Sunday, April 08, 2007

Osterzeit, Zeit der Freude

Ahoi, wie´s so schön heißt. Ostern ist und das ist gut so.
Nun denn an manchen Tagen kommen schon diverse komische Dinge auf einen zu. Zuerst wird man per SMS verständigt, dass man ein so genanntes "blind date" hat. Naja an der anderen Seite des Tisches könnte ja G.W.B., der Hias vom Musikantenstadel oder wer auch immer sein. Wenn ich den Hasen nicht kenn, lass ich den Braten mal lieber stehen und oder kalt werden. Aber danke liebe/lieber SMSerIN für die Einladung die ich tunlichst saußen habe lassen.

Im Zuge dessen hat ein mir Unbekannter mich als Spraykondomtester bei irgendeneiner Firma in Deutschland angemeldet, die mir jetzt 300 Euronen zahlen will, nur dass ich nach Singen fahre und ein Condom teste. Dann mal lieber "Blind date" mit Hias aus dem Musikantenstadel. Wenn wer mich einsprayen will, dann soll er/sie mich in einen Sumpf zur Mückenhochzeit einladen, aber nicht sich als Spraykondomhersteller ausgeben. Aus, pasta.

Pasta, Stichwort. Nach ungefähr 35 Eiern, ihr wisst schon die Dinger die bei weiblichen Hühnern, sonst wäre es ja Hähne, hinten rausfallen und ihre Form dank der Kalkschale für mehr als 3 Stunden behalten, einer halben Packung Haribo Zuckereiern und den drei Schokohasen die zuerst in Monkscher Manier die Ohren haben lassen müssen, muss auch ich eingestehen, dass Ostern hoffentlich nur einmal im Jahr vorkommt.
Pasta, sei´s auch nur die normale mit den Tomaten, kommt mir da schon öfter als österlicher Wahnsinn in die Bude, aber dieser Eierwahnsinn ist ja fast noch schlimmer als das lustvolle Verspeißen von Teufeln und Läusen zu Níkolaus. Das einzig schöne ist, dass es keine bunte Osterbeleuchtung für sinnlos gekillte Bäume gibt. Nun denn, wenn man sich die balkonierten Hotelanlagen, deren Balköner nur für eine vermeintlich schnelle Nummer mit dem midlifegecrisetem Bunnie dienen mögen, ansieht, muss man huldigend eingestehen, es wird doch bald wieder die Wintersaison angehen, damit man sich wieder ein Balköner auf die Hütten knallen kann. Das war nun das Statement zum so genannten Holz vor der Hütte, Knallen am Balkon und der sinnlosen Lust an Weihnachtsbeleuchtung.

So, ich verdreh mich mal wieder, wie es so schön neudeutsch aus dem Kiez in Berlin heißt und werde weiterhin über sinnvoll gestal(l)tete Holzbrüstungen lamentieren. Jedem Piraten sein Holzbein, Holzbrüste vorn ans Schiff und Holzköpfe rein in die Täler.
Wie sagt man am Eastend des schönsten Hochplateaus der Ostalpen bevor man durchs Mörderloch in die Bronx von Tirol fällt so schön, wo bekanntlich die Hundefettröster leben aka Hundsgroammler, noch mal "zum Abschied alles Gute und bis zum nächsten Mal, machs gut und pass auf auf Dich" in einem Wort: Sarwus!
c.F

No comments: