir sind die soca flussabwärts gepaddelt, haben seile auf reißfestigkeit geprüft und rahmen lackiert.

und heute? es geht mal runter und dann gehts wieder rauf. heute ist ein tag an dem ich nicht gern spreche. am liebsten nicht viel reden, dem regen beim regnen zuschauen, nachdenken warum ich kein audifahrer bin, nachlesen warum kaugummi die aus dem fenster gespuckt werden eine parabel fliegen,... september halt

nein es gibt nicht viel zu sagen. nicht für mich, nicht für heute.

ich wünsche den zugvögeln dieser welt eine gute reise. vor allem denen die nach madrid ziehen.

c.f

Monday, August 21, 2006

wiki und die starken männer


update coming soon.
the whole story what happend north the polar circle will be to be read soon!!!
lovely greetings yours
captain floggo version 2.0

yeah i´ve got a new evil back up!!!



Yes when i say that i have a back up, i mean it that i have a back up. But what means having a back up?
Tja shall i continue in english, or shall i switch back to my mothertongue? I will outline first of all some short abstract about what i did and what happend.
Well, the blonde girl above is Krita, a Husky in front of Storglaciären Sweden. But how the hell did a pirate like i am get to Sweden so close to a glacier? I did a course in cricket and glaciology in Tarfala, we have been a superb team, all nice people, good party, good spirit, good sauna parties, good mulli cleaning, good jocka swimming, just a lovely tim in the area next to Kebnekaise. BIG PIRATE THANKS to everyone! We meet again, i m quiet sure about this.

that´s the report of our dramatic cricket!
http://www.nsd.se/artikel.aspx?artid=31663&arkiv=False
I filled my batteries in Sweden, i got now enough energy to things i never was thinking about.
Thanks mates, i was a big pleasure meeting you!!!

Tja, nun ist´s so weit, ich werde nun in Deutsch, oder so was ähnlichem was sie einst Deutsch nannten weiterschreiben. Viele haben gewartet dass ich wieder auf die Showbühne steigen werde und meine Abenteuer in die Welt posaune. Posaune, Posauna! Sauna ist ein Stichwort. Genau so wie Knäckebrot und blond.
Man stelle sich vor, man, also ein Pirat, wacht auf in einer weißen Ikea-bestückten-Wohnung, auf einer weißen Matraze, eingehüllt in ein weißes Tuch und neben einem liegt eine nicht allzu fremd erscheinende Person, blond und riesig. Erstmals musste ich mich an der Nase ziehen um zu realisieren, dass das nicht der sogenannte Himmel ist. Nein ich wachte auf in Schweden, in Stockholm in der Bude von Gustav nach einer wahnsinns Nacht mit all den wahnsinnigen Tarfalaforschern. Das war eigentlich das Ende der Tour, naja nun erschließen wir eben die Geschichte von hinten nach vorn.
Was war davor geschehen? Ich war in Tarfala zum Gletscher messen mit Seija, Hej Seija!!!
Wir hatten eine super Zeit, eine super Tour in den Schwedischen Bergen, genau das was ich immer schon einmal machen wollte. Es wurden Toiletten gemeinsam gewaschen, Bälle in Bällen versenkt, ein wenig zu Ablation mit Eisbergproduktion beigetragen, ...
Nun man stelle sich vor, man, also ein blonder Pirat mit Wikingereskem rotem Bart, findet sich mit 22 Scandinaviern in einer Sauna wieder, sie schreien alle durcheinander, Bier floss in Strömen, und man vernimmt aus dem monotonen Gebrabbel nur Wörter wie "Lolle" und "more steam!" Man schwitz wie ein Elch im Fieberrausch und versucht sich zu tarnen, ja meine Haare wurden blonder und mein Bart wurde röter. Lolle ist das finnische Wort für: "das Wasser trifft auf die glühenden Steine"-Geräusch. Lolle und noch einmal Lolle. Nach vielem Lolle gings in einen der zwei Pools gefüllt mit Gletschwasser. Das war die entgültige Aufnahmeprüfung. Somit bekommt meine Piratendekoration nun auch noch was von den Vikings.
Sonst war viel mit Knäckebrot und all den anderen Stereotypen von und mit Schweden. Oh my god i have never felt so understood.
Ich wünsche mir dass mir die Energie die ich nun zuviel habe, mich am gehen hält, ...
Es war ein schwerer Weg aus meiner Sinnkrise, was soll ich machen mit meinem Leben, wohin solls gehen? Aber nun fühle ich mich wieder zurück auf Kurs. Kleinigkeiten erscheinen einem nur mehr marginal, es gibt so viel Dinge die getan werden müssen, ... Ich bin wieder zurück. Und das ist gut so. Ich freu mich auf weitere Abenteuer, ich weiß nun, dass es noch viele Menschen gibt die gleich denken, die ihre lebendige Irrfahrt unter einen guten Stern stellen. Ich freu mich auf diese Menschen, die mich auf meiner Fahrt weiter unterstützen,... wohin sie auch immer gehen wird. It just felt great to wake up north of the fucking polar circle and to know that you don´t have to care at all.
Aber ich hab nun mein neues Energy-pack aufgeladen, und es geht wieder weiter. Einmal gehts runter und dann gehts wieder rauf!!!! Wer mehr wissen will, soll mich persönlich fragen!
Euer C.Floggo aka Flo.w

Sunday, August 06, 2006

Wellenschläger

How does it feel when something is done for the last time? You might know, how it feels when something is done the first time. It´s meant to be exciting, it could be awesome, mindblowing or just satisfying because you know finally you did it.
Like standing on top of a mountain for the first time ever. Your whole life was filled with thoughts and dreams how you could get up there. Your whole life you were thinking about the best way getting up there. In the moment you are thinking about your mountain for the first time your pathway, your track has already begun. Your dreams may get more intense or you forget about your dreams, you give them up for some time, but kind of suddenly your dream pops up again, gets back into your mind, this time it´s much more intense than ever. You are ready for fullfilling your dreams. The way on top at last feels not like a torture like you imagined, no it´s kind of like easyfeeted, it feels like your footsteps never touch ground but you still move. You move easy and free.
But how the hell does it feel when you do something for the last time? Is it the same firsttime-excitement, is it like leaving friends behind? When you go with friends for a coffee and you know that it will never be the same again? I know life is never standing still, it always changes, it´s this much know lifelong circle. But the strange feeling when you leave a major part in your life behind? Leaving behind means doing something for the last time.
Life is just an alternation of doing it the first or the last time. Everthing should be seen as a question of scale.

Well today i had the strange feeling that something was left behind in the close past. It kind of slipped away and i didn´t realize that i could have hold it back. I just messed it up. Anyway, i will see how things are when i get back to my used harbour. Sometimes it´s a relief when something is left behind. A relief to free yourself, drop the pressure in any direction.

I wave you goodbye,... just smile and wave, boys, smile and wave.












But it´s not gonna be the last what you will read of my adventures, i just go on holiday. Pirate vacation somewhere in the polar ocean to learn how to cope with the dumpness and cold of the upcoming wintertime.
Your c.Floggo

Wednesday, August 02, 2006

Land in Sicht

Kurzum, der Horror eines jeden Piraten ist der Satz Land in Sicht. Land in Sicht heißt immer anlegen und vorallem Ärger. Ärger. Ärger geht´s nicht, dachte ich mir. Immer wieder dachte ich mir, nein ärger geht´s nicht. Und dann spielt das Leben wieder eins auf. Das Leben kann sie alle, diese Lieder. Die Lieder von der Freiheit, von der Liebe, vom Abschied, von tiefer Trauer, vom Auslassen, von den Frauen, den Männern,... und von den Piraten. Piratenlieder? Ja, da fällt mir sofort Haul way Joe ein. Haul way, Joe!! Haul away. Aber in all diesen Liedern kommt nie die Zeile Land in Sicht vor. Allein dies ist schon ein Indiz, obschon Indiz ganz und gar kein Piratenwort ist, dass Land in Sicht kein Piratenausspruch sein kann.

Wie kommt nun dieser Gedanke mir in meinen verdammten Schädel? Er, der Gedanke, spukt, nein nicht spuckt, schon seit längerem in meinem Kopf herum. Irgendwann hab ich mal ein wenig Sand zwischen den Zehen gespürt und mich erinnert wie schön doch dieses Gefühl des Loslassens, das ewige Gefühl des Sicherseins, das Gefühl des inneren Friedens sein kann. Es ist schon lange her, als ich das zum letzen Male spürte, das Gefühl des Sands zwischen den Zehen, der mir meinen festen Boden ausmacht.

Kann man aber nach langer Zeit der Piraterei wieder in das Geschäft des Sand-Burgenbauers zurückkehren? Einmal Pirat, immer Pirat! Verdammt, ich komm der Freiheit einfach nicht aus, ich werde mich nicht fangen lassen, ich werde rennen bis ans Ende der Welt, bis ans Ende der Tage, frei sein. Frei sein. Ganz einfach nur frei sein. Sich nicht in zu enge Schuhe zwängen, sich nicht den Zwängen der Gesellschaften unterwerfen, sich immer einen Fluchtweg offen halten, das heißt echter Pirat sein. Und vor allem einstehen für seine Ideale.

Ich mach mich in Bälde auf nach Norden, ich werde über den Öresund blicken, den Bottnischen Meerbusen links liegen lassen, das Polarmeer ruft. Ich freu mich auf die Einsamkeit, auf die noch reduziertere Landschaft als damals in Schottland, ich freu mich auf die Stille, ich freu mich auf die Weite, es ist zwar noch nicht ganz die Arktis, aber arktisch wirds sicher und arktos aus dem Griechischen heißt bekanntlich Bär, also wirds sicherlich bärig!

Vielleicht geht sich der noch ein Post aus vor ich abhaue, sonst müsst ihr auf den Reiseeintrag warten. Wie lange noch geblogt wird, weiß ich nicht.

Dear English readers: i m not sure, if i should stay on the boat, or go back and settle in some save harbour. Well pirates can´t survive on the mainland, that true, maybe time has come to do something really new, i will have a wee chat with Jesse Seringo, the old famous cowboy, what he´d suggest. Mainland means worries, but i don´t want to worry about it, i want to have a life erse aboot feet, a life of freedom, just standing for my friends and not betraying my ideals. I gotta go way up north to the emptiness and loneliness of arctic sweden, having a look if i have a decent idea what will be my future like. So what?
I want to feel the wind in my face, to taste the salt of the sea, to smell seaweed and hear the sound of the roaring waves. Abandon ship means abandon hope.

c.floggo

Piratentest

Anbei der ultimative Johnnie D. induzierte Piratentest:

http://www.ard.de/radio/pop/-/id=7946/nid=7946/did=439156/8y5ow0/index.html

viel Spass dabei,
c.f.

Wednesday, July 26, 2006

bits and bops

well then, should i,or should i not write in f.... english? the good thing is, i can even if i don´t want to. somehow it feels kind of strange to write in a foreign language, but i can be sure, that much more people are able to read this,...
but german is more comfy to me, so i will outline the following story first in english. summer is on, heat is on, its kind of depressing what happens around here, it´s almost more than nothing, but life goes on, without any break. that´s almost the outline of what happend the last weeks.

finally i want to give some buying advisory for good comedy and books, so called "must have-s": little britain dvd series one and two; douglas adams: lachs im zweifel; its all gone pete tong-dvd; and finally sepp schluiferer: fernab von europa.

man stelle sich vor ein punk sitz in einer macdonaldsfilliale in der tiroler provinz. die provinz, ich möchte sie nun nicht aussprechen, aber ist als periphäre randlage zu finden, irgendwo also rund um innsbruck. von innsbruck will ich mal lassen, ich spüre dass mich innsbruck schneller wieder hat, als erwünscht. also mache ich mich heute über die provinz her! man stelle sich provinz so vor, sie beginnt kurz nach innsbruck, also vor völs und endet westwärts nie wieder bis man sich in zürich wiederfindet. demnach ist der provinzvorschlag ein gar versöhnlicher, jeder ist in der provinz, der nicht in der weltstadt innsbruck weilt. nun zurück zum kleinen pubertierenden punkrocker, der wahrscheinlich zwanzig jahre zu spät ist, aber immerhin irgendein statement. der punker, nennen wir ihn mark sitzt allein in der mc-donaldsfilliale und trinkt kaffee aus einem pappbecher. eine offensichtlich amerikanische familie mit indischen wurzeln taucht auf setzt sich neben mark. die kinder der familie tragen basketballshirts über ihre fastfoodgenährten körper, die mutter trägt kopftuch und der vater trägt das tableau mit der erwünschten stärkung. mark unser punker beginnt in der bezirkszeitung die stellenanzeigen laut vorzulesen. "schweißer für schweißtreibendes treiben gesucht!" "flotte frisörin, 25, willig, mit und heißem fön sucht probeköpfe zum föhnen."
der punk- mark- beendet seine lesung, die amerikaner starren auf ihn, er nimmt seinen leeren becher und wirft diesen der bedienung zu füßen und geht teilnahmslos weg. die amerikaner fragen sich: do austrians throw everything away when finished.
so ist´s in der provinz mit politischen statements. aber immerhin haben wir die heilbringende wirkung des fastfoods erkannt.

ansonsten bleibt es spannend, der westen österreichs wird vertrauter, mal sehen was der sommer bringt. aber immerhin macht eine schwalbe noch keinen sommer.

dear english readers: it was not worth writing this common chitchat not in german, i post something later, probably i will be off. maybe i get off this blog soon. the ship is sinking, so why not quiting the blog. offing, settle down to something new. maybe the time has come to do something new, really new, something never know, ...
yours
c.f

Thursday, July 13, 2006

die schachpartie

neulich fiel mir auf dass ich sätze gern mit neulich beginne. aber was kann man getrost anderes verwenden als neulich? neuerdings? neuerdings. dings kommt mir immer so spanisch vor irgendwie würd ich das wort dings am liebsten mit X schreiben, also dinx und weiters sozusagen neuerdinx.
was mir auch auffällt, wenn sich mein kopf aus der tropischen hitze des kirschenreifenden sommers erhebt ist dass fragen die mit warum anfangen immer die am schwersten zu beantwortenden bleiben. in der englischen sprache bekommt die frage warum, why, sogar einen eigenen buchstaben Y. die muss eigentlich ausdruck genug sein, dass diese fragen an nachdrücklichkeit nicht mehr zu überbieten sind.
aber eigentlich wollte ich ohne jegliche abschweifung in medias res der überschrift eintauchen. die schachpartie. neulich(sic!) fand ich mich selbst in einem gastgarten eines innsbrucker innenstadtlokals bei einer partie schach wieder. ich muss gestehen, ich bin weder schachprofi, schachspieler noch begnadeter schachdenker. aber immerhin macht schach immer wieder mal spass.
da kann´s einem so gehen, dass man den satz: du bist schuld! immer wieder zu gehör bekommt, obwohl mir meine schuldigkeit ein wenig unklar ist. bauer zwei nach vorne. warum sollte ich schuld sein? turm vier nach vorne, schach! ah, schau mal wie die dort drüben teilnahmslos an ihrer zigarette zieht, sich ein buch in den schoß legt und einfach nur ist. könig schräg nach links vorne. ah, vergiss die, wander doch aus. turm schlägt bauern eins aufs maul. auswandern, nein, berge sind mir viel zu wichtig. läufer haut dem schlagenden turm eine aufs dach, schach. schach, spinnst du, nicht nach sieben zügen, naja dann muss ich mal meinen könig aus der schusslinie ziehen. gehen wir morgen radlfahren? rabiater läufer terminiert einen weiteren bauern. ich glaube an deinen charme. bauern rücken vor. wo ist der abgang zu dieser tiefgarage? sein turm frißt meine dame. er hat nun meine dame. was für ein verlust. dame weg. naja, das schöne bei schach ist, dass man spätestens bei der nächsten partie seine dame wieder zurückbekommt. hier liegt der grundlegende unterschied. verliert man sie, bekommt man sie wieder. aber andersrum, ist sie weg, ist auch ein wenig leer. so ist das mit dem damenverlieren.
nundenn, ich werde mich nach griechischen tragödienbruderschaften umsehen, oder einfach nur darüber nachdenken, wie man denn diese dame nicht verlieren hätte können.

more than this, it means nothing, more than this, tell me one thing, more than this,.... y, y not, y

Tuesday, July 04, 2006

tja, so geht´s einem. ob es der königsjodeler ist, oder nur der zustand von lost in translation.
oft verliert man sich in eigenem um anderen ferner zu kommen. und dann leuchten die ferner selbst.
as free as the wind
hopefully learning
why the sea on the tide
has no way of turning

cf

Tuesday, June 27, 2006

free fallin

vor nicht allzu langer zeit war es noch arschkalt in tirol, die ewige kälte schien fast schon zur naturkonstante verfahren, der schnee war so präsent als ob es nie und nimmer einen sommer oder was ähnliches geben würde und gegeben hätte.
nun ist die zeit des fussballs ins land gezogen und damit hat sich eine schier unerträgliche hitze über das land gestülpt. mitmenschen schwitzen ungeniert vor sich hin, als ob schwitzen die basalste tätigkeit von allen wäre, basaler als atmen. fussball hat alles in der hand, dabei geht auch unter, dass ein sehr verantwortvoller schießgeiler jäger unseren bruno am gewissen hat. bruno, rest in peace! wie hätte es anders kommen können, als mit einer ermordung der todesgefahr zu entrinnen. todesgefahr die immerhin allgegenwärtig war. hinter jedem busch, jedem stein und baum hat der gestandene älpler einen bären vermutet. dieser bär war dann schon gefährlich für tourismus, freizeitgesellschaft und vorallem bauern und schießwütige pajerowildhüter. man muss sich vor augen führen, dass dieser bruno doch schafe frisst und nicht wie uns universum verblümt verblödent vermitteln versucht dass bären auch vegetarier sein können weil sie beeren essen(ich halte das für einen tippfehler, bären essen bären, als keine vegetarier). aber dann hätten eben die gemüsebauern aus thaur und umgebung ihre kohlrabi verteidigt. auf zum schwur tiroler land. wie ist das nun, wenn man einen freien bären tötet, ohne dass man dies darf, auch ohne dass dieser einen gefährdet, ist man dann immer noch jäger oder ein wilderer? dem bären bruno gleich, der auch einfach und das ohne so genannte jagdprüfung drauflos schafe mordete. sind also bär und wildernder jäger auf der gleichen stufe? dürfen dann pflichtbewusste jäger wildernde jäger schießen. diese gefährden ja auch steinbock, hirsch und co.!

ich kann mich nur wiederholen, bruno, alias jj1, rest in peace.

unter der hitze leiden nicht nur die bärentöter, sondern auch die lifte. lifte in gebäuden. im uniturm, wo normalerweise drei der vier lifte funktionieren, war am montag nur mehr ein lift in betrieb. nun ja, man steigt im siebten stock ein und fällt mit dem fahrstuhl nach unten. am beginn der fallphase merkte ich zum ersten mal in meinem leben, dass sich meine augen nach oben auf die liftdecke richteten um den aus filmen bekannten vielstrapazierten notausgang zu suchen. was hilft ein notausgang, wenn man sich minus eins tief im boden befindet, in einer blechbüchse die gerade aus dem siebten stock gefallen ist. man kann sich ja zumindest vorstellen wie man aus diesem lift kommt, wenn man muss. unten angekommen, schlug mir die viel zitierte hitze ins gesicht, eine gruppe junger menschen hat schon das sprechen aufgegeben, nur mehr gebärdensprache. danke entlich keine heiße luft. und diese stille. ich konnte irgendwie die zikaden des mittelmeers hören. unterbrochen wurde dieser gedankliche ausflug durch eine schweißgetränkte fluchtirade: "der joe, der alte drecksack, greift der mizzi an die bruscht!" naja das ist innsbruck, die weltstadt.

ich verbleibe kaltschweißend
beste grüße
c.f.

Sunday, June 25, 2006

what a difference a day makes

sommerzeit, zeit der freude, .... irgendwie klingt dieser benji song noch immer in meinen ohren. ich will ihn einfach nicht loslassen. ohrwürmer sind gleich gedanken. wer kennt das nicht, man hat eine idee und greift sie immer wieder auf, aber eigenartigerweise schleift sich der gedanke ab, die erinnerung wird grauer und verblaßt nach und nach.

nun denn zum titel: nun schon seit jahren versucht eine verruchte bande in den mieminger bergen so genannte bergfeuer zu entzünden. irgendwie scheint es einfach nicht zu funktionieren. jedes jahr kommen wolken, jedes jahr wirds langsam dunkler, jedes jahr beginnt es zu schütten, jedes kein feuer, jedes jahr flucht nach unten. einen tag früher, also vorgestern, wäre alles gut gegangen, aber nein, samstag muss es sein und meine wenigkeit versuchte zweimal einen aufstieg, aber zweimal durch wetter zurückgeschlagen. aber auch radfahren im hagel kann schön sein. nur solange man den humor nicht verliert scheint es schon zu passen.

was gibts noch zu erzählen? brüssel! ja brüssel war ein hit, ein riesiger spass, viele neue nette leute, ein paar weniger überzeugende "kollegen", überzeugend war auch das belgische starkbier und die belgierinnen. immerhin wäre ein auslandsaufenthalt in gent anzudenken, wenn man sich die studentinnen dort ansieht. ich war gar nicht gewahr, dass es noch geografen gibt, die das so genannte exkursionsgeheimnis nicht kannten, aber die wurden schnell eingeweiht und ich hoffe sie geben die kunst des exkursierens auch an weitere generationen weiter. trotz der belgischen tristesse war es ein guter abschluss.

... ich schreib dann später weiter, jetzt mag ich nicht mehr.

Sunday, June 18, 2006

marathon

uuuuuuhaaaaa!!!
das war ein wochende, angefangen hat alles mit der letzten geographieprüfung, die ich bestanden habe! dann weiter zu rita und ihrem garten, dort die erste grillerei der saison, des jahres ist sie nicht die erste, da hat tom mit seiner elefantengrillage im jänner die nase, oder soll ich sagen den rüssel vorn. ein gelungenes fest, wie ist das man ist genau so alt wie man sich fühlt? an diesem abend war ich dann mal fünfunddreisig und dann wieder 18, aber es war schön.
freitags wars dann soweit für die einzig wahre piratenparty. und alle sind sie gekommen, alle bis auf ein paar abtrünige, aber die werden mir schon auch noch unterkommen. ich hab´s genossen, trotz des sturmes, aber echten piraten kann nicht mal überbordendes wasser nichts anhaben. der atomgrill wurde bis zum bitteren ende begrillt, erst als die ersten vögel von den bäumen sangen, ich glaube immer noch dass es möven waren die schön pfiffen, war dann das ende da.
am nächsten tag aufwachen und das gefühl haben als ob hannibal mit all seinen elefanten durch das gehirn marschiert wäre ist ein guter gradmesser für die qualität der vergangenen party?! tunlichst sauber gings her, der sherryauflauf mundete, wie alles andere dargebotene.
nur mir kommt vor, dass das durchschnittsalter sich schon niederschlägt, führer haben wir getrunken bis zur übelkeit, heute wird dieser zustand nur mehr durch feste nahrungsmittel erreicht, aber was solls.
samstag wurde dann von prinz phipe von und zu plattig zu einem hundertjährigen geburtstag geladen. die band war fulminant, das essen auch, das publikum bunt, das wetter eher schlecht als recht. nach einem nächtlichen nassen fahrradritt über stock und stein trafen wir wieder ein und der partymarathon ding langsam zu ende, aber schön war´s. ginger und mandarin, die aberdonischen gypsis waren auch wieder mit von der partie, eine mordshetz, ein spass sonders gleichen. ich hab ihre anwesenheit sehr genossen, auch wenn ich nun beim einlochen wahrscheinlich immer an mandarin denken muss, oder zumindest zuvor und danach. aber ihre anwesenheit ist nun wieder konstanter, aldrans sei behütet, aber die piraten kommen mit großen schritten und werden mit blumenketten und augenklappen einfallen.

gestärkt von einer aufwärmrunde gehts nun nach brüssel, starkbier und bürokratie, beides nutzlos aber notwendig. ich werde dann mal berichten wie es war.
soweit wüsche ich jedem derweilen eine schöne zeit, wenn man sich weniger gedanken macht über mögliche unmöglichkeiten lebt es sich leichter, die einen merken dies früher, die anderen später oder vielleicht gar nie. aber die werden dann schon im tollen mercedes benz auto sich mit den anderen messen können. danke für so tolle statussymbole,
ab und an würde es mich reizen wirklich alles zu posten was mich gerade berührt.

euer floggo

for all english guys: i m doing well, i m fine, i just worry about guys who need big cars instead peace. time will be on our side, pirates like us will win in the end, there is no need for money if you spent all your time!! the next stormy piratesparty will be soon,...
kisses, thruth and charming grining,
yours flog

Tuesday, June 13, 2006

feiertag

hoila, aloha, ahoi!

ahoi! am freitag den 16.6.2006, ein wie ich meine sehr pragmatisches datum, ist es wieder so weit. captainfloggos große garten grillparty. ab 18.30. grillage mitbringen, alles andere wird da sein.
sauerkraut, rum und eine horde wilder tänzerinnen!
der grund zum feiern? freiheit, unabhängigkeit, grenzenlose liebe, bodenlose frechheiten!

also bis dann,
c.f

Monday, June 12, 2006

blumen, kinder, blumenkinder

ach so. ich fand mich selbst an einer bushaltestelle, also an einem ort wo so manches abenteuer beginnt oder endet, wieder, irgendwie in gefangen in einer endlosen wiederholung, nur eins war heute anders. ich hatte den geruch des urlaubs, den geruch der aufgeheizten pinien vermengt mit warmem meersand in der nase. ich hätte fast vergessen den sommer zu erwähnen. überall blitzt weiße haut hervor, es werden die winterlich kalten schultern gezeigt um ihnen ein wenig freundlichkeit in form von bräune einzuhauchen. wirklich niemand kann den sommer übersehen.

die gänge der uni sind so leer, dass man ein echo von der einen zur anderen seite vernehmen kann: "solala, die jausen kommt mir auch nicht zugeflogen!" sogar die raucher gehen nun ins freie um ihre zigaretten zu verpuffen. vor den ein und ausgängen, was diese dinge meist beides sind, weil ich niemanden kenne der in die uni hineingeht und nicht mehr herausgeht, finden sich menschentrauben, sogenannte bildungsreben.
manche mädels und die meisten motivierten sowi- sowie sportstudenten versuchen mit selbstbräunercremen der partiellen bräune der flipflops, die sogenannten vielgefürchteten flipflopstreifen, entgegenzuwirken. wieder andere wundern sich wo denn die flipflophornhaut zwischen den zehen im winter hingekommen ist. nur die wenigsten trugen die zehenreißer vorsorglich auch im dezember unterm christbaum.
schweiß rinnt in strömen, vermischt sich mit reichlich aufgetragenem flakon zu einer paarbildungswilligkeitsanzeige wolke. die anderen die dies schon hinter sich bringen konnten, schwitzen sich nun gegenseitig an, wie auch immer sei der fantasie überlassen.
am land kann man ein gemisch aus dieselöl und frischgemähten wiesen vernehmen, ebenfalls mischt sich kuhglockengebimmel unter. sozusagen ist das zur zeit das vielzitierte mövengeschrei und der duft der hohen see, die landluft.

fussball lassen wir heute mal aus, das schlechte wetter ebenfalls, besser einfach raus in die wiese,... oder gar ans meer.

montagsdepression

tja montag. oder? war nicht gerade gestern montag? naja, die zeit rast nur an einem so vorbei. da ich heute schon früh voll motiviert nach innsbruck startete um meinen erledigungen nachzugehen, dachte ich mir, das kann nur ein guter montag werden. doch scheint es, sollte ich solchen optimismus lieber gleich begraben. beim ersten shopstopp wollte ich einen fotofilm speziell entwickelt haben, aber der alte sack hinter dem tresen, meinte nur, ich sollte nicht experimentieren und wenn nötig die anleitung im film lesen. wenn das so ist, werde ich eben nichts mehr bei foto hörmann in innsbruck entwickeln lassen. also ich rate nun jedem und jeder ab, nur einen versuch zu starten in diesem schuppen irgendwas zu erwirken. man kann sich trotz sonnenscheins nur anpflaumen lassen und das ist es nicht wert.

Wednesday, June 07, 2006

tag auch.
tag auch ist so eine sache, wenn jemand tag auch zu sagen pflegt, dann war er/sie entweder gerade im norden unterwegs, oder versucht die im norden gehörig die augen auszuwischen.
der franzosenmarkt zog mehr oder weniger spurlos an mir vorbei, gleich dem tauben fest, nur überall zeltfest. fussball, bär und zeltfest. brangelinas kind auch noch im gespräch, laut tt-druckfester insiderin. fussball und zeltfest, eigenlich wie knödel und suppe. ich war seit langem wieder auf einem zeltfest. kalt war´s, viel los war und die wirkung von salad als unterlage hat sich auch wieder mal bestätigt. spät ist´s geworden, oder besser früh. aber das sei den zeltfesten so eine eigenheit hab ich mir sagen lassen.
der leadsänger, eine aufgetunete version von fredi mercury in seinen besten jahren, also mit einem mords einem bauch, einem mords einem schnauzbart und einer geilen bühnenperformance, meinte in richtung publikum: ihr seid´s spitze. ich meine ja, dass es lauten sollte: ihr seid´s spitz!!! denn der fortpflanzungstrieb ist eigentlich der hauptgrund für zeltfeste, nach bier und... einfach schnell raus aus dem zelt, rein in den busch, zagg zagg und schon wieder auf der showbühne. so ist das bei älplerischen zeltfesten. dazu noch eine handfeste auseinandersetzung, ein wenig schimpfen, schnauben, toben, gras ausreißen, um sich brüllen, den silberrückenstatus wieder herstellen und dann heim in die gute alte stube, natürlich mit dem supergetuneten golf gti.

soweit, ich hab mal genug von zeltfesten, ich werd im sommer fest zelten, dass passt dann auch gut. es gibt schon wieder einiges an neuigkeiten, es geht so schön stetig dahin, allen reisenden eine schöne fahrt, haltet euch den 16.6. frei, ich mein da kommt was auf uns zu. wenn es dann zeit ist, das land zu verlassen lass ich´s euch wissen.
c.f

Saturday, June 03, 2006



neulich am franzosenmarkt. das ist der markt den die limanesen immer abhalten. also keine franzosen zu kaufen, franzosen verkaufen.

ich, meines zeichens in letzter zeit wieder viel reisender pirat, gehe zum crepe-stand um mir eine dieser köstlichkeiten einzuverleiben. nundenn, eine kleine schmächtige aber durchwegs französische französin, geschätztes alter 14-16, steht hinter der crepe-maschine und crept was das zeug hält.

naja, ich frage sie auf französisch ob sie englisch spricht, sie antwortet auf deutsch dass sie englisch spricht, worauf ich wieder auf französisch ein crepe bestelle und sie mir dann auf englisch antwortet, dass ich verständliches deutsch spreche.

immerhin, ich war angetan vom crepe, der jungen französin, den französischen bekannten, dem wein, der mieminger gesellschaft und dem schon sich bessernden wetters.

die leningrad cowboys wurden auch besucht, ich sag nur: echt heiß, finnisches saunakonzert ein scheiß dagegen. imst ist und bleibt imst, wird sich wohl nie ändern dieses imst. nun denn die gerüchteküche brodelt, die telefone laufen heiß, mein sms-inflow ist unerträglich.

liebste grüße aus dem oberland.

c.f.loggo

Wednesday, May 31, 2006

oh johnnie boy

tja, trotz dass wir piraten sind müssen wir auch einem tagewerk nachgehen. nicht immer nur raubbau, brandschatzungen und sklaverei, nein, wir stellen uns auch gern in den dienst der guten sache.
unter diesem vorsatz endeten fausto der schreckliche, meine wenigkeit und mehrere andere dunkle piraten im sogenannten "graben" bei einem jonbonjovi-konzert. naja, irgendeine aktionistische komponente empfand ich schon, wie wir das ganze konzert mit dem rücken zu jon bon gestanden haben, ist ja nicht alltäglich, dass man diesem "weltstar" gegenübersteht. immerhin werden wir bezahlt und müssen nicht zahlen, da darf auch jon bon, der ja bekannt ist für seine rückenansicht, auch mal unsere rückenansicht genießen. mir ist schon klar, dass kein hintern auf dieser welt mit dem von jon bon konkurrieren kann, aber was soll´s ein versuch war´s immerhin wert.
wo ich mir sicher bin, ist dass ich die natürlichere haarfarbe als jonbon besitze, der hat wahrscheinlich mehr wasserstoff über seinen "allerwertesten" und seine kopf ergehen lassen, als die gesamte weiblich blondierte fanschar im ganzen. nun denn nicht jeder kann sein haupt immer der sturmsonne aussetzen und sein gesicht von der sonne gerben lassen. das bleibt dann immer für echte piraten über.
nun denn, ich bezweifle dass jon bon mehr essen kann als suppe, mit falschen beissern wie seinen ist wohl nur karfiolsuppe drinnen. das erinnert mich an durness vor einem jahr, da wohl mit echten beissern, aber bei regenwetter, also auch karfiolsuppe. schön wars.
nur eines sollte man sich vor augen führen, piraten haben durchwegs ein problem mit (schein-)autoritäten. diese sind meist in sehr kleiner erscheinung vertreten, man könnte diese auch gering schätzen, und blasen sich auf vor einem um einem das tolle balzkleid am halse vor augen zu führen. meine hochachtung geht in diesem punkt an fausto, der auch wenn ihm von mir in den hintern gekniffen wird und er gleichzeitig von einer dieser scheinautoritäten angepflaumt wird, weil er seine augen nicht im publikum gehabt haben soll, immer noch voll cool bleibt und dem minivorgesetzten noch auf die kappe klopft. wow, move of the day. mir blieb nichts anderes als den kurzen nur konsequent süffisant zu belächeln, natürlich von oben für anderes hätte ich auch niederlegen müssen, ...

soweit eins sei noch gesagt, dass der maischnee, also das wasser das vom himmel fiel auch paarbildend wirkte. menschen kamen sich nahe, nahmen sich in die arme und grinsten mit echten zähnen ihr idol an. schön ist, wenn sich menschen freuen.
ich wünsch euch was, bis zum nächsten mal,... ich freu mich schon.
f

Friday, May 26, 2006

liebe leser, liebe freunde, dear friends and readers.

ja ich bin wieder zurück aus den franzöischen wäldern, wieder zurück um meine wege weiter zu stricken. am brenner stockt der verkehr, in tirol stockt die milch, pezi westenthaler lässt sich wieder hänseln, barca ist superchampion, ... eigentlich nicht viel passiert in österreich, bis auf den bären, der den beeren und schafen nachstellt. die jägerschaft schafft die waffenschäfte heraus um dem bären nachzustellen, doch der hänsel wie der eine andere einfache aus dem bärental. mal da und dann schon wieder weg. so ist das mit den braunen fellträgern, schnell verschwinden sie im dickicht der dichten wälder.

zur erklärung des bildes. da steht was abris drauf. abris ist höchstwahrscheinlich französisch, und meint schutzunterstand, oder gar überhang um die kletterer unter euch auch ein wenig zu bedienen. warum sitze ich im abris? naja, das hat mehrere gründe. erstmals gegen den regen von oben sind solche abris wunderbar. kurzum, ja es hat geregnet in frankreich. dann weiters gegen den himmel der einem auf den kopf fallen könnte, wenn man gallier wäre. aber wenn man gallier wäre, wäre man noch viel mehr bedroht von von klippen, also oberteil von abris, stürzenden wildschweinen, wild boars, dann ist´s schon gut im abris zu sitzen und den tag, tag sein lassen.

was sonst noch zu frankreich. dem essen nach müssten alle mitfahrenden eine magenwandzerrung erlitten haben, so viel essen dass sich die tische bogen, aber es wurde ja auch gebohrt dass sich der bohrer bog. vulkane wurden befahren, krater umrundet und die kultur der frankophilen bewundert. sonst ist nicht viel zu sagen, es wurde auch oft nicht viel gesagt. dass manche menschen so viel schweigen können, ist mir immer noch ein wunder.

die cgö, die coprolithische gesellschaft wurde gegründet, aber mehr davon später, wenn die homepage steht. http://www.wordreference.com/definition/coprolith

soweit von mir, ich schreib dann gleich mal wieder,...

liebe grüße
euer floggo

Tuesday, May 16, 2006

roadtrip to france

well, the next days i will spend in the neolithic of france. not unlikely that i get trapped by a mammoth hunter, or some gatherers gather after me. i hope not too obscure things will go on in the west, but the best things you will be able to read in a few days time, so keep on rocking!

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der klavierspieler nahm noch einen schluck rotwein, stand auf, wandte sich in richtung ledersessel um seine wichtigsten worte zu sprechen. halbtrunken wankte er in richtung seiner angebeteten um sie die wichtige frage zu fragen. nur im schein einer scheintod gedimmten energiesparlampe schien er ihr zu erscheinen, mit den letzten tropfen rotwein auf den lippen, lallend: willst du mich heiraten? in dem moment kippte er auf den dicken roten wollteppich, tippe mit dem finger den vergangenen takt auf seinem imaginären klavier.
am nächsten tag erschien er stark und gerichtet um das selbige wieder zu versuchen, immer noch im frack des vorabends willens des wichtigsten wendepunkts seines lebens. sie sah ihn nur an: geh heim.
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"scheinbar ziellos, aber doch willentlich trudel wir im strudel der zeit" sagte einmal ein guter piratenfreund. dass das leben ohne widerkehr ist, war im verborgen, aber immerhin geht man lieber nach vorne, als dass man sich nach hinten wendet. nur wenn man entschlossen nach vorn geht, kann man auch den nötigen blick nach hinten wagen, war mein gedanke dazu.
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ich hoff dass dieser mai sich dann mal verstrudelt, vor lauter zweisamkeit wird´s langsam schon ungemütlich. ich freu mich schon auf juni, der wird sicher wieder ein mords ein spass.
morgen championsleague finale, naja da entscheidet sich wer das oberschwammel ist, ich bin für arsenal, wobei barca auch mal darf.
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beste grüße aus den scheinbar kleinen hügeln, den steingewordenen wellenbergen,
slontsche wa, keep the sun in your face, the rolling hills will stroke you in your harbour,
ich wünsch euch was, egal wonach ihr gerade seid. es lebe der mammutzahn!

c.f

é eh eheha

wie sich der titel anhört, ist´s nicht spanisch, nicht englisch, nicht spanglisch. nein es ist der buchstabe der, dem ich in letzter zeit am meisten misstraue. mir ist aufgefallen, dass mitmenschen, egal ob bübisch oder dem anderen ufer der geschlechtung zuzuordnen, die mit e beginnen mir immer suspekter werden. egal ob edwin, elmar, edeltraud, eckehard, erwin, evita oder gar elvira. dieser vokal am beginn des namens sei warnung genug, also: eh ha! pass au!

der einzige trost der uns andersnamigen bleibt, ist dass uns unsere eltern nicht allzu gestraft haben mit der vornamenwahl.

Monday, May 15, 2006

mai oh mai,

irgendwie steh ich´s nicht durch. den ganzen mai-schaß. alles geht raus, alles hat sich lieb, alles grenzt an den alltäglichen wahnsinn.

nur was ist wenn dieser mai dann sich dem ende zu neigt?
dann kommen sie alle wieder raus, tragen wüste wüstenkampfanzüge, tanken nur mehr billig bei der billigtankstelle, lassen sich auf niemanden mehr ein,... aber gott sei dank gibt es immer wieder senfkörner, die einem das leben leichter machen, die einem die richtung zeigen, einer spur gleich, dass man sich ja nicht verirrt, und sich verrennt in einer sache, die nach außen so delikat und sicher aussieht, oder besser aussah.

so, nun sei´s drum, ich mach mich auf nach westen, vielleicht verleitet mich die zeit mir nicht mehr den kopf zu zerbrechen, dieser bricht leichter als man denkt,

wer mir nicht folgen kann, sollte so weiter machen wie immer, ohne nur einen schritt in die falsche richtung zu machen, es wird sich schon ausgehen.

euer c.f

Friday, April 28, 2006

roadtrip to aberdeen

well, what to tell, shall i write in bloody german or in posh aberdonian doriag?

tja, ich entscheide mich dann doch wohl für die konventionelle weise um unkonventionelles zu beschreiben. angefangen hat alles als alles zu ende war. also jahre zurück. einige erinnern sich noch wie ich, also ich als echter pirat, zum ersten mal an tageslicht trat. naja, man kann das meiste nachlesen, oder fragt einen oder eine der geschädigten. naja,... letztes jahr war´s dann entgültig soweit. mein piratiges outing, ich hatte den "need to get my own island" und ich machte dies auch. nach einer guten zeit auf meiner insel, ließ ich die insel hinter mir, machte mich auf zu neuen ufern.

nundenn schon dem heimat hafen überdrüssig, begann ein leichtes kribbeln in mir aufzusteigen, nein nicht des exorbitant kontinental bedingten gestiegenen sauerkraut- und weizenbierkonsums wegen, nein, das kribbeln das ein pirat so spürt wenn er zu lange im selben hafen fest verzurrt vor anker liegt. ich begann den nebel im bad zu genießen, ich malte figuren auf die duschkabine und deutet diese figuren als meine inselhaften mitstreiter. um diese aus meinem Kopf zu befreien übermannte mich der plan die crew noch einmal hochleben zu lassen. und wie ginge dies besser als die crew im alten hafen aberdeen zu besuchen? also der flug war gebucht, die spannung stieg von tag zu tag. kurz vor abreise riss noch meine piratige konstitution und alles schien verloren, krank wie ich war sollte man nicht reisen, aber der drang nach altgewohntem und liebgewonnenem war stärker als mein verstand.

so machte ich mich auf in begleitung von brasilianerinnen und portugiesen nach dublin um dort den steinfussboden des airports anzutesten, resultat schlafbar. nur falls einer meiner werten leser mal auf einem flughafen zu nächtigen gedenkt, versucht so weit wie möglich von der damentoilette einen platz zu finden, weil trotz ohrstöpsel hört man das klappern der highheeligen stewardessen und von denen mit blasenleiden gibt es anscheinend mehr als gedacht.

aberdeen selbst bot ein ambivalentes bild. bei ankunft grau gewohnt, klarte es innerhalb weniger stunden auf und einem strandspaziergang mit gerhard aka ginger, der eierspezialist, stand nichts mehr im wege. schön wieder den weiten strand und den gewohnten wind in den segeln zu spüren. des nachts waren wir aktiv, die dämmerung ist bekanntlich die beste zeit eines jeden piraten. magdi und gerhard wurden in die gebräuche der piratenzunft eingeweiht, schnaps aus flaschen getrunken, tante hilda hochleben gelassen,... naja nun schön mal eines nach dem anderen.

es fühlte sich so ungewohnt gewohnt an, diese alten bekannten gassen, der sonnenschein, die liebgewonnene begleitung von catrin, die alten haudegen von der volleyballmannschaft, die alkis im prince of wales, immer noch dieselben piraten und seefahrerlieder am sonntag abend, der wind in den haaren, die kälte in den fingern, das salz in der nase, der internationale haufen, das hungry horse, das mövengeschrei zum frühstück, das linksfahren das fast rechtens geendet hätte, die andere währung, das gute bier, die lispelnde kellnerin, die alten gesichter, das nichtrauchen, das grau und noch mal das grau, das bei sonnenschein so wunderbar silber sein kann, das humpeln der aberdeener, der schlechte kaffee in den cafes, der gute kaffee bei meinen "vermietern", die crisps die sich als chips herausstellen, die sandwiches, der river don, ...

tante magda feierte ihren geburtstag, nette leute, manche würden als crewmember eine gute figur machen, andere wurden verschreckt durch harsche sprüche, ich hoff immer noch dass ich niemandem zunahe getreten bin, besonders mit der calfteaser-flavorsavor meldung, naja kann mal passieren. nachträglich: ALLES GUTE noch mal, keep it going
gerhard weite mich in die boulderareas aberdeens ein, wo wir uns die finger lang zogen, aber besonders die fersen durften bei exorbitanten heelhooksessions ihre hornhautigkeit unter beweiß stellen.
meine damaligen mitbewohner wurden heimgesucht, immer noch dieselben bleichgesichter, aber schon ein wenig verwegener,...

hiermit möchte ich ein herzliches danke an meine zwei piraten in der ortstelle aberdeen richten, tante magda und ger.hard, thanks for having me, thanks for hosting me, danke dass ihr all meine macken mitgemacht habt, ich hoff ihr hab meine vier tage erasmus genauso genossen wie ich, für mich waren die angeregten gespräche balsam auf meiner aufgewühlten seele!
ich wünsch euch noch eine superfeine zeit in unserem aberdeen, schaut drauf dass die sitten sitten bleiben, denkt hin und wieder an die crew, ich kann mich nur den großen worten captain floggos anschliessen: lasst es krachen, ich tus auch. ich freu mich schon auf ein wiedersehen.
somit ist das kapitel aberdeen nach außen hin abgeschlossen, aber ich werde wohl noch lange an den folgen der nordsee positiv laborieren, ich werde diese meine zeit wohl noch lange in meinem herzen tragen und sie wird mir so manches lächeln über mein gesicht jagen, ... besonders gerhards parodie der burmesischen mitbewohnerin!!! ich sag nur ein hit!
danke,
euer flo aka captain floggo

PS: wer mehr nachlesen will, bitte unter http://gingermandarin.blogspot.com/ nachlesen, da gibts auch die nötigenfotos dazu
PS: catrin thanks for everything, i enjoyed your company, big hugs to you! keep it going, you know there will always be some sun on my face!
PS: die pre release cd von captainfloggo hits volume vier ist schon im umlauf, also wer eine will, bitte melden, beste musik für "heisse stunden", handverlesen von einem echten captain!
PS: die piratenparty ist auch schon geplant mit zwei special guests, live und direct freshly imported from tha northsea!
PS: bridge keep on rockin in a free world, lasst es euch gut gehen!
PS: morgen geht dann die schisaison zu ende, aber der nächste winter kommt bestimmt! ich spür ihn schon.

Wednesday, April 19, 2006

gefängnisse und dergleichen


ja, gefängnis, ihr lest richtig.
ins gefängnis kommen, weil man was angestellt hat ist für einen echten piraten nichts neues.
für was ich mich einsperren lassen würde? das ist eine schwierige frage, ihr wisst schon freiheit und piraten. oder besser gesagt, pirat weil freiheit, oder freiheit weil pirat, das bleibt dann dem betrachter überlassen.
man stelle sich vor, letzte woche bin ich mehrmals auf meine äusserlichkeit explizit angesprochen worden. normalerweise, wenn das ein bekannter macht, oder jemand den ich so einschätze hab ich damit kein größeres problem. aber wenn man am stöttltörl von einem anorexischen parade-koatlackler, sozusagen eine höttinger-sur-schaumgeburt angepflaumt wird, bleibt mir nur eins, entweder ein mords-drum schneeball, sprich lawine und der fall ist platt, oder mir wie ich es getan habe, mich zu verabschieden mit dem phonetisch gekonnt nachgemachten innsbrucker idiom: pfiat eich, schleichts eich! nun denn rache ist süss, oder grünbraun - zähflüssig - fädig bis verklumpt - mit lebendigem feststoffanteil - ihren ursprung in meinem trachealsystem und klebt wahrscheinlich immer noch auf der heckscheibe der prol-karre. interessant wäre ob man daraus höheres leben züchten könnte?
so ist das, aber der sich, dass berge nur für unterernährte zu besuchen sind, anmaßende soletti reiht sich nun in die ab heute eröffnete nudelaugen-gallerie ganz weit vorne ein.

nun aber zu etwas ganz anderem. es geht schon bald zurück auf die insel, dort ihr wisst schon sind noch ein paar dinge zu erledigen. sozusagen, der weg zurück an den ursprung des wahnsinns. mal schauen ob es hilft.

ansonsten sind die zeiten mehr als bewegt, ich spüren immer noch die winterstürme in meinen gliedern, aber der frühling soll ja bald kommen. ich glaub´s erst, wenn´s wieder schneit, also der sommer auch schon vergangen ist.
ich werde mich unauffällig nach aberdeen vertschüssen, ein wenig reinen tisch machen,
soweit von mir, ich wünsch euch was,
flo.g

PS: das bild stammt vom letzten roadtrip, was man nicht alles hört und dann sich einbildet zu lesen.

Friday, April 14, 2006

vierzig tage vierzig nächte und heute keine glocken

ja wie der titel schon verrät, handelt es sich heute nicht um den damaligen blockbuster mit harrison ford und anne heche, nein um die fast vergangene fastenzeit.
heute als ich nach einer langen nacht aus den federn stieg, hatte ich vorerst probleme mit dem augenlicht. es war so ungewöhnlich hell, wie schon lange nicht mehr. in meiner erinnerung gibts nur winter. winter in allen belangen, obwohl schon hie und da der frühling anklopfte und versuchte seinen fuss in die tür zu stellen. aber heute, strahlend blau und warm.
dann wurde von mir in ermangelung eines frühstückpartners ö3 gestartet, fm4 war mir heute schon zu obskur, also lies ich den mainstream poppen. die erste zeile die mir zu ohren drang war: uhuhuhu hua i don´t love you anymore!! uhuhuhuahuhha i just don´t love you anymore. wie schon gesagt die lange nacht und vielleicht ein cocktail zuviel mit beigemengtem latentem kopfweh, lies mich gleich dieses geplärr auf mich beziehen. mein nervenkleid ist fast schon transparent wenn man es auf dünnheit prüft, und dann das. i just don´t love you anymore. wer singt das? wer traut sich dies mir morgentlich aufzutischen. normalerweise hörte ich diese sätze immer kurz nach 19.00, da sind sie leichter verdaulich, da ist man nahe am fast schon wieder darüber schlafen müssen. naja, irgendwie dachte ich mir, ich wünsche mir nun einen versifften lou reed hinter mir, der auf einem knapp verstimmten piano: it´s just a perfect day trällert.
wie das in letzter zeit so mit den wünschen ist, dass sie verdammt noch mal nicht in erfüllung gehen, hat auch lou reed mit abwesenheit geglänzt.
doch dann ging´s schlag auf schlag, meine hirnwindungen entwunden sich langsam aus dem benebelden uhuhuhuaauh i just don´t love you anymore, der winter mit all seinen karbefahrungen blitzte noch mal auf, mir war als ob mein frühstücksbrot zu strahlen beginnen würde. kar, hafele kar, kar rinne, stöttl kar, wank kar, kar freitag. zu guter letzt fiel es mir wie schuppen von den augen, kar freitag, war der grund allen übels. doch ist nicht der karfreitag der tag an dem dieses kollektive betretensein ein ende haben sollte, oder zumindest nur noch zwei tage anhält? aus vorbei, ... gott sei dank.
wie das nun mit dem: i just don´t love you anymore ist, bleibt mir immer noch ein rätsel, aber das wird sich schon von selbst lösen.
somit wünsche ich auf diesem wege, ein frohes österliches beeiern, in fremdem nestern wühlen, neste bauen, eierpecken und was man sonst noch so treibt wenn ostern vor der tür steht.

nun singt falco: out of the dark, hörst du stimme die dir sagt: into the light, i gave you, you waste your tears in the night,... into the light, out of the dark,...
das ist nun entgültig das letzte große zeichen meine akustische fastenzeit, sprich ö3, mit qualitativ besserem sound zu beenden. wenn nun noch xavier naidoo von steinigen wegen, kreuze tragen, über seen gehen, ewige liebe und was er sonst noch so im angebot aus dem radio faselt, exekutier ich den radio. wie sagten die ärzte so schön, das radio brennt!
liebe grüße euer
floggo, heute in der liturgischen farben lilla,

keep on schiffing, otherwise you won´t reach the coastline.

Wednesday, April 12, 2006

vor die nase gestoßen

tja, so schnell ist man auch als pirat aus der bahn geworfen. wenn vormals als sozial interger geschätzte menschen sich zu missfälligen aussagen von wegen aussehen und daraus abgeleiteten kompetenz-absprachen hinreißen lassen, bin ich mehr als gekränkt. mir bleibt da nichts als ein judasumarmungsgleicher handschlag, ich sag leise servus und denk mir meinen teil. jemand der sein gegenüber aufgrund physignomischer merkmale beurteilt oder gar nur auf diese reduziert, der tut mir leid. hier kann ich nur auf den gleichheitsgrundsatz des piratenkodex verweisen, jeder pirat soll als gleichwertiger gegenspieler angesehen werden, und verdammt noch mal nicht aufgrund seiner grauen haare, seiner schiefen nase, seines dicken bauches, seines morschen holzbeins, seines was weiß ich beurteilt werden. ausschließlich piratenqualitäten, sogenannte handschlagqualitäten, auch bei hacken-handersatzträgern, sollen bewertet werden. dies ist das einzige was zählt.
oberflächlicher, quasi intelektuelle verkorkstheit hat hier nichts verloren. egal ob im wilden westen, im dunklen mittelalter oder auf einem piratenschiff, es zählen meiner piratenmeinung nach die inneren werte.
so, alle anderen können sich gern von mir aus von mir fern halten, ich bitte sogar darum, sich stupidem fernsehkonsum, plattem quasigeschwafel, heile welt inklusive himmlische familie spielen, permanenten volksmusikkonsum und nicht über den tellerrand hinausblicken hingeben, ich werde sie daran nicht hindern. nur sollten sie nicht auf piratige unterstützung hoffen.
euer leicht gereizter
captain floggo

Tuesday, April 11, 2006

????

demnach sich freuen, ist schon vermessen, aber wenn ich heut aus dem fenster sehe und gut 20cm neuschnee sich ausbreiten, dann freu ich mich auf die nordsee.

aber vorfreude, ja hab ich schon geschrieben, ist bekanntlich gleich groß wie uv-strahlen sucht.
...
mehr später

Monday, April 10, 2006

narzissen,tulpen und der kühlschrank

ah, ah!!! meine lieben, ich hätte nun fast meine liebe geschrieben, aber wer wäre das denn wohl? ist freud, der allgegenwärtige gegenwärtig in mein leben getreten und verleitet mich zu seinen freudschen versprechen, in diesem falle freudsche verschreiber.
ich fang nun noch mal an, ah, ahh!!! frühjahrsmüde bin ich. und mein latent permanenter sonnenbrand in meinem gesicht will auch nicht weichen.
nun denn ich freu mich schon auf schottland, ich werde ausführlichst berichten. da es sich um ein piratentagebuch und nicht um ein piraten orakel handelt werde ich hier nichts zukünftiges beschwören, nur altes wieder erwärmen.
erwärmen, das ist die sache des frühlings 2006. ich will den winter noch nicht entlassen, freu mich schon auf weiteren neuschnee,....

nein, nun zu ganz anderem, die einen zeigen eier, die anderen färben diese noch und dann gibts noch die einen die ihre eier verstecken. ist dieses ein frühlinghaftes erwachen, oder einfach eine sinnvolle massnahme um eier länger zu behalten. frühling ist.

was anderes, letztens war ich auf einer biologen-würstel-party. würstel weil mehr männer anwesend waren, als biologinnen. die lehramtsriege war wieder mal nur im kernteam vertreten, alle anderen satellitenhaft im orbit verteilt waren nur wenige gekommen, dafür war der spass umso größer. ich sag nur, lehramtler erkennt man in jeder lebenslage, sie tanzen dervischen gleich, wie immer eine mords hetz. die anderen, sausages, standen nur rum, schauten aus der wäsche, schauten auf die wäsche,...
http://biopage.uibk.ac.at/bioinfo/modules.php?set_albumName=album05&id=P4050013&op=modload&file=index&name=gallery&include=view_photo.php
wer ist denn der typ der größer ist als alle anderen und so gut gebräunt aus der menge sticht?
leider wurde mir ein voriges wochenende zum verhängnis und ich wollte, konnte nicht so wie ich es sonst so anstelle. aber das wird schon wieder werden, da bin ich mir sicher.

das geheimnis vom nisskopf wird immer ungeheimer, ich freu mich schon auf das sogenannte coming out! aber bis dahin dauert es noch ein wenig.

mein neffe attestierte mir vor kurzem, weil ich erstens lange haare trage und zweitens mir eine auszeit nach erfolgreicher hinterertayakopfschitour und anschließendem exorbitanten sandkastenumgrabens gönnte, dass ich ein fauler zottler sei! wo er recht hat, hat er recht.

sonst fällt mir nichts schreibenswertes ein, ich werde die augen aufsperren, ein wenig mich umsehen, wo denn was so vor sich geht. ich halte euch auf dem laufenden.
bis dahin, viel spass mit den eiern.

Thursday, March 30, 2006

seasonal breakdown

well the skiing season seems to be over, not really ended, but in the very advanced stage. so what will be my next addiction? skiing has to have its summer hibernationbreak, volleyball is coming in big steps, climbing as well, but another big pirate thing might be backed up soon: raiding. so my first raid will be just a national one, just popping over the arlberg to get to lake constance for upgrading my boating and fishing skills to get prepared for the first big tour. the big big return to the scotish north east is in preparation, so my flights are booked, the date is fixed, only who will be my raiding partner is not sure.
after the return from the northsea i prepare to raid over switzerland and france. going back into the neolithic, searching for further clues about climate change and the heinrich event 1. after this mindblowing adventure i will have some time to settle down, get rested and prepare for the raiding of the informal captiol of europe, brussels must be visited, raided and left alone. and the last trip in the near future will be the big annual returning of glacier-raiding on the hintereisferner. this time with a relaxed crewmembers, not too many, a bunch of very motivated geoanalysts, i just say: it´s gonna be fun.
so everyone can see how tight a schedule can be, if you are a real pirate, everytime searching for adventures, everytime being prepared to expect to unexpected.
that´s how it can be, if you stay too long on the same place, the need to break out and leave this place is inherent and unavoidable.
anyway, i m still thinking of setting up and running a buissness for anti-smell-dispersal-tools for handbagdogs, you can read out more in the near future.
solong, keep up raiding and sail hard to the wind
yours sincerly
captain floggo

Monday, March 27, 2006

so ein hundeleben

heute war ein sogenannter hundstag. nein nicht die vom august, die sind ja bekanntlich noch wärmer, aber heute war sicherlich der märzlichste hundstag, sodass jeder und jede sich der sonne und dem sonnen sich erfreuen konnte. so auch die hunderln.
schon seit wochen fällt mir immer wieder eine ältere dame mitsamt ihrem handtaschenhund auf weil sie eigentlich immer vor mir im bus auf meiner fast täglichen busreise nach innsbruck zu sitzen pflegt. ich habe bekanntlich eine gute verbindung zu den vierbeinern, man sagt mir nach dass ich es mit den hunden am besten kann, weniger mit den katzerln und den dazugehörigen haserln, aber das würde nun zuweit führen, dies näher auszuführen. nein wirklich ich hab kein problem mit den hunderln, auch wenn sie noch so klein sind und in einer tasche, oder einem tascherl getragen werden müssen. doch heute war´s dann doch ein wenig eigenartig. ich beschäftigte mich geistig mit dem lebensraum und den lebensbedingungen spätglazialer chironomiden, also nichtbeißenden mücken von denen man etwas über die jeweilige julitemperatur erfahren kann, als mich ein wirklich strenger geruch ergriff. im wahrsten sinne des wortes würgte mich dieser geruch von vorn nieder, also ein sogenannter olfaktorischer frontalangriff. zu allererst versuchte ich meinen sitznachbarn zu belangen, oder die menschen die gerade den kanal auspumpten. doch als ich mich erinnerte wie denn ein kanal zu riechen hat, ja auch solche dinge muss man als pirat kennen, weil wenn mal im untergrund tätig ist es wichtig klärschlammleitungen von fließwasserrohren blind unterscheiden zu können, und beschloss darauf, dass dies nie und nimmer der kanal sein kann. und auch nicht einer meiner hominiden sitznachbarn. und dann kam mir die idee, dass doch auch der hund für diesen bestialischen geruch zuständig sein könnte. und gedacht wars dann auch schon passiert. ich erinnerte mich an die eierlichen präsente die uns seinerzeit sam hinterlassen hat. da konnte man nur von glück reden wenn man bei der eierlegung rückenwind hatte und einem der geruch nur kleinst vernehmbar blieb. ja da war es wieder, dieser alte hundegeruch, nur dass dieser heute von einer handtasche mit darin angeschissenem hunderl kam. der geruch wurde erst weniger, als die dame mitsamt hunderl und tascherl den bus verließ, also rein naturwissenschaftlich betrachtet muss es einer der beiden gewesen sein. und das alles im postbus. ich bin ab heute gegen maulkorbpflicht, aber für einen analstöpsel für handtaschenhunde. so etwas sollte sich eigentlich schon im internet beziehen lassen.

ja so ist das mit den hunderln,
die einen ziehen so fest an der leine, dass das frauerl nicht genau genug hinschauen kann, ob es wirklich ein pirat ist, oder nicht. ich sag nur, ja ich war´s.
ebenso, ein hoch nochmal an sam, der nun schon einige zeit nicht mehr ist. er hat sicher einen mords haufen an stöcken zusammengetragen, liegt unter einem tisch, furzt um kurz nach neun, vergnügt sich mit hundedamen, bellt immer noch nicht, weil bellen was für schwachmaten ist, ...
und eins kann ich mit sicherheit behaupten, sam hätte zwar einen guten furz in einen bus gestellt, aber sicherlich nie innerhalb einer handtasche.
solong, we see us there, or anywhere.
for all english speaking people, the todays story is about farting dogs in carried around in handbags, and how those strong smells could be prevented. i suggest analplugs for handbagdogs.

euer captain floggo

Monday, March 20, 2006

pickelgesichter und makeup

tja, heute will ich weder über salami, öffentlichen nahverkehr noch indianern im heiligen land schreiben, nein heute soll es die vorläufige piratentat des monats märz sein. fausto und weitere dunkle gesichter und meine piraten wenigkeit machten uns auf um auf dem konzert von tokio hotel für sicherheit zu sorgen, oder besser gesagt, kollabierte mädels aus der menge zu ziehen.

einiges hat sich für mich diesen abend erschlossen. ersten wissen wir wie man mädels aus der menge zieht, einfach am hosenbund anhalten, fest ziehen und dann auf die andere friedliche seite ziehen. für mich war es schon erstaunlich, dass sich die durchwegs 7-15jährigen weiters durchwegs weiblichen fans an dem gitter die gliedmaßen und was weiß ich noch quetschten nur um dem spargelähnlichen sänger/in von der unglaublich schlechten deutschen band nahe sein zu können. der meines wissens 16-jährige sänger sieht aus der nähe aus wie eine kiss nachgeburt, der gitarrist schaut ebenso verbraucht aus und die anderen beiden haben uncoole namen wie gustav und georg. ich war immer wieder sehr amüsiert als ich auf tafeln lesen konnten: gustav mein herz gehört nur dir. naja, liest sich wie ein helge schneider titel. der einzige lichtblick des ganzen abends war als die weiblichen fans in der bühnenumbauphase anstatt: wir wollen tokiohotel zu schreien zu nirvanas smells like teen spirit johlten. genau in diesem moment erkannte ich die ausgleichende gerechtigkeit. somit sind die armen nun mit rauschenden ohren ausgestatteten girls nicht ganz verloren. die firma hansaton, also die die die(sic!) hörgeräte vertreibt, hat eine neue zielgruppe, es handelt sich um frauen(sic!) im alter zwischen 7 und 15.
was mir bleibt, ich hab keinen tinitus davongetragen dank ohrenstöpsel, ist das plektrum vom tokiohotelgitarristen, eigenhändig gepflückt, ich würde es an die meistbieterin verkaufen!


es war ein spass, sicherlich einer der verwegensten nebenjobs eines piraten, aber was solls, es wird sicherlich noch schrägeres kommen.

was ich noch festhalten möchte, ist dass wenn sich unter einer salamischeibe einer diabolopizzaschnitte ein minipfefferberg befindet, dann wird auch die sonst so frauenhaft verschriene teufelspizza zu einer feurig schweißtreibenden angelegenheit.

solong, durch den monsun steuernd, der sonne entgegen
floggo

Tuesday, March 14, 2006

tieffliegende untertassen

tja heute ist tag der nachsicht.
man stelle sich vor, man hat nur mehr zwei euro in der tasche und plant im mpreis, dem bekanntlich sich selbst als sexy shopping bezeichnenden supermarkt, ein wurstsemmel und ein kracherle, etwas zu trinken für all die dem piratendialekt nicht mächtig sind, zu erstehen, dem wünsch ich viel glück. heute war dies mein plan, ich bekam 10 deka wurst und keine umhüllende semmel. die 10 deka wurst waren dann so teuer dass kein kracherle mehr drin war. also bankomat. dann erstand ich eine hüllsemmel, eine füllgurke und ein kracherle. zumindest waren die 10 deka so fein und dünnst geschnitten, dass man sich zweimal in wurst hüllen könnte ohne nicht als wurst aufzufallen. so hatten die 10deka wurst nicht in 0,001 m² brothülle platz. also ausgebreitet 10deka wurst feinst geschnitten, weit unter der mikrometer dicke, macht das 2,6 m² wurstbedeckung. ja stappeln ist nun angesagt, nur nicht einen 10dekawurstklumpen produzieren, sonst hätte ich am stück auch kaufen können.

immerhin, ich hab mir gedacht, fein, jetzt hab ich wurst und semmel, dann mach ich mir halt selbst wurstsemmel. ja so nachsichtig kann man sein.

an alle pensionisten die sich hinter mir am kopierer anstellen, mir auf die schulter klopfen, mir über die schulter blicken versuchen, mir das kopieren verderben wollen, denen sei gesagt, ich werde nicht wegen ihnen nur einen tropfen schweiß vergeuden am kopierer. also opis und omas, steht früher auf als ich, das sollte kein problem sein, sucht euch euren eigenen kopierer oder paust das zu kopierende einfach ab, aber geht mir nicht am keks.

nachsicht sei auch dem hasen gewährt, der heute den worms-fight-playstation-controller aus den angeln hob. der hase nagte nur einmal, dann war es schon bestellt um den gewinnbringenden spielhebel. zumindest hab ich dann die schlacht nicht verloren. also auch hier nachsicht. also rudi, der du eine dame bist, kabel können töten, auch wenn es sich um den kabel statt um das kabel handelt. aber ein hase, der eigentlich was zwischen den läufen haben sollte, heißt nun rudi, wahrscheinlich mit stummen t am anfang, so wird aus rudi eine trudi und die rätsel für gegenwärtige verhaltensoriginalitäten wären gelöst und jeder zweifler lügen gestraft, dass ein hase nicht auch eine seele und zwei scharfe kabel-schneidezähne besitzt.

soweit vom dienstag. an allen baustellen wird gebaggert, ... so wie es sich gehört.
c.p.f.

Monday, March 13, 2006

fastenzeit

tja so schnell kanns gehen, da schaut man nur mehr so aus der wäsche! hier ein kurzer auszug aus dem piratenalltag und wer sonst noch so mitmischt.

könig arthus ist wieder in deutschen landen um die bilateralen geschäfte mit italien weiterhin aufrecht zu erhalten, besonders der weinimport aus bardolino liegt unserem könig am herzen, ist doch der rote bardolino einer unserer herzenssäfte.
hannibal zieht auch bilaterale geschäfte pflegend durch den süden südamerikas. das inlandeis schmilzt fast von leidenschaft der elefantösen lendenkraft. ich sag nur, hopp auf hannibal, die pässe sind nieder wollen aber mit elefanten bezwungen werden.
meine wenigkeit schlägt sich durchs unterholz, immer auf der suche nach dem perfekten strohfeuer, nach der vergänglichkeit des augenblicks und der ewigkeit der erinnerung. solange das schiff nicht sinkt kann es ruhig ein wenig schaukeln. einmal links und dann wieder rechts, aber immer volle kraft voraus. die sonne im gesicht und den wind im rücken.
die singlemänner werden auch wieder mehr, wenn es mehr singlemänner gibt, muss es eigentlich auch mehr singlefrauen geben, sofern hetero und dann aufbrechen. freibeuter bleiben freibeuter, immer gern gesehen auf den schiffsparties, aber wie gesagt: sie bleiben freibeuter.
dann gibt es noch die anders schi(ff)wütigen, die sich mit mir durch gehölz schlagen, egal bei welchem sturm auch immer, egal hinter der höll, oder vor den rappenschröfen, immer vorne weg. ich sag nur nisskopf, steil und gut. aber gegrinst haben wir wegen was völlig anderem. aber ich kann nur sagen, volle kule! big respect!!
die piratenbräute scheinen auch abwegig sich zu vergnügen, wenn es darum geht das tschechische schiff zu putzen, wars nie drum, aber mit piratenbrautsmutters unterstützung strahlen die planken ja nur mehr so. damit kann man ja schon mal in see stechen! ich will gar nicht wissen, was alles auf diesen planken so wuchs in den letzten monaten, in den wurstsemmelpapieren, den latellaboxen die sich schon filzig anhörten. und auch sonst wurde weiterer balast abgeworfen, wenn das so weiter gegangen wäre, hätte ich eine neue piratenfoltermethode anwenden müssen: ich sag nur spax-schrauben, holzstuhl und mannespracht kombiniert mit erzürntem captain inklusive aufgebrachter meute und einem aufgeladenen akkuschrauber! jedem das was man verdient.
sonst ist eh alles im lot, die schifffahrt am bodensee steht in kürze auf dem plane, das wird eine singletour, südfrankreich und brüssel werden auch heimgesucht. aber ganz heiß und weit oben steht: aberdeen, i´ll be back. darauf freu ich mich, ich werd euch ausführlichst berichten.
sofern bleib ich stumm und blind. ich seh weiterhin dinge die ich nicht sehen will, ich hör sachen die man nie hören will, und vor allem schreib ich dinge die ich nie schreiben wollte.
ich wünsche einen schönen nachtdienst, ich wünsch einen guten appetit, das frühstück gesellt sich gern, deshalb lang schlafen damit das mittagessen auch dabeisein kann. ebenfalls liebe grüße an den käse-rainer.
demnächst berichte ich von der geschichte mit dem salamibaguette, sozusagen starte ich in die kulinarische phase.
nochmal nisskogel kule, kule!
liebste grüße
wer sich nicht auskennen sollte, nochmal lesen, dann gehts vielleicht.
euer/dein captain floggo

Saturday, March 11, 2006

öffentlicher verkehr

tja so kanns einem gehen. ich stehe an einer randlichen bushaltestelle in der peripherie im westen der welt-statt gottverlassen und allein und das schon lang. ein bus fährt ein, in die flasche richtung jedenfalls, jemand unerkanntes winkt heraus und verlässt die szene in richtung zentrum. ein weiterer bus fährt ein, einer von sieben in der stunde, also handelt es sich um einen wirklichen verkehrsknotenpunkt, ich besteige diesen und fahre weiter. nach drei stationen steige ich wieder aus und bin woanders. ob ich nun weiter bin frage ich mich, ich bin auf jeden fall dort wo ich sein sollte, weiter oder nur woanders. nach getaner arbeit wieder das ganze retour, ich ende an der vormals besagten bushaltestelle, stehe und warte. ein bus fährt ein, einer den ich nicht brauchen kann, ein mir vertrautes gesicht grinst raus, winkt und fährt weiter. wer auch immer diese winkerin war, sie wird mir wahrscheinlich unbekannt bleiben, hat mir ein lächeln aufs gesicht gezaubert.
aber der albtraum dieser "wunkung" an der bushaltestelle, dass jemand einem winkt und dann dieser nach diesem magischen moment wieder eintaucht in ungewissheit und inkognito bleibt.
dies erscheint mir schlimmer, als einem bekannte gesichter auf irgendwelchen nacktfotoseiten im netz wiederzufinden. dies kann man durch durchwegs ausländische nacktfotoseiten z.B. aus asien umschiffen, oder man besorgt sich analoge seiten im tankstellenshop mit einem gewissen anspruch an professionalität. aber wer will seine jugendliebe aus der nachbarschaft schon im netz und unbekleidet wiederfinden? widerlich? also einer dieser zwei albträume hat sich mit dem heutigen tage bewahrheitet.
ich verbleibe mit einem lachenden und einem winkenden augen, weil was man nicht so alles mit einer augenklappe anstellen kann, so werd ich diese zeichen des frühlings in der nächsten zeit verstreuen. euer capt. floggo
denn wenn die möven an der dachrinne kratzen, die vögel frühling frühling schreien, kanns nicht mehr weit sein. auf jeden fall geht es herwärts.




PS: im outerdistance, also im ausserfern, war es wieder einmal ein hit, eine mords hetz, eine große lacke, eine gute schitour, viel spaß, neue gesichter, neue geschichter und was weißt ich noch. aber immerhin werd ich die ranger-außenstelle im inntal weiter gut betreuen, bis zur nächsten ausrückung von unsere musik-kappelle