Thursday, March 30, 2006

seasonal breakdown

well the skiing season seems to be over, not really ended, but in the very advanced stage. so what will be my next addiction? skiing has to have its summer hibernationbreak, volleyball is coming in big steps, climbing as well, but another big pirate thing might be backed up soon: raiding. so my first raid will be just a national one, just popping over the arlberg to get to lake constance for upgrading my boating and fishing skills to get prepared for the first big tour. the big big return to the scotish north east is in preparation, so my flights are booked, the date is fixed, only who will be my raiding partner is not sure.
after the return from the northsea i prepare to raid over switzerland and france. going back into the neolithic, searching for further clues about climate change and the heinrich event 1. after this mindblowing adventure i will have some time to settle down, get rested and prepare for the raiding of the informal captiol of europe, brussels must be visited, raided and left alone. and the last trip in the near future will be the big annual returning of glacier-raiding on the hintereisferner. this time with a relaxed crewmembers, not too many, a bunch of very motivated geoanalysts, i just say: it´s gonna be fun.
so everyone can see how tight a schedule can be, if you are a real pirate, everytime searching for adventures, everytime being prepared to expect to unexpected.
that´s how it can be, if you stay too long on the same place, the need to break out and leave this place is inherent and unavoidable.
anyway, i m still thinking of setting up and running a buissness for anti-smell-dispersal-tools for handbagdogs, you can read out more in the near future.
solong, keep up raiding and sail hard to the wind
yours sincerly
captain floggo

Monday, March 27, 2006

so ein hundeleben

heute war ein sogenannter hundstag. nein nicht die vom august, die sind ja bekanntlich noch wärmer, aber heute war sicherlich der märzlichste hundstag, sodass jeder und jede sich der sonne und dem sonnen sich erfreuen konnte. so auch die hunderln.
schon seit wochen fällt mir immer wieder eine ältere dame mitsamt ihrem handtaschenhund auf weil sie eigentlich immer vor mir im bus auf meiner fast täglichen busreise nach innsbruck zu sitzen pflegt. ich habe bekanntlich eine gute verbindung zu den vierbeinern, man sagt mir nach dass ich es mit den hunden am besten kann, weniger mit den katzerln und den dazugehörigen haserln, aber das würde nun zuweit führen, dies näher auszuführen. nein wirklich ich hab kein problem mit den hunderln, auch wenn sie noch so klein sind und in einer tasche, oder einem tascherl getragen werden müssen. doch heute war´s dann doch ein wenig eigenartig. ich beschäftigte mich geistig mit dem lebensraum und den lebensbedingungen spätglazialer chironomiden, also nichtbeißenden mücken von denen man etwas über die jeweilige julitemperatur erfahren kann, als mich ein wirklich strenger geruch ergriff. im wahrsten sinne des wortes würgte mich dieser geruch von vorn nieder, also ein sogenannter olfaktorischer frontalangriff. zu allererst versuchte ich meinen sitznachbarn zu belangen, oder die menschen die gerade den kanal auspumpten. doch als ich mich erinnerte wie denn ein kanal zu riechen hat, ja auch solche dinge muss man als pirat kennen, weil wenn mal im untergrund tätig ist es wichtig klärschlammleitungen von fließwasserrohren blind unterscheiden zu können, und beschloss darauf, dass dies nie und nimmer der kanal sein kann. und auch nicht einer meiner hominiden sitznachbarn. und dann kam mir die idee, dass doch auch der hund für diesen bestialischen geruch zuständig sein könnte. und gedacht wars dann auch schon passiert. ich erinnerte mich an die eierlichen präsente die uns seinerzeit sam hinterlassen hat. da konnte man nur von glück reden wenn man bei der eierlegung rückenwind hatte und einem der geruch nur kleinst vernehmbar blieb. ja da war es wieder, dieser alte hundegeruch, nur dass dieser heute von einer handtasche mit darin angeschissenem hunderl kam. der geruch wurde erst weniger, als die dame mitsamt hunderl und tascherl den bus verließ, also rein naturwissenschaftlich betrachtet muss es einer der beiden gewesen sein. und das alles im postbus. ich bin ab heute gegen maulkorbpflicht, aber für einen analstöpsel für handtaschenhunde. so etwas sollte sich eigentlich schon im internet beziehen lassen.

ja so ist das mit den hunderln,
die einen ziehen so fest an der leine, dass das frauerl nicht genau genug hinschauen kann, ob es wirklich ein pirat ist, oder nicht. ich sag nur, ja ich war´s.
ebenso, ein hoch nochmal an sam, der nun schon einige zeit nicht mehr ist. er hat sicher einen mords haufen an stöcken zusammengetragen, liegt unter einem tisch, furzt um kurz nach neun, vergnügt sich mit hundedamen, bellt immer noch nicht, weil bellen was für schwachmaten ist, ...
und eins kann ich mit sicherheit behaupten, sam hätte zwar einen guten furz in einen bus gestellt, aber sicherlich nie innerhalb einer handtasche.
solong, we see us there, or anywhere.
for all english speaking people, the todays story is about farting dogs in carried around in handbags, and how those strong smells could be prevented. i suggest analplugs for handbagdogs.

euer captain floggo

Monday, March 20, 2006

pickelgesichter und makeup

tja, heute will ich weder über salami, öffentlichen nahverkehr noch indianern im heiligen land schreiben, nein heute soll es die vorläufige piratentat des monats märz sein. fausto und weitere dunkle gesichter und meine piraten wenigkeit machten uns auf um auf dem konzert von tokio hotel für sicherheit zu sorgen, oder besser gesagt, kollabierte mädels aus der menge zu ziehen.

einiges hat sich für mich diesen abend erschlossen. ersten wissen wir wie man mädels aus der menge zieht, einfach am hosenbund anhalten, fest ziehen und dann auf die andere friedliche seite ziehen. für mich war es schon erstaunlich, dass sich die durchwegs 7-15jährigen weiters durchwegs weiblichen fans an dem gitter die gliedmaßen und was weiß ich noch quetschten nur um dem spargelähnlichen sänger/in von der unglaublich schlechten deutschen band nahe sein zu können. der meines wissens 16-jährige sänger sieht aus der nähe aus wie eine kiss nachgeburt, der gitarrist schaut ebenso verbraucht aus und die anderen beiden haben uncoole namen wie gustav und georg. ich war immer wieder sehr amüsiert als ich auf tafeln lesen konnten: gustav mein herz gehört nur dir. naja, liest sich wie ein helge schneider titel. der einzige lichtblick des ganzen abends war als die weiblichen fans in der bühnenumbauphase anstatt: wir wollen tokiohotel zu schreien zu nirvanas smells like teen spirit johlten. genau in diesem moment erkannte ich die ausgleichende gerechtigkeit. somit sind die armen nun mit rauschenden ohren ausgestatteten girls nicht ganz verloren. die firma hansaton, also die die die(sic!) hörgeräte vertreibt, hat eine neue zielgruppe, es handelt sich um frauen(sic!) im alter zwischen 7 und 15.
was mir bleibt, ich hab keinen tinitus davongetragen dank ohrenstöpsel, ist das plektrum vom tokiohotelgitarristen, eigenhändig gepflückt, ich würde es an die meistbieterin verkaufen!


es war ein spass, sicherlich einer der verwegensten nebenjobs eines piraten, aber was solls, es wird sicherlich noch schrägeres kommen.

was ich noch festhalten möchte, ist dass wenn sich unter einer salamischeibe einer diabolopizzaschnitte ein minipfefferberg befindet, dann wird auch die sonst so frauenhaft verschriene teufelspizza zu einer feurig schweißtreibenden angelegenheit.

solong, durch den monsun steuernd, der sonne entgegen
floggo

Tuesday, March 14, 2006

tieffliegende untertassen

tja heute ist tag der nachsicht.
man stelle sich vor, man hat nur mehr zwei euro in der tasche und plant im mpreis, dem bekanntlich sich selbst als sexy shopping bezeichnenden supermarkt, ein wurstsemmel und ein kracherle, etwas zu trinken für all die dem piratendialekt nicht mächtig sind, zu erstehen, dem wünsch ich viel glück. heute war dies mein plan, ich bekam 10 deka wurst und keine umhüllende semmel. die 10 deka wurst waren dann so teuer dass kein kracherle mehr drin war. also bankomat. dann erstand ich eine hüllsemmel, eine füllgurke und ein kracherle. zumindest waren die 10 deka so fein und dünnst geschnitten, dass man sich zweimal in wurst hüllen könnte ohne nicht als wurst aufzufallen. so hatten die 10deka wurst nicht in 0,001 m² brothülle platz. also ausgebreitet 10deka wurst feinst geschnitten, weit unter der mikrometer dicke, macht das 2,6 m² wurstbedeckung. ja stappeln ist nun angesagt, nur nicht einen 10dekawurstklumpen produzieren, sonst hätte ich am stück auch kaufen können.

immerhin, ich hab mir gedacht, fein, jetzt hab ich wurst und semmel, dann mach ich mir halt selbst wurstsemmel. ja so nachsichtig kann man sein.

an alle pensionisten die sich hinter mir am kopierer anstellen, mir auf die schulter klopfen, mir über die schulter blicken versuchen, mir das kopieren verderben wollen, denen sei gesagt, ich werde nicht wegen ihnen nur einen tropfen schweiß vergeuden am kopierer. also opis und omas, steht früher auf als ich, das sollte kein problem sein, sucht euch euren eigenen kopierer oder paust das zu kopierende einfach ab, aber geht mir nicht am keks.

nachsicht sei auch dem hasen gewährt, der heute den worms-fight-playstation-controller aus den angeln hob. der hase nagte nur einmal, dann war es schon bestellt um den gewinnbringenden spielhebel. zumindest hab ich dann die schlacht nicht verloren. also auch hier nachsicht. also rudi, der du eine dame bist, kabel können töten, auch wenn es sich um den kabel statt um das kabel handelt. aber ein hase, der eigentlich was zwischen den läufen haben sollte, heißt nun rudi, wahrscheinlich mit stummen t am anfang, so wird aus rudi eine trudi und die rätsel für gegenwärtige verhaltensoriginalitäten wären gelöst und jeder zweifler lügen gestraft, dass ein hase nicht auch eine seele und zwei scharfe kabel-schneidezähne besitzt.

soweit vom dienstag. an allen baustellen wird gebaggert, ... so wie es sich gehört.
c.p.f.

Monday, March 13, 2006

fastenzeit

tja so schnell kanns gehen, da schaut man nur mehr so aus der wäsche! hier ein kurzer auszug aus dem piratenalltag und wer sonst noch so mitmischt.

könig arthus ist wieder in deutschen landen um die bilateralen geschäfte mit italien weiterhin aufrecht zu erhalten, besonders der weinimport aus bardolino liegt unserem könig am herzen, ist doch der rote bardolino einer unserer herzenssäfte.
hannibal zieht auch bilaterale geschäfte pflegend durch den süden südamerikas. das inlandeis schmilzt fast von leidenschaft der elefantösen lendenkraft. ich sag nur, hopp auf hannibal, die pässe sind nieder wollen aber mit elefanten bezwungen werden.
meine wenigkeit schlägt sich durchs unterholz, immer auf der suche nach dem perfekten strohfeuer, nach der vergänglichkeit des augenblicks und der ewigkeit der erinnerung. solange das schiff nicht sinkt kann es ruhig ein wenig schaukeln. einmal links und dann wieder rechts, aber immer volle kraft voraus. die sonne im gesicht und den wind im rücken.
die singlemänner werden auch wieder mehr, wenn es mehr singlemänner gibt, muss es eigentlich auch mehr singlefrauen geben, sofern hetero und dann aufbrechen. freibeuter bleiben freibeuter, immer gern gesehen auf den schiffsparties, aber wie gesagt: sie bleiben freibeuter.
dann gibt es noch die anders schi(ff)wütigen, die sich mit mir durch gehölz schlagen, egal bei welchem sturm auch immer, egal hinter der höll, oder vor den rappenschröfen, immer vorne weg. ich sag nur nisskopf, steil und gut. aber gegrinst haben wir wegen was völlig anderem. aber ich kann nur sagen, volle kule! big respect!!
die piratenbräute scheinen auch abwegig sich zu vergnügen, wenn es darum geht das tschechische schiff zu putzen, wars nie drum, aber mit piratenbrautsmutters unterstützung strahlen die planken ja nur mehr so. damit kann man ja schon mal in see stechen! ich will gar nicht wissen, was alles auf diesen planken so wuchs in den letzten monaten, in den wurstsemmelpapieren, den latellaboxen die sich schon filzig anhörten. und auch sonst wurde weiterer balast abgeworfen, wenn das so weiter gegangen wäre, hätte ich eine neue piratenfoltermethode anwenden müssen: ich sag nur spax-schrauben, holzstuhl und mannespracht kombiniert mit erzürntem captain inklusive aufgebrachter meute und einem aufgeladenen akkuschrauber! jedem das was man verdient.
sonst ist eh alles im lot, die schifffahrt am bodensee steht in kürze auf dem plane, das wird eine singletour, südfrankreich und brüssel werden auch heimgesucht. aber ganz heiß und weit oben steht: aberdeen, i´ll be back. darauf freu ich mich, ich werd euch ausführlichst berichten.
sofern bleib ich stumm und blind. ich seh weiterhin dinge die ich nicht sehen will, ich hör sachen die man nie hören will, und vor allem schreib ich dinge die ich nie schreiben wollte.
ich wünsche einen schönen nachtdienst, ich wünsch einen guten appetit, das frühstück gesellt sich gern, deshalb lang schlafen damit das mittagessen auch dabeisein kann. ebenfalls liebe grüße an den käse-rainer.
demnächst berichte ich von der geschichte mit dem salamibaguette, sozusagen starte ich in die kulinarische phase.
nochmal nisskogel kule, kule!
liebste grüße
wer sich nicht auskennen sollte, nochmal lesen, dann gehts vielleicht.
euer/dein captain floggo

Saturday, March 11, 2006

öffentlicher verkehr

tja so kanns einem gehen. ich stehe an einer randlichen bushaltestelle in der peripherie im westen der welt-statt gottverlassen und allein und das schon lang. ein bus fährt ein, in die flasche richtung jedenfalls, jemand unerkanntes winkt heraus und verlässt die szene in richtung zentrum. ein weiterer bus fährt ein, einer von sieben in der stunde, also handelt es sich um einen wirklichen verkehrsknotenpunkt, ich besteige diesen und fahre weiter. nach drei stationen steige ich wieder aus und bin woanders. ob ich nun weiter bin frage ich mich, ich bin auf jeden fall dort wo ich sein sollte, weiter oder nur woanders. nach getaner arbeit wieder das ganze retour, ich ende an der vormals besagten bushaltestelle, stehe und warte. ein bus fährt ein, einer den ich nicht brauchen kann, ein mir vertrautes gesicht grinst raus, winkt und fährt weiter. wer auch immer diese winkerin war, sie wird mir wahrscheinlich unbekannt bleiben, hat mir ein lächeln aufs gesicht gezaubert.
aber der albtraum dieser "wunkung" an der bushaltestelle, dass jemand einem winkt und dann dieser nach diesem magischen moment wieder eintaucht in ungewissheit und inkognito bleibt.
dies erscheint mir schlimmer, als einem bekannte gesichter auf irgendwelchen nacktfotoseiten im netz wiederzufinden. dies kann man durch durchwegs ausländische nacktfotoseiten z.B. aus asien umschiffen, oder man besorgt sich analoge seiten im tankstellenshop mit einem gewissen anspruch an professionalität. aber wer will seine jugendliebe aus der nachbarschaft schon im netz und unbekleidet wiederfinden? widerlich? also einer dieser zwei albträume hat sich mit dem heutigen tage bewahrheitet.
ich verbleibe mit einem lachenden und einem winkenden augen, weil was man nicht so alles mit einer augenklappe anstellen kann, so werd ich diese zeichen des frühlings in der nächsten zeit verstreuen. euer capt. floggo
denn wenn die möven an der dachrinne kratzen, die vögel frühling frühling schreien, kanns nicht mehr weit sein. auf jeden fall geht es herwärts.




PS: im outerdistance, also im ausserfern, war es wieder einmal ein hit, eine mords hetz, eine große lacke, eine gute schitour, viel spaß, neue gesichter, neue geschichter und was weißt ich noch. aber immerhin werd ich die ranger-außenstelle im inntal weiter gut betreuen, bis zur nächsten ausrückung von unsere musik-kappelle

Wednesday, March 01, 2006

asche

tja, heute wieder ein klassischer tag in der tiroler welt-statt-innspuck. heute aschermittwoch, mir ist´s erst aufgefallen als ich mich selbst in einer auslage sah: graue jacke, hellgrauer pulli, graublaue hose und graue schuhe. der himmel war ebenso grau, eine große graubraune glocke über der stadt. die menschen an den bushaltestellen ebengleich grau, graublonde haare, graue weiße gesichtshautfarbe, graue mäntel, graue jacken, schwarz war schon ein tupfen auf dem i. dann wieder ein paar braungewandete gegendenstromschwimmer.
das einzige was heute geleuchtet hat, waren die faschingsdienstags-gezeugten roten nasen, die strukturelle manifestierung der sogenannten fahne. immerhin sollte man meinen dass einem das letzte bier nicht ins gesicht schlägt. aber bei aller grauheit heute waren die gestrigen farbtupfer ein segen.
als ich dann die straßenseite wechselte sah ich noch ein paar übriggebliebene confetti in der salzschlacke der stadt schwimmen. muss schon eine hetz gewesen sein gestern?
ich hab mich mit dem wolf haas´schen komm süßer tod amüsiert. ich habe für jede romanfigur ein gesicht in der rettung telfs, sei es der fette buttinger, der bimbo, der lanz und wie sie alle heiss-en. nach dieser lektüre kann ich wohl nun entgültig mit diesem kapitel und den rotkreuzigen MOFS abschließen, danke wolf haas.

bekennt farbe, schreit es raus,
euer capt. floggo