Tuesday, November 27, 2007

Fernsicht

Es ist ja schon manchmal komisch. Manchmal geht man sich selbst auf die Nerven. Und vor allem geht man denjenigen auf die Nerven die sich bewußt mit dir umgeben. Und wenn man dann weiter nachdenkt, wem man denn eigentlich nicht auf die Nerven geht und wer einem nicht auf die Nerven geht hat man sie wieder gefunden- die Antinervensägen diese welche mit denen man sich so gern umgibt.
Dies soll nun kein Lobgesang an meine Antinervensägen sein, aber es soll gesagt sein: Danke fürs Aushalten!

Sodann, mehr gibt es nicht. Ich könnte wieder einmal eine wilde Busgeschichte erzählen, nicht die wo unser Alienbusfahren den Spiegel versenkt hat, nein die von der Busmitfahrerin die eine augenscheinliche Piercing-Augensteuerung hatte. Diese konnte mit der Zunge ihr linkes Oberlippenpiercing verschieben und damit hat sich auch das linke Auge autonom bewegt. Ebenso das rechte Auge mit dem rechten Piercing. Ich hatte irgendwie die beklemmende Angst, dass diese Frau gerade ihr Männchen= Heimchen gefressen hat. Aber mehr will ich nicht erzählen, aber die Geschichte vom kleinen Gangster in Hiphophosen der immer wiederkehrend seinen- auf gut tirolerisch- Rotzklachel in seinen Nebenhöhlen zirkulieren hat lassen, sodass man meinen hätte können er hat keine Nasenscheidewand mehr nur mehr einen riesen semipermeabelen ROTZKLACHEL durch atmet. Zumindest hat jeder in einem großen O-Bus dies hören dürfen. Hinten drinnen die gottesanbeterinnenähnliche Piercingfrau mit der autochtonen Augeninnervation und in der Mitte der Rotzklachelgurgler!
Es ist immer wieder schön, wenn es Winter ist und wirklich jeder mit den Öffis fahren kann.
Sars,it.cF

Monday, November 19, 2007

Brandweinbuden, Bucklige und Burenwurscht

Am nicht mehr existenten Sommerbrunnen in der Weltstatt, dort wo immer Koma-getrunken wurde in lauen Sommernächten, stellen die Budenaufsteller wieder ihre Buden auf. Alles kann man mit weihnachtlichem Vorgeschmack erstehen, dabei auch einiges für Hobbypiraten.
Aber den Vogel im wahrsten Sinne des Wortes hat wer anderer abgeschossen. Vor einem noch nicht existenten Einkaufstempel, nahe dem nicht mehr existenten Brunnen- sie wissen schon Komatrinkende und dabei Burenwurscht durch die Nase ausatmende Kinder und Jugendliche- hat ein Dienstleister extrataubensichere Weihnachtsbeleuchtung aufgehängt. Die Arbeiter haben die messerscharfen Kristallkugeln in einer respektiven Höhe gehängt, irgendwie erinnern diese Dinge mich an die Eisbärensprengzäune in der Arktis, nur dass es sich in Tirol nicht um Großsäuger handelt die es zu vertreiben gilt sondern um putzige Tauben. Vögel und Tirol sind ja eigentlich immer im selben Atemzug zu nennen oder im selben Gedankengang sollte man zu solchen Meisterleistungen noch vor jeglicher Glühweindurchtränkung noch fähig sein.
Aber immerhin wird die Antitaubenchristbaumkugel- oder wie ich sie neudeutsch nennen würde: Xmas-pigeonshit-protector-balls (friedliche Version nur zur Vertreibung der Taube) oder Xmas-hyperpigeondismanteling-cristall-granate(zum spurlosen Verschwinden der Tauben- es bleibt nur Cristallstaub dahinter für die Winterlichkeit trotz Salzmatsch) - sollte beim Tiroler Innovationspreis vorgelegt werden.
Kurzum- alle, wirklich alle freuen sich auf die friedliche Vorweihnachtszeit- nur gelegentlich wird man in der Innenstadt der Weltstatt die eine oder andere verirrte Taube am glühweinschwangeren Nachthimmel wie eine Sternschnuppe verpuffen sehen. Es leben die Vögel, Tauben, Eisbären und Weihnachtsmänner.

Land des Lächelns


So nun ist es wieder soweit. Lange haben wir gewartet, aber nun gehts wieder auf.
Irgendwie will ich nicht mehr dazu schreiben, aber eins soll gesagt sein: ein Wochenende, drei Schitouren, einmal Nacht, einmal Nebel und einmal Sonnenschein. Viele lachende Herzen.
Das ist´s schon. Und dass man uns nicht unterstellen kann, wir seien nicht kulturbeleckt, hier ein Zitat zum Nachdenken:
Keiner ist so verrückt, daß er nicht einen noch Verrückteren findet, der ihn versteht (Friedrich Nietzsche).
Er war wohl nie /Schifahren/am Wank/ in der Höll/ am Groaßen Stuan/ in den Latschen/am Nisskopf/ aber trotzdem hat er es auf den Punkt gebracht.
Auf bald- C.F
PS: alle diejenigen die ich vernachlässige, bitte seid mir nachsichtig und es wird sicher wieder Frühling. Auf Englisch würd man sagen: CU next summer!

Wednesday, November 14, 2007

Nachlässigkeit

Bilden sie ein Wort aus den folgenden Buchstaben: S C H N E E
Mir fällt eigentlich nur Powder ein! Naja nachdem das weiße Gold vom Himmel fällt ist die Welt wieder in Ordnung.

Here is new british link for my englishspeaking readers:
http://timesonline.typepad.com/comment/2007/11/i-want-comment-.html

trying to describe Britain in five words.
Down tha pint, lad!
I do it with 4(four) words!!!

Gut dann, ich bin wieder mal beschäftigt, aber ein neuer Post kommt noch diese Woche!
Lovely Greetings, ---
C.F.

Wednesday, November 07, 2007

Piratendekoration

Naja, ich bin ja immer wieder erstaunt wer denn aller meine Seite ansurft, und welche Suchbegriffe in Google eingegeben werden.
Aber in letzter Zeit finden sich immer wieder PiratenDeko basteln. Naja dann werd ich mal was ausdenken und schreiben, oder!
Naja ich könnt auch einen Wettbewerb ausschreiben, wer die beste Deko bastelt. Ich denk Fausto der Schreckliche hat gute Chancen.

Naja damit sie nicht umsonst gesucht haben hier ein paar Ideen:
  • Zünden sie eine Landkarte an (natürlich nur am Rand) und streichen sie diese gegebenenfalls mit leichter gelber Farbe. Machen sie darauf sinnlose Striche und am wichtigsten ein rotes X für den Schatz.
  • Salz auf unserer Haut. Geben sie ein wenig Salz ins Bett und schlafen sie nackt, danach haben sie sicher das piratige Gefühl gleich einer dreimonatigen Schiffsreise
  • Stellen sie einen Besen mit Bettlaken auf und lassen sie den Ventilator laufen. Vielleicht drapieren sie noch ein wenig Algenschlamm vor den Windmacher, das führt zur nötigen geruchlichen Note.
  • Lassen sie Fischdosen offen in der Sonne stehen, macht sich besser als Duftkerzen.
  • Rumflaschen aufs Küchenbord.
  • Zersägen sie Fleischerhaken und rammen sie diese in die Tür. Hook war da.
  • Fragen sie bei ihrem Frisör des Vertrauens ob er ihnen nicht einmal ein paar schwarze Locken opfern könnte.
  • Gebisse, Totenköpfe, Kanonenkugeln und Schwerter gibts in jedem Bastel-Klamaukladen.
  • Wer nicht so auf Fischduftkerzen steht kann auch ein wenig Sauerkraut- ich sag nur Skorbut- in kleinen Schalen/Holzfässern herumstellen.
  • Schatzkisten sind auch immer eine Bank für jeden Piratenbastler
  • Bauen sie einen Augenklappenständer- als Gegenstück würd ich auch Aufbewahrungsgläser mit Linsenmittel für Glasaugen anbieten
  • Laden sie die schlechteste volks)d(tümliche Band ein, betäuben sie jeglichen Geschmacksnerv mit Pöckelfleisch, Sauerkraut und Inländerrum und lassen sie diese Band Lieder von den WildeckerHerzbuam spielen, vielleicht mit dem sog. Schifferklavier.
  • Stoffaffen gibts auch überall, einfach auf den Plafont hängen und schon fertig ist der Spaß.
  • Fischernetze sinnlos rumhängen.

Die Liste schein fast endlos zu sein. ... Ich hoffe sie konnten etwas unsetzen.

Ah mir fällt noch ein, man könnte sich auch zu lang ins Solarium legen, für den Teint,... dann mit viel Salz ins Bett und morgens wird man dem Bündnerfleisch schon näher sein.

Beste Grüße

C.F

Saturday, November 03, 2007

Höhlenforscher

Es ist Sonntag, oder Montag, egal, der Nebel deckt alles ab, auch die Zeit und die Wochentage. Der Zitronenbaum verliert die Blätter, weil er das unentkalkte Leitungswasser nicht so gut verträgt wie das abgestandene Regenwasser des Sommers. Es könnte aber auch eine Baumerkältung sein. Oder nur eine Herbsterscheinung.
In der Küche riecht es nach indischem Gewürz, im Radio werden Feiertagslieder gespielt. Er denkt über seine nicht erfüllte Pflicht der letzten Wochen nach. Er konnte einfach nicht in dem bestehen, was von ihm verlangt wurde. Immer wieder kommt ihm das Wort Mittelmässigkeit über die gedanklichen Lippen, da er nur in Worten und nicht in Zuständen denken kann. Deshalb dauert alles auch ein wenig länger. Wohin will ich, wer will, dass ich will, immer dieses Wollen, denkt er.
Dann legt er drei Lebkuchenbrezen und zwei Lebkuchenherzen auf einen kleinen Teller. Eigentlich will er damit seine Zuneigung zeigen. Dann nimmt er eine Breze weg und legt ein weiteres Herz auf den Teller, weil er glaubt, dass sie dieses Zeichen seiner Zuneigung versteht. Genau in dem Moment wo er beschließt ihr seinen Herzenauflauf zu kredenzen stellen die Uhren auf 0.00 um, obwohl dies die vergangene Sommerzeit ist. Also in einer gewonnen Stunde, denkt er, kann er zeigen wie unmittelmässig seine Aufmerksamkeit ist. Er glaubt fest daran, dass die Stunde die es eigentlich nicht gibt, die seine ist. Und sie ist es auch.

Als sie den Herzauflauf sieht, denkt sie nur, warum liegen da noch zwei Brezen?