Saturday, August 25, 2007

Neuer Eintrag

Hej,
wir schreiben tag null, wir machen uns auf gegen süden. das wetter scheint gut zu werden, die sonne soll uns hold sein.
die crew passt, die stimmung ist gut an bord, die verpflegung ist reichlich vorhanden.
ich werde von den abenteuern erzählen, sobald wir wieder festen boden unter den füßen haben!
liebe grüße einstweilen von der rauhen see,...
ahoi
c.F

Friday, August 24, 2007

Donnerstag, aber heute so richtig

Gestern, Donnerstags hätte uns fast der Blitz erschlagen. Geknister hat es schon. Das kann keiner mehr leugnen. Und schön wars unter der Hütte zu sitzen, der kleinen Burg am Spielplatz, fetznass, kalt,... aber uns hat der Blitz nicht getroffen.

Eigentlich wollte ich über die unsäglichen Autofahrer schreiben, die immer hinter mir herfahren, meist in der Mitte der Straße um bei Gelegenheit zu überholen. Nur es gibt oft Situationen in denen man nicht Überholen sollte, sprich enge Bergstraße, Einbahn, Innenstadt,...

Dann wollte ich noch über die Mannschaft berichten die uns mit Wasser angeschüttet hat, nachdem wir robspence.ch gesehen haben.

Und dann wollte ich noch einen Witz anbringen, aber heute blitzt es noch nicht richtig.
Aber mehr dann in einer Woche, oder so.
Liebste Grüße,
c.F

Sunday, August 19, 2007

Uhaaaa! Sonntag?

Sonntag, Sonntag? Sonntag soll heißen, Sonne und so. Ja noch ist´s sonnig. Heute gehts mal friedlicher her als sonst, heute will ich nicht gegen etwas schreiben. Nein heute möchte ich für die Freiheit der Vernunft plädieren. Oder soll man es vernünftige Freiheit nennen?

Nichts schlimmeres als eingesperrt sein, in einer Reihe stehen/gehen müssen, angekettet an eine Welt die einem zwar Freiheit gibt aber nicht im Zuge von Massenkonsum. Freiheit will zelebriert werden, Freiheiten meinen ausbrechen zu dürfen/können, den eigenen Weg gehen, fernab von ausgelatschten Touristenpfaden.

Wenn Zwänge einen in die Knie zwingen, wenn man ausweglos angekettet irgendwo im Unbekannten herumtappst, ist´s Zeit für Freiheit der Vernunft. Lieber einmal mehr ausbrechen, als einmal zu oft eingesperrt zu sein. Und wenn man dann ganz freiwillig drei Meter neben dem Weg gehen kann und sich setzen kann wenn man will, dann erkennt man die Grundzüge der Notwendigkeit der Freiheit wieder. Man braucht nicht viel, man braucht nur Luft, Zeit und freie Sicht.

Als Pirat würde ich empfehlen: Männer, Kiel holen, wir müssen härten an den Wind, immer nach vorn, nie nach hinten sehen, immer der Nase nach, .....

Sars, it.
c.F

Thursday, August 16, 2007

Quark, Quargel und Topfen

erst neulich aus regem emailverkehr:

...denk an dich, ich denk auch darüber nach, den Vorschlag "Wurscht" ins Österreichische Wörterbuch einzubringen, weil ich seit Jahren es pflege statt Wurst Wurscht zu schreiben, gottseidank kommt dieses Wort nicht allzu oft in meinem Schreibgebrauch vor. Wurscht ist einfach viel Österreichischer als das korrrrrekkt abgehackte WURST, noch schöner wäre Wuarscht, aber damit überfordern wir Google, dass dann bei jeder Arsch-Suchanfrage(und die seien häufig) unser aller Wu-arsch-t aufblizt, und das wollen wir auch nicht, oder?

http://www.ostarrichi.org/

Wurst, das korrekt abgehackte, die korrekt abgehackte, kommt ja nur im korrekten Norden vor, dort wo alle Gartenzäune genau dieselbe Höhe haben, der dahinterbefindliche Rasen ebenso korrekt gekürzt, die Frisuren zum Trainingsanzug passen, dieser wieder passt zur Autopolitur und diese passt zur Mallorcapauschalreise, diese wiederum ist so witzig wie eine Stunde deutscher Schlager ala DJötzi mit oder ohne viel Alkohol, aber ist der Soundtrack des kollportierten Nachkriegsaufgenerationswahnsinns.
Dabei fällt mir wieder ein link ein:

http://service.spiegel.de/digas/find?DID=52185930

Ich will heute mal nicht zu viel Vorurteile aufwärmen, ich will nicht die Schlagerindustrie verurteilen, ich will heute nicht wieder an die schlechten Szenen in Sölden zu jeglicher Jahreszeit denken, eigentlich will ich über Moränen nachdenken und nicht mich über Muränen ärgern, siehe dazu:

http://www.dietiwag.org/index.php?id=2460


Naja mehr brauch ich heute nicht mehr,

in alter Manier, Sars, it.
c.F

Monday, August 13, 2007

All-tägl-ich

Warum weit weg um die Abenteuer zu erleben. Man kann ja auch um die Ecke fahren und dort eine neue Eissorte auschecken. Für schlechtes Wetter muss ich nicht nach England, da kann ich auch zuhause bleiben. Für lukullische Abenteuer muss ich nicht nach Südfrankreich, nein ich kann auch einen halbwilden Chinesen austesten. Das Rezept ist immer das selbe, mundgerechte Happen mit genügend viel Soße übergießen, damit die Zahnlosen, also die Gäste nicht kauen müssen. Zahnlose, wie Karpfen an Gräsern Grünalgen raspeln, klingt nach dem neuen Trend in der Ernährungswissenschaft.

Aber eigentlich will ich nicht zu viel aus dem Nähkästchen plaudern. Ich will nur eine etwas eigentümliche Erfahrung der letzten Tage niederschreiben. In einem Ort, der offensichtlich aufgrund seiner Unbedeutung Kapital schlägt und deshalb unerkannt bleiben will, hat sich folgendes zugetragen. Bevor ich aber nun mit der globalisierungskritischen Berichterstattung loslege möchte ich den Ort der Bedeutungslosigkeit noch näher lokalisieren. Er liegt eindeutig westlich des Zillertaleinganges, definitiv östlich des Tiroler Kristallvatikans (muss man den Stall immer mit doppel LL schreiben), südlich des Vomperlochs (bitte um der Erheiterung willen mit W ausgesprochen, also Womperloch) und hat südlich angrenzend noch eine Dependance die sich aus dem Ortsnamen und dem Suffix -berg zusammensetzt.
Und da geschah folgendes: Ein junger Mann mit offenen schulterlangen Haaren, einer Leinenstofftasche mit ATTAC Aufdruck, Dreitagebart steigt von seinem Elektroroller, schlurft mit leicht "hatschendem" Gang in Richtung Einkaufstempel des Ortes der Bedeutungslosigkeit da sein linker Flipflop seine Zehenhaut schon dermaßen penetriert hat, dass er eigentlich schon gar nicht mehr zu gehen im Stande ist. Von seinem radioaktiv gelben Tshirt, das noch leicht nach Benzin seinens Motorrollers, also sein Freiheitswerkzeug, strahlt das Radioaktivzeichen und darüber steht: Kerngesund.
Dort im Einkauftempel präsentiert er in der blauen Denim Uniform der Globalisierer, dass er den US-Kulturtranfer geschafft hat und geht zum Heißluftauf-Bäcker des Einkaufstempel und bestellt in stoischer Gelassenheit: Einen Doughnut.

Allein dass in diesem Falle die Schützen dieses bedeutungslosen Ortes nicht einschreiten, erleuchtet die wahre Bedeutungslosigkeit. So kann es einem gehen, wenn man Hunger hat.
Mahlzeit,
C.f

haltet die Augen offen, die Abenteuer sind immer und überall, sofern man sie zulässt.

Thursday, August 09, 2007

allein im wald

erst

kürzlich als das wetter noch fein war und die trauben noch nicht reif traf ich im wald zwei finstere gestalten, die mir aber recht fotogen vor die linse hüpften.

besonders die farben machen sich gut.

weiter lebenshilfetipps gibts dann später, spöter für die vorarlberger leserinnen.

sars it! c.f

Wednesday, August 08, 2007

update august

Hej, Ahoi, Aloah!

Nein mein Schiff ist weder auf Grund gelaufen noch gesunken. Mein Schiff ist hart am Wind, in den Weiten der Weltmeere unterwegs und deshalb sind auch die Eintragungen nicht zu verfassen.

Ich will auch keinen Nachträge verfassen, dies wäre mir zuwider.
Nein zwider bin ich auch nicht. Nur die Zeit, die verrinnt. Ich selbst cruise von einem Tal ins andere, mal stromaufwärts, dann wieder stromabwärts. Vielfach bin ich in irgendwelchen dunklen Wäldern an Blöcken zu finden. Bewaffnet mit Mannerschnitten, Wasser, Matte und Chalk.

Sonst krale ich an irgendwelchen Aufschlüssen herum um diese seitwärts abzufahren.

Oder sonst tippe ich was das Zeug hält, über Blöcke, deren Bedeutung und die Verbreitung.

Die Dendroboys machen gerade Pause, also auch nichts neues von dieser Front.

Ebenfalls findet man mich schlafend im Krahvogel, trinkend im Irishpub, manchmal im Unterland, öfter im Oberland, kraxelnd im Ötztal, Eisessend in Ötz und Innsbruck, radelnd im Wald,...

Meine Überlebenstipps werden bald erweitert: Wie kann ich trotz lokal betäubter Unterlippe cool bleiben und mich beim Teetrinken nicht selbst ansabbern.

Soweit, sogut, meine Kreativität kehrt mit dem schlechten Wetter ins Land zurück.
Liebst grüßt Floggo,