Wednesday, May 31, 2006

oh johnnie boy

tja, trotz dass wir piraten sind müssen wir auch einem tagewerk nachgehen. nicht immer nur raubbau, brandschatzungen und sklaverei, nein, wir stellen uns auch gern in den dienst der guten sache.
unter diesem vorsatz endeten fausto der schreckliche, meine wenigkeit und mehrere andere dunkle piraten im sogenannten "graben" bei einem jonbonjovi-konzert. naja, irgendeine aktionistische komponente empfand ich schon, wie wir das ganze konzert mit dem rücken zu jon bon gestanden haben, ist ja nicht alltäglich, dass man diesem "weltstar" gegenübersteht. immerhin werden wir bezahlt und müssen nicht zahlen, da darf auch jon bon, der ja bekannt ist für seine rückenansicht, auch mal unsere rückenansicht genießen. mir ist schon klar, dass kein hintern auf dieser welt mit dem von jon bon konkurrieren kann, aber was soll´s ein versuch war´s immerhin wert.
wo ich mir sicher bin, ist dass ich die natürlichere haarfarbe als jonbon besitze, der hat wahrscheinlich mehr wasserstoff über seinen "allerwertesten" und seine kopf ergehen lassen, als die gesamte weiblich blondierte fanschar im ganzen. nun denn nicht jeder kann sein haupt immer der sturmsonne aussetzen und sein gesicht von der sonne gerben lassen. das bleibt dann immer für echte piraten über.
nun denn, ich bezweifle dass jon bon mehr essen kann als suppe, mit falschen beissern wie seinen ist wohl nur karfiolsuppe drinnen. das erinnert mich an durness vor einem jahr, da wohl mit echten beissern, aber bei regenwetter, also auch karfiolsuppe. schön wars.
nur eines sollte man sich vor augen führen, piraten haben durchwegs ein problem mit (schein-)autoritäten. diese sind meist in sehr kleiner erscheinung vertreten, man könnte diese auch gering schätzen, und blasen sich auf vor einem um einem das tolle balzkleid am halse vor augen zu führen. meine hochachtung geht in diesem punkt an fausto, der auch wenn ihm von mir in den hintern gekniffen wird und er gleichzeitig von einer dieser scheinautoritäten angepflaumt wird, weil er seine augen nicht im publikum gehabt haben soll, immer noch voll cool bleibt und dem minivorgesetzten noch auf die kappe klopft. wow, move of the day. mir blieb nichts anderes als den kurzen nur konsequent süffisant zu belächeln, natürlich von oben für anderes hätte ich auch niederlegen müssen, ...

soweit eins sei noch gesagt, dass der maischnee, also das wasser das vom himmel fiel auch paarbildend wirkte. menschen kamen sich nahe, nahmen sich in die arme und grinsten mit echten zähnen ihr idol an. schön ist, wenn sich menschen freuen.
ich wünsch euch was, bis zum nächsten mal,... ich freu mich schon.
f

Friday, May 26, 2006

liebe leser, liebe freunde, dear friends and readers.

ja ich bin wieder zurück aus den franzöischen wäldern, wieder zurück um meine wege weiter zu stricken. am brenner stockt der verkehr, in tirol stockt die milch, pezi westenthaler lässt sich wieder hänseln, barca ist superchampion, ... eigentlich nicht viel passiert in österreich, bis auf den bären, der den beeren und schafen nachstellt. die jägerschaft schafft die waffenschäfte heraus um dem bären nachzustellen, doch der hänsel wie der eine andere einfache aus dem bärental. mal da und dann schon wieder weg. so ist das mit den braunen fellträgern, schnell verschwinden sie im dickicht der dichten wälder.

zur erklärung des bildes. da steht was abris drauf. abris ist höchstwahrscheinlich französisch, und meint schutzunterstand, oder gar überhang um die kletterer unter euch auch ein wenig zu bedienen. warum sitze ich im abris? naja, das hat mehrere gründe. erstmals gegen den regen von oben sind solche abris wunderbar. kurzum, ja es hat geregnet in frankreich. dann weiters gegen den himmel der einem auf den kopf fallen könnte, wenn man gallier wäre. aber wenn man gallier wäre, wäre man noch viel mehr bedroht von von klippen, also oberteil von abris, stürzenden wildschweinen, wild boars, dann ist´s schon gut im abris zu sitzen und den tag, tag sein lassen.

was sonst noch zu frankreich. dem essen nach müssten alle mitfahrenden eine magenwandzerrung erlitten haben, so viel essen dass sich die tische bogen, aber es wurde ja auch gebohrt dass sich der bohrer bog. vulkane wurden befahren, krater umrundet und die kultur der frankophilen bewundert. sonst ist nicht viel zu sagen, es wurde auch oft nicht viel gesagt. dass manche menschen so viel schweigen können, ist mir immer noch ein wunder.

die cgö, die coprolithische gesellschaft wurde gegründet, aber mehr davon später, wenn die homepage steht. http://www.wordreference.com/definition/coprolith

soweit von mir, ich schreib dann gleich mal wieder,...

liebe grüße
euer floggo

Tuesday, May 16, 2006

roadtrip to france

well, the next days i will spend in the neolithic of france. not unlikely that i get trapped by a mammoth hunter, or some gatherers gather after me. i hope not too obscure things will go on in the west, but the best things you will be able to read in a few days time, so keep on rocking!

---
der klavierspieler nahm noch einen schluck rotwein, stand auf, wandte sich in richtung ledersessel um seine wichtigsten worte zu sprechen. halbtrunken wankte er in richtung seiner angebeteten um sie die wichtige frage zu fragen. nur im schein einer scheintod gedimmten energiesparlampe schien er ihr zu erscheinen, mit den letzten tropfen rotwein auf den lippen, lallend: willst du mich heiraten? in dem moment kippte er auf den dicken roten wollteppich, tippe mit dem finger den vergangenen takt auf seinem imaginären klavier.
am nächsten tag erschien er stark und gerichtet um das selbige wieder zu versuchen, immer noch im frack des vorabends willens des wichtigsten wendepunkts seines lebens. sie sah ihn nur an: geh heim.
---

"scheinbar ziellos, aber doch willentlich trudel wir im strudel der zeit" sagte einmal ein guter piratenfreund. dass das leben ohne widerkehr ist, war im verborgen, aber immerhin geht man lieber nach vorne, als dass man sich nach hinten wendet. nur wenn man entschlossen nach vorn geht, kann man auch den nötigen blick nach hinten wagen, war mein gedanke dazu.
---
ich hoff dass dieser mai sich dann mal verstrudelt, vor lauter zweisamkeit wird´s langsam schon ungemütlich. ich freu mich schon auf juni, der wird sicher wieder ein mords ein spass.
morgen championsleague finale, naja da entscheidet sich wer das oberschwammel ist, ich bin für arsenal, wobei barca auch mal darf.
---

beste grüße aus den scheinbar kleinen hügeln, den steingewordenen wellenbergen,
slontsche wa, keep the sun in your face, the rolling hills will stroke you in your harbour,
ich wünsch euch was, egal wonach ihr gerade seid. es lebe der mammutzahn!

c.f

é eh eheha

wie sich der titel anhört, ist´s nicht spanisch, nicht englisch, nicht spanglisch. nein es ist der buchstabe der, dem ich in letzter zeit am meisten misstraue. mir ist aufgefallen, dass mitmenschen, egal ob bübisch oder dem anderen ufer der geschlechtung zuzuordnen, die mit e beginnen mir immer suspekter werden. egal ob edwin, elmar, edeltraud, eckehard, erwin, evita oder gar elvira. dieser vokal am beginn des namens sei warnung genug, also: eh ha! pass au!

der einzige trost der uns andersnamigen bleibt, ist dass uns unsere eltern nicht allzu gestraft haben mit der vornamenwahl.

Monday, May 15, 2006

mai oh mai,

irgendwie steh ich´s nicht durch. den ganzen mai-schaß. alles geht raus, alles hat sich lieb, alles grenzt an den alltäglichen wahnsinn.

nur was ist wenn dieser mai dann sich dem ende zu neigt?
dann kommen sie alle wieder raus, tragen wüste wüstenkampfanzüge, tanken nur mehr billig bei der billigtankstelle, lassen sich auf niemanden mehr ein,... aber gott sei dank gibt es immer wieder senfkörner, die einem das leben leichter machen, die einem die richtung zeigen, einer spur gleich, dass man sich ja nicht verirrt, und sich verrennt in einer sache, die nach außen so delikat und sicher aussieht, oder besser aussah.

so, nun sei´s drum, ich mach mich auf nach westen, vielleicht verleitet mich die zeit mir nicht mehr den kopf zu zerbrechen, dieser bricht leichter als man denkt,

wer mir nicht folgen kann, sollte so weiter machen wie immer, ohne nur einen schritt in die falsche richtung zu machen, es wird sich schon ausgehen.

euer c.f