Sunday, December 30, 2007

2007

2007, das wars.
Einen guten Rutsch ins neue Jahr, wir lesen-hören-sehen uns im neuen Jahr.
Ich freu mich schon auf viele neue spannende "Abenteuer". Es wird sicherlich spannend bleiben.
Derweilen Liebe Grüße
c.F

Wednesday, December 26, 2007

Rückschau- Vorsicht




Wie hat das letzte Jahr noch mal geendet? Ja mit angeschlagenen Finger. Ich erinner mich auch noch an Singstarsessions. Ich erinner mich an einen schlechten Winter, der aber trotzdem ein paar schöne Momente in sich hatte, da waren der Pirchkogel, die Weißseespitze, die Kuhscheibe. Dann ein hammertrockener April. Ein bewegter Mai. ... Ein rasender Sommer. Und ein bewegter Herbst, der in einen superfeinen frühen Winter umgeschwänkt hat.

Mehr will ich nicht, kann ich nicht schreiben.

Mehr ein ander mal, wenn ich nicht so gerastet bin wie heute, unrund sein bedeutet ein wenig ruppiger zu sein, und dann ists ja bekanntlich lustiger zu lesen.


Spuren hinterlassen kann ein sehr temporärer Zustand sein. Spuren ziehen ist ein kreativer Prozess, ein Statement. Wenn man sich auf die wesentlichen Dinge besinnt, den Alltag- egal wie dieser ausschauen mag- mit ein wenig Abstand betrachtet, sich die Zeit nimmt Freunden eine Freude zu machen, dann kann man Spuren hinterlassen. Diese Spuren können dann wieder ein Teil im Großen und Ganzen sein, das man dann Sein nennt.

Wednesday, December 19, 2007

Die Nerven liegen blank

Es ist so eine Sache mit der Zeit um Weihnachten. Die einen stehen früh auf und nutzen den Tag, die anderen leben ihr Leben gesteuert von der Tageslänge. Und da die Tage so kurz sind haben manche ein wenig Stress.

So kam es auch, dass ich heute mit dem Telefon am Ohr auf dem Rad gesessen bin und ich mich mit der linken Hand an einem Telefonmasten abgestützt habe. Der Nachbar dieses Telefonmastens hat sich aufgrund meiner Kapuzenkappenkombination(ein schönes Tiroler Wort), weil mir haben eine Kappe und koa Mütze/Haube/Hauwe oder dergleichen, so sehr berrührt gefühlt, aus dem Haus zu stürmen und mich einem Gangster gleich versucht zu stellen, weil der gute Herr meinte ich berühre seinen Gartenzaun oder gar sein Hoheitsgebiet, welches in lange vergangenen Jahren auch sein Balzplatz gewesen sein dürfte. Da er in seiner Hütte ein(sic!) großes Fenster in die Auswelt besitzt, hatte er in Angesicht meiner Physis sich und seine Nächsten bedroht gefühlt.

Ich habe nur gemeint, dass ich mich nur an seinem benachbarten Telefonmasten anhalte und dieser sich nicht auf seinem Hoheitsgebiet befindet, sondern im freien Raum und ich halte mich an welchem Telefonmasten und kümmere nicht darum wer sich von meiner "nicht am Steuer Telefonie" eingeengt fühlt. Nur meine Hand wurde kalt und ich wollte nicht weiter im kalten quatschen sondern mit dem Radl radeln. Weil die Tage ja kurz sind und ich schon was getan habe.
Derweilen noch ein Link. www.steilwaende.at für weitere Zerstreuung.
Ich wünsche eine entspannte Zeit.

Monday, December 17, 2007

Schnäppchen!!!!


Ich würde die nebenan abgebildete tolle Uhr zu einem wirklich guten Preis verkaufen. Es ist die Uhr der Menschlichkeit. Ich habe sie leider nie getragen, weil ich auf den Spender allergisch war.
Machen kann der spendable Käufer alles damit, nur nicht mir erneut schenken. Diese Uhr ist eigentlich schon allein wegen der Vorgeschichte ein Wahnsinn. Sie ist auch inbegriff von einem Jahr die Stange halten und das ist der Dank dafür.
Also Leute, kaufen, kaufen!!!

Wednesday, December 12, 2007

Der Hund und die Kette

Irgendwo (in maritimen Frankreich, nahe den beweinten Hängen des Bordeaux )sitz der schnell gealterte junge Mann auf dem Treppenabsatz.
Irgendwie denkt er immer wieder an die vergangenen Jahre, obwohl er sich in seiner Vergangenheit immer geschworen hat, nie an die Vergangenheit zu denken. So schnell schmeißt man seine Grundsätze über Bord. Ähnlich waren die Sätze wie: ich werde wohl nie älter als 27, traue keinem über 30. Und jetzt sitzt er in seiner Wahlheimat und ist ein wenig älter als sein Wunschalter und traut immerhin seinen Freunden, die fast ausschließlich alle älter als die besagte "ichtraudirnicht" Grenze sind.

Er wollte immer weit weg, weg aus den heimatlichen Gefielden, und nun sitz er da und denkt an die tausenden Weinbergschnecken, die er in den letzten Jahren als Supermarktkoch für gierig schlingende Yuppiemanager zubreiten musste. Er selbst isst am liebsten Butterbrot. Obwohl er immer wieder verleitet ist, das teuereste zu bestellen wenn er eingeladen wird, bestellt er nach seiner Gewohnheit. Und diese ist gewohn gewöhnlich.

Und jetzt da er an dem Ort ist, den er Zuhause nennt, kann er endlich er selbst sein. Er denkt an die Märkte im Magrebh, an die Fische in der Nordsee, an die Hunde die er spazieren führen durfte.

Eigentlich wollte er nur für die Zukunft leben. Und dann hat in die Zukunft von hinten eingeholt, rechts überholt und dahinter gelassen. Jetzt ist er ein ebenbürtiger Teil des besagten Ganzen, ein Zahnrad der Zeit ohne das die Welt stehen bleibt, zumindest für einen kurzen Bruchteil einer Sekunde.

Und dann hörte er wieder die Kette des Hundes, der an den Baum des Vorplatzes gekettet war und erinnerte sich an die Geräusche der Nacht, das Widerkäuen der Kühe im Stall, das hohe Phiepen der Fledermäuse und an die unerträgliche Stille dieser Zeit. Seiner Zeit.

Monday, December 10, 2007

Inselberge und ähnliches


Inselberge sind Berge, die aus dem eiszeilichen Eisstrom herausragen. Nunataker werden sie auch genannt. Für alle die bei der Millionenshow brilliern wollen. Eigentlich sollten diese Berge, wie der nebenan gezeigte, beliebtesten Berge bei bergsteigenden Piraten sein, sozusagen Insel und Berg, eben. Karl May hätte wohl besser den Schatz im Pulverschnee geschrieben, aber damals waren Piraten out und Indianer in.
Dieses sich Abheben und/oder Herausragen sollte man sich in der vorweihnachtlichen "Stresswurst" auch als Tugend angewöhnen, sofern man sich Tugenden angewöhnen kann. Einfach einmal das tun, wozu man schon lange Lust gehabt hat, sei es am Sonntagnachmittag ImportExport im Kino anschauen und bei den un-menschlichen Abgründen erschaudern, oder einfach einmal in der Sonne sitzen bleiben und sich an der Ruhe erfreuen.
Ausstiegsszenarien sind gerade Piraten ein naheliegendes Thema. Nur meist in einer anderen Diktion. Aber um nicht allzu ausfällig zu werden, verzichten wir hier auf nähere Ausführungen.
Dann ProstMahlzeit
C.F
Und ja, BRILLIEREN schreibt man wirklich mit doppel LL.

Thursday, December 06, 2007

es ist Zeit

Es gibt so Tage an denen man eigentlich trotz des guten Wetters im Bett bleiben sollte.
Es gibt Tage an denen in den sonst so besinnlichen Buchgeschäften geschäftige Betriebsamkeit herrscht. Es rauscht, außen rauchts, innen drücken sich dickbemützte Pelzmäntel mit Innenleben an einem vorbei, hin zu den vermeintlichen Schnäppchen für den so genannten Schatz. Klappentexte werden gelesen als wären sie die heißesten Nachrichten vom angesagtesten IT-Girl. Paris hat schon wieder nicht furzen können, somit erweitert sich ihr unsäglicher Umfang um 3 Millimeter.
Des weiteren treiben es die vom Coolnesswahn befallenen Busfahrer wieder auf die Spitze. Während einer Fahrt von 35 Minuten mehr als 10 Anrufe, mehr als 7 Verkehrsübertretungen und das alles weil der so genannte Schatz stresst. Aber auch dies wird man mit einem Buch abstellen können.
Und dann noch der hinkende Punschverkäufer, die einäugige Geigenspieler, der lispelnde Radiomoderator, der zu klein gewachsene Professor, der kalte Kaffee, die Tauben, überhaupts die Vögel- alle haben es heute auf die Spitze getrieben.
Aber so ist´s manchmal.

Monday, December 03, 2007

Nachtrag zum Sommer

Sommer, das ist die Zeit wo man unbeschwert ohne Jacke und Hut aus dem Hause gehen kann. Zumindest bildet man sich das ein. Sommer ist auch Urlaubszeit.


Sommer ist auch die Zeit wieder mit Schiffen/Booten die Gewässer des Umlandes zu durchqueren.


Seit einiger Zeit weiß ich dass man auch im Winter Bootfahren kann und Fischen. Mehr davon aber persönlich.


Hier noch kurz zwei Bilder, eins aus der Sommerzeit und eins von gestern.
Fotos sind ja in neuester Zeit Beweismittel der sogenannten Daseinsfunktion nach dem Grundsatz: beentheredonethat. Also ich war da, wo genau ist unklar, aber ich war, der Ort und die Tätigkeit sind nebensächlich, es geht nur um das eine meinen manche, oder eben darum dass man sich nicht einengen lässt. Auch wenn man dazu noch so steile Umwege gehen muss, der Weg und die damit verbundene Be-weg-ung sind bekanntlich das Ziel. Man sollte sich aber immer wieder die Frage stellen, wieviele Jahre man noch dieser Bewegung vor einem hat um dann das eigene Handeln noch mal zu überdenken. Entschleunigung ist die eigentliche Antriebskraft der Erkenntnis. Gerade in einer immer schnelleren Zeit, ist Zeit selbst das größte Gut.
Ich freu mich also auf die vielen Stunden mit meiner Crew im Winter, für alle die Schnee und Kälte nicht ausstehen können bleibt immer noch die ernüchternde Erkenntnis, dass der Sommer wieder kommt, irgendwann.
Viel Keks und Besinnung wünsche ich,

Tuesday, November 27, 2007

Fernsicht

Es ist ja schon manchmal komisch. Manchmal geht man sich selbst auf die Nerven. Und vor allem geht man denjenigen auf die Nerven die sich bewußt mit dir umgeben. Und wenn man dann weiter nachdenkt, wem man denn eigentlich nicht auf die Nerven geht und wer einem nicht auf die Nerven geht hat man sie wieder gefunden- die Antinervensägen diese welche mit denen man sich so gern umgibt.
Dies soll nun kein Lobgesang an meine Antinervensägen sein, aber es soll gesagt sein: Danke fürs Aushalten!

Sodann, mehr gibt es nicht. Ich könnte wieder einmal eine wilde Busgeschichte erzählen, nicht die wo unser Alienbusfahren den Spiegel versenkt hat, nein die von der Busmitfahrerin die eine augenscheinliche Piercing-Augensteuerung hatte. Diese konnte mit der Zunge ihr linkes Oberlippenpiercing verschieben und damit hat sich auch das linke Auge autonom bewegt. Ebenso das rechte Auge mit dem rechten Piercing. Ich hatte irgendwie die beklemmende Angst, dass diese Frau gerade ihr Männchen= Heimchen gefressen hat. Aber mehr will ich nicht erzählen, aber die Geschichte vom kleinen Gangster in Hiphophosen der immer wiederkehrend seinen- auf gut tirolerisch- Rotzklachel in seinen Nebenhöhlen zirkulieren hat lassen, sodass man meinen hätte können er hat keine Nasenscheidewand mehr nur mehr einen riesen semipermeabelen ROTZKLACHEL durch atmet. Zumindest hat jeder in einem großen O-Bus dies hören dürfen. Hinten drinnen die gottesanbeterinnenähnliche Piercingfrau mit der autochtonen Augeninnervation und in der Mitte der Rotzklachelgurgler!
Es ist immer wieder schön, wenn es Winter ist und wirklich jeder mit den Öffis fahren kann.
Sars,it.cF

Monday, November 19, 2007

Brandweinbuden, Bucklige und Burenwurscht

Am nicht mehr existenten Sommerbrunnen in der Weltstatt, dort wo immer Koma-getrunken wurde in lauen Sommernächten, stellen die Budenaufsteller wieder ihre Buden auf. Alles kann man mit weihnachtlichem Vorgeschmack erstehen, dabei auch einiges für Hobbypiraten.
Aber den Vogel im wahrsten Sinne des Wortes hat wer anderer abgeschossen. Vor einem noch nicht existenten Einkaufstempel, nahe dem nicht mehr existenten Brunnen- sie wissen schon Komatrinkende und dabei Burenwurscht durch die Nase ausatmende Kinder und Jugendliche- hat ein Dienstleister extrataubensichere Weihnachtsbeleuchtung aufgehängt. Die Arbeiter haben die messerscharfen Kristallkugeln in einer respektiven Höhe gehängt, irgendwie erinnern diese Dinge mich an die Eisbärensprengzäune in der Arktis, nur dass es sich in Tirol nicht um Großsäuger handelt die es zu vertreiben gilt sondern um putzige Tauben. Vögel und Tirol sind ja eigentlich immer im selben Atemzug zu nennen oder im selben Gedankengang sollte man zu solchen Meisterleistungen noch vor jeglicher Glühweindurchtränkung noch fähig sein.
Aber immerhin wird die Antitaubenchristbaumkugel- oder wie ich sie neudeutsch nennen würde: Xmas-pigeonshit-protector-balls (friedliche Version nur zur Vertreibung der Taube) oder Xmas-hyperpigeondismanteling-cristall-granate(zum spurlosen Verschwinden der Tauben- es bleibt nur Cristallstaub dahinter für die Winterlichkeit trotz Salzmatsch) - sollte beim Tiroler Innovationspreis vorgelegt werden.
Kurzum- alle, wirklich alle freuen sich auf die friedliche Vorweihnachtszeit- nur gelegentlich wird man in der Innenstadt der Weltstatt die eine oder andere verirrte Taube am glühweinschwangeren Nachthimmel wie eine Sternschnuppe verpuffen sehen. Es leben die Vögel, Tauben, Eisbären und Weihnachtsmänner.

Land des Lächelns


So nun ist es wieder soweit. Lange haben wir gewartet, aber nun gehts wieder auf.
Irgendwie will ich nicht mehr dazu schreiben, aber eins soll gesagt sein: ein Wochenende, drei Schitouren, einmal Nacht, einmal Nebel und einmal Sonnenschein. Viele lachende Herzen.
Das ist´s schon. Und dass man uns nicht unterstellen kann, wir seien nicht kulturbeleckt, hier ein Zitat zum Nachdenken:
Keiner ist so verrückt, daß er nicht einen noch Verrückteren findet, der ihn versteht (Friedrich Nietzsche).
Er war wohl nie /Schifahren/am Wank/ in der Höll/ am Groaßen Stuan/ in den Latschen/am Nisskopf/ aber trotzdem hat er es auf den Punkt gebracht.
Auf bald- C.F
PS: alle diejenigen die ich vernachlässige, bitte seid mir nachsichtig und es wird sicher wieder Frühling. Auf Englisch würd man sagen: CU next summer!

Wednesday, November 14, 2007

Nachlässigkeit

Bilden sie ein Wort aus den folgenden Buchstaben: S C H N E E
Mir fällt eigentlich nur Powder ein! Naja nachdem das weiße Gold vom Himmel fällt ist die Welt wieder in Ordnung.

Here is new british link for my englishspeaking readers:
http://timesonline.typepad.com/comment/2007/11/i-want-comment-.html

trying to describe Britain in five words.
Down tha pint, lad!
I do it with 4(four) words!!!

Gut dann, ich bin wieder mal beschäftigt, aber ein neuer Post kommt noch diese Woche!
Lovely Greetings, ---
C.F.

Wednesday, November 07, 2007

Piratendekoration

Naja, ich bin ja immer wieder erstaunt wer denn aller meine Seite ansurft, und welche Suchbegriffe in Google eingegeben werden.
Aber in letzter Zeit finden sich immer wieder PiratenDeko basteln. Naja dann werd ich mal was ausdenken und schreiben, oder!
Naja ich könnt auch einen Wettbewerb ausschreiben, wer die beste Deko bastelt. Ich denk Fausto der Schreckliche hat gute Chancen.

Naja damit sie nicht umsonst gesucht haben hier ein paar Ideen:
  • Zünden sie eine Landkarte an (natürlich nur am Rand) und streichen sie diese gegebenenfalls mit leichter gelber Farbe. Machen sie darauf sinnlose Striche und am wichtigsten ein rotes X für den Schatz.
  • Salz auf unserer Haut. Geben sie ein wenig Salz ins Bett und schlafen sie nackt, danach haben sie sicher das piratige Gefühl gleich einer dreimonatigen Schiffsreise
  • Stellen sie einen Besen mit Bettlaken auf und lassen sie den Ventilator laufen. Vielleicht drapieren sie noch ein wenig Algenschlamm vor den Windmacher, das führt zur nötigen geruchlichen Note.
  • Lassen sie Fischdosen offen in der Sonne stehen, macht sich besser als Duftkerzen.
  • Rumflaschen aufs Küchenbord.
  • Zersägen sie Fleischerhaken und rammen sie diese in die Tür. Hook war da.
  • Fragen sie bei ihrem Frisör des Vertrauens ob er ihnen nicht einmal ein paar schwarze Locken opfern könnte.
  • Gebisse, Totenköpfe, Kanonenkugeln und Schwerter gibts in jedem Bastel-Klamaukladen.
  • Wer nicht so auf Fischduftkerzen steht kann auch ein wenig Sauerkraut- ich sag nur Skorbut- in kleinen Schalen/Holzfässern herumstellen.
  • Schatzkisten sind auch immer eine Bank für jeden Piratenbastler
  • Bauen sie einen Augenklappenständer- als Gegenstück würd ich auch Aufbewahrungsgläser mit Linsenmittel für Glasaugen anbieten
  • Laden sie die schlechteste volks)d(tümliche Band ein, betäuben sie jeglichen Geschmacksnerv mit Pöckelfleisch, Sauerkraut und Inländerrum und lassen sie diese Band Lieder von den WildeckerHerzbuam spielen, vielleicht mit dem sog. Schifferklavier.
  • Stoffaffen gibts auch überall, einfach auf den Plafont hängen und schon fertig ist der Spaß.
  • Fischernetze sinnlos rumhängen.

Die Liste schein fast endlos zu sein. ... Ich hoffe sie konnten etwas unsetzen.

Ah mir fällt noch ein, man könnte sich auch zu lang ins Solarium legen, für den Teint,... dann mit viel Salz ins Bett und morgens wird man dem Bündnerfleisch schon näher sein.

Beste Grüße

C.F

Saturday, November 03, 2007

Höhlenforscher

Es ist Sonntag, oder Montag, egal, der Nebel deckt alles ab, auch die Zeit und die Wochentage. Der Zitronenbaum verliert die Blätter, weil er das unentkalkte Leitungswasser nicht so gut verträgt wie das abgestandene Regenwasser des Sommers. Es könnte aber auch eine Baumerkältung sein. Oder nur eine Herbsterscheinung.
In der Küche riecht es nach indischem Gewürz, im Radio werden Feiertagslieder gespielt. Er denkt über seine nicht erfüllte Pflicht der letzten Wochen nach. Er konnte einfach nicht in dem bestehen, was von ihm verlangt wurde. Immer wieder kommt ihm das Wort Mittelmässigkeit über die gedanklichen Lippen, da er nur in Worten und nicht in Zuständen denken kann. Deshalb dauert alles auch ein wenig länger. Wohin will ich, wer will, dass ich will, immer dieses Wollen, denkt er.
Dann legt er drei Lebkuchenbrezen und zwei Lebkuchenherzen auf einen kleinen Teller. Eigentlich will er damit seine Zuneigung zeigen. Dann nimmt er eine Breze weg und legt ein weiteres Herz auf den Teller, weil er glaubt, dass sie dieses Zeichen seiner Zuneigung versteht. Genau in dem Moment wo er beschließt ihr seinen Herzenauflauf zu kredenzen stellen die Uhren auf 0.00 um, obwohl dies die vergangene Sommerzeit ist. Also in einer gewonnen Stunde, denkt er, kann er zeigen wie unmittelmässig seine Aufmerksamkeit ist. Er glaubt fest daran, dass die Stunde die es eigentlich nicht gibt, die seine ist. Und sie ist es auch.

Als sie den Herzauflauf sieht, denkt sie nur, warum liegen da noch zwei Brezen?

Sunday, October 28, 2007

Der Barbier und der Troubadour

Ja. Ich gebe es zu, manchmal ist mir nach schreiben. Manchmal versteh ich dann die Welt nicht, und dann sollte man schreiben. Die Winterzeit wäre auch schon wieder im Land, der Gugelhupf im BAckrohr und der kummulierte Sonnenbrand des Sommers wieder aus dem Gesicht.

Und da will einer behaupten, dass ER meine Insiderschmäh nicht versteht. Jetzt machen wir einen bilateralen Insiderschmäh und nur wir beide verstehen ihn (den Schmäh). Kurzum der war nur für dich. Liebe Grüße an deine Mitbewohner.

Es war schon eine herausragende Party. Das Publikum war buntest, von Polyester, über Zellofan war alles da, nur warum sie immer so unrund gezwinkert hat, weiß keiner.
Lancelot hat in der Tür seine Ritterlichkeit verteidigt, die Lockenfrau erobert.

Mehr will ich nicht sagen. Nur dass sie immer geschaut hat, als ob ich was von ihr wolle, aber eigentlich glaube ich, dass sie nur die Tatsache, dass sie mit einem Schlag kurzsichtig war nicht verkraften können, deshalb hat sie die Wand hinter mir fokusiert. Und insgeheim doch nur mich angestarrt, zwar unscharf, aber immerhin.

Der Oktober wird dann wohl bald vorbei sein.
solong,
f

Thursday, October 18, 2007

Rückfall

Heute nur kurz- ich hab wieder mal ein sehenswertes Video bekommen- da kann man die Englischkenntnisse und vor allem die einzig richtige Aussprache live erleben.
http://www.youtube.com/watch?v=Kqy9hxhUxK0&mode=related&search=

und ich glaube ja immer noch, diesen Vogel zu kennen. Es war derselbe der immer an meiner Dachrinne gekratzt hat. Ich hab ihm damals schon gesagt, er solle etwas gescheites lernen und nun, jetzt ist er mit Transfetten verseuchtes Fastfood und muss dieses dazu noch stehlen!!!
Ich glaubs ja kaum, aber das ist einfach good old Aberdeen!
In Scotland even the seagulls hae characters.
c.F

Wednesday, October 17, 2007

und täglich grüßt das Murmeltier

Murmeltiere sind schon feine Tierchen, sie verschlafen die halbe Saison, also in der Zeit in der ich mich nicht halten kann, weils so schön kalt ist und Schnee, und all das und so weiter.

Und trotzdem mag ich sie.
Heute mag ich nicht auf irgendwelchen Köpfen rumhauen, meine Abgesang auf das Alpenland hab ich heute schon vollzogen, meinen Frust in Freude umgewandelt, Schönheiten der Welt entdeckt und mich für andere gefreut.
Ja heute ist die Welt für ganz kurz stillgestanden, um 17.05 am 17.10.2007! Wieder ein knapp verfehlter Blitzschlag.

Ebenfalls war ich heute schon wieder mal hilfsbereit, hab einer wildfremden Autofahrerin den Fernseher ins Auto gestellt. Ja so kanns einem gehen und schon hat man einen Fernseher im Auto.

Und ich hab mir geschworen auch wenn die Tage nun eklatant kürzer werden, weder mich an meiner Alterung zu ergötzen noch in Panik zu verfallen, weil ....

Wie heißt so schön: alles wird gut.
Der berühmte Herr Karl würde sagen: i glaub an ein höheres Wesen. An eine Macht die uns leitet. Schaun´S mi an, was i alles überstanden hab.
Aber über diesen Herrn Karl muss ich noch viel nachdenken.

und am Samstag gibts ein kleines Piratenfest mit Rum, Sauerkraut und viel Piraterie. Aye mateys you are welcome! Lads and Lassies come over for a drink!
Ya C.F

Monday, October 15, 2007

Transrapid

heute hab ich gemeint mich trifft der Schlag. Was natürlich in meinem zarten Alter keine schöne Sache wäre. Ebenfalls vom Blitz getroffen werden, wäre auch nicht nett, egal wie alt man ist. Aber beides wäre mir heute am Vormittag fast wiederfahren.

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Ich konnte heute eine so genannte Wiedergeburt erkennen. Nein nicht Lourdes, Maria Locherboden und so, nein es war jemand aus einer ganz dunklen Zeit. Dunkel- Tolkien-Ringe verbrennen nein auch wieder nicht. Es ist schon verdammt lange her. Und damals wurde mir klar dass das mit den Autoritäten so eine Sache ist. Besonders wenn so genannte Sitzriesen sich aufplustern und einem weil höher ob auf den Kopf....
Und genau so einen hab ich heute wieder gesehen. Er hatte dieselbe Stoffblousonjacke (ist das eine Tautologie wie weißer Schimmel=Pferd hell), die gleichen von Mami geputzten Schuhe, den gleichen Haarschnitt wie sein Y-Chromosomspender, den gleich schleimigen Gang leicht schlurfend, die Schuhe waren an den Fersenaußenseiten abgetreten vom vielen Teppichboden.

Dieser Abläger des Herrn- wie nennen wir ihn denn- ?- verhielt sich ganz gleich, er stellte sich nicht an wie jeder andere, nein er stieg hinten in den Bus ein um neben seiner leichtbepickelten Angebeteten zu sitzen. Handschweiß vorprogrammiert, Flüssiges woanders auch, da wo er sich nur Freitags am Waschtag waschen darf sowieso. Er hielt seine Nase, die sein Erzeuger in gut germanischer Manier immer noch Gesichtserker nennt, hoch in den Herbstwind, entstieg dem mütterlich beheizten Auto, das ihn in aller Herrgottsfrüh die 250 Meter von der Haustür zur Bushaltestelle transportierte. Durch die Heizung transpirierte es sich noch leichter.
Er grüßte recht freundlich die älteren Damen die er von seiner Freiwilligkeit kannte, dachte sich- die alten Schachteln sollen besser stehen, dann heilt die Prothese besser ein- und besetzte steif und fest seinen Sitzplatz.

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Was war daran, war es die Wagenfarbe, der er entstieg, oder nur der morgenliche Busheizungsinduzierte 50 Grad Celsius Hitzegradient von Oberschenkelunterseite zu Oberschenkeloberseite, oder einfach die Gegebenheit- müde- gut gelaunt- alteZeiten und schlechte Erinnerungen.

Aber dieser eine Herr ist mir sicher noch eine gute Geschichte wert. Falls wer denjenigen wiedererkennt, bitte melden, dann anonymisier ich ihn ein wenig weiter.
Sars.it.
c.F

Monday, October 08, 2007

yepp

Im Radio läuft "I wanna be a dog". Sie erzählt von der Mittelmässigkeit. Die Wände werden grauer. Niedriger und modrig scheinen sie zu sein. Einfach abgewohnt, sie erzählt von der guten alten Zeit. Scheinbar hat sie auch einen blauen Himmel vernommen. Da waren überall Sterne, nicht so lichtverseucht wie bei uns in der globalisierten Welt, wo wir mehr Autos haben als Fussgänger. Er sitzt nickend in der Ecke, ein wenig als ob ihm die ganzen Geschichten einfach zu einfach wären. Es scheint als wäre er lieber noch weiter weg, als er schon ist. Und die Cocktails an der Bar waren uuuursuper, und der Barkeeper, ich hab immer Brad zu ihm gesagt und es hat ihm gefallen, hat mir gefallen, und er hat immer gelacht wenn ich Brad noch einen Cocktail bitte gesagt habe. Und der Strand ganz weiß, so weiß und weit wie man ihn nur auf den Postkarten kennt, echt schön. Er nickt weiter und trinkt aus einer Mineralwasserflasche. Irgendwie beschäftigt ihn der Rest der Flasche viel mehr, als die Strandgeschichte. Irgendwie scheint es sie aber nicht zu stören, dass er sich langweilt und nur an eine andere Welt denkt.

Er meint dann wir hätten nicht gemeinsam auf Urlaub fahren sollen. Du wolltest nur ausgehen und ich war nur an den Sehenswürdigkeiten interessiert. Es war von vornherein verfahren.

Und dann kurz danach trennen sich ihre Wege. Er versinkt in seiner Strebsamkeit nach Sehenswürdigkeiten und sie ertrinkt im Sonnenuntergang nach dem siebten Cocktail von Brad. Er heißt in der nächsten Woche Jack, und danach Julian. Irgendwann wird er auch den Eifelturm sehen.
Dann kann er sagen, ich war da.

Tuesday, October 02, 2007

200!

Ja das ist der 200.ste Post in diesem unsäglichen Blog. Gratulationen nehm ich keine entgegen, wofür denn.
Wer kennt das nicht, man macht dauernd was, aber irgendwie schaut wenig raus, man kann nichts angreifen, nichts festhalten, nichts herzeigen. So ist es eben bei Kopfarbeit. Aber immerhin denke ich weiter nach, und werde auch weiter posten, es wäre ja schade, den einen oder anderen Schmunzler nur allein zu genießen.

Sonst, ja sonst ist alles klar wie herbstlich frühmorgenliche Luft. Die Jahreszeiten scheinen in allen Belangen verrückt zu sein, die einen meinen es sei wie im Frühling und verlieben sich, die anderen trennen sich, weil´s gerade so herbstelt, und wieder andere schwitzen wie im Sommer wenn es wieder anderen beim selben Gedanken nur so fröstelt. Ob dies Climatechange ist, sei dahingestellt, die Frage nach den neuralgischen Punkten stellt sich immer wieder. Wo sind die Wendepunkte, das fragt sich Pirat, Segler, Mathematiker und Zukunftsforscher, genau um die wird es sich drehen. Meint man.
Kurzum es ist wieder Oktober, normal ein Monat wo viel beginnt und noch mehr endet, der Oktober ist in vielen Belangen der echte Jänner.

Just for my english readers: this is post number 200. Life seems to be mixed up, still the same taste but complete new ingredients. Sometimes its easier to express something in a foreign language than in mothertongue. There is not much to tell, i´m still writing my things, doing this and that, getting forward slowly but steadily. And i´m planing to get back to Scotland sometime in the near future.
That´s all i can tell.
Take care, take your time and look out for the own way, its gonna be out there.
C.F

Tuesday, September 25, 2007

W.E.



Die Fingerkuppen brennen, die linke große Zehe leidet unter einer Blase, die Unterarme sind ein wenig beleidigt, im Gesicht finden sich Spuren erhöhter Sonneneinstrahlung und die Oberschenkel ziehen.

Wochenende war. Ahja.

Neuer Singletrail entdeckt, alten Gletscher fotografiert.

Beentheredonethat.

Friday, September 21, 2007

Schneggen-Schäfer

Hello, Hello

eigentlich wollte ich über einen extremen Menschen berichten. Es gibt ja viele extreme Menschen, die einen die keinen Schlaf brauchen, die anderen die nur schlafen und wieder andere die alles extrem machen, was sie machen. Zum Beispiel eben einer, über den ich schreiben wollte, der alles extrem macht, so richtig extrem lange schläft, extrem scharf kocht, extrem die Fenster mit Gardinen behängt, extrem Fahrrad fährt, extrem Kaffee trinkt, extrem .. extrem...
Naja aber eigentlich kann ich euch auch erzählen dass es beim Klettern schon empfindlich kalt werden kann. Zwar noch nicht extrem kalt, aber unangenehm kalt an Zehen, Fingern und was sonst noch so ungeschützt herum ist.
Aber noch eigentlicher wollte ich von einem wirklichen so genannten social event berichten. Jedes Jahr am 19. September ist TALK LIKE A PIRATE DAY.
http://www.talklikeapirate.com/
Natürlich haben wir wie immer unsere piratigen Floskeln sprudeln lassen, ich hab mein Messer gewätzt ... Aye, Aye
Dann noch viel Spaß und sagt dem Smutje er soll die Schillerlocken nicht zu den Haien Schicken, oder wenn wir´s auf Englisch sagen wollen, Arrr smartly me lass!
Es gibt dennoch immer wieder lichte Momente inbetween all these willowhisps.
C.f.
PS: und was ein SchneggenSchäfer ist, das erklär ich das nächste mal, aber es hat was mit Gardinen zu tun,....

Wednesday, September 19, 2007

Pamphlet der Wüstung

Wie heißt´s so schön im FourNonBlondes-Song Whats Up? I´m feeling a little peculiar,... Ja und heute bin ich mit dieser Melodie aufgewacht, eigentlich fast schon der Soundtrack der letzten Tage. Der Herbst liegt in der Luft, die Blätter lassen ihre Blattscheiden verschleimen um sie schleunigst loszuwerden. Ja Blätter haben es leicht, einfach den Saft raus und ab die Post. Weg damit. Genau das hab ich mir heute auch schon gedacht, weg mit den Altlasten, weg mit dem Geschreibe, die Überlegung war, das Piratendasein für eine Zeit an den Nagel zu hängen.
Da es aber eine Symetrie in jedem Ding gibt, auch, oder gar besonders im Beenden von Dingen, kann ich jetzt wenn die Herbststürme wieder aufziehen und es tausend Sachen zum Drüberschreiben gibt nicht die Jacke an den Nagel hängen und leise Servus sagen. Das wäre ja nicht der Stil, der gewohnte Stil eines Piraten. Leise Servus, schon gar nicht.
Menschen schreiben Bücher weil es ihnen ein Anliegen ist, Menschen malen Bilder um an etwas festzuhalten, Menschen versuchen sich an Herausforderungen um daran zu wachsen. Wenn man nun nachdenkt, warum denn all dies geschieht, kann man mit vielem argumentieren. Sei es der kindliche Forscherdrang, sei es der rationale Erhaltungsgedanke, sei es das Fortbestehen in Erinnerung, oder gar nur der reine evolutionsbiologische Hintergedanke im Sinne von Survival of the fittest. All dies und viel mehr kann Motor der Bewegung sein. Stillstand gibt es kaum einen mehr. Jeder Mensch versucht sich daran. Wenn man nun erklärt bekommt, dass man vergessen wurde, schmerzt das nun umso mehr. Der Künstler, der vergessen wird, war nie einer, soll einmal einer gesagt haben. Wer dies gesagt hat, ist vergessen worden. Vielleicht hat es auch noch nie jemand gesagt.
Vergessen wurde und wird in heutiger Zeit viel, auch wenn immer ständig Neues geschaffen wird. Auf Altes wird gern vergessen. Oft ist dies auch nicht schlecht, wenn es sich um alte Anschauungen handelt, aber wenn man auf Menschen vergisst, die einem einmal wichtig waren, sollte man sich an der Nase nehmen.

Nun es ist sicherlich nicht jedermanns/fraus Sache, sich jeden Tag zu erinnern, man lebt ja bekanntlich in der Gegenwart und gottseidank nicht in der Vergangenheit, aber vielleicht wäre es oft mal nicht schlecht, tiefere Beziehungen nicht wie ein Fastfoodgericht abzutun. Fastfoodbekanntschaft, wer bist du, was bringst du mir in diesem Moment, wie kann ich aus dir mir einen Vorteil verschaffen. In diesem Moment bereuhe ich gerade all diese vermeintlichen Fastfoodbekanntschaften und all die Energie die an sie verschwändet habe. Der Herbst ist Sturmzeit, es gehört wieder einmal gehörig aufgeräumt, und diejenigen Fastfoodbekanntschaften, die sich nicht mehr erinnern, weil die Zeit abgelaufen ist, die gehören rausgeschmissen. RatzFatz.

So nun genug mit dem Weltschmerz, nun genug apocalyptischen Gedanken, die Welt dreht sich weiter, das wird sich so schnell nicht aufhalten lassen. Wie heißt´s weiter im FourNonBlondes Lied, What´s going on,... what´s going on?
C.F.

Friday, September 14, 2007

Dschungel-fieber

Fieberarten gibts ja viele. Reisefieber zum Beispiel, die einen Freibeuter ziehen nach Namibia, die anderen angeführt von Fausto dem Schreckliche und Honsai sind an Thailändischen Gewässern zum Messerwetzen, wieder andere Flittern auf Sardinien und die anderen sind in Korsika um auf der rechten Seite der Straße zu brausen.

Aber auch Dschungelfieber gibts, auch wenn man nicht verreist. Wenn man in der Heimat, ich weiß ich wiederhole mich aber Heimat ist als Begrifflichkeit nicht einfach zu fassen und definiert sich von einem zum anderen sehr verschieden, den Dschungel sucht, findet man ihn. Die Abenteuer liegen sozusagen immer vor der Haustür, nur die Art und der Ort der Haustür sind die Variablen beim Abenteuer. Holztür und kalt- Nordhalbkugel, Bambus-blumenkettentür und heiß- Tropen, weise Möbel und großblonde Mitbewohnerinnen- Schweden, dunkle gediegene Möbel mit leichtem Hauch von Gauloises der schwarzhaarigen Mitbewohnerinnen- Frankreich, rotweißer Bettbezug stramme Wadel- Berghütte irgendwo alpin, leicht säuerlicher Geruch und/am Moskitonetz- Bovec Tonis Camp, Steinbruch und Feigenbaum vor der Haustür- Ort des schlechten Fischs: Bad-H(a)ering, Mövengekreische und Glen Morangie in der Nase- Aberdeen, usw. Wie die jeweiligen Abenteuer aussehen, ist immer von der Crew abhängig und vom Ort, nur man darf nie stehen bleiben, man muss immer weitergehen.

Man darf sich nicht festhalten lassen, sonst wird nichts aus dem teuflischen Plan. Ebensowenig darf man erschaudern, wenn man zufällig schamhaarähnliches gekrümmtes Haar am Plafond wiederfindet, da einem sicher nicht gehört. Des weiteren darf man keine Angst vor Eisbären, Küstenwüsten, Beereneis, wüsten Küsten, polaren Fuchsien, Eisblumen, fallendem Laub, roten Karten, gelben Verweisen, vergilbten Weisheiten, alten Aussichten an nebeligen Tagen, tropischem Fusspilz, Eierschwammelen und den grünen Mambas haben. Nur dann, wenn man eh schon macht, was man will, dann vielleicht, aber nur vielleicht, geht was weiter.
"Woher diese Haare in diesem Auto kommen, will ich nicht wissen, ich weiß nicht mal wie ich in diese Auto gekommen bin, nur im Hier und Jetzt war es wahr,..." sagte der alte Mann auf der Rückbank und kratzte sich wieder an der Nase, so als ob es das einfach Einfachste der Welt wäre, die ist ohnehin nicht schwierig genug, sich mit dem großen Zehen selbst an der Kniekehle sich selbst zu kitzeln.

Liebe Grüße an das Kreuz des Südens, den Polarstern wirds dann wohl noch später auch noch geben.
c.F.
PS: oft ist man verwirrt bei dem, was man so an so manchem Herbsttag so erlebt.

Monday, September 03, 2007

September und die gloreichen Sieben

September, eigentlich der Siebte im Jahr, bringt wie immer schlechtes Wetter in den Alpen. Warum soll ich hier über das Wetter schreiben. Über was schreibt man im September? Zukünftigkeiten haben hier ja auch keinen Platz, deshalb soll Vergangenes abgehandelt werden. Vergangenes hat einen subtil-negativen Beigeschmack, aber muss nicht immer negativ sein.

Aber immerhin wollte ich über die gloreichen Sieben berichten. Ja damals waren die Dendroboys, Wiki und die Starken Männer, ... alles andere als kleine Geschichten. Aber hier neu: das Zusammentreffen der Gloreichen Sieben, der letzte große gemeinsame Abend, so als gäbe es kein Morgen mehr, war wahrlich gloreich.
Wer waren die Cowboys? Mit dabei waren Honsai, ein Mann wie ein Baum; Simon the Bee, der, der mehr Honig als Bier trinken kann; Lentschilotta, the yellow submarine; Simonai, der Regiekönig: "iatz schaugn mir alle sexy"; Lisalotta, die auch noch im Morgengrauen um Cola-braunen Saft für ihren Bacardi bettelt um die Büsche "mit ohne" Paddeln wieder zu verlassen; cF, der auch mitohne Hände draufkommt, dass man mit dem Kopf bremsen kann; lastbutnotleast Karle, der König mit seinem Thron, der der seine eigene Küche auf seinen Schultern tragen kann.
Da waren sie nun, die gloreichen Sieben, bereit für alle Schandtaten unter der südalpinen Hemisphere. Es wurden Zelte eingeweiht,Crepes gefuttert, Bussitze und Campingstühle getestet, die Polizei ausgetrickst, mit Booten durch die reißenden Fluten gestochen, Fische filetiert, Speichen abgerissen, Höhlen erforscht, nachbarliche Alarmanlagen übertönt, Schilder übersehen und negiert, die Yatzkikönigin gekrönt, die dichteste Plane gekrönt und vor der Verblasung festgehalten, es wurden Katzen geworfen, mit Tajan und Polona balkanisch gefrühstückt, es wurden Pläne ge-schmied-et(was auch immer das heißen mag), auf Damenhöhe gebrügelt (was heißt das schon wieder), die Fetaki-industrie angekurbelt, Bier aus Flaschen-Dosen- und mit Zwetschgen getrunken, die italienische Kaffeemaschine immitiert, gerudert was das Zeug hält, geradelt auf Umwegen und Unwegen, Fledermäuse gefangen und mit Stirnlampen gegrillt, ... am Ende stand der Weltrekordversuch des ein Kirschkompott und 60 Zwetschgen mit drei Tassen Zwetschgen-Lassi gleichzeitig zu verdauen.
Jaja, alle genauen Details dieses vergangen Abenteuers erfahren Erfahrene sowieso, ... die Liste wäre noch unsäglich verlängerbar! Und wer es nicht glauben kann, der soll das nächste Mal mit an Bord gehen!!!

Nur noch eins, du lieber Sharanfahrer aus der Welt.Statt. Innsbruck, dir wünsche ich viel Glück auf deinen weiteren Weg, kauf dir noch ein größeres Kreuz, das du dir in die Windschutzscheibe hängen kannst, du kannst es brauchen. Vielleicht bekommst du eins beim Papstonlineshop, ein spezielles, das den Gehirnaustritt bei Frontalcrash minimiert.

Soweit, das ist nun genug,... ich freu mich auf Zukünftiges und freu mich immer wieder daran Vergangenes zu beäugen, besonders wenn Vergangenes mit so tollen Leuten verlebt wurde, wie mit den Gloreichen Sieben!

Keep the wind at your back, the sun in your face, and haul away, haul away!
It was a pleasure to have been with you in a mighty country spending a too short but real great time. Keep it going, and stay as you are, pirate friends you are,...
cF

PS: Karle, hosch du a Kola do? (04.00)
PS2: Ja, ich allein hab meine Isomatte gesprengt! Ich sag nur: whuuuupppp!

Saturday, August 25, 2007

Neuer Eintrag

Hej,
wir schreiben tag null, wir machen uns auf gegen süden. das wetter scheint gut zu werden, die sonne soll uns hold sein.
die crew passt, die stimmung ist gut an bord, die verpflegung ist reichlich vorhanden.
ich werde von den abenteuern erzählen, sobald wir wieder festen boden unter den füßen haben!
liebe grüße einstweilen von der rauhen see,...
ahoi
c.F

Friday, August 24, 2007

Donnerstag, aber heute so richtig

Gestern, Donnerstags hätte uns fast der Blitz erschlagen. Geknister hat es schon. Das kann keiner mehr leugnen. Und schön wars unter der Hütte zu sitzen, der kleinen Burg am Spielplatz, fetznass, kalt,... aber uns hat der Blitz nicht getroffen.

Eigentlich wollte ich über die unsäglichen Autofahrer schreiben, die immer hinter mir herfahren, meist in der Mitte der Straße um bei Gelegenheit zu überholen. Nur es gibt oft Situationen in denen man nicht Überholen sollte, sprich enge Bergstraße, Einbahn, Innenstadt,...

Dann wollte ich noch über die Mannschaft berichten die uns mit Wasser angeschüttet hat, nachdem wir robspence.ch gesehen haben.

Und dann wollte ich noch einen Witz anbringen, aber heute blitzt es noch nicht richtig.
Aber mehr dann in einer Woche, oder so.
Liebste Grüße,
c.F

Sunday, August 19, 2007

Uhaaaa! Sonntag?

Sonntag, Sonntag? Sonntag soll heißen, Sonne und so. Ja noch ist´s sonnig. Heute gehts mal friedlicher her als sonst, heute will ich nicht gegen etwas schreiben. Nein heute möchte ich für die Freiheit der Vernunft plädieren. Oder soll man es vernünftige Freiheit nennen?

Nichts schlimmeres als eingesperrt sein, in einer Reihe stehen/gehen müssen, angekettet an eine Welt die einem zwar Freiheit gibt aber nicht im Zuge von Massenkonsum. Freiheit will zelebriert werden, Freiheiten meinen ausbrechen zu dürfen/können, den eigenen Weg gehen, fernab von ausgelatschten Touristenpfaden.

Wenn Zwänge einen in die Knie zwingen, wenn man ausweglos angekettet irgendwo im Unbekannten herumtappst, ist´s Zeit für Freiheit der Vernunft. Lieber einmal mehr ausbrechen, als einmal zu oft eingesperrt zu sein. Und wenn man dann ganz freiwillig drei Meter neben dem Weg gehen kann und sich setzen kann wenn man will, dann erkennt man die Grundzüge der Notwendigkeit der Freiheit wieder. Man braucht nicht viel, man braucht nur Luft, Zeit und freie Sicht.

Als Pirat würde ich empfehlen: Männer, Kiel holen, wir müssen härten an den Wind, immer nach vorn, nie nach hinten sehen, immer der Nase nach, .....

Sars, it.
c.F

Thursday, August 16, 2007

Quark, Quargel und Topfen

erst neulich aus regem emailverkehr:

...denk an dich, ich denk auch darüber nach, den Vorschlag "Wurscht" ins Österreichische Wörterbuch einzubringen, weil ich seit Jahren es pflege statt Wurst Wurscht zu schreiben, gottseidank kommt dieses Wort nicht allzu oft in meinem Schreibgebrauch vor. Wurscht ist einfach viel Österreichischer als das korrrrrekkt abgehackte WURST, noch schöner wäre Wuarscht, aber damit überfordern wir Google, dass dann bei jeder Arsch-Suchanfrage(und die seien häufig) unser aller Wu-arsch-t aufblizt, und das wollen wir auch nicht, oder?

http://www.ostarrichi.org/

Wurst, das korrekt abgehackte, die korrekt abgehackte, kommt ja nur im korrekten Norden vor, dort wo alle Gartenzäune genau dieselbe Höhe haben, der dahinterbefindliche Rasen ebenso korrekt gekürzt, die Frisuren zum Trainingsanzug passen, dieser wieder passt zur Autopolitur und diese passt zur Mallorcapauschalreise, diese wiederum ist so witzig wie eine Stunde deutscher Schlager ala DJötzi mit oder ohne viel Alkohol, aber ist der Soundtrack des kollportierten Nachkriegsaufgenerationswahnsinns.
Dabei fällt mir wieder ein link ein:

http://service.spiegel.de/digas/find?DID=52185930

Ich will heute mal nicht zu viel Vorurteile aufwärmen, ich will nicht die Schlagerindustrie verurteilen, ich will heute nicht wieder an die schlechten Szenen in Sölden zu jeglicher Jahreszeit denken, eigentlich will ich über Moränen nachdenken und nicht mich über Muränen ärgern, siehe dazu:

http://www.dietiwag.org/index.php?id=2460


Naja mehr brauch ich heute nicht mehr,

in alter Manier, Sars, it.
c.F

Monday, August 13, 2007

All-tägl-ich

Warum weit weg um die Abenteuer zu erleben. Man kann ja auch um die Ecke fahren und dort eine neue Eissorte auschecken. Für schlechtes Wetter muss ich nicht nach England, da kann ich auch zuhause bleiben. Für lukullische Abenteuer muss ich nicht nach Südfrankreich, nein ich kann auch einen halbwilden Chinesen austesten. Das Rezept ist immer das selbe, mundgerechte Happen mit genügend viel Soße übergießen, damit die Zahnlosen, also die Gäste nicht kauen müssen. Zahnlose, wie Karpfen an Gräsern Grünalgen raspeln, klingt nach dem neuen Trend in der Ernährungswissenschaft.

Aber eigentlich will ich nicht zu viel aus dem Nähkästchen plaudern. Ich will nur eine etwas eigentümliche Erfahrung der letzten Tage niederschreiben. In einem Ort, der offensichtlich aufgrund seiner Unbedeutung Kapital schlägt und deshalb unerkannt bleiben will, hat sich folgendes zugetragen. Bevor ich aber nun mit der globalisierungskritischen Berichterstattung loslege möchte ich den Ort der Bedeutungslosigkeit noch näher lokalisieren. Er liegt eindeutig westlich des Zillertaleinganges, definitiv östlich des Tiroler Kristallvatikans (muss man den Stall immer mit doppel LL schreiben), südlich des Vomperlochs (bitte um der Erheiterung willen mit W ausgesprochen, also Womperloch) und hat südlich angrenzend noch eine Dependance die sich aus dem Ortsnamen und dem Suffix -berg zusammensetzt.
Und da geschah folgendes: Ein junger Mann mit offenen schulterlangen Haaren, einer Leinenstofftasche mit ATTAC Aufdruck, Dreitagebart steigt von seinem Elektroroller, schlurft mit leicht "hatschendem" Gang in Richtung Einkaufstempel des Ortes der Bedeutungslosigkeit da sein linker Flipflop seine Zehenhaut schon dermaßen penetriert hat, dass er eigentlich schon gar nicht mehr zu gehen im Stande ist. Von seinem radioaktiv gelben Tshirt, das noch leicht nach Benzin seinens Motorrollers, also sein Freiheitswerkzeug, strahlt das Radioaktivzeichen und darüber steht: Kerngesund.
Dort im Einkauftempel präsentiert er in der blauen Denim Uniform der Globalisierer, dass er den US-Kulturtranfer geschafft hat und geht zum Heißluftauf-Bäcker des Einkaufstempel und bestellt in stoischer Gelassenheit: Einen Doughnut.

Allein dass in diesem Falle die Schützen dieses bedeutungslosen Ortes nicht einschreiten, erleuchtet die wahre Bedeutungslosigkeit. So kann es einem gehen, wenn man Hunger hat.
Mahlzeit,
C.f

haltet die Augen offen, die Abenteuer sind immer und überall, sofern man sie zulässt.

Thursday, August 09, 2007

allein im wald

erst

kürzlich als das wetter noch fein war und die trauben noch nicht reif traf ich im wald zwei finstere gestalten, die mir aber recht fotogen vor die linse hüpften.

besonders die farben machen sich gut.

weiter lebenshilfetipps gibts dann später, spöter für die vorarlberger leserinnen.

sars it! c.f

Wednesday, August 08, 2007

update august

Hej, Ahoi, Aloah!

Nein mein Schiff ist weder auf Grund gelaufen noch gesunken. Mein Schiff ist hart am Wind, in den Weiten der Weltmeere unterwegs und deshalb sind auch die Eintragungen nicht zu verfassen.

Ich will auch keinen Nachträge verfassen, dies wäre mir zuwider.
Nein zwider bin ich auch nicht. Nur die Zeit, die verrinnt. Ich selbst cruise von einem Tal ins andere, mal stromaufwärts, dann wieder stromabwärts. Vielfach bin ich in irgendwelchen dunklen Wäldern an Blöcken zu finden. Bewaffnet mit Mannerschnitten, Wasser, Matte und Chalk.

Sonst krale ich an irgendwelchen Aufschlüssen herum um diese seitwärts abzufahren.

Oder sonst tippe ich was das Zeug hält, über Blöcke, deren Bedeutung und die Verbreitung.

Die Dendroboys machen gerade Pause, also auch nichts neues von dieser Front.

Ebenfalls findet man mich schlafend im Krahvogel, trinkend im Irishpub, manchmal im Unterland, öfter im Oberland, kraxelnd im Ötztal, Eisessend in Ötz und Innsbruck, radelnd im Wald,...

Meine Überlebenstipps werden bald erweitert: Wie kann ich trotz lokal betäubter Unterlippe cool bleiben und mich beim Teetrinken nicht selbst ansabbern.

Soweit, sogut, meine Kreativität kehrt mit dem schlechten Wetter ins Land zurück.
Liebst grüßt Floggo,

Tuesday, July 24, 2007

Die Dendroboys

Darf ich vorstellen: die Dendroboys! Hier bei den ersten Fotoshoots in einem geheimen Gebirgstal. Anbei der offzielle Pressetext:







"Die Dendroboys sind ein Mythos. Sie sägen mit der Motorsäge in Böden und Steinen, durchkämmen Moränen, trinken Weizen und Schiwasser, bewundern das Holz vor der Hütte´n, kämpfen gegen die Verdrängung in der Zirbenstube, haben (k)einen Hangover von Jolly und Twinnie, entlocken den feschen Girls ein "sehr schön, dass ihr noch so lange bei uns bleibt", kennen die wahre Bedeutung von Moor am Hemd, entglorifizieren jede Aura eines Bergführers und haben immer ein Lächeln für ihre Fans übrig. Die Dendroboys sind die neuen Sterne am Musikhimmel, sie werden noch größer als die Schürzenjäger.

Die Dendroboys sind kein Sturm im Wasserglas, sie bringen jede Zirbe/Fichte zum Wackeln!"


Die Probe die geborgen wurde nennt sich GLI-109. Falls ihr einmal in der Literatur davon lesen werdet, erinnert euch an die fulminanten Dendroboys.

Byetheway: that´s what a pirate does when he tries to cope with the lack of sea in a land locked land.

Überlebens-tipps-3

Ich wollte ja über die Bussibussigesellschaft schreiben und wie man darin nicht auffällt, aber trotzdem in Erinnerung bleibt. Naja, heute ist mir mein damaliger Blot entfallen, deshalb soll man sich unter die Nase reiben: wenn man etwas verspricht muss man sich es sich aufschreiben um es nicht zu vergessen.

Aber heute gibts dafür anderweitige Tipps die auch recht hilfreich sein können.
Wie gestalte ich als Pirat meine spärliche Freizeit so abwechslungsreich wie möglich?
Zuerst zu freier Zeit gehört gute Musik, guter Wein, guter Rum und die richtige Meute. Dann ist eigentlich auch schon alles vorhanden um gut abzuhängen, wie es neudeutsch so schön heißt.
Meine Güte, wie waren die Zeiten, als das "ich häng nur so rumm" noch eine wahre Bedeutung hatte. Damals als in jedem Hafen an der Hafenmauer noch die Galgen waren, zum Rummhängen. Dann hatte das Wort Abhängen auch noch andere Bedeutungen. Der der dort abhing hatte es ja fein, er hing ja nicht, er musste nur abhängen. Diejenigen die wiederum abhingen ohne später weiter abgehängt zu werden, hatte Glück, morsches Holz am Galgen oder beides.

Naja, es ist ja nicht mehr so leicht ein Pirat zu sein in dieser neuen Zeit. Aber einen Tipp kann ich noch geben, hängt mal wieder so richtig ab, das macht Spass,.... bis dann der nächste Morgen euch aus dem Schlafe reisst. ....
Bis dann, ich setze die Segel gegen Süden, lasse es krachen,... natürlich,...
c.f

Friday, July 13, 2007

the horizon has been defeated

Hejo,

heute ist ein neuer Tag, die Westwetterlagen mit den isländischen Winden scheinen vergangen zu sein, die Sahara scheint sich nach Norden zu stülpen. Und ich nutze diese schönwetterige Phase einmal nach Osten zu reisen um dort im so genannten Unterland die Felsen anzutesten. Also ein neues Kapitel wird eröffnet.
Warum das Unterland Unter-land heißt kreisen diverse Gerüchte: weil die Berge von weiter unten bestiegen werden müssen und weiter unten aufhören, weil die Felsen weiter unten sind, weil man mit dem Boot weiter unten anlegt als im Oberland, weil die Unkontaktfreudigkeit weiter unten ist, weil´s einfach unten ist, aber... lassen wir das, dafür gibts wahrscheinlich keine gute Erklärung.
Kurzum ich freu mich auf die Lowlands Tirols.

Wer sich heute abend die neue REALITY-SHOW der SChlechteste Autofahrer Österreichs ansieht, wird bemerken, dass zwei von neun Kandidaten aus IMST kommen. Das sind ja wahrlich Bestärkungen für eine vermeintliche Vermutung, die sich über Jahre erhärtet hat. Aber die Prolodichte scheint in Imst am größten.

Ahja, wir haben nun alle einen Flieger seit gestern. Alle die direkt und indirekt Steuern zahlen haben sich einen Flieger geleistet. Komatrinken im großen Stil. 8 Mio Menschen und ein Flieger. Angenommen die ganze Piratenheimatgemeinde, respektive 3000 Menschen, wollen nach Mallorca fliegen mit ihrem Flieger um sich einen ballermännlichen noch größeren Flieger anzutrinken, dauerte dies: 3000 mal 2 stundenhin mal 2stunden retour. sprich 12000 Stunden, das sind dann 500 Tage. Dass dem ersten der dort landen durfte, nach 500 Tagen Insel und warten auf den letzten Gemeindebürger die Insel auf den Kopf fällt, ist eh klar. Abgesehen, dass rein statistisch in 500 Tagen einer/eine von den 3000 dazu oder wegkommt, kann das Experiment gar nicht gehen.
Deshalb kaufen wir gleich noch mal 14 Einsitzer. Dann reduziert sich die Reise- respektive Wartezeit auf ein Minimum und die Komatrinkerei kann schon losgehen, auch wenn die montanen Insulaner, schon wieder nüchtern sein dürften, trotz mords teurem Flieger. Ebenso kann per definitionam nicht von kollektivem Komatrinken gesprochen werden, weil man dafür jugendlich sein muss. Sprich Jugend, Flieger und Koma.

Mal schauen, besser man gibt sich einem guten PiratenHobby hin, ich würd mal vorschlagen: Hillspotting. Einfach Hügelschauen, davon haben wir ja genug, die kosten nicht so viel ein guter Flieger, und machen genauso viel Spaß.
Und wenn man Glück hat streicht vielleicht ein einsamer Eurofighter über die Hügellandschaft und versprüht allgemeine Genugtuung(klingt nach Dung) in den Köpfen der wirklich schrecklichen Autofahrern. Hiermit sei auch schon eine Anwendung für die Kampfbomber hervorgehoben: Starbekämpfung im Burgenland, Weinpantschen in der Steiermark, Borkkäferextinktion in Vorarlbergischen Windwürfen, Gletscherschutz in den heißumkämpften Tiroler Bergen, ... Verkehrskontrollen für OE3 im staugeplagten Oberösterreich, Saunaklubinspektionen in Wiener Blau/Rotlichtbezirken,....

Diese Liste ist unerschöpflich, besonders wenn man einen guten Flieger hat.
Sars it,
c.F.

______
the lowlands are coming, well i ll have look if i can cope with the new broad horizons,... somewhere to be, means anywhere is somewhere to get lost ... in the end it all will be fine... i love the sea,... freedom and snowy mountains.... means nothing left to lose,....
c.f.

Thursday, July 05, 2007

Über-Lebenstipps 2

Da es gestern nur so sprudelte, wollte ich meinen Schreibfluss nicht unterbrechen, das wäre ja schade die lieben Leser zu verschonen, die haben Schonung gar nicht verdient.

Heute Parktipps von Piraten für Piraten.
Nein nicht Park im Sinne von Tier-/Pflanzen-/Vergnügungs- Park, sondern Parktipps im Sinne Auto-/respektive Schiff- parken. Also anlegen im weitesten Sinne. Wie und wo legt man am besten an und vor allem worauf sollte man besonders achten.

So kurz und gut, wenn man in der Welt-statt Innsbruck zu parken gedenkt, sei einem eine gute Portion Valium angeraten. Bei Föhn, also im Herbst und im Frühjahr, und bei Neuschnee, also im Juli und nach dem Christkindlmarkt, ist man als Pirat mehr als gut beraten seine Gefährt so zu parken dass man zumindest mehr als einen listigen Zeitgenossen aktiv behindert. Sprich schief einparken, so parken, das kein zweiter mehr parken kann. All dies führt zu allgemeiner Erheiterung und bringt einen volkswirtschaftlichen Mehrwert und hat humoristischen Nährwert.
Aber wo stellt man sein Fahrzeug ab. Parkdeck, Parkgarage, Wiese oder Straßenrand. Sollte man wählen können, immer auf der freien Wiese parken, der wildgewordene, respektive arme Agrarbauer wird einen mit Champagnerflasche bedrohen, die er zuvor an der Autodachkante anspitzt um "seinen" Grund und Boden vor Wildparkern zu schützen um diesen für ein potentielles Golfplatz/Schilift/Kraftwerksprojekt nachhaltig zu konservieren. Wenn man Glück hat, kommt auch noch ein Organ der Bergbewachung, besonders häufig dabei findet man Lebern mit diversen Anhängen (Hände, Füße, Kopfprimordium, Verbalausgang), und versucht einen mit Handschellen abzuführen und muss dann in Dunkelhaft einen neuen Paragraphen für die richtungsweisenden Tiroler Naturschutzgesetze mit dem Griffel im Mund niederschreiben, siehe Lex Ti-wag-Moränenschutzaufweichungsbestimmung.

Sonst kann ich anraten den noch fahrbaren Untersatz immer zwischen die Autos von Pensionisten abzustellen, dies ist erst nach langer Beobachtung des Parkdecks auszumachen, aber dann ist ein Konflikt fast schon sicher. Entweder wird man mit Gehstock, der auch zum Gasgeben verwendet werden kann, bedroht oder dieser wird als Verlängerung der Parkplatzgesetze dazu verwendet, einen mit die verzinkte Tür gegen das eigene Fahrzeug zu drücken, ohne DNA-Spuren zu hinterlassen. Zumindest verzinkt ist´s.
Nie sollte man in Parkgaragen neben den Pfosten parken, dort ist´s am sichersten, wenn schon dann neben Autos mit dem berüchtigten ausgebleichten "BabyanBord" Sticker, da kann man dann davon ausgehen, dass es sich um eine(n) Erzieher(in) handelte, deren Sprösslinge schon gut pubertierend sind, die einem dann wenigstens den Kaugummi neben die Fahrertür spucken, der wiederum gut klebend sich auf der Fussmatte wiederfinden lässt.

Kurzum, ich könnte noch viele weitere Wege zur Steigerung des Parkgenusses für sie anführen, aber dann wäre das Abenteuer ja kein Abenteuer mehr, oder?
Für aktive Vorschläge bin ich immer zu haben und ich probiers auch gern mal aus.

Das nächste mal werd ich berichten wie man in der so genannten BussiBussigesellschaft nicht auffällt und aber trotzdem nachhaltig in Erinnerung bleibt.

Wie sagen wir Piraten immer zu Abschied, nein nicht leise Servus - das war ein anderer, ja genau der mit dem Dackel- wir sagen immer noch: Sars! bis zum nächsten Mal!
C.f

Wednesday, July 04, 2007

Juhu Juli!

Juppidu es ist Juli! Und es schneit!
Die einen werden verlegen sich ins Fäustchen lachen, ja das sind die hintertückischen Schifahrer, und die anderen lamentieren über die Hitze die wir indess schon im April verbraucht haben dürften. Wieder andere, bevorzugt kleinformatige Leser, werden die hohen Spritpreise auf den verdammten Klimawandel schieben, die Vignette (das ist die überaus populäre Form der Maut in ÖSI Land) noch obendrein dazu ist auch schuld.

Eigentlich will ich nicht übers Wetter, Klima oder sonst noch was schreiben, nein heute gibts was neues auf diesem BLOG: Überlebenstipps für vermeintlich schiffbrüchige Piraten.
Sozusagen ist eine neue Rubrik geboren. Es sollen Themen behandelt werden wie: Wie werde ich Zahnarzt? Wie parke ich ein Auto am sichersten? Wie lerne ich fremde Frauen/Männer in fremden Städten kennen? Wie bereite ich das schmackhafteste Sauerkraut auf Erden zu?

Natürlich gibt es viel prominentere Schreiber, die schon solche Konvolute an Lebenstipps gegeben haben, sei es Umberto Eco mit seinem Lachsreisebuch, oder H. Gansterer der sich fragt ob man per Email kondolieren darf. Ich würde mich nicht mit solchen Werken messen wollen, obschon mir die Nähe zur Dichtung in den Kram passen würde.

Für heute möchte ich mit dem fast besten Über-Lebenstipp beginnen: Wie lerne ich in einer mir unbekannten Hafenstadt eine mir ebenfalls unbekannte(n) Frau/Mann kennen?

Tja mein Tipp sei dieser, dass man sich vor das bekannteste Wahrzeichen stellt und unschuldig wartet. Das bekannteste Wahrzeichen destilliert man aus diversen Reiseführern/Wikipedia/Google/Bekannte die schon da waren. Für die Welt-statt Innsbruck ist´s natürlich das Goldene Dachl. Ich erspare ihnen die Destillation und greife schon mal vor wie man dann weiter vorgeht. Also man stellt sich am besten am Nachmittag zur Zeit des größten Touristendurchflusses, man könnte fast schon von Touristendurchfall aufgrund der feste Bestandteile in der flüssigen Masse sprechen, VOR das Goldene Dachl mit dem Gesicht gen Süden- das ist dort von Bibione im Sommer ist für die kleinformatigen Leser- und versucht auf so vielen wie möglichen Touristenbildern Platz zu nehmen, bevorzugt mit Grimasse dann ist der Wiedererkennungseffekt größer. SO und dann wiederholt man diesen Vorgang zumindest eine Woche, also bis die Touristen Erbarmen haben und zu dem Spaßvogel zurückkehren, der ihnen die Urlaubsbilder im Format: beenthere donethat aufheiterte. Vielleicht will sie ja jemand dann kennenlernen. Besser wäre gewesen, anzuraten, wie man Urlaubserinnerungen unvergesslich macht.

Ja und wenn man da Grimassen schneidet kann man ja auch die eine oder andere Person, die einem in Bezug auf Format zu Gesicht steht ansprechen: Ah, entschuldigen Sie, aber sind wir beide hier verabredet? Dafür ist die Trefferquote recht groß, besonders mit Blume in der Hand und vor dem Hauptwahrzeichen einer Stadt. Warum ich das schreibe? Mir ist das gerade heute zweimal innerhalb von siebeneinhalb Minuten passiert, dass mich wer angesprochen hat, ob wir verabredet wären und das aber ohne Blumen, dafür mit Pistazieneis.

Soweit, sogut, lasst es krachen, ich tu´s auch,
love and best wishes to Scotland/England/Slovenia/Germany/Sweden
Take care, and cheesse
C.f

Monday, June 25, 2007

Fritattensuppe und Krautsalad

Wer kennt das nicht, man wird erinnert. Erst kürzlich hatte ich das Gefühl wieder die alten Blanken unter meinen Füßen zu spüren. Das Holz knarzte wie auf meinem ersten Segelturn, als ich noch gar nichts von meiner Piratenseeligkeit ahnte. Jetzt Jahre und einige waghalsige Wenden und Halsen später, ist´s als ob ich erst angefangen hätte mit meiner Piraterei.
Die Küsten waren schon vertrauter, manchmal waren sie uneinsichtbar, fast unschiffbar, die See selbst war oft rau und im selben Moment wieder zahm.
Mir sind viele Menschen untergekommen, Wegelagerer, Gaukler, Halsabschneider, Abenteurer, Freibeuter, doch nie und nimmer war es langweilig.
"Uns Piraten wird nie langweilig sein,.." Ja, uns Piraten wird für wahr nie langweilig sein. Es kommen täglich neue Abenteuer auf uns zu, altes wird abgeworfen, neues aufgegabelt, ...

Doch an bestimmte Stellen kehrt man immer wieder gern zurück. Ich hab euch eine solche oben als Bild reingestellt. Wenn man mich mal lang nicht mehr findet, muss man nur dort am großen Stein warten, und irgendwann, geh ich dann vorbei, das steht fest. Solange ich gehen kann und der große Stein am selben Platz liegen, werde ich immer wieder zurückkehren.

Das ist so sicher,... ich muss weiter,...
C.F.

Wednesday, June 20, 2007

Sommersprossen

"Leiden sie an Sommerspr0ssen?"
Wer kennt die Szene mit Pippi Langstrumpf und dem Schaufenster in dem steht: Leiden sie an Sommersprossen? Pippi geht rein und antwortet auf die Feststellung der Verkäuferin dass sie ja Sommersprossen im ganzen Gesicht habe: Ja, aber ich leide nicht darunter, sonder ich mag sie. Guten Tag.

Man sollte öfter Pippi lesen. Ich weiß, harte Jungs werden gerade aufschreien, wenn ich einen Literaturtipp abgebe, aber Pippi ist wirkliche Weltliteratur. Egal ob Pirat, Schmetterlingsforscher, Palaeopoweranhänger oder gar Katechet.

Ich persönlich denke gerade übers Schwitzen beim Siezen nach. Muss man sich einen abschwitzen nur weil man zu jemanden Sie sagen muss. Naja dieses Sie-Sagen, das Siezen ist ja eine komische Sache. Im Französischen ist ja noch komplizierter, aber im Deutschen ist´s dann schon spannend. Ich werde in letzter Zeit oft, vielleicht schon allzu oft gesiezt. Ich beginne dann zu schwitzen, weil ich mir denke, ich kann ja noch nicht so alt sein, das man mich siezt.
Aber diese Göre, die mich letztens beim Ruetzbäcker gesiezt hat obwohl ich ihr den Vortritt lassen wollte, hat aufgrund ihrer insistierenden Hartnäckigkeit es geschafft mich aus der Fassung zu bringen wie eine Glühbirne die aus dem Gewinde rostet. Ja Sie dürfen gern vor. Sie kaufen aber ein schönes Brot, gell. Sie drängen Sie sich nur vor, Sie werden es schon eilig haben. Sie, Sie,... machen Sie sich doch aus dem Staub.


Die hätte besser Pippi gelesen, dann wüsste sie, dass sie nich Sie sagen muss, sondern nur: Hej Du. ....


ich sag nur, Süper, Süper! c.F

Thursday, June 14, 2007

Meuterei

So, nicht mal Zeit zu einer Begrüßung bleibt mir.
Vor kurzem im Wahnsinnsbus, ja das ist der der durch die Bronx von Tirol, sprich Telfs, noch zu nächtlicher Stunde eine Rundfahrt macht, hatte ich das Vergnügen neben einer sehr mitteilungsbedürftigen Person sitzen zu dürfen. Diese hatte eine Fahne, nicht im Andreas Hofer´schen Sinne, nein im übertragenen Hofer´schen Sinne, also so wie es die Schützen besonders Sonn-tags auszulegen pflegen, kurzum Backhuhn/weißer Spritzer/Weizenbierodeur. Nundenn, ich bekam alles erzählt, vom Ambiente in Spanischen Kinos bis hin zur Flucht der Freunde in die Stadt. Mein Gedanke war, dass dies auch die stärksten Piraten unter dieser Sonne umhauen würde.
Wo wir beim Thema wären. Starke Piraten. Nein ich meine nicht den Glatzkopf der bei Regen immer schreit, dass seine Frisur zerstört würde, und ich mein auch nicht den Dicken der dieses Neonlichtkreuz auf seinem Schiffe mitführt, Nein ich meine FAUSTO den Schrecklichen.

Er ist wieder da. Fausto, der alte Haudegen. Er will wieder anheuern. Zu diesem Anheuerungsversuch trafen wir uns nach der Busreise zum so genannten Businesslunch unter Piraten. Wir nahmen ein großes Sodacitrón zu uns, also um Skorbut zu präventieren. Er eine zerkleinerter Ente, live aus dem Hecksler der Kombüse und ich einen Poularden gut zerteilt in homöpathischen Dosen.
Es ist schon verdammt lange her, als wir unsere Säbel kreuzten, Fausto und ich. Wir beide Rücken an Rücken gegen die verdammten Bleichgesichter des Hohen Nordens in einer grauen Stadt. Nintendokinder würden sogar von einer "grauen Welt" sprechen. Ah war das gut, damals.
UND da war dann diese Aussage von Fausto dem Schrecklichen: "ah du i han mir schu länger denkt, dass da wos im Busch isch, weil dein Piratenblog so verweichlicht, man könnt ihn fast war nennen." Danke Fausto für das Kompliment.

Warum darf ein Pirat nicht von der Sonne auf den Bäuchen schreiben, oder den Schmetterlingen in der Südsee? Nicht das ganze Piratenleben ist verdammt ein verdammtes zu sein.
Aber ich nehme ihn gern wieder mit auf die wilden Reisen, mit in die richtigen Abenteuer nur eins muss Fausto klar sein, das nächste mal verdresch ich ihn mit dem Schmetterlingsnetz wenn er meine Einträge als zu unpiratig abwertet.
Aye!
c.F

Monday, June 11, 2007

Weekend

Ja ich hab ja schon über die wörtliche Bedeutung von Wochenend lamentiert. Ich möchte noch einen weiteren Terminus einführen: Wochenendwahnsinn. Ende und Wahnsinn sind zwar beide negativ konnotiert, können aber auch durchwegs positiv gesehen werden. Wenn man einem Ende entgegen geht, bringt dies hinlänglich einen Anfang mit sich, was nach einem Ende kommt und wie sich der Anfang gestaltet ist sicherlich nie so sicher aber das macht ja den Zauber des Endes/Anfangs aus.
Wahnsinn. Was soll ich dazu sagen, Wahnsinn steht ja meist in der selben Spalte wie Abenteuer. Abenteuer hat meist was mit Wahnsinn zu tun. Und Piraten haben immer was mit Abenteuer zu tun. Darf ich dann ableiten, nur weil Wahnsinn einen negativen Beigeschmack besitzt, dass Piraten, Abenteurer und ähnliche gleich gelagert sind und sich auf der wörtlichen "Schattenseite" befinden. Schatten selbst ist ja auch etwas negatives.
Nundenn, beim gestrigen Abenteuer, das sich zum Wahnsinn entwickelte, war ich als Pirat froh um jeglichen Schatten. Alle vier "negativen" Dinge in einem positiven Satz.
Kluge Menschen, Mitmenschen fürwahr, würden behaupten, dass alles nur Auslegungssache sei, dass man immer den so genannten Kontext sehen muss. Ich sag nur, Wahnsinn. Wären mehr Menschen öfter bereit sich an jegliche Grenze zu stellen, wären sie öfter bereit Kopf und Kragen zu riskieren, dann wäre vieles viel einfacher, viel flacher in der Hierarchie.
Aber oft bleiben gute Ideen dahinter, weil man lieber auf dem eigenen Hintern sitzen bleibt. Ohne dass man etwas versucht hat, kann man nicht wissen ob es denn jemals funktionieren würde, oder so?

Also auf in die neue Woche, rein in den vermeintlichen Unwahnsinn, rein in die verdammte Struktur und lauernd darauf warten spontanst und schnellst dem wieder zu entfliehen, was man als Pirat so ungern hat die geregelte Unfreiheit.

Wenn man aber wieder mit dem Bike durch den Wald reiten kann, dann ist´s wieder schön. Nicht auf ausgetretenen Pfaden, nicht in Alltäglichkeit, sondern fernab davon, dort ist die gesuchte Freiheit.

So, me hearties, aye lads, take care,
yours
C.F.

Wednesday, June 06, 2007


So ist das in Tirol.
Dort gehen Menschen von Baum zu Baum.
Darf ich vorstellen, ein neues Piratenhobby.
Solange es Spaß macht und nicht weh tut, ist´s ja fein.
Hier die Highlinelocation Gschwendt. Die Systeme müssen noch ein wenig verbessert werden, aber dann tuats an Tusch, das kann ich versprechen.

Noch einen abschließenden Tipp für alle Slacklineaspiranten: weite Hosen, also großer Puffer schützen vor Majorimpacts am Gemächt. Ebenso lange Hosenrohre schützen das Beinhaar vor abrupter Abrasion. Translationsrutschungen sind dann kein Problem mehr.
Stay tuned.
C.f.

a.w.1

tag
nach dem regen
das gras ist noch nicht ganz trocken
die felder suchen die sonne
die berge sind klar und nah
fast tastbar
die luft noch schwer
aber frisch
die vögel singen ein unverständliches lied
das lied von der liebe
das lied von der angst
das lied vom sterben
die letzten sonnenstrahlen treffen mich
ich bin fast geblendet
weil ich in meinem
tag
nach dem regen
dich
wiedererkannte
c.f.1998
_________________
aus "alte werke"

verlegung

manchmal denk ich mir meinen teil.
die kausalität der welt ist mir ein rätsel. warum nimmt das leben solch verwirkte wendungen. warum werden resultate so einseitig verteilt. warum trifft es immer denselben und den anderen lässt das leben aus. schicksal, vorbestimmung oder einfach zufall.
die frage nach gerechtigkeit, nach einem gott und nach den objektiven kriterien des zufalls. wann kann man von zufall sprechen, wann ist´s schicksal, oder ist sowieso alles vorbestimmt. im grunde ist doch alles "im lauf der welt".
reine statistik, ausreißer reihen sich ein in die extrapolation des normalen. das normale wird normaler, die tabus werden inkorporiert und geben eine neue kurve ab.

wenn man sich so die welt erklärt, erscheint alles ganz einfach. man nimmt den mittelwert, lässt das ereignis messen, rechnet eine neue kurve und schwuppdiwupp hat man eine neue erklärung für einen ehemaligen extremwert.
so einfach ist das.
eben.

Monday, June 04, 2007

Mond-tag

Juppidu,
heut ist Mond-Tag. Montags ist´s immer ein besonderer Tag. Woher weiß man denn wie die Woche ausgeht, die gerade anfängt.
Und dann ist diese Willkür des Wochenbeginns. Irgendwo auf dieser Welt ist dann schon ein anderer Tag, die Zeit hüllt sich ja bekanntlich solar um den Erdball. Aber was die Woche bringt, was am Dienstag sein wird, weiß eigentlich keiner so genau.
Und trotzdem darf man sich freuen auf das so genannte Wochenende. Obschon sich auf ein Ende freuen etwas ungerecht anfühlt. Warum denn sich auf ein Ende freuen, wenn sonst meist der Anfang das schönste ist. Anfänge sind immer der Schritt in Richtung einem Ende hin. Erst wenn man etwas begonnen hat, kann man es würdig beenden. Dieses Beginnen braucht oft viel Überwindung, man muss gewohnt sein mit Frustration umzugehen. Und wenn´s dann läuft, dann läufts, heißts so schön.

Kurzum, ich hab zur Zeit einen guten Grund mich auf die Wochenendfreude.
Soweit, sogut, leicht durchfeuchtet grüße ich aus dem Wald, das Meer in mir ist bekanntlich nie ruhig, lasst euch die Sonne auf die Bäuche scheinen, sofern ihr welche habt, Bäuche natürlich. Denn von montäglichem Mondlicht wird man nicht braun.

c.F.

Thursday, May 31, 2007

Worldmovements

Hi folks,

somehow i kind of like the idea of writing some english today. Do you know the concept of worlds? Everyone has got his/her own world with their own experiences? But every world stays as a single world. There are just some interconnections, junctions like relationships but at all in all it stays well isolated. Everyone moves and acts in the so called own-world. It seems as complex concept of bubbely bubbels.
I keep thinking since some time about this concept and can´t get through to some fitting solution. There are questions of life, on the other hand there are concepts to ease answering. But sometimes it needs time to create concepts for complex questions.

In the meantime i keep reading the meaning of liff by Douglas Adams, maybe i´ll find some answers in there.

I keep on rocking in a free world.
Love
C.F.

Friday, May 25, 2007



orginalzitat: ma bin i gletschergeil!

it was a grant day out!

sars, c.F.

Tuesday, May 22, 2007

Die See

Ahoi!

Naja was soll ich schreiben? Ich habe immer noch eine stürmische Zeit. Es geht auf und ab, aber vor allem geht es vorwärts. Der Wind bläst stark, die Wellen sind hoch, aber genau das ist das was wir immer suchten. Bewegung.
Statische Konzepte sind nur ein Produkt der Zeit. Wenn man genug Zeit hat, findet sich in jedem statischen Anschein eine Bewegung. Nichts scheint für die Ewigkeit. Aber manche Momente scheinen für die Ewigkeit zu sein. Und solche Momente sind es dann auch, die man sich mitnimmt. Das schöne soll man sich merken. Das Lachen. Die sonnigen Stunden. Und vor allem die Crewmitglieder sind wichtig. Wenn man eine gute Crew hat, kann man auch in der rauhsten See segeln und dabei Freude verspüren.

Haut euch in die Segel, wir ziehen noch mal an!

C.F.

Tuesday, May 15, 2007

Ups! We did it again!

Ja so würde Britney singen, wäre sie an unserer Stelle wieder mal auf der Weißseespitze gestanden. Innerhalb eines Jahres dreimal, das ist dann schon mehr als genug, aber die Aussicht und vor allem der Windschatten in der Gipfelregion sind unschlagbar.

Friede, Freude, Eierkuchen.

Bono würde singen: You are one,... one,... one... und Regina S. würde singen: you are my sweetest downfall.

Ich kann nur sagen, als ich mich über den zweiten Bauch geschummelt habe, war ich so was von neben den Schuhen, da war dann alles einfach irgendwie irgendwo wurscht. Wie auch immer: Adrenalin ist besser als Cocain.

Und ich weiß, weil´s die weißs-eh-spitz ist, es wird noch viel besser werden! Ich bin so froh, dass ich damals nach Loch Nagar gegangen bin, das war aller Anfang.
c.f.

Saturday, May 12, 2007

Wellenberge und Wellentäler


Manchmal tümpelt man so vor sich hin, man ist Spielball der Wellen, man wird gebeutelt und durchgespült. Dann geht´s verdammt schnell runter und dann verdammt schnell wieder rauf. Aber in stürmischen Zeiten ist´s einfach so. Man sitzt mit dem leidlichen Rest der Crew an Deck, die Wellen ziehen unter einem durch, heben den Horizont, senken den Horizont, alles scheint zu verschwimmen und am Ende des Tages trägt man sich mit dem Gedanken die Piraterei an den Nagel zu hängen. Einen festen Untergrund zu ertasten, die Planken gegen herkömmliches Festland zu tauschen, den Freibeutergedanken zu verabschieden und in den Ruhestand zu treten,... aber es gibt eine Kunst im Moment, eine Symetrie im Verlassen.
Nein ich werd´s jetzt nicht lassen, es wird noch weiter gehen, es wird weiter gedümpelt werden, einmal Pirat immer Pirat.
c.f.
PS: heute ist ein schöner tag! ich freu mich gerade wie ein junger hund, der das erste mal schnee sieht.

Verraenkungen

Hi folks, ich weiß ich bin ein nachlässiger Schreiberling,
aber der Mensch ist ein Gewohnheitstier, deshalb isst er Schwein.

Dies soll nicht Entschuldigung genug sein, dass ich weniger oft meinen Senf preisbeere, aber ab und an birnt es mich sau-ber an und ich muss in den Saft gehen. Um nicht allzu sehr in den lukullischen Nährgebieten zu segeln muss ich mich hin und wieder geistig absentieren.

Thursday, May 03, 2007

der Mai-Baum fällt


Hej Ho!
Wieder mal ein Bildchen für die, die Bilderschauen wollen!
Dieses Bild sagt gerade viel aus, was in meinem Kopf umgeht, einwenig ziehen und ein wenig halten. Wer wer ist in diesem Bild, und wen sie darstellen sollen, soll euch über bleiben zu entscheiden. Naja, es ist ja immer so, manchmal ziehts einen wo hin und man wird zurückgehalten, und dann hält man jemanden zurück und sollte aber eigentlich loslassen. So kann oft gehen. Aber immerhin macht es gerade wieder mal viel Spaß, das Ziehen und Halten.
Ich sag mal, Hej do!
Bis dann, mit mehr News, oder auch nicht, vielleicht auch einfach nur so. Wie auch immer. C.F


Bargeflüster

... in einer Bar saß ein leicht dicklicher kleiner Mann der recht ungeschickt versuchte eine Fruchtfliege aus seinem Bier zu befreien. "Es sind meine Freunde, die Fliegen, die fliegen mir doch ins Glas. Aber zumindest habe ich noch Freunde! Ist schon eine harte Zeit hier in dieser Cowboystadt, wenn dann die jungen Menschen wieder ausziehen um ihr Glück zu suchen und keiner mehr da ist mit dem ich mich unterhalten könnte. Deshalb hab ich gern die Fruchtfliegen um mich!"
Von hinten rechts betritt nun ein großgewachsener Mitvierziger mit blondiertem Haupthaar das Lokal. Seine dünnen fast schon antiadipösen Arme hängen wie evolutionäre Überbleibsel an seinem ausgezehrten Oberkörper. Trotz seiner grazilen Statur könnte man von amöboider Bewegung sprechen. Irgendwie stülpt er sich auf den Barhocker neben dem Fruchtfliegenfreund. "Bist du schon lange da?" "Ha, lange! Mein ganzes Leben bin ich hier, und wenn ich nicht mehr leben bin ich nicht mehr da!" "Prost Dicker! Es ist so schön, dass die Saison nun wieder aus ist, ich kann sie gar nicht mehr sehen, die Fratzen der Globalisierung, die Touristen die hierherkommen und ihr schnelles Glück suchen. Immer nur Eitelwonne und scheiß Sonnenschein!"
Der vermeintlich kleine Bruder von Iggy Pop nippt an seinem kleinen Bier, schluckt die darin befindlichen Fruchtfliegen mit dem ersten Schluck, obwohl er eigentlich Vegetarier ist. "Du musst wissen, ich versuche seit kurzem allem zu entsagen, ich schau kein Fernsehen mehr, ich esse kein Fleisch mehr und vor allem will ich allein sein. Aber hier in diesem Loch kann man ja nie allein sein. Man wird immer wieder gefunden, man wird immer wieder unterhalten." Die unterhaltende Unterhaltung über untenhaltende Unterhaltung ließ sich nicht mehr abwenden.
Fruchtfliegen kreisen Geiern gleich über den beiden Barhockern, es ist wahrscheinlich das Zeichen, dass man sich erst wieder am Winteranfang wiedertrifft, wenn die Fruchtfliegen vom stürmischen Herbstwind wieder aus dem Tal geweht werden.
So oder ähnlich wirds wohl sein, meinen die beiden auf den Barhockern.

Monday, April 30, 2007

Tarfala e un besta!

Well not much to tell these days.
The last weekend i spent skiing in Sölden with some friends from Sweden. It was a superb trip, lots of sun, lots of fun and a real good laugh. But i have to admit, that wintertime will be over now for some months. And i can´t wait to get some new lines in the fresh powdersnow in the hills of the alps! That´s the best stuff ever. As Robert mentioned two days ago: skiing on gleaming slopes in the sun is possible the meaning of life!
There are so many nice things in life, but skiing is almost the best i tried so far.

The wintertime started really bad, not too much snow, real poor conditions nowhere to hike, no powder. But in the end of February it got better a bit, nothing like the winter 2006 but it wasn´t that bad either. There were good runs in See with my mates, there was Kuhscheibe and Weißseespitz which could be the highlights of this season. I also managed to get a ride on the northshore of Wankspitze, a secret line i wanted to try since ages. Well there was good powder, there was good slush-firn snow, there was good fun this winter.
Thanks mates for the company and i´m looking forward to next winter, we will ride on!
Yours C.F.

Tuesday, April 24, 2007

ol´ friend



i met an old friend of mine!

crossroads

Hej Folks,

Oft kommt´s anders als man denkt. Oder? Oft dreht ein Vorfall die ganze Situation um. Oft geht ein kurzer Rythmus in eine neue Regelung im Leben über. Oft und immer öfter wird man vor den Kopf gestoßen. Die Läufe der Welt stoßen einem auf, die Drehrichtung scheint sich innerhalb weniger Jahre in die falsche entwickelt zu haben.
Und aber doch gibt´s immer wieder Lichtblicke.

Mir ist vor kurzem ein solcher Lichtblick untergekommen. Eigentlich braucht man nur Zeit, jemanden der einen an der Hand nimmt und einen über die Unsicherheit drüber begleitet. Wenn man oben sein kann ist man den sogenannten Lichtblicken näher als in den einengenden Tälern.

Nur wenn man sich dann in der selben Sekunde denkt, wie´s denn weitergehen soll, erlischt der Lichtblick und man bekommt einen nüchternen Blick auf das was vor und hinter einem liegt, oder zu liegen kam.

Vor einem liegen neue Wege, neue Gesichter, neue Geschichten, neue Küsten und neue Horizonte. Hinter einem liegen alte Wege, alte Kreuzungen, alte Gesichter, alte Geschichten, alte gewohnte Küsten und der alte gewohnte Horizont. Und dann dieser Lichtblick, der einem die Kreuzung auszuleuchten vermag, in dem man für einen Bruchteil der Zeit vermeintlich alles sehen kann, nach vorn, nach hinten, nach rechts und nach links. Und dann steht man da und eigentlich sollte man sich bewegen, sollte man weitergehen und sich entscheiden, ob man wieder zurückgeht, nach vorn, nach links oder nach rechts. Die Geschwindigkeit ist einem selbst das so genannte Schicksal, manchmal geht´s im Sturzflug und manchmal geht´s in gewöhnlicher indianscher Schleichgeschwindigkeit nach dem Motto: nur nicht auffallen.

So ich versuche mal mein so genanntes Geschäft aus zu sortieren. Wie schnell es dann geht, und wohin lasse ich euch in bälde wissen.
sars,
c.f

Wednesday, April 18, 2007

Brief aus der Südsee

"Lieber Captain Floggo!
Wir sitzen hier bei Flaute in einer Bucht, trinken bis zur Besinnungslosigkeit braunen Rum und lassen uns von Eingeborenen rohes Fleisch auf den Sonnenbrand legen. Dem Kahn geht´s gut, der Steuermann wird von Tag zu Tag schaßaugeter und die Barsängerin ist auch nicht mehr abstinent. Aber wenn wir wieder Wind in den Segeln haben, kommen wir vorbei und heben eins auf dein Glück! ..."

So ist das, wenn man auf einmal Postkarten aus dem Nichts bekommt, sie werden angespült von einer leichten Brise und landen als Flaschenpost am Tisch. Solche Neuigkeiten lassen einen zu träumen beginnen. Träume von Mädchen die nach Marzipan riechen und nicht als Konditorin arbeiten, Träume von einsamen Stränden, Träume von Karfiolcremesuppe am Ende der Welt, Träume von endlosen Hundeschlittenrennen in noch endloserer Landschaft, Träume vom Eintauchen in völlig Neues, Träume vom Dahinterlassen des Althergebrachten, Träume vom Eintauschen alter Gewohnheiten.

Ich wünsche allen Radieschenbauern und denen die es noch werden wollen eine erfolgreiche Pflanzsaison. Der Wind hat mich wieder. Die Winterstürme hat mein Schiff gut im Hafen überstanden, nun geht es an wieder neuen Wind in Spinnacker zu lassen, die Seile festzuzurren, das Salz auf der Haut zu schmecken.
c.F.

Friday, April 13, 2007

Thursday, April 12, 2007

BonJovi und Co

JohnBonJovi trällert in aller Früh "Sis is a song for tha broken hearted", die Sonne scheint und es ist den Schmetterlingen nach Frühling. Es ist früh im Frühling, aber dabei schon von "broken hearted" zu singen ist schon ein wenig vermessen, nicht JBJ? Naja ich wünsch allen die mit Schmetterlingen im Bauch herumrennen, eine gute Bodenhaftung, einen mords Grip und vor allem keinen Bedarf an JBJ-Songtexten. Es gibt nichts schlimmeres, als zu hören: tha first cut is the deepest, ... there are so many fish in the sea, ... love me tender,... und wie sie noch alle heißen mögen.

Brennen soll´s unter den Fingernägeln. Brennen!
Solong. C.f

Wednesday, April 11, 2007

White.lake.point

Es gibt so viele Dinge im Leben die man nicht kaufen kann, sei es Freundschaft, Sympathie, Freude, Freiheit, Freunde und Weisheit. Allem ein Stückchen näher kommt man wenn man die Weißseespitze schifahrend bezwingt. Die Weite des Gletscherplateaus die sich vor einem ausbreitet, die Freiheit der Höhe und vor allem die Nähe zu den Elemten ist überwaeltigend.


Besser wäre überweltigend. Über der Welt eben, oder doch steil nicht eben.

Doch immer wieder kommt einem der Alltag, dem man sich entflüchtet fühlt, in die verdammte Quere. Da kämpft man sich durch den hüfttiefen Firnsulz in einer Schlucht und denkt sich nichts Schlechtes bis einem die verdammte Vergangenheit und die aussichtslosere Zukunft ins Gesicht lachen, einem darlegen was man nicht alles machen hätte können.
Immerhin ist es leichter zu beschuldigen als bei einem selbst die Fehler zu suchen. Wie man sich bettet so liegt man, heißt so schön in einem mittelalterlichen Sprichwort. Und soll ich euch was verraten, ich scheiß auf´s Mittelalter. Das Hier und das Jetzt zählt.

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erleichtert und ein wenig desilusioniert grüße ich die Verbliebenen.
ich habe immer geträumt auf "meiner Schaumrolle" zu fahren, ich hab´s getan und nun müssen neue Träume her. Eine Traum träume ich schon länger, einen mit vier Buchstaben, zwei Vokale und zwei Konsonanten, die einem so leicht von den Lippen gehen wie mongolischer Yakbuttertee und schottische Shortbreads. Weich klingts, fein klingts, liebenswert klingts, ergreifend klingts. Klingelts?
Nur wer träumt ist wirklich frei, hat mal einer in einem Buch geschrieben, es war glaub ich E.W.Heine, der sogar ein wirklich lesenswertes Buch darüber geschrieben hat. Lesenswert für jeden Menschenfreund, für jeden der immer schon einmal leichter durchs Leben gehen wollte.

Humbold hat gemeint: Nicht aus Büchern sondern aus der Natur lernen wir. Und das nahm ich mir zu sehr zu Herzen. Wälle, Toma und Hügel sind mein Universum. Piraten des Waldes, Schlitzer des Sediments und Räuber der Holzkohlen.

Sunday, April 08, 2007

Osterzeit, Zeit der Freude

Ahoi, wie´s so schön heißt. Ostern ist und das ist gut so.
Nun denn an manchen Tagen kommen schon diverse komische Dinge auf einen zu. Zuerst wird man per SMS verständigt, dass man ein so genanntes "blind date" hat. Naja an der anderen Seite des Tisches könnte ja G.W.B., der Hias vom Musikantenstadel oder wer auch immer sein. Wenn ich den Hasen nicht kenn, lass ich den Braten mal lieber stehen und oder kalt werden. Aber danke liebe/lieber SMSerIN für die Einladung die ich tunlichst saußen habe lassen.

Im Zuge dessen hat ein mir Unbekannter mich als Spraykondomtester bei irgendeneiner Firma in Deutschland angemeldet, die mir jetzt 300 Euronen zahlen will, nur dass ich nach Singen fahre und ein Condom teste. Dann mal lieber "Blind date" mit Hias aus dem Musikantenstadel. Wenn wer mich einsprayen will, dann soll er/sie mich in einen Sumpf zur Mückenhochzeit einladen, aber nicht sich als Spraykondomhersteller ausgeben. Aus, pasta.

Pasta, Stichwort. Nach ungefähr 35 Eiern, ihr wisst schon die Dinger die bei weiblichen Hühnern, sonst wäre es ja Hähne, hinten rausfallen und ihre Form dank der Kalkschale für mehr als 3 Stunden behalten, einer halben Packung Haribo Zuckereiern und den drei Schokohasen die zuerst in Monkscher Manier die Ohren haben lassen müssen, muss auch ich eingestehen, dass Ostern hoffentlich nur einmal im Jahr vorkommt.
Pasta, sei´s auch nur die normale mit den Tomaten, kommt mir da schon öfter als österlicher Wahnsinn in die Bude, aber dieser Eierwahnsinn ist ja fast noch schlimmer als das lustvolle Verspeißen von Teufeln und Läusen zu Níkolaus. Das einzig schöne ist, dass es keine bunte Osterbeleuchtung für sinnlos gekillte Bäume gibt. Nun denn, wenn man sich die balkonierten Hotelanlagen, deren Balköner nur für eine vermeintlich schnelle Nummer mit dem midlifegecrisetem Bunnie dienen mögen, ansieht, muss man huldigend eingestehen, es wird doch bald wieder die Wintersaison angehen, damit man sich wieder ein Balköner auf die Hütten knallen kann. Das war nun das Statement zum so genannten Holz vor der Hütte, Knallen am Balkon und der sinnlosen Lust an Weihnachtsbeleuchtung.

So, ich verdreh mich mal wieder, wie es so schön neudeutsch aus dem Kiez in Berlin heißt und werde weiterhin über sinnvoll gestal(l)tete Holzbrüstungen lamentieren. Jedem Piraten sein Holzbein, Holzbrüste vorn ans Schiff und Holzköpfe rein in die Täler.
Wie sagt man am Eastend des schönsten Hochplateaus der Ostalpen bevor man durchs Mörderloch in die Bronx von Tirol fällt so schön, wo bekanntlich die Hundefettröster leben aka Hundsgroammler, noch mal "zum Abschied alles Gute und bis zum nächsten Mal, machs gut und pass auf auf Dich" in einem Wort: Sarwus!
c.F

Friday, April 06, 2007

Endlich, Zielscheibe


Wer kennt das nicht, man nimmt sich etwas vor und versucht es, scheitert kläglich und legt den Plan wieder zur Seite. An dieser Seite liegt er dann eine ganze Zeit ohne jeglicher Beachtung. Irgendwann kramt man dann wieder in den alten Plänen, meist wenn man in nostalgischer Melancholie schwelgt und dann fällt dieser alte Plan wieder raus und man denkt sich: ja das könnte ich auch noch machen.

Meist ist´s so, dass wenn man den alten Plan erledigt hat, sich neue Ziele auftun. So wie wenn man eine Frage beantwortet hat, stellen sich aus dieser Antwort wieder fünf neue umso spannendere Fragen.

Was ich eigentlich hiermit berichten möchte, dass ich gestern mit Beffzi einen solch alten Plan erledigen konnte. Dieser heißt Kuhscheibe. Nach mehrfachem Aufstollen der Schi bei Aufstieg und Abfahrt und dementsprechenden Flüchen, wie blutigen Hennenköpfen und dergleichen, waren wir dann am Gipfel. Allein, nur wir zwei, unter uns endloses Pulverschneeeldorado, neben uns nur große Gipfel. Oben sein hat immer was von frei sein und auch fern sein. Dort oben gibts einfach mehr Energie als im gestressten Tal. Man ist weit weg, man hat nur das Vertrauen und die Ruhe. Man hört nichts und sieht fast alles aus einem anderen Blickwinkel. Das ist ja das schöne vom Oben sein. Wie am Meer, man sie einfach vermeintlich endlos.

Dann ist dieser Plan erledigt und auf einmal tun sich verdammt viele neue auf. Daunkogel, Zuckerhütl, Pfroslkopf, Gaislehnkogel, Sulzkogel, div. Grieskögel, Finailspitze, Cevedale, Zebru und wie sie alle heißen mögen. Das ist die Geißel der Berge, wenn man einmal oben war, will man immer wieder.

Mitunter eine der besten Schitouren.
Ich sag nur: würdest du bitte ein Foto machen, ich muss nur noch mal was aus dem Rucksack holen.

Die Abfahrt war für alle die sich was darunter vorstellen können: zuerst bester Pulver in supergeilen Hängen und dann ein wahnsinns Firnrausch auf der Rodelbahn!
Solong.
c.F.

Tuesday, April 03, 2007

Buchstäblich oder wörtlich

Sie saß auf einer Alubank am kleinen Hafen und rauchte wie wild eine Zigarette nach der anderen. Immerhin schon am Nachmittag die zweite Schachtel anzufangen war auch für sie ungewöhnlich, zumindest hat sie immer darauf bestanden, sie sei keine kettenrauchende Raucherin und schon gar nicht süchtig.
Im Hafenbecken tümpelten kleine Segelboote vor sich hin, die See selbst war außerordentlich ruhig. Dies konnte man von der rauchenden Seemannsbraut nicht behaupten. ...

Es sei die Chance. Nur eine Nacht in einer fremden Stadt, nur einmal im Leben. Einmal einmaligst etwas Einmaliges erleben, das hatte sie sich immer gewünscht. Sozusagen den Traum vom großen Geld, von der großen Freiheit, der grenzenlosen Uneingeschränktheit, der zeitlosen Triebhaftigkeit. Nur wußte sie nicht was sie nun tun sollte. Diese eine Nacht sollte es sein, nur die folgenden Stunden stehen ihr frei zu tun was sie schon immer tun wollte. Sie war ja nun endlich frei. Ihre geistigen Ketten in denen sie glaubte zu liegen, hat sie schon seit langem zurückgelassen, ihren Widerpart auch. Er war ja mit der sogenannten Voyager auf und davon nachdem sie ihm die Wahrheit präsentiert hatte. Wo wird er wohl sein? Sitzt er auch qualmend in einer Hafenkneipe und schaut sich nach neuen Ufern um, oder treibt er wie er es schon seit langem so gehalten hat es nicht bunt, kurzum er versucht unpolitisch nicht aufzufallen. Heute ist ihr erster freier Tag, nur wie frei ist man wenn man gefangen war.

man kann nur den vermeintlich Freien wünschen, dass sie die Grenzen nicht sehen in denen sie gefangen sind. und daher die Freiheit wie die Frühlingsgefühle genießen können.

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die story kommt dann mal.

Saturday, March 31, 2007

Eiré!

Ja Eiré war toll. Eiré soll kein vorosterlicher stubaierischer Versprecher sein, nein es ist anscheinend gälisch und steht für Irland. Nach meinem letzten Besuch von Irland frage ich mich wirklich warum man Irland nicht mit rr schreibt. IrRland, also. Nun denn es war nicht der klassische Irlandtrip mit Trinity College, Cliffs of Moher, Ring of Kerry und vielen rothaarigen Reiseführerinnen. Nein es war wieder mal was anderes, es war auf der resteuropäischen Überholspur überholt werden, es waren Straßenkehrer die einen über die Funktion ihres Straßenfegers und die Fussballeuropameisterschaft aufklären, es waren die unverrauchten Pubs mit der gelebten Lebendigkeit, es war die Trägheit der Tage die in der atlantischen Sonne noch länger auf einen einwirkte, es waren Bootfahrversuche mit vier Girls, es war die beste Hügelhüpfstraße von hier nach Gibbraltar, es war "Bist du deppat", es war der Seehund im Ästuar, es war die Weite mit den tiefhängenden Wolken, es waren die Menschen dort mit ihrer Freundlichkeit, es waren Highheels kombiniert mit Wollsocken, es waren die 70 Golfbälle für die Ewigkeit, es waren niedergerissene Cafés und vor allem war es ein Verstecken und Einmischen in ein anderes Leben.
Wir haben sie alle getroffen, Bill der immer zu spät kommt, die Irin die sich gern von einem Litauer für Geld fotografieren weil sie "fuckin irish" ist und er ist ein "fuckin tourist" und er solle ein "fuckin photo" machen, und auch der John aus Rattenberg war da, den Erasmus, der immer nur nach 6 Bier in Stimmung kommt, haben wir auch getroffen, dann die ganzen auffälligen ausländischen Aupairs die nicht ins Highheelige Bild Irlands passen und aber doch eine gute Figur machen. Ja und dann noch die Blonde Rommy, die einem wieder einmal sein ganzes Leben vorführt, indem sie ihr Leben für andere öffnet und einfach der Ehrlichkeit noch ein bisschen Mut dazugibt.
meer dazu werd ich in kürze ... mahlzeit
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it was grant to be in Eiré. i keep on drinking real beer.