Tuesday, July 24, 2007

Die Dendroboys

Darf ich vorstellen: die Dendroboys! Hier bei den ersten Fotoshoots in einem geheimen Gebirgstal. Anbei der offzielle Pressetext:







"Die Dendroboys sind ein Mythos. Sie sägen mit der Motorsäge in Böden und Steinen, durchkämmen Moränen, trinken Weizen und Schiwasser, bewundern das Holz vor der Hütte´n, kämpfen gegen die Verdrängung in der Zirbenstube, haben (k)einen Hangover von Jolly und Twinnie, entlocken den feschen Girls ein "sehr schön, dass ihr noch so lange bei uns bleibt", kennen die wahre Bedeutung von Moor am Hemd, entglorifizieren jede Aura eines Bergführers und haben immer ein Lächeln für ihre Fans übrig. Die Dendroboys sind die neuen Sterne am Musikhimmel, sie werden noch größer als die Schürzenjäger.

Die Dendroboys sind kein Sturm im Wasserglas, sie bringen jede Zirbe/Fichte zum Wackeln!"


Die Probe die geborgen wurde nennt sich GLI-109. Falls ihr einmal in der Literatur davon lesen werdet, erinnert euch an die fulminanten Dendroboys.

Byetheway: that´s what a pirate does when he tries to cope with the lack of sea in a land locked land.

Überlebens-tipps-3

Ich wollte ja über die Bussibussigesellschaft schreiben und wie man darin nicht auffällt, aber trotzdem in Erinnerung bleibt. Naja, heute ist mir mein damaliger Blot entfallen, deshalb soll man sich unter die Nase reiben: wenn man etwas verspricht muss man sich es sich aufschreiben um es nicht zu vergessen.

Aber heute gibts dafür anderweitige Tipps die auch recht hilfreich sein können.
Wie gestalte ich als Pirat meine spärliche Freizeit so abwechslungsreich wie möglich?
Zuerst zu freier Zeit gehört gute Musik, guter Wein, guter Rum und die richtige Meute. Dann ist eigentlich auch schon alles vorhanden um gut abzuhängen, wie es neudeutsch so schön heißt.
Meine Güte, wie waren die Zeiten, als das "ich häng nur so rumm" noch eine wahre Bedeutung hatte. Damals als in jedem Hafen an der Hafenmauer noch die Galgen waren, zum Rummhängen. Dann hatte das Wort Abhängen auch noch andere Bedeutungen. Der der dort abhing hatte es ja fein, er hing ja nicht, er musste nur abhängen. Diejenigen die wiederum abhingen ohne später weiter abgehängt zu werden, hatte Glück, morsches Holz am Galgen oder beides.

Naja, es ist ja nicht mehr so leicht ein Pirat zu sein in dieser neuen Zeit. Aber einen Tipp kann ich noch geben, hängt mal wieder so richtig ab, das macht Spass,.... bis dann der nächste Morgen euch aus dem Schlafe reisst. ....
Bis dann, ich setze die Segel gegen Süden, lasse es krachen,... natürlich,...
c.f

Friday, July 13, 2007

the horizon has been defeated

Hejo,

heute ist ein neuer Tag, die Westwetterlagen mit den isländischen Winden scheinen vergangen zu sein, die Sahara scheint sich nach Norden zu stülpen. Und ich nutze diese schönwetterige Phase einmal nach Osten zu reisen um dort im so genannten Unterland die Felsen anzutesten. Also ein neues Kapitel wird eröffnet.
Warum das Unterland Unter-land heißt kreisen diverse Gerüchte: weil die Berge von weiter unten bestiegen werden müssen und weiter unten aufhören, weil die Felsen weiter unten sind, weil man mit dem Boot weiter unten anlegt als im Oberland, weil die Unkontaktfreudigkeit weiter unten ist, weil´s einfach unten ist, aber... lassen wir das, dafür gibts wahrscheinlich keine gute Erklärung.
Kurzum ich freu mich auf die Lowlands Tirols.

Wer sich heute abend die neue REALITY-SHOW der SChlechteste Autofahrer Österreichs ansieht, wird bemerken, dass zwei von neun Kandidaten aus IMST kommen. Das sind ja wahrlich Bestärkungen für eine vermeintliche Vermutung, die sich über Jahre erhärtet hat. Aber die Prolodichte scheint in Imst am größten.

Ahja, wir haben nun alle einen Flieger seit gestern. Alle die direkt und indirekt Steuern zahlen haben sich einen Flieger geleistet. Komatrinken im großen Stil. 8 Mio Menschen und ein Flieger. Angenommen die ganze Piratenheimatgemeinde, respektive 3000 Menschen, wollen nach Mallorca fliegen mit ihrem Flieger um sich einen ballermännlichen noch größeren Flieger anzutrinken, dauerte dies: 3000 mal 2 stundenhin mal 2stunden retour. sprich 12000 Stunden, das sind dann 500 Tage. Dass dem ersten der dort landen durfte, nach 500 Tagen Insel und warten auf den letzten Gemeindebürger die Insel auf den Kopf fällt, ist eh klar. Abgesehen, dass rein statistisch in 500 Tagen einer/eine von den 3000 dazu oder wegkommt, kann das Experiment gar nicht gehen.
Deshalb kaufen wir gleich noch mal 14 Einsitzer. Dann reduziert sich die Reise- respektive Wartezeit auf ein Minimum und die Komatrinkerei kann schon losgehen, auch wenn die montanen Insulaner, schon wieder nüchtern sein dürften, trotz mords teurem Flieger. Ebenso kann per definitionam nicht von kollektivem Komatrinken gesprochen werden, weil man dafür jugendlich sein muss. Sprich Jugend, Flieger und Koma.

Mal schauen, besser man gibt sich einem guten PiratenHobby hin, ich würd mal vorschlagen: Hillspotting. Einfach Hügelschauen, davon haben wir ja genug, die kosten nicht so viel ein guter Flieger, und machen genauso viel Spaß.
Und wenn man Glück hat streicht vielleicht ein einsamer Eurofighter über die Hügellandschaft und versprüht allgemeine Genugtuung(klingt nach Dung) in den Köpfen der wirklich schrecklichen Autofahrern. Hiermit sei auch schon eine Anwendung für die Kampfbomber hervorgehoben: Starbekämpfung im Burgenland, Weinpantschen in der Steiermark, Borkkäferextinktion in Vorarlbergischen Windwürfen, Gletscherschutz in den heißumkämpften Tiroler Bergen, ... Verkehrskontrollen für OE3 im staugeplagten Oberösterreich, Saunaklubinspektionen in Wiener Blau/Rotlichtbezirken,....

Diese Liste ist unerschöpflich, besonders wenn man einen guten Flieger hat.
Sars it,
c.F.

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the lowlands are coming, well i ll have look if i can cope with the new broad horizons,... somewhere to be, means anywhere is somewhere to get lost ... in the end it all will be fine... i love the sea,... freedom and snowy mountains.... means nothing left to lose,....
c.f.

Thursday, July 05, 2007

Über-Lebenstipps 2

Da es gestern nur so sprudelte, wollte ich meinen Schreibfluss nicht unterbrechen, das wäre ja schade die lieben Leser zu verschonen, die haben Schonung gar nicht verdient.

Heute Parktipps von Piraten für Piraten.
Nein nicht Park im Sinne von Tier-/Pflanzen-/Vergnügungs- Park, sondern Parktipps im Sinne Auto-/respektive Schiff- parken. Also anlegen im weitesten Sinne. Wie und wo legt man am besten an und vor allem worauf sollte man besonders achten.

So kurz und gut, wenn man in der Welt-statt Innsbruck zu parken gedenkt, sei einem eine gute Portion Valium angeraten. Bei Föhn, also im Herbst und im Frühjahr, und bei Neuschnee, also im Juli und nach dem Christkindlmarkt, ist man als Pirat mehr als gut beraten seine Gefährt so zu parken dass man zumindest mehr als einen listigen Zeitgenossen aktiv behindert. Sprich schief einparken, so parken, das kein zweiter mehr parken kann. All dies führt zu allgemeiner Erheiterung und bringt einen volkswirtschaftlichen Mehrwert und hat humoristischen Nährwert.
Aber wo stellt man sein Fahrzeug ab. Parkdeck, Parkgarage, Wiese oder Straßenrand. Sollte man wählen können, immer auf der freien Wiese parken, der wildgewordene, respektive arme Agrarbauer wird einen mit Champagnerflasche bedrohen, die er zuvor an der Autodachkante anspitzt um "seinen" Grund und Boden vor Wildparkern zu schützen um diesen für ein potentielles Golfplatz/Schilift/Kraftwerksprojekt nachhaltig zu konservieren. Wenn man Glück hat, kommt auch noch ein Organ der Bergbewachung, besonders häufig dabei findet man Lebern mit diversen Anhängen (Hände, Füße, Kopfprimordium, Verbalausgang), und versucht einen mit Handschellen abzuführen und muss dann in Dunkelhaft einen neuen Paragraphen für die richtungsweisenden Tiroler Naturschutzgesetze mit dem Griffel im Mund niederschreiben, siehe Lex Ti-wag-Moränenschutzaufweichungsbestimmung.

Sonst kann ich anraten den noch fahrbaren Untersatz immer zwischen die Autos von Pensionisten abzustellen, dies ist erst nach langer Beobachtung des Parkdecks auszumachen, aber dann ist ein Konflikt fast schon sicher. Entweder wird man mit Gehstock, der auch zum Gasgeben verwendet werden kann, bedroht oder dieser wird als Verlängerung der Parkplatzgesetze dazu verwendet, einen mit die verzinkte Tür gegen das eigene Fahrzeug zu drücken, ohne DNA-Spuren zu hinterlassen. Zumindest verzinkt ist´s.
Nie sollte man in Parkgaragen neben den Pfosten parken, dort ist´s am sichersten, wenn schon dann neben Autos mit dem berüchtigten ausgebleichten "BabyanBord" Sticker, da kann man dann davon ausgehen, dass es sich um eine(n) Erzieher(in) handelte, deren Sprösslinge schon gut pubertierend sind, die einem dann wenigstens den Kaugummi neben die Fahrertür spucken, der wiederum gut klebend sich auf der Fussmatte wiederfinden lässt.

Kurzum, ich könnte noch viele weitere Wege zur Steigerung des Parkgenusses für sie anführen, aber dann wäre das Abenteuer ja kein Abenteuer mehr, oder?
Für aktive Vorschläge bin ich immer zu haben und ich probiers auch gern mal aus.

Das nächste mal werd ich berichten wie man in der so genannten BussiBussigesellschaft nicht auffällt und aber trotzdem nachhaltig in Erinnerung bleibt.

Wie sagen wir Piraten immer zu Abschied, nein nicht leise Servus - das war ein anderer, ja genau der mit dem Dackel- wir sagen immer noch: Sars! bis zum nächsten Mal!
C.f

Wednesday, July 04, 2007

Juhu Juli!

Juppidu es ist Juli! Und es schneit!
Die einen werden verlegen sich ins Fäustchen lachen, ja das sind die hintertückischen Schifahrer, und die anderen lamentieren über die Hitze die wir indess schon im April verbraucht haben dürften. Wieder andere, bevorzugt kleinformatige Leser, werden die hohen Spritpreise auf den verdammten Klimawandel schieben, die Vignette (das ist die überaus populäre Form der Maut in ÖSI Land) noch obendrein dazu ist auch schuld.

Eigentlich will ich nicht übers Wetter, Klima oder sonst noch was schreiben, nein heute gibts was neues auf diesem BLOG: Überlebenstipps für vermeintlich schiffbrüchige Piraten.
Sozusagen ist eine neue Rubrik geboren. Es sollen Themen behandelt werden wie: Wie werde ich Zahnarzt? Wie parke ich ein Auto am sichersten? Wie lerne ich fremde Frauen/Männer in fremden Städten kennen? Wie bereite ich das schmackhafteste Sauerkraut auf Erden zu?

Natürlich gibt es viel prominentere Schreiber, die schon solche Konvolute an Lebenstipps gegeben haben, sei es Umberto Eco mit seinem Lachsreisebuch, oder H. Gansterer der sich fragt ob man per Email kondolieren darf. Ich würde mich nicht mit solchen Werken messen wollen, obschon mir die Nähe zur Dichtung in den Kram passen würde.

Für heute möchte ich mit dem fast besten Über-Lebenstipp beginnen: Wie lerne ich in einer mir unbekannten Hafenstadt eine mir ebenfalls unbekannte(n) Frau/Mann kennen?

Tja mein Tipp sei dieser, dass man sich vor das bekannteste Wahrzeichen stellt und unschuldig wartet. Das bekannteste Wahrzeichen destilliert man aus diversen Reiseführern/Wikipedia/Google/Bekannte die schon da waren. Für die Welt-statt Innsbruck ist´s natürlich das Goldene Dachl. Ich erspare ihnen die Destillation und greife schon mal vor wie man dann weiter vorgeht. Also man stellt sich am besten am Nachmittag zur Zeit des größten Touristendurchflusses, man könnte fast schon von Touristendurchfall aufgrund der feste Bestandteile in der flüssigen Masse sprechen, VOR das Goldene Dachl mit dem Gesicht gen Süden- das ist dort von Bibione im Sommer ist für die kleinformatigen Leser- und versucht auf so vielen wie möglichen Touristenbildern Platz zu nehmen, bevorzugt mit Grimasse dann ist der Wiedererkennungseffekt größer. SO und dann wiederholt man diesen Vorgang zumindest eine Woche, also bis die Touristen Erbarmen haben und zu dem Spaßvogel zurückkehren, der ihnen die Urlaubsbilder im Format: beenthere donethat aufheiterte. Vielleicht will sie ja jemand dann kennenlernen. Besser wäre gewesen, anzuraten, wie man Urlaubserinnerungen unvergesslich macht.

Ja und wenn man da Grimassen schneidet kann man ja auch die eine oder andere Person, die einem in Bezug auf Format zu Gesicht steht ansprechen: Ah, entschuldigen Sie, aber sind wir beide hier verabredet? Dafür ist die Trefferquote recht groß, besonders mit Blume in der Hand und vor dem Hauptwahrzeichen einer Stadt. Warum ich das schreibe? Mir ist das gerade heute zweimal innerhalb von siebeneinhalb Minuten passiert, dass mich wer angesprochen hat, ob wir verabredet wären und das aber ohne Blumen, dafür mit Pistazieneis.

Soweit, sogut, lasst es krachen, ich tu´s auch,
love and best wishes to Scotland/England/Slovenia/Germany/Sweden
Take care, and cheesse
C.f