Monday, April 30, 2007

Tarfala e un besta!

Well not much to tell these days.
The last weekend i spent skiing in Sölden with some friends from Sweden. It was a superb trip, lots of sun, lots of fun and a real good laugh. But i have to admit, that wintertime will be over now for some months. And i can´t wait to get some new lines in the fresh powdersnow in the hills of the alps! That´s the best stuff ever. As Robert mentioned two days ago: skiing on gleaming slopes in the sun is possible the meaning of life!
There are so many nice things in life, but skiing is almost the best i tried so far.

The wintertime started really bad, not too much snow, real poor conditions nowhere to hike, no powder. But in the end of February it got better a bit, nothing like the winter 2006 but it wasn´t that bad either. There were good runs in See with my mates, there was Kuhscheibe and Weißseespitz which could be the highlights of this season. I also managed to get a ride on the northshore of Wankspitze, a secret line i wanted to try since ages. Well there was good powder, there was good slush-firn snow, there was good fun this winter.
Thanks mates for the company and i´m looking forward to next winter, we will ride on!
Yours C.F.

Tuesday, April 24, 2007

ol´ friend



i met an old friend of mine!

crossroads

Hej Folks,

Oft kommt´s anders als man denkt. Oder? Oft dreht ein Vorfall die ganze Situation um. Oft geht ein kurzer Rythmus in eine neue Regelung im Leben über. Oft und immer öfter wird man vor den Kopf gestoßen. Die Läufe der Welt stoßen einem auf, die Drehrichtung scheint sich innerhalb weniger Jahre in die falsche entwickelt zu haben.
Und aber doch gibt´s immer wieder Lichtblicke.

Mir ist vor kurzem ein solcher Lichtblick untergekommen. Eigentlich braucht man nur Zeit, jemanden der einen an der Hand nimmt und einen über die Unsicherheit drüber begleitet. Wenn man oben sein kann ist man den sogenannten Lichtblicken näher als in den einengenden Tälern.

Nur wenn man sich dann in der selben Sekunde denkt, wie´s denn weitergehen soll, erlischt der Lichtblick und man bekommt einen nüchternen Blick auf das was vor und hinter einem liegt, oder zu liegen kam.

Vor einem liegen neue Wege, neue Gesichter, neue Geschichten, neue Küsten und neue Horizonte. Hinter einem liegen alte Wege, alte Kreuzungen, alte Gesichter, alte Geschichten, alte gewohnte Küsten und der alte gewohnte Horizont. Und dann dieser Lichtblick, der einem die Kreuzung auszuleuchten vermag, in dem man für einen Bruchteil der Zeit vermeintlich alles sehen kann, nach vorn, nach hinten, nach rechts und nach links. Und dann steht man da und eigentlich sollte man sich bewegen, sollte man weitergehen und sich entscheiden, ob man wieder zurückgeht, nach vorn, nach links oder nach rechts. Die Geschwindigkeit ist einem selbst das so genannte Schicksal, manchmal geht´s im Sturzflug und manchmal geht´s in gewöhnlicher indianscher Schleichgeschwindigkeit nach dem Motto: nur nicht auffallen.

So ich versuche mal mein so genanntes Geschäft aus zu sortieren. Wie schnell es dann geht, und wohin lasse ich euch in bälde wissen.
sars,
c.f

Wednesday, April 18, 2007

Brief aus der Südsee

"Lieber Captain Floggo!
Wir sitzen hier bei Flaute in einer Bucht, trinken bis zur Besinnungslosigkeit braunen Rum und lassen uns von Eingeborenen rohes Fleisch auf den Sonnenbrand legen. Dem Kahn geht´s gut, der Steuermann wird von Tag zu Tag schaßaugeter und die Barsängerin ist auch nicht mehr abstinent. Aber wenn wir wieder Wind in den Segeln haben, kommen wir vorbei und heben eins auf dein Glück! ..."

So ist das, wenn man auf einmal Postkarten aus dem Nichts bekommt, sie werden angespült von einer leichten Brise und landen als Flaschenpost am Tisch. Solche Neuigkeiten lassen einen zu träumen beginnen. Träume von Mädchen die nach Marzipan riechen und nicht als Konditorin arbeiten, Träume von einsamen Stränden, Träume von Karfiolcremesuppe am Ende der Welt, Träume von endlosen Hundeschlittenrennen in noch endloserer Landschaft, Träume vom Eintauchen in völlig Neues, Träume vom Dahinterlassen des Althergebrachten, Träume vom Eintauschen alter Gewohnheiten.

Ich wünsche allen Radieschenbauern und denen die es noch werden wollen eine erfolgreiche Pflanzsaison. Der Wind hat mich wieder. Die Winterstürme hat mein Schiff gut im Hafen überstanden, nun geht es an wieder neuen Wind in Spinnacker zu lassen, die Seile festzuzurren, das Salz auf der Haut zu schmecken.
c.F.

Friday, April 13, 2007

Thursday, April 12, 2007

BonJovi und Co

JohnBonJovi trällert in aller Früh "Sis is a song for tha broken hearted", die Sonne scheint und es ist den Schmetterlingen nach Frühling. Es ist früh im Frühling, aber dabei schon von "broken hearted" zu singen ist schon ein wenig vermessen, nicht JBJ? Naja ich wünsch allen die mit Schmetterlingen im Bauch herumrennen, eine gute Bodenhaftung, einen mords Grip und vor allem keinen Bedarf an JBJ-Songtexten. Es gibt nichts schlimmeres, als zu hören: tha first cut is the deepest, ... there are so many fish in the sea, ... love me tender,... und wie sie noch alle heißen mögen.

Brennen soll´s unter den Fingernägeln. Brennen!
Solong. C.f

Wednesday, April 11, 2007

White.lake.point

Es gibt so viele Dinge im Leben die man nicht kaufen kann, sei es Freundschaft, Sympathie, Freude, Freiheit, Freunde und Weisheit. Allem ein Stückchen näher kommt man wenn man die Weißseespitze schifahrend bezwingt. Die Weite des Gletscherplateaus die sich vor einem ausbreitet, die Freiheit der Höhe und vor allem die Nähe zu den Elemten ist überwaeltigend.


Besser wäre überweltigend. Über der Welt eben, oder doch steil nicht eben.

Doch immer wieder kommt einem der Alltag, dem man sich entflüchtet fühlt, in die verdammte Quere. Da kämpft man sich durch den hüfttiefen Firnsulz in einer Schlucht und denkt sich nichts Schlechtes bis einem die verdammte Vergangenheit und die aussichtslosere Zukunft ins Gesicht lachen, einem darlegen was man nicht alles machen hätte können.
Immerhin ist es leichter zu beschuldigen als bei einem selbst die Fehler zu suchen. Wie man sich bettet so liegt man, heißt so schön in einem mittelalterlichen Sprichwort. Und soll ich euch was verraten, ich scheiß auf´s Mittelalter. Das Hier und das Jetzt zählt.

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erleichtert und ein wenig desilusioniert grüße ich die Verbliebenen.
ich habe immer geträumt auf "meiner Schaumrolle" zu fahren, ich hab´s getan und nun müssen neue Träume her. Eine Traum träume ich schon länger, einen mit vier Buchstaben, zwei Vokale und zwei Konsonanten, die einem so leicht von den Lippen gehen wie mongolischer Yakbuttertee und schottische Shortbreads. Weich klingts, fein klingts, liebenswert klingts, ergreifend klingts. Klingelts?
Nur wer träumt ist wirklich frei, hat mal einer in einem Buch geschrieben, es war glaub ich E.W.Heine, der sogar ein wirklich lesenswertes Buch darüber geschrieben hat. Lesenswert für jeden Menschenfreund, für jeden der immer schon einmal leichter durchs Leben gehen wollte.

Humbold hat gemeint: Nicht aus Büchern sondern aus der Natur lernen wir. Und das nahm ich mir zu sehr zu Herzen. Wälle, Toma und Hügel sind mein Universum. Piraten des Waldes, Schlitzer des Sediments und Räuber der Holzkohlen.

Sunday, April 08, 2007

Osterzeit, Zeit der Freude

Ahoi, wie´s so schön heißt. Ostern ist und das ist gut so.
Nun denn an manchen Tagen kommen schon diverse komische Dinge auf einen zu. Zuerst wird man per SMS verständigt, dass man ein so genanntes "blind date" hat. Naja an der anderen Seite des Tisches könnte ja G.W.B., der Hias vom Musikantenstadel oder wer auch immer sein. Wenn ich den Hasen nicht kenn, lass ich den Braten mal lieber stehen und oder kalt werden. Aber danke liebe/lieber SMSerIN für die Einladung die ich tunlichst saußen habe lassen.

Im Zuge dessen hat ein mir Unbekannter mich als Spraykondomtester bei irgendeneiner Firma in Deutschland angemeldet, die mir jetzt 300 Euronen zahlen will, nur dass ich nach Singen fahre und ein Condom teste. Dann mal lieber "Blind date" mit Hias aus dem Musikantenstadel. Wenn wer mich einsprayen will, dann soll er/sie mich in einen Sumpf zur Mückenhochzeit einladen, aber nicht sich als Spraykondomhersteller ausgeben. Aus, pasta.

Pasta, Stichwort. Nach ungefähr 35 Eiern, ihr wisst schon die Dinger die bei weiblichen Hühnern, sonst wäre es ja Hähne, hinten rausfallen und ihre Form dank der Kalkschale für mehr als 3 Stunden behalten, einer halben Packung Haribo Zuckereiern und den drei Schokohasen die zuerst in Monkscher Manier die Ohren haben lassen müssen, muss auch ich eingestehen, dass Ostern hoffentlich nur einmal im Jahr vorkommt.
Pasta, sei´s auch nur die normale mit den Tomaten, kommt mir da schon öfter als österlicher Wahnsinn in die Bude, aber dieser Eierwahnsinn ist ja fast noch schlimmer als das lustvolle Verspeißen von Teufeln und Läusen zu Níkolaus. Das einzig schöne ist, dass es keine bunte Osterbeleuchtung für sinnlos gekillte Bäume gibt. Nun denn, wenn man sich die balkonierten Hotelanlagen, deren Balköner nur für eine vermeintlich schnelle Nummer mit dem midlifegecrisetem Bunnie dienen mögen, ansieht, muss man huldigend eingestehen, es wird doch bald wieder die Wintersaison angehen, damit man sich wieder ein Balköner auf die Hütten knallen kann. Das war nun das Statement zum so genannten Holz vor der Hütte, Knallen am Balkon und der sinnlosen Lust an Weihnachtsbeleuchtung.

So, ich verdreh mich mal wieder, wie es so schön neudeutsch aus dem Kiez in Berlin heißt und werde weiterhin über sinnvoll gestal(l)tete Holzbrüstungen lamentieren. Jedem Piraten sein Holzbein, Holzbrüste vorn ans Schiff und Holzköpfe rein in die Täler.
Wie sagt man am Eastend des schönsten Hochplateaus der Ostalpen bevor man durchs Mörderloch in die Bronx von Tirol fällt so schön, wo bekanntlich die Hundefettröster leben aka Hundsgroammler, noch mal "zum Abschied alles Gute und bis zum nächsten Mal, machs gut und pass auf auf Dich" in einem Wort: Sarwus!
c.F

Friday, April 06, 2007

Endlich, Zielscheibe


Wer kennt das nicht, man nimmt sich etwas vor und versucht es, scheitert kläglich und legt den Plan wieder zur Seite. An dieser Seite liegt er dann eine ganze Zeit ohne jeglicher Beachtung. Irgendwann kramt man dann wieder in den alten Plänen, meist wenn man in nostalgischer Melancholie schwelgt und dann fällt dieser alte Plan wieder raus und man denkt sich: ja das könnte ich auch noch machen.

Meist ist´s so, dass wenn man den alten Plan erledigt hat, sich neue Ziele auftun. So wie wenn man eine Frage beantwortet hat, stellen sich aus dieser Antwort wieder fünf neue umso spannendere Fragen.

Was ich eigentlich hiermit berichten möchte, dass ich gestern mit Beffzi einen solch alten Plan erledigen konnte. Dieser heißt Kuhscheibe. Nach mehrfachem Aufstollen der Schi bei Aufstieg und Abfahrt und dementsprechenden Flüchen, wie blutigen Hennenköpfen und dergleichen, waren wir dann am Gipfel. Allein, nur wir zwei, unter uns endloses Pulverschneeeldorado, neben uns nur große Gipfel. Oben sein hat immer was von frei sein und auch fern sein. Dort oben gibts einfach mehr Energie als im gestressten Tal. Man ist weit weg, man hat nur das Vertrauen und die Ruhe. Man hört nichts und sieht fast alles aus einem anderen Blickwinkel. Das ist ja das schöne vom Oben sein. Wie am Meer, man sie einfach vermeintlich endlos.

Dann ist dieser Plan erledigt und auf einmal tun sich verdammt viele neue auf. Daunkogel, Zuckerhütl, Pfroslkopf, Gaislehnkogel, Sulzkogel, div. Grieskögel, Finailspitze, Cevedale, Zebru und wie sie alle heißen mögen. Das ist die Geißel der Berge, wenn man einmal oben war, will man immer wieder.

Mitunter eine der besten Schitouren.
Ich sag nur: würdest du bitte ein Foto machen, ich muss nur noch mal was aus dem Rucksack holen.

Die Abfahrt war für alle die sich was darunter vorstellen können: zuerst bester Pulver in supergeilen Hängen und dann ein wahnsinns Firnrausch auf der Rodelbahn!
Solong.
c.F.

Tuesday, April 03, 2007

Buchstäblich oder wörtlich

Sie saß auf einer Alubank am kleinen Hafen und rauchte wie wild eine Zigarette nach der anderen. Immerhin schon am Nachmittag die zweite Schachtel anzufangen war auch für sie ungewöhnlich, zumindest hat sie immer darauf bestanden, sie sei keine kettenrauchende Raucherin und schon gar nicht süchtig.
Im Hafenbecken tümpelten kleine Segelboote vor sich hin, die See selbst war außerordentlich ruhig. Dies konnte man von der rauchenden Seemannsbraut nicht behaupten. ...

Es sei die Chance. Nur eine Nacht in einer fremden Stadt, nur einmal im Leben. Einmal einmaligst etwas Einmaliges erleben, das hatte sie sich immer gewünscht. Sozusagen den Traum vom großen Geld, von der großen Freiheit, der grenzenlosen Uneingeschränktheit, der zeitlosen Triebhaftigkeit. Nur wußte sie nicht was sie nun tun sollte. Diese eine Nacht sollte es sein, nur die folgenden Stunden stehen ihr frei zu tun was sie schon immer tun wollte. Sie war ja nun endlich frei. Ihre geistigen Ketten in denen sie glaubte zu liegen, hat sie schon seit langem zurückgelassen, ihren Widerpart auch. Er war ja mit der sogenannten Voyager auf und davon nachdem sie ihm die Wahrheit präsentiert hatte. Wo wird er wohl sein? Sitzt er auch qualmend in einer Hafenkneipe und schaut sich nach neuen Ufern um, oder treibt er wie er es schon seit langem so gehalten hat es nicht bunt, kurzum er versucht unpolitisch nicht aufzufallen. Heute ist ihr erster freier Tag, nur wie frei ist man wenn man gefangen war.

man kann nur den vermeintlich Freien wünschen, dass sie die Grenzen nicht sehen in denen sie gefangen sind. und daher die Freiheit wie die Frühlingsgefühle genießen können.

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die story kommt dann mal.