Wednesday, July 26, 2006

bits and bops

well then, should i,or should i not write in f.... english? the good thing is, i can even if i don´t want to. somehow it feels kind of strange to write in a foreign language, but i can be sure, that much more people are able to read this,...
but german is more comfy to me, so i will outline the following story first in english. summer is on, heat is on, its kind of depressing what happens around here, it´s almost more than nothing, but life goes on, without any break. that´s almost the outline of what happend the last weeks.

finally i want to give some buying advisory for good comedy and books, so called "must have-s": little britain dvd series one and two; douglas adams: lachs im zweifel; its all gone pete tong-dvd; and finally sepp schluiferer: fernab von europa.

man stelle sich vor ein punk sitz in einer macdonaldsfilliale in der tiroler provinz. die provinz, ich möchte sie nun nicht aussprechen, aber ist als periphäre randlage zu finden, irgendwo also rund um innsbruck. von innsbruck will ich mal lassen, ich spüre dass mich innsbruck schneller wieder hat, als erwünscht. also mache ich mich heute über die provinz her! man stelle sich provinz so vor, sie beginnt kurz nach innsbruck, also vor völs und endet westwärts nie wieder bis man sich in zürich wiederfindet. demnach ist der provinzvorschlag ein gar versöhnlicher, jeder ist in der provinz, der nicht in der weltstadt innsbruck weilt. nun zurück zum kleinen pubertierenden punkrocker, der wahrscheinlich zwanzig jahre zu spät ist, aber immerhin irgendein statement. der punker, nennen wir ihn mark sitzt allein in der mc-donaldsfilliale und trinkt kaffee aus einem pappbecher. eine offensichtlich amerikanische familie mit indischen wurzeln taucht auf setzt sich neben mark. die kinder der familie tragen basketballshirts über ihre fastfoodgenährten körper, die mutter trägt kopftuch und der vater trägt das tableau mit der erwünschten stärkung. mark unser punker beginnt in der bezirkszeitung die stellenanzeigen laut vorzulesen. "schweißer für schweißtreibendes treiben gesucht!" "flotte frisörin, 25, willig, mit und heißem fön sucht probeköpfe zum föhnen."
der punk- mark- beendet seine lesung, die amerikaner starren auf ihn, er nimmt seinen leeren becher und wirft diesen der bedienung zu füßen und geht teilnahmslos weg. die amerikaner fragen sich: do austrians throw everything away when finished.
so ist´s in der provinz mit politischen statements. aber immerhin haben wir die heilbringende wirkung des fastfoods erkannt.

ansonsten bleibt es spannend, der westen österreichs wird vertrauter, mal sehen was der sommer bringt. aber immerhin macht eine schwalbe noch keinen sommer.

dear english readers: it was not worth writing this common chitchat not in german, i post something later, probably i will be off. maybe i get off this blog soon. the ship is sinking, so why not quiting the blog. offing, settle down to something new. maybe the time has come to do something new, really new, something never know, ...
yours
c.f

Thursday, July 13, 2006

die schachpartie

neulich fiel mir auf dass ich sätze gern mit neulich beginne. aber was kann man getrost anderes verwenden als neulich? neuerdings? neuerdings. dings kommt mir immer so spanisch vor irgendwie würd ich das wort dings am liebsten mit X schreiben, also dinx und weiters sozusagen neuerdinx.
was mir auch auffällt, wenn sich mein kopf aus der tropischen hitze des kirschenreifenden sommers erhebt ist dass fragen die mit warum anfangen immer die am schwersten zu beantwortenden bleiben. in der englischen sprache bekommt die frage warum, why, sogar einen eigenen buchstaben Y. die muss eigentlich ausdruck genug sein, dass diese fragen an nachdrücklichkeit nicht mehr zu überbieten sind.
aber eigentlich wollte ich ohne jegliche abschweifung in medias res der überschrift eintauchen. die schachpartie. neulich(sic!) fand ich mich selbst in einem gastgarten eines innsbrucker innenstadtlokals bei einer partie schach wieder. ich muss gestehen, ich bin weder schachprofi, schachspieler noch begnadeter schachdenker. aber immerhin macht schach immer wieder mal spass.
da kann´s einem so gehen, dass man den satz: du bist schuld! immer wieder zu gehör bekommt, obwohl mir meine schuldigkeit ein wenig unklar ist. bauer zwei nach vorne. warum sollte ich schuld sein? turm vier nach vorne, schach! ah, schau mal wie die dort drüben teilnahmslos an ihrer zigarette zieht, sich ein buch in den schoß legt und einfach nur ist. könig schräg nach links vorne. ah, vergiss die, wander doch aus. turm schlägt bauern eins aufs maul. auswandern, nein, berge sind mir viel zu wichtig. läufer haut dem schlagenden turm eine aufs dach, schach. schach, spinnst du, nicht nach sieben zügen, naja dann muss ich mal meinen könig aus der schusslinie ziehen. gehen wir morgen radlfahren? rabiater läufer terminiert einen weiteren bauern. ich glaube an deinen charme. bauern rücken vor. wo ist der abgang zu dieser tiefgarage? sein turm frißt meine dame. er hat nun meine dame. was für ein verlust. dame weg. naja, das schöne bei schach ist, dass man spätestens bei der nächsten partie seine dame wieder zurückbekommt. hier liegt der grundlegende unterschied. verliert man sie, bekommt man sie wieder. aber andersrum, ist sie weg, ist auch ein wenig leer. so ist das mit dem damenverlieren.
nundenn, ich werde mich nach griechischen tragödienbruderschaften umsehen, oder einfach nur darüber nachdenken, wie man denn diese dame nicht verlieren hätte können.

more than this, it means nothing, more than this, tell me one thing, more than this,.... y, y not, y

Tuesday, July 04, 2006

tja, so geht´s einem. ob es der königsjodeler ist, oder nur der zustand von lost in translation.
oft verliert man sich in eigenem um anderen ferner zu kommen. und dann leuchten die ferner selbst.
as free as the wind
hopefully learning
why the sea on the tide
has no way of turning

cf