Saturday, March 31, 2007

Eiré!

Ja Eiré war toll. Eiré soll kein vorosterlicher stubaierischer Versprecher sein, nein es ist anscheinend gälisch und steht für Irland. Nach meinem letzten Besuch von Irland frage ich mich wirklich warum man Irland nicht mit rr schreibt. IrRland, also. Nun denn es war nicht der klassische Irlandtrip mit Trinity College, Cliffs of Moher, Ring of Kerry und vielen rothaarigen Reiseführerinnen. Nein es war wieder mal was anderes, es war auf der resteuropäischen Überholspur überholt werden, es waren Straßenkehrer die einen über die Funktion ihres Straßenfegers und die Fussballeuropameisterschaft aufklären, es waren die unverrauchten Pubs mit der gelebten Lebendigkeit, es war die Trägheit der Tage die in der atlantischen Sonne noch länger auf einen einwirkte, es waren Bootfahrversuche mit vier Girls, es war die beste Hügelhüpfstraße von hier nach Gibbraltar, es war "Bist du deppat", es war der Seehund im Ästuar, es war die Weite mit den tiefhängenden Wolken, es waren die Menschen dort mit ihrer Freundlichkeit, es waren Highheels kombiniert mit Wollsocken, es waren die 70 Golfbälle für die Ewigkeit, es waren niedergerissene Cafés und vor allem war es ein Verstecken und Einmischen in ein anderes Leben.
Wir haben sie alle getroffen, Bill der immer zu spät kommt, die Irin die sich gern von einem Litauer für Geld fotografieren weil sie "fuckin irish" ist und er ist ein "fuckin tourist" und er solle ein "fuckin photo" machen, und auch der John aus Rattenberg war da, den Erasmus, der immer nur nach 6 Bier in Stimmung kommt, haben wir auch getroffen, dann die ganzen auffälligen ausländischen Aupairs die nicht ins Highheelige Bild Irlands passen und aber doch eine gute Figur machen. Ja und dann noch die Blonde Rommy, die einem wieder einmal sein ganzes Leben vorführt, indem sie ihr Leben für andere öffnet und einfach der Ehrlichkeit noch ein bisschen Mut dazugibt.
meer dazu werd ich in kürze ... mahlzeit
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it was grant to be in Eiré. i keep on drinking real beer.

Wednesday, March 28, 2007

sodala

ich hab ein neues schiff!

ich werd in bald mehr schreiben, wenn ich die zahllosen nächte mit den zahnlosen hinter mir habe.
there is nothing better than being a tramp.

Wednesday, March 21, 2007

Mittwöcher, die eigentlich Freitäger sein könnten

Ich hab ja ein kleines Problem mit dem Plural! Naja heißen mehrere Logo, Logos oder Logi?
Alles was einen Eigennamen hat ist einfach einfach zu benennen. Bergnamen, Städte, Sträucher, alles Single.
Nun denn.

Ich muss die Insel verlassen, und geh auf eine andere Insel.

Saturday, March 10, 2007

So, die See ruft. Wie man so schön sagt, dass wenn kein Wind geht, also Flaute ist, soll man sofern man sich auf einem Segelschiff befindet, am Baum kratzen.

Es ließe sich an so viele Bäumen kratzen, egal welches Boot man betrachtet, aber immerhin brauchts Wind damit man weiterkommt.

In kürze werde ich wieder mal das Festland verlassen, zurück an den großen Teich, eintauchen in eine fremde Welt, es soll egal sein, hauptsache ist man hat wieder Wind in den Segeln.
Entgegen aller Vermutungen ist gut zur Zeit, es geht der Wind an einigen Schiffen, und trotzdem werd ich noch an dem einen oder anderen Baum kratzen.
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Just to tell the english readers, everything is fine, Eire we are coming, the wind will be at our back. The stories are on its way, just smile and wave.
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Die schon lange versprochene Geschichte gärt immer noch, aber immerhin muss ich noch Material sammeln. Aber ich kann nur sagen, es werden nasenbohrende Autobuswarter, verflossene Bekanntschaften die einem eine langvermisste Boxershort mit der Bitte einen nie kennengelernt zu haben zurückgeben , wildgeworde Postschalterbeamtinnen die sich über nicht ausreichend beschriebene Postkarteneffizienz blau ärgern, willkürliche Pickelattacken, wahnwitzige Trinksprüche wie: oans aufs Aug und saug, wildgewordene Brüste in viel zu kleinen sozusagen konservativen Büstenhaltern, unsäglich intelektuelle Akkordeonisten die keinen Ton spielen sondern nur klappern, misslungene Anmachen wie: ich bin Captain Floggo, na und?, endlose Gedanke über Dinge die eigentlich keine Dinge sind, Zimmerhubschraubern in bordelnamensgleichen Salons in gründerzeitlichen Vierteln der Weltstatt,verkappte Mathematikstudenten die unverständlich morsecodeähnlich versuchen Nebensatzkonstruktionen ins Bierglas zu spucken und vor allem all die Kleinigkeiten eines Autoscheibenwischeerkaufs vorkommen.

Aber eigentlich ist eh schon alles geschrieben, was ich schreiben wollte und da es langweilig ist zweimal das gleiche zu lesen, werd ich die Geschichte nicht noch einmal schreiben, sondern lass den obigen Satz als solches stehen, die Geschichte bildet sich eh selbst in der Vorstellung der werten Leserschaft.
Naja, zumindest ist nun Zeit und vor allem Platz für neue Abenteuer, ich freu mich saggrisch auf Donnerstag, ich sag noch nicht warum, nur eins sei gesagt: auf zu neuen Abenteuern.

Ich wünsch der Meute viel guten Wind in den Segeln, haltet die Augen offen nach den kleinen Kleinigkeiten die das Leben lebenswert machen, scheut euch nicht am Baum zu kratzen, nur der Wind bringt einen weiter. Es zählt nicht die Geschwindigkeit, es zählt das Ziel. Und ohne Ziel hilft auch der stärkste Wind nichts.
Ich halte mich mal stark backbord und setze Segel in Richtung OstNordOst.

Tuesday, March 06, 2007


Das waren Zeiten, ja damals sind wir noch unbeschwert in Colmar gesprungen und gehüpft! Ich möchte nicht behaupten, dass die Zeiten schlechter sind, aber sie sind definitiv anders. Anders in einer eigenartigen Weise. By the way, it´s Vera jumping somewhere at the French/German border 2002 wintertime. Some people have passed, some are still the same,... so does geography look.
Strange but beautiful.
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Take care, some new stories are coming soon, i have them in my mind, but they aren´t ready for writing down. So be calm and shut up over there on the cheap seats!
C.F.