Thursday, October 26, 2006

splendid, my dear.

well today is another ordinary day of october. and there is nothing to say that the world got poorer another time again. in every end there will be another beginning, one door closes and another one opens immediately. sometimes these doors are already open, just pop through, don´t think at all, just follow the driving force, no matter where it will take you, no matter who will be harmed, just let go.

ja heute ist die welt wieder einmal ärmer geworden. ärmer um einen träumer. ausgeträumt, aus und vorbei. Nur mehr leerer Raum, nichts neues wird anberaumt, vertrautes vertraumtes verbaut, nichts mehr übrig vom Traum. Mit leeren Händen sah ich ihn, das einzige was mir bleibt, ist mein Herz, aber der Traum ist weg.
Klingt alles danach als ob ein neuer Pirat anheuern will. Keine Träume mehr, nur der Traum der Freiheit ist übrig. Verdammte Revolution, immer die Freiheit, immer die Einheit und die Brüderlichkeit. Oktoberrevolution, nein nicht in Russland, nicht in Frankreich, nein mitten unter uns. Träume sterben, Träumer sterben, ...

Heidiho! Wir werden in den Sonnenuntergang segeln, all das falsche Makeup hinter uns lassen, egal wie es dann ausgeht.
We will meet again, don´t know where, don´t know when, but i know we meet again on a sunny day,...
c.F

Tuesday, October 24, 2006

Tuesday, October 17, 2006

oktober? wind und drachensteigen

es ist dieser verdammte oktober. der monat eines jeden beginns, der monat vieler enden.
jede reise beginnt und endet. wer kennt nicht das nachschwingen der orte an denen man war. die farben leuchten in einem. aber welche farbe hat die durchreise? die nirgendwo-igkeit? wenn man nicht dort ist wo man gern wäre, sondern da wo man sein muss, reist man durch.

ich geh zum drachensteigen, wenns sein muss, auch ohne wind.
floggo

Wednesday, October 11, 2006

Piratenwandertag

Hej, Hej!

Ja, Hej Hej würden die Schweden sagen. Ich hab schon wieder so viele Menschen getroffen die mir ernsthaft erklären, dass sie keine Zeit haben. Nur der Prozess, sofern man dies als solches bezeichnen kann, einem veritabel zu erklären man hätte so einen Stress und man hätte ja keine Zeit mehr in diesen von Herbststürmen jeglich freien doch so stürmischen Zeiten.
Ich schlug in einem schlauen Buch nach, nein es war nicht Wikipedia, was aus Zeitgründen sicherlich klüger gewesen wäre, um nach einer Lösung zur Stressbewältigung zu suchen. Dieses schlaue Buch schlug viel vor, insbesonders aber das Nachschlagen in Büchern zur Stressbewältigung, weiters das Zeugen von Nachwuchs, Gärtnern und Wandern.
Meine Idee ist nun diese, nein ich suche niemanden zum Zeugen von Nachwuchs und Gärtnern, dass ich zu einem gemeinsamen Wandertag zur Stressbewältigung und Zeitschaffung ausrufe.

JA, es ist Wandertag. Tag ist vielleicht ein wenig überbordend formuliert, da ich mehr und mehr von arbeitenden Menschen umgeben bin, die ja unter Tags keine Zeit haben. So will ich nun am 18.10.2006 um 3.00 (in der Früh, das ist die Zeit wo manche Studenten unter uns erst nachhause gehen, vom Lerntrip in der Bibliothek und dem Prommel) aufbrechen um einen Gipfel, egal welchen, um ca. 7.00 bestiegen zu haben um sich die Sonne ins Gesicht scheinen zu lassen. Also wer seinen Stress mit mir bekämpfen will, soll sich melden, und oder einfach mitgehen.

Wenn sich dies als Erfolg herausstellt, dann werd ich mir mehr Stressverhinderungsmassnahmen ausdenken. Wie wärs mit Brustvergrößerung durch Handauflegen, einem outdoor-Kochkurs, westindische Klangschalentherapie, Rentierkebabparty, oder einem gemeinsamen Ausflug in den Alpenzoo?

Soweit, ich freu mich schon auf die obligatorischen Gipfeljause, die aus Torte, Suppe, Wurschtbrot und Jagersnüs besteht!
Liebe piratige Grüße,
Flo.w

Sunday, October 08, 2006

Sprachverwirrung

man stelle sich vor, man steht in aller herrgottz-früh in einer bäcker ruetz filiale und will ein stück gebäck erstehen. neben einem eine zierliche junge frau, regennass von oben bis unten, man kann trotz schnupfens den goretex geruch vernehmen. doch dann kommts: eine große latte zum mitnehmen! und ein blaubeermuffin. die bäckerin nickt und geht ans werk.
ich dreh mich um, um zu sehen wer in der früh so unverfrohren eine latte bestellt. was der teufel ist denn eine latte? und dann noch eine große latte zum mitnehmen? man würde so eine bestellung eher an der bordsteinkante erwarten, aber dann nur eine latte zu bestellen scheint auch vermessen. ...

nun denn des rätsels lösung war ein latte machiatto, wie man von der maskulinen form auf die latte kommt ist mir unerklärlich, liegt aber wahrscheinlich am idiom der bestellerin, die unüberhörbar nördlich der weißwurstgrenze beheimatet war. also aufauf zum lustigen wörter verdrehen.

Wednesday, October 04, 2006

Föhn oder Fön

Tja meine Lieben lang ist´s her, dass ich mich zu einer guten Geschichte genötig sah, aber heute, ja heute, ist´s wieder mal soweit. Also haltet euch fest, es geht gleich voll aufs ganze.

Vor kurzem las ich im Spiegel dass man "dem Deutsch retten" soll. Sozusagen zurück zu den Wurzeln, back to the roots, weg von den Anglizismen und anderen Sprachverwirrungen, sonst laufen wir(sic!) Gefahr auszusterben. Nun stellt sich mir die Frage, wer zum Teufel ist wir? Sind wir alle die am Sonntag wählen waren, oder sind wir alle die blaue Texashosen tragen, oder sind wir die einem Idiom nachhängen das man landläufig als "deitsch" bezeichnet, oder sind wir alle die uns immer wieder die Frage stellen warum man sich das alles an tun muss. Was alles? Naja, ich hab bekanntlich meinen Faden verloren,... welchen Faden? Bin ich Schneider oder Pirat? Nein, ich bin kein Schneider, weder ausgebildet noch geboren, da ist´s dann kein Wunder dass ich mal meinen Faden verlier. Als Pirat sollte man eher doch auf Kurs bleiben.

Ja, so ist das mit der "Deitschen" Sprache. Ich selbst fühle mich meinen anglophilen Lesern, soll ich sie Fans nennen, darf ich dich Fan nennen, verpflichtet einen kurzen Abriss meiner Schreibwut zu widmen, damit die auf ihrer Insel und Halbinsel auch wissen, was so abgeht.

Ja jetzt gehen wir aber in "medias res", nein das ist kein spiegelkolportierter Anglizismus, das ist ein sogenannter "Sinnspruch", aber das lassen wir mal. Wir sind ja keine Klosterschule, oder doch?

Vor kurzem bin ich an einem nachwahligen Morgen, es war Montagmorgen um es zu präzessieren einer meiner Lieblingsbeschäftigungen nachgegangen, dem Busfahren. Es gibt nichts besseres als Busfahren, sich mit einer unbekannten Anzahl frisch polierter Gleichgesinnter im Inneren der Blechschüssel woanders hineinschaukeln lassen. Ob sie alle gleich gesinnt sind, weiß ich nicht, aber zumindest bewegen wir uns gezwungener Weise durch einen Busfahrer, der meist extramies gelaunt ist und einer sehr einsilbigen Sippe anzugehören scheint, in die gleiche Richtung. Der eine der weiter vorne sitzt ist dann früher am Ziel, als der in der hinteren Reihe, aber immerhin die Richtung bleibt die selbe.
Man stelle sich vor, man wird beschallt von Radio Tirol, Stephan Mross bläst einem mit seiner Trompete, die bekanntlich auf den Namen Stephanie hört den letzten Staub aus dem Innenohr. Wenn man sich ganz fest anstrengt kann man auch aufgrund des Geruchs herausfiltern, dass entweder der Typ der vorn einem Sitz seine Lodenjuppe entweder in einer Weißwurstsiederei am Münchner Oktoberfest getragen hat, oder der Letzte in-den-Bus-Speiber zumindest vor seinem Erguß irgenwas mit Weißwurst zu tun gehabt haben muss. In dem Fall wünsche ich mir eine akute Erkältung und damit einhergehenden Gehörsturz. Der Typ vom Vordersitz liest(sic!) "die Neue", für alle die sie noch nie als Sitzunterlage oder zum Aufwischen benutzt haben sollten, es handelt sich hierbei um die Tirolerische Ausgabe eines sogenannten Revolverblattes im Format von Täglich Alles nur ein wenig weniger Konsistenz, denn Täglich Alles war schließlich lackiert und brauchte dementsprechend zum Verrotten dreisigmal so lang wie die Neue. Also er liest die Neue, die Neue schreibt, oder besser irgendwer schrieb in die Neue über den Wahlausgang, dass die Welt freundlicher unter einem sozialen Kanzler erscheine. Das kann sogar stimmen, denn zwei Männer sitzen schon um neun am Morgen bei einem Bier vor dem Lollipub, wieder ein Anglizismus den man mir nachsehen will, und prosten sich auf ihre wiedererlangte Freiheit zu, oder was weiß ich, aber zumindest schauen sie dabei nicht schmerzverzerrt wie in den Wochen davor. Also irgenwas muss dran sein.
Der Neueleser outet sich nun raumgreifend als FPÖwähler, indem er hinauposaunt, äger als Stephan Mross, dass er dem HC seine Stimme gab, weil der mal wieder aufräumt. .... Radio Tirol summt weiter vor sich hin, irgendwas von Sierra Madre, die Weißwurstwolke hängt immer noch im Lodenjanker, es ist kalt und feucht,... "Schön dass wir deutsche Volkmusik hören" gibt er von sich. Erstaunt schaut er auf seine falsche Rolex die er im gerade vergangenen Türkeiurlaub bei nordafrikanischen Strandhändler erstanden hat und muss feststellen, dass der graue rauhe Morgen trotz der rosaroten Brille verspätet anfängt. Schuld sind die "Deitschen" die mit ihrem "Tag der Eineiigkeit"(originalzitat Weißwurstmann 2006) alles verstopfen. Ja schuld sind die "Deitschen", am Wetter, am Verkehr, am Wahlausgang und am Wurstduft, denn hätten sie diese Würschte nicht erfunden, dann wär´s doch um einiges erträglicher. Dann muss man nur noch Lodenmäntel, RadioTirol am Morgen und Busfahren abschaffen. Dann wäre alles viel leichter,...

Mir gehts gut, ich bin voll unterwegs, es gibt einiges Neues, was nie und nimmer in der neuen stehen würde, aber davon mehr in ein paar Tagen. Die Zeichen stehen auf Sturm.