Thursday, July 05, 2007

Über-Lebenstipps 2

Da es gestern nur so sprudelte, wollte ich meinen Schreibfluss nicht unterbrechen, das wäre ja schade die lieben Leser zu verschonen, die haben Schonung gar nicht verdient.

Heute Parktipps von Piraten für Piraten.
Nein nicht Park im Sinne von Tier-/Pflanzen-/Vergnügungs- Park, sondern Parktipps im Sinne Auto-/respektive Schiff- parken. Also anlegen im weitesten Sinne. Wie und wo legt man am besten an und vor allem worauf sollte man besonders achten.

So kurz und gut, wenn man in der Welt-statt Innsbruck zu parken gedenkt, sei einem eine gute Portion Valium angeraten. Bei Föhn, also im Herbst und im Frühjahr, und bei Neuschnee, also im Juli und nach dem Christkindlmarkt, ist man als Pirat mehr als gut beraten seine Gefährt so zu parken dass man zumindest mehr als einen listigen Zeitgenossen aktiv behindert. Sprich schief einparken, so parken, das kein zweiter mehr parken kann. All dies führt zu allgemeiner Erheiterung und bringt einen volkswirtschaftlichen Mehrwert und hat humoristischen Nährwert.
Aber wo stellt man sein Fahrzeug ab. Parkdeck, Parkgarage, Wiese oder Straßenrand. Sollte man wählen können, immer auf der freien Wiese parken, der wildgewordene, respektive arme Agrarbauer wird einen mit Champagnerflasche bedrohen, die er zuvor an der Autodachkante anspitzt um "seinen" Grund und Boden vor Wildparkern zu schützen um diesen für ein potentielles Golfplatz/Schilift/Kraftwerksprojekt nachhaltig zu konservieren. Wenn man Glück hat, kommt auch noch ein Organ der Bergbewachung, besonders häufig dabei findet man Lebern mit diversen Anhängen (Hände, Füße, Kopfprimordium, Verbalausgang), und versucht einen mit Handschellen abzuführen und muss dann in Dunkelhaft einen neuen Paragraphen für die richtungsweisenden Tiroler Naturschutzgesetze mit dem Griffel im Mund niederschreiben, siehe Lex Ti-wag-Moränenschutzaufweichungsbestimmung.

Sonst kann ich anraten den noch fahrbaren Untersatz immer zwischen die Autos von Pensionisten abzustellen, dies ist erst nach langer Beobachtung des Parkdecks auszumachen, aber dann ist ein Konflikt fast schon sicher. Entweder wird man mit Gehstock, der auch zum Gasgeben verwendet werden kann, bedroht oder dieser wird als Verlängerung der Parkplatzgesetze dazu verwendet, einen mit die verzinkte Tür gegen das eigene Fahrzeug zu drücken, ohne DNA-Spuren zu hinterlassen. Zumindest verzinkt ist´s.
Nie sollte man in Parkgaragen neben den Pfosten parken, dort ist´s am sichersten, wenn schon dann neben Autos mit dem berüchtigten ausgebleichten "BabyanBord" Sticker, da kann man dann davon ausgehen, dass es sich um eine(n) Erzieher(in) handelte, deren Sprösslinge schon gut pubertierend sind, die einem dann wenigstens den Kaugummi neben die Fahrertür spucken, der wiederum gut klebend sich auf der Fussmatte wiederfinden lässt.

Kurzum, ich könnte noch viele weitere Wege zur Steigerung des Parkgenusses für sie anführen, aber dann wäre das Abenteuer ja kein Abenteuer mehr, oder?
Für aktive Vorschläge bin ich immer zu haben und ich probiers auch gern mal aus.

Das nächste mal werd ich berichten wie man in der so genannten BussiBussigesellschaft nicht auffällt und aber trotzdem nachhaltig in Erinnerung bleibt.

Wie sagen wir Piraten immer zu Abschied, nein nicht leise Servus - das war ein anderer, ja genau der mit dem Dackel- wir sagen immer noch: Sars! bis zum nächsten Mal!
C.f

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