Thursday, January 26, 2006

königliches höhentraining


here we are, king tobis great birthday party at the "puddle peak", as we say "lacke",

king tobi on his wooden throne, his knights and maidens followed him to be near him, ...

so war das beim feiern, prinz phi-pe von und zu plattig, flo der ripper mit dem blauen snowboard, lisalotte mit der fremden unter-flaggen, mö der kicker mit dem weizenbieraffinen schussver-mö-gen, jo der bezwinger vom freiburgschen schamhaarhaufens, annabanana die braut die sich traut auch schi zu fahren und könig tobi himself, der seinen holzenen thron selbst schleppen durfte. nicht im bild sind: gabriella und beffzi, das mieminger pendant zu bonnie und clyde, die eltern vom könig, captain floggo und sein biwaksack,...

gut war die super protection von mö, der rundumschutz mit isomatten, der die vier abfahrtsstürze gut abfederte. alles in allem ein rundum feiner tag auf der lacke, dem puddle of snow.

da war noch der eine der mir auf meine neue snowboardschi steigen wollte, der mit den schi in kniehöhe, ... ich saß gern auf der lacke, ich wollte gar nicht auf den wank, ... aber dem wünsch ich das was ziwuiziwui im letzten post gepostet hat! i sag nur innspuck du welt statt.

für alle die einmal lachen wollen sollen wank-spitze im englisch wörterbuch nachschlagen.

wie der könig zu sagen pflegt: "vielleicht geniesst du gerade auch nur die ruhe vor dem sturm. zieh schon einmal sicherheitshalber die segel ein! die wilden tage kommen bestimmt bald zurueck."

dann war da noch das elefantengrillen, ich hatte auch meinen spass, wieder mit prinzipaler und königlicher begleitung, elefanten zu grillen und das auf der schattenseite mitten im jänner kann schon was. ich sag nur summer-feeling. der elefantenbauch war exquisit, der elefantenschopf exorbitant deliciös, die elefantenwürster kurz und gut.

danke für die nudelsuppe, danke für die lachsbrote, danke für den sekt (den ich schleppen durfte), danke für die sachertorte, danke für den superabfahrts stunt,...

beste grüße vom hauptmast, bin beim segeleinziehen,... ich spür schon eine leichte prise(kulinarisch) /brise (nautisch). ahoi, ahoi,
captain floggo

Tuesday, January 17, 2006

montagsgeschichten

tja, montage haben es in sich. nach meiner samstäglichen skiverunstaltung beschloss ich mir neue bretter zu besorgen und das alles inmitten von montäglichem stress.

man stelle sich vor, ich zumals skiloser chefpirat wandle durch die vor elfuhrige nicht autofreie altstadt innsbrucks, geschützt durch die laubengänge der alten häuser. irgendwie wurde ich gerade um 11.00 abgelenkt, sodass ich das autofreiwerden, also die imaginäre datumsgrenze für motorisierte in der herzog friedrichstraße, akut verpasste. dann kurz nach 11.00 spürte ich den drang mich mitten in der straße, oder besser gesagt nunmehrigen fussgängerzone in der sonne zu suhlen und flanierte gemächlichst vom goldenen dachl in richtung annasäule, sprich von nordost kommend richtung süden haltend. irgendwie schien mir dieser montag wohlgesonnen, die sonne sonnte auf mich herab als ob es sonntag wäre, ich zog in meine gedanken schon die nächsten spuren in mein weißes gold, als von hinten ein undefinierbares brabbelartiges geschrei losbrach, oder biblisch gesprochen herniederkam. mir fuhr der schrecken in alle nur erdenklichen körperregionen, ich dachte es ist eine höllisch erboste himmlische brüderschar, nein es war nur ein einziger. ich kann nicht mal sagen ob mann oder frau, mir fiel nur das aufheulende mülltonnengroße auto auf, das auf mich zu raste, befüllt mit einem eulenartigen menschen, der die seitenscheibe zum maulen, zur druckentlastenden raumerweiterung und zum atmen nach unten gelassen hatte. es war sage und schreibe 11.07, also striktestes fahrverbot, und ich wähnte mich in sicherheit, also warf ich freundlichst ein: hei was stressen denn sie so, sie fahren im fahrverbot und ich gehe in der fussgängerzone. einer von uns beiden macht was verbotenes. darauf die antwort im tiefster innsbrucker koatlackenfärbung: du bisch woll lappert, i darf do fohrn, ah wenn du dein fettn arsch nit weiter bringsch, und sei nit gescheit du junger hupfer. worauf ich entschloss, waffenlos wie ich nun war, weiterhin meinen fetten arsch durch die altstadt zu ziehen, weiterhin mitten in der fahrbahn der fussgängerzone, weiterhin ohne rücksicht auf seifenkauende mülltonnenfahrende anrainer, oder was auch immer.

ich sag nur, montags freu ich mich immer wieder auf sonntag, da ist den ganzen tag fussgängerzone.

piratengruss, passt auf auf euch
floggo

Wednesday, January 11, 2006

bildgeschichte 2005


angefangen hat alles mit meinem wunsch das land zu verlassen, ich wollte neue ufer sehen.
ich stand am rande des kontinents, getrieben von einer inneren unruhe, manche sagen sogar, es sei gut gewesen dass ich endlich das land verlasse.

so stehe ich da und starre in eine unbekannte zukunft. ich möchte behaupten, dass ich nicht mal in meinen kühnsten träumen mir diese abenteuer auszumalen vermochte.



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bekanntlich verschlug es mich ja in eine finstere ecke, aber immer wieder wurde diese finstere ecke erhellt durch strahle männer aus tirolischem holz geschnitz und für alle abenteuer gerüstet. ich erinner mich mit lachendem herzen, als die drei ein highland-nebelmonster, vielleicht doch die schwester von nessie, mit dem einfachen, aber umso wirkungsvollen "wir machen einen menschen mit drei köpfen trick", einen mords schrecken einjagten, alsdann dieses von dannen zog und wir unsere exploration vorsetzen konnten. gold war keins drin, aber ruhm.


dann wurde mir ein piratiger auftrag zuteil. ich solle doch versuchen steine umzukippen. ich dachte mir, naja ich als pirat kann einen steinbruch brauchen, also wieso nicht steine umwerfen. hebelprinzip und werkzeug ging mir leider bei einem schiffbruch verloren, sodann ich dann mit älplerischer rohgewalt an die aufgabe heran gegangen bin.
meine crew wurde wegen abhandensein von kanonen auf golfen eingeschult, um feindliche schiffe mit bällen zu bombardieren. nichts brennt mehr, als ein brennender golfball im auge.


gestärkt durch steinewenden, bälle schlagen und ähnlichem, musste ich einen teil meiner internationalen sturzbetrunkenen crew auf diversen hafenmauern rumschleppen. so kanns gehen, wenn man in gardentown zu tief ins prawn-pint schaut.








ebenso waren es meine männer, die ihre mannespracht und einen spruch zu wörtlich nahmen. nur weil exhibition auf dem haus steht, muss man nicht arme britische damen die sich eine ausstellung anschauen wollen mit nackigkeit durchs fenster beglücken. das kommt davon, wenn man piraten nicht ins pub lässt, die crew von liverpoolerinnen bezirrzt wurde, dann sind piraten zu alles zu haben.

it was nice to plunder skye.



auf ein halbes jahr grau, einen verregneten sommer, kam die flucht in irgendeine strohhütte. wie man sieht sind die piratenbräute immer sehr froh in der schützenden nähe sein zu dürfen. manche behaupten sogar, dass meine mittlerweile eingetretene innere ruhe sogar schon abfärbt. naja, es gibts sie immer noch die großstadtmythen. in mir kam schon langsam wieder das fernweh auf, oder war es eher die suche nach abenteuern rund um den globus.





interesante beobachtungen und erkenntnisse sind mir untergekommen. echte welt-statterprobte männer haben sogar einen schirm im schottischen wald. und schotten stehen beim pinkeln aber ob er eine unterhose trägt war mir leider nicht zu fotografieren.










dann war da noch eine achterbahnsüchtige, die immer nur achterbahn fahren wollte. es war eine mordshetz, das achterbahnfahren. ich bin immer noch über so manche übersetzung froh, wenn dir einer erklärt: ya look like a walking turnip, lad!
oder fart my balls. oder fingers not cock. oder,... nein das würde nun hier zuweit führen. und wäre auch nicht jugendfrei.







nach all dem hier festgehaltenen, all dem schönen und lustigen, sei hier noch gesagt, dass ich froh bin, wieder in meinen bergen sein zu können, obwohl ich auch das meer schon stark vermisse. meer war schon eine tolle sache. was ist ein pirat ohne meer? solange mir meine crew erhalten bleibt, mich bei all meinen abenteuern unterstützt und bestärkt, freu ich mich schon auf die nächsten abenteuern.
all die wilden geschichten, sei es der kreuzzug nach freiburg mit der schamhaarschlacht, die plünderung des spanischen bordells, die nudelgeschichten aus der todeszone, die abstiege in richtung terra inkognita, die freibeuterinnenstories, all die rumvernichtungen, all die whiskeyverkostungen, all die übernachtungen auf fernen couchinseln-fussböden-fremdenbetten-autorücksitzen, ... all das bleibe ich euch schuldig, all das kann man im nächsten jahr mit den piraten miterleben.

sofern, ich verbleibe mit freudigen grüßen, ich freu mich jederzeit über besuch in meiner bude, ich freu mich über begleitung bei allem möglichen, ...

liebe grüße
floggo

Saturday, January 07, 2006

Geburtstag, Ahoi!

Ja meine Lieben, mein Piratentagebuch wird eins, oder besser gesagt ein Jahr alt. Genau vor einem Jahr bloggte ich etwas über den schrecklichen Schiffbruch nach dem Jungbauernball 2005. Diesjährigen Schiffbruch vermied ich durch kränkelnde Umseglungs des sonstigen Fixtermins, was auch schön war. Das neue Jahr wie das alte angefangen hat alles mit einer Erkältung, die sich nicht in die Knie zwingen lassen will, aber durch vermehrten Eukalyptus und Sauerkrautverbrauch bringe ich mein System wieder auf Linie.

Irgendwie hab ich das Gefühl dass in letzter Zeit ein Mat abtrünig geworden ist und nunmehr unter fremder Unter-Flagge segelt, aber das soll vorkommen im wilden Piratenleben. Meine Crew meinte: Captain lass dich nicht hängen, zeig ihnen wo der Hammer hängt, so wie damals im fernen Schottland! Ich mich hängen lassen? Nie und nimmer! Nur an meinem letzten Tage werde ich mich hängen lassen, wenn ihr mich kriegt! Und einen echten Piraten kriegt ihr nie! Für mich heißts weiterhin: auf zu neuen Abenteuern, es gibt noch so viel Ungesehenes, Ungedachtes, Undenkbares, Unfühlbares und Unentdecktes auf dieser Welt, warum soll ich da noch weiter in meinem alten Hafen rumstochern? Und nur weil mir ein Mann über Bord ging das Land verlassen? Nein ich doch nicht. Wie sagte ich vor einem Jahr: With every broken heart we should get more adventurous! Was solls, Neuland!

Immerhin gibts immer noch Überraschungen auf derer Welt. Man geht ins Cineplex(sic!) um sich einen Antikriegsfilm:Jarhead, anzuschauen und entdeckt eine Art von Menschen die man eigentlich nicht in Tirol vermutet hätte. Nie hätte ich mir träumen lassen, dass es Burschen gibt, die gleich aussehen wie ihre rappenden Freundinnen, ebensowenig erdachte ich mir dass es Pärchen gibt die noch bei Quelleversand bestellte sich ergänzende Goldherzen um den Hals hängen. Jarhead ist ebenso sehenswert wie Matchpoint, beides sicherlich zwei gute Filme, aber was solls,.... Immerhin gehts ja nur um das Kinoerlebnis oder besser um das Eintauchen in eine mir sonst vollkommen fremde Welt.

Der versprochene Fotoroman kommt in Bälde, ich warte nur noch hart auf ausständige unanständige Fotos. Ihr könnt euch schon freuen, das wird sicher eine mords-Hetz!

Somit, ich bleibe weiterhin hart am Wind, auch wenn der einem mal ein wenig zu sehr von vorn anbläst, aber es ist immer noch schön ein Seemann zu sein, der weiß dass es heimatliche Berge gibt,

liebste Grüße

euer Captain Floggo

Sunday, January 01, 2006

das übliche, wünsche und wunschungen



ja, das wars das jahr 2005!

ein jahr voller überraschungen, voller wundersamer wendungen in meiner piratenlaufbahn, voller toller tage, voller neuer gesichter und dazugehörigen neuen geschichten.

gestern als die erste rakete im busch stark nach rechts hinten abbog und in einem vorgarten detonierte, dachte ich mir: la vita e bella! schön das nichts passiert ist, dazu haben sicher die obigen glücksschweine beigetragen.

glück war schon immer wieder dabei, egal ob im pulver, an den küsten, in den dunklen straßen grauer großstädte, in den verruchten hafenkneipen, den taxianstehreihen,...

wir überlebten vergifteten rum, schlechte pizza, anzügliche weggefährten, großmütterliche wurstattackten, wurstanschläge im tesco, viel zu weiches brot, drei tage ohne zahnbürste, aufsteilende gletscherspalten, trennungen und wiedervereinigungen, sherrymengen, penisförmige kerzen in aufgelassenen spanischen bordellen, livekonzerte von der terrase aus, spanische schotterpisten im rückwärtsgang, regenfeten in kärnten, karfiolsuppen am ende der welt, linksfahrende lkws die einem in der mitte der straße entgegen mossen,...

das war schon was, ich stelle gerade den fotoroman zusammen, ihr werdet augen machen.

hier sei euch noch eine züchtung aus meinem befreundeten genlabor vorgestellt: eine kreuzung von krokodil und marienkäfer. der sogenanntte marienkroker (crocodillia punctata alpina). dieses ungetüm hält sich bevorzugt in zirbenstuben (pinus cembra) auf, taucht im gefolge von maria und josef auf mit dem vorwandt: warum immer nur schafe und ziegen in den krippen vertreten sind? krokodile und marienkäfer fehlen, also beides am besten in einer figur. der alpine marienkroker.

so ich hoff, ihr hattet ein ebensolch abenteuerliches jahr 2005, und ich sagte schon gestern, also letztes jahr, ich werde weiterhin vollgas geben, euch nicht auf dem trockenen sitzen lassen, immer wieder eine freudenträne spendieren, .... eine krokodilsträne allenfalls,

ich wünsch euch allen was,

keep the wind at your back and the sun on your face!

euer captain floggo

und viel glück