Tuesday, December 23, 2008

Blickwinkel

Er steht auf der Einkaufsstraße. Die Menschenmassen ziehen an ihm vorbei. Die einen nach links, die anderen nach rechts. Nur er steht und schaut. Er hat gerade einen verlorenen Ohrring gefunden. Wohin damit. Wohin mit Verlorenem. Auf die Mülldeponie oder aufs Fundamt.
Am Fundamt wirds eher wiedergefunden auf der Deponie eher vergessen. Und dann. Warten oder vergessen. Wird irgendwer einen Ohrring vermissen? Vergessen schon eher.

Wenn er dann wiedergefunden wird ist er der Held der Erzählung die von nun an erzählt werden wird. Auch wenn es nur um eine Kleinigkeit wie einen Ohrring geht.

fröhlich- tralalalala

Na ja- die Erleuchtung suchen sie hier vergebens. Die werden sie im Internet nicht finden. Auch nicht auf irgendwelchen radikalen Seiten.
Singen hilft. Musizieren auch. Lesen ebenfalls.
Lesetipps zu Weihnachten, wo jeder in der Buchhandlung ein Verlegenheitsgeschenk ersteht- wo niemand die Zeit findet sich auch nur für ein halbe Stunde niederzulassen um zu lesen. McWorld von Benjamin Barber würd ich für den/die Globalisierungsgegnerin der Neuzeit empfehlen- eine Dekonstruktion der Konsumwelt- eines der besten für KonsumgegnerInnen um auch das BinnenI wieder einmal zu strapazieren um dem weihnachtlichen Frieden unterstützend unter die Arme greifen.

Frieden. Ja wär wohl auch nicht schlecht. Zeit schenken garniert mit Frieden und Freiheit, das wärs und das in Zeiten der Finanzkrise. Schenke Sie Dinge die wertvoll sind aber vor sechs Monaten noch keinen wert hatten. Das sind vielleicht vermehrt wertvollere Dinge.

Ich schenk mir Tiroler Watterregeln, eine Packung Radieschensamen für den Gemüsegarten, ein wenig mehr Freiheit und Kartoffelstärke.
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Somit alles liebe- egal wo auch immer sie gerade sein mögen- egal was sie auch treiben- alles Gute für die Weihnachtstage, auf dass sie dekadenten Liebesbezeugungen von vermeintlichen Freunden und ähnlichen entgehen.

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Thursday, December 18, 2008

Vorweihnachtlich

Vorweihnachtlich soll noch was gesagt werden.
Wenn es darum geht wie es weiter geht sollte man ein Orakel befragen. Kaffeesud, Hühnergebeine oder ähnliches? Mir liegt da die Buchstabensuppe näher. Einen großen Löffel mit vielen Buchstaben- kuehl steht drauf. Nun denn ja kühl ist schon und kühl wirds bleiben bis zum März zumindest. Nächster Löffel sexy. Was will man dazu sagen? Sexy- das orakelige am Buchstabensuppen Orakel ist ja der Faktor Zeit. Man kann damit die Zukunft befragen, also alles was kommen wird ab jetzt. Oder man nutzt das Orakel um Rückschau zu halten was war. Dazu kann man aber auch Tagebücher, Fotoalben und Familienfeste zu Rate ziehen. Da fallen dann so Sätze wie: kannst du dich noch erinnern,... wie dem auch sei.

Außen scheint es zu schneien, die Berge werden weißer, der Himmel wird blauer. Obwohl die Tage noch ein wenig kürzer werden geht es immer der Sonne entgegen. Schnee das nächste Orakelwort.
kühler sexy schnee. Das soll das Motto der nächsten Tage sein. Und das schon nach drei Löffeln Buchstabensuppe. Wie wird das wohl weitergehen.

Auf Bald.
C.F.

Wednesday, December 03, 2008

Xmas trends 08

Nebst unendlicher Glühweinfahnen weht der Föhn durch die Gassen. Fönfrisuren geben nach.
Die Berge unten grün oben weiß. Manche Menschen oben braun und unten weiß- das ist das Schicksal der Schifahrer, die in MontyPhytonscher Art geprießen sein wollen. Die Jinglebellsklingeltöne klingeln fasst schon monoton aus pelzigen Taschen, die prallgefüllt mit Keksen, Kugeln und Kappen sind. Ein wahrer Jingelbellskanon legt sich wie ein Klangteppich über die verschneite Landschaft. Immer wieder kommt ein gwantanmera von Semino Rossi durch- gehört aus einem Handy in einer zu knappen Falschpelzjacke einer zu solariumbraunen jungen Dame samt Kampfhund, der so groß ist dass sie ihre neugeshopten Christbaumkugeln (neudeutsch xmas-bullets) auf ihm/ihr reitend nachhause bringen könnte. Kampfhunde sind die neuen Rentiere der Postmoderne.

Ah ja und Weihnachtskarten gibts auch nicht mehr- hier gibt man nur mehr den XMAS-Newsletter heraus.

Mehr neue/n Trends/tränz in Kürze- wenn schon denn schon!

Winterzeit

So ist´s. In Tirol wird über Nichtraucherlokale diskutiert- obschon es ein wenig knapp scheint, denn im Jänner ist´s dann soweit. Es wird so sein wie damals bei der Euroeinführung- zuerst ein wenig chaotisch, dann ist man neugierg auf das Neue, dann wird in österreichischer Manier das alte beweint und schlussendlich wird sich alles einschleifen und niemand wird sich daran stoßen.

Wie es dann mit der Freiheit sein wird- wird sich zeigen. Das Kopfweh wird weniger werden.

Tuesday, November 25, 2008

white



well then- its time to write in english. sometimes it seems to be diffrent. wintertime creeps in. the hills and mountains get white again. all those lines appear. on the other hand snow covers all old belongings. it changes the world for a decent time. for a needed time.

but the world is still turning.

Monday, November 10, 2008

Kaffeefahrt




So gehts einem im Herbst. Die Meere werden in den nördlicheren Gefilden kälter. Das Laub wird bunt, das Gras wird braun. Was kann man da noch tun? Die Tage sind kurz- man schläft länger als sonst,... Auf Berge steigen und dann dort Kaffee trinken.
Schön ist´s wenn man was zu tun hat. Man sitzt dann in absoluter Einsamkeit und schaut über das Inntal in Richtung Osten. Hinten weiß der Olperer und die Tuxer davor. Das Karwendel grau wie eh und je. Die Stubaier oben weiß und weiter unten braungrau. Die Mieminger im Rücken vertraut und immer wieder schön. Noch weiter hinten die Lechtaler rechts weiß und linker Hand hellgrau,...
Und über allem der Geruch von frischem Kaffee.- den Benzingeruch davor blenden wir mal aus- aber das sind die Opfer der Freiheit! Einen guten Keks oder einen pikanten Muffin nebenbei und dann ab die Bohne runter gehts.
So sollten Sonntage sein. Ah ja- ich hab den Sonnenschein vergessen.
Auf allen Hügeln sitzen sie und jausnen.


Monday, October 27, 2008

Monday, October 20, 2008

Mann Alter!


Es scheint wie ein Imperativ über einem zu hängen: Mann alter! Oder man hört es eher affirmativ: Mann Alter! Wie auch immer hier festzustellen, dass Mann altert wäre wohl zu subtil für die holde Leserschaft.

Dass ich meine Leser immer noch sehr ernst nehme- hierfür der Beweis. Aufgrund aktueller Kritik, dass bei mir wenig los sei und dass ich immer wieder durch erste Teile zweite Teile schuldig bleibe möchte ich hiermit verkünden, dass es doch noch zweite Teile geben wird.

Hier sei nur noch eine kleine Geschichte aus dem Bus festgehalten. Ein kleiner stockbetrunkener HiphopGangster, also einer mit viel zu großer Hose, einem Seidenblouson Klasse BronxPolyschüler und einer schief getragenen Schildkappe mit der Aufschrift Dick versuchte die koordinative Höchstleistung zu vollbringen und den Niederflurbus zu besteigen. Da er seiner Muttersprache nicht mehr mächtig war erfragte er englisch den Preis und die Abfahrtszeit- weil er gehe noch auf einen Smoke nach außen. Gesagt getan mit gültigem Ticket wankte er nach außen um eine Marlbo-rough Tschick zu tschicken um nach vollendetem letzten Zuge den Bus mit folgenden Worten zu besteigen: Einmal Hall einfach- bitte sehr. Da sieht man wo man überall hinkommt, wenn man nur will.

Also will ich nicht weiter von zweiten Teilen sprechen. Die sollen die Spatzen von den Dächern pfeifen oder die Hunde aus den Fenstern bellen. Ich schreib euch die ersten Teile und bleib die zweiten schuldig.

Thursday, October 02, 2008

frei nach dem Motto- spice up your life and wear brills!


frei nach dem Motto- spice up your life and wear brills!

Das Wochenende ist Hochzeit- und leider kein Brillenwetter- wenn schon eher Schibrillen.

Als kleiner gesellschaftspolitischer Anstoß: mir hat der Film WallE überhaupt nicht gefallen. Ich bin kein Fan von Animationsfilmen- alles außer ShrekI-III. Ich bin immer wieder eingeschlafen. Tut mir leid, aber solche Filme sind nichts für mich. Das einzige was Erheiternd war- eine Einlage von einem MontyPythonMitglied im Kinosaal.

Über Ikea, diverse globalisierte Ungereimtheiten gehörte auch mal geschrieben. Da wäre WallE von Walt Disney das kleinste Übel.

Also- get out your brills and wear them for godsake- hidiho!

Tuesday, September 30, 2008

Nun denn

Es scheint immer wiederkehrende Dinge zu geben. Sonnenaufgänge zum Beispiel als etwas Schönes. Fusspilz als anderes Beispiel als etwas nicht so schönes. Manchmal kommen eben die schönen Dinge wieder und dann die schlechten. Zyklizität nennen es die einen, die anderen Schicksal. Wie lange dann der Fusspilz bleibt ist Frage der gesellschaftlichen Umstände.
Aber auch schöne Dinge kommen und gehen. Und das ist gut so.

Monday, September 29, 2008

Panda-

Sodala- heut ist mir geschossen, dass es in Österreich bald wichtig sein könnte KungFu zu beherrschen- deswegen möchte ich jeder und jedem den folgenden Link ans Herz legen.

http://www.vingtsun.at/

Manchmal ist´s schon eigenartig, - wohin es einen treibt.

Kungfugrüße übersende ich allemal.

Wen es interessiert: das Wochenende war schön- der Fels war in der Sonne warm und im Schatten gefroren. Konglomerat ist das beste was man finden kann. Zwei O deshalb rund. Die Klettereien ein echter Wahnsinn- ich stehe mit meiner linken Zehe auf einem Kieselstein der mich 25 Meter über dem Boden hält- Konglomerat eben. Wunderbar. Die Sonne im Gesicht und die Luft unter den Sohlen.

Thursday, September 18, 2008

Nun denn

hier sei es festgehalten- es gibt kulinarisch nichts schlimmeres als kalte Pommes.

Mehr will ich heute nicht schreiben.

Thursday, September 11, 2008

zweiter Teil

nach der kurzen Verwirrung in Norwegen schauckelte uns der Zug in knapp 20 Stunden von Narvik nach Stockholm.
Kurz vor der schwedischen Grenze stoppte der Zug. Ein eigenartiger Sound. Dann viele Durchsagen in schwedisch. Ein freundlicher Schwede übersetzte uns- wir wussten daher dass wir im Cafe ein gratis Sandwich bekommen werden und dass versucht werden wird die Leitung zu reparieren. Naja uns war´s egal, wir wussten uns in Sicherheit und wir mussten keinen Anschluss erreichen.
Der Zug brachte uns dann wirklich nach Stockholm, wo wir wieder voll in der Zivilisation ankamen. Kurze LAgebesprechung und wir setzten unseren Weg nach Utö fort um dort zu radeln was das Zeug hält. Dass Sulkies ein Wunderding der Technik sind- wissen wir seit Utö.

Dass sich die Schweden vor den Russen fürchten und wir im Wald von Sprengungen, Schießübungen und Blondschöpfen in Panzern überrascht werden wussten wir nicht vor unserem Aufenthalt auf Alö. Da war ein einsamer Strand, zwei Fahrräder, viel Wind und ein Zelt.

Was in Fjärdlong los war kommt später.

Verwirrung

Missverständnisse sind die Grundsteine eines Konfliktes.

So scheint es zu sein. Wenn man immer nur das beste machen würde, dann wäre die Welt eine gute. Aber immerhin heißt´s dann immer wieder: es menschelt. Menscheln. Wenn man ewig lang nur mit Menschen zu tun hat mit denen man sich versteht- Freunde zum Beispiel- und sich daran gewöhnt hat, dass man eigentlich jegliches Problem einfach aus dem Weg räumen zu können, dann kann es einen schon verwirren, wenn es wieder einmal menschelt.
Da schreien verkappte Generäle bei Besprechungen als ob sie zu einer Meute gehörloser Rekruten sprechen würden nur weil sie meinen die alleinige Wahrheit zu kennen. Dann wieder werden Menschen, die wirklich motiviert sind und wirklich wollen und können, von Mitschwimmern mit so genannten Verbindungen rechts überholt. Und dann bekommt man zur Antwort, dass es eben so ist und dass man sich nicht aufregen soll. "Wer sich´s richtet, dem muss man es lassen!" Dann kommen solche Aussagen, dass man "falsch geboren" wurde. Ein Appell an diese Ideologen- lernt lesen um euch ein weiteres Weltbild zu bekommen. Es gibt auch noch etwas hinter dem Tellerrand.

Aber am Ende wird´s dann immer gut werden.

Sunday, August 24, 2008

erster Teil.

Sodala! Wie ihr bemerkt haben dürftet, ich war ein wenig auf Unternehmung und konnte deshalb nichts loswerden.

Um es vorweg loszuwerden- die folgenden Zeilen sind ein Reisebericht, also jede und jeder darf ihn lesen, kann aber wenn man gelangweilt wird sofort weiterklicken. Hier sind nur kurz ein paar Schlaglichter unserer Tour angeführt.

1. Die Planung. Vorweg war geplant der globalen Hitze zu entsagen und deshalb sich in Richtung eines Poles zu bewegen. Da uns der Norden näher liegt und sich kühler, sprich cooler, anfühlt war die Entscheidung schnell getroffen, wir müssen eben dort hin. Da Norden nur eine Richtung ist und wir nicht wussten wie groß er eigentlich ist, beschlossen wir- meine Wenigkeit mit piratenbräutig charmanter Begleiterin, nennen wir sie beim Namen Lena S., Bekanntes mit neuem zu vermischen.

Also Nordschweden, Lappland.

2. Die Anreise. Nach diversen Ausflügen zu diversen Sportausrüstern und einem ausgedehnten Besuch beim tiroleristen Allzweckfutterverkäufer fühlten wir uns bereit nach Norden zu ziehen. So wurden wir nach Innsbruck gebracht und verließen das Heimatland bei durchschnittlichstem Wetter, kurzum es regnete. Mit einem Onkel nach München und weiter zum FranzJosefstrauß mit der S-Bahn. Dann Stockholm. In Stockholm kurzer Stopp um ein Sight zu sehen und dann in einem Abteil gefüllt mit deutschen Abenteurern nach Murjek. Soweit war unser Plan. Wir planten die deutschen Abenteurer nicht ein, deshalb planten wir im Zug sitzend um, weil dorthin wo die drei Preussen wollten, wollten wir nicht hin, weil´s dort nach ihren Erzählungen nur echten Abenteurern erlaubt ist echte Abenteuer zu erleben. Sie wussten eigentlich eh schon alles- dass Wasser in Karotten nutzlos ist und dass einem die Schnaaaaacken lebendig auffressen werden. Na bravo. Wir trafen dann zwei vermeintliche Cowboys die uns ermunterten ein Stück des Weges mit ihnen zu gehen. Und das war gut so.

So blieben wir einfach ein wenig länger im Zug und gondelten dann nach Ritsem, welches dem bekannten A. der Welt sehr nahe kommt. Hier sei auch der erste Rentierkontakt vermerkt.

Ritsem sei es also, der Startpunkt unserer Wanderung. Oder soll ich hier Abenteuer schreiben. Nun denn es war eine Wanderung, die sich manchmal abenteuerlicher anfühlte als sie war. Wir hatten ob unserer spontanen Planänderung keine Karte für die ersten zwei Tage, aber wir alte Berghasen haben damit ja „kein“ Problem. Dann leckten unsere Schuhe, der Rucksack war mies und alles deutete auf einen abrupten Abbruch des Unternehmens hin. Wir sagten uns jeden Tag: Heute ist ein schöner Tag. Ich sagte jeden Tag mindestens dreimal: Shit- pommes fritt!

3. Die Wanderung selbst.

Nachdem wir uns eingelaufen hatten und wir den so genannten Ponor (Point of no return) überschritten hatten, war uns eigentlich nie klar, dass wir nur mehr vorwärts konnten. Vor uns lag das uns Unbekannte. Samisiedlungen, Duckboards, Sümpfe, Seen, viele Steine, Bäche. Und das alles willkürlich zusammengemixt und auf einer irren Fläche verteilt. Weite Landschaft beschreibt es am besten. Jeder Tag brachte Neues ans Licht. Einmal waren es die kleingekammerten Winkel von Hukejaure, wo wir den Lookalike von Hitler mit seinem Hund Cäsar trafen, dann wieder der falsch eingezeichnete Weg der uns bis knapp unter die Hüfte in den Bach zwängte, dann trieben uns die Schnacken an um in unserer abendlichen Kürbiscremesuppe zu enden. Kulinarischer Selbstmord einer Sechsbeinerin sozusagen. Dann wieder die weiten unendlich erscheinenden Blockfelder des Permafrostes, die Ende Juli noch gefrorenen Seen neben unserem Zelt, die Erkenntnis dass man beim Bau eines Steinmannes erleichtert und psychisch doch am Boden sein kann da man weiß jemand schaut zu. Dann der erhabene Blick hinunter ins Tal. Die weißen Gletscher, die unzähligen Schattierungen der Farben Braun und Grau. Und immer unser Begleiter war die Sonne. Nach ein paar Tagen des Wanderns stoppten wir in Tarfala um uns ausgiebigst zu Saunen. Schön wars, danke. Wie lernten neue Freunde kennen. Kennen einen echten Viking.

Dann ging es schon weiter, auf der Suche nach Zeltplätzen in der Sonne, die verschwinden mochte. Über Hochplateaus, Brücken über wilde unverbaute Flüsse, hinab in Täler ohne jegliche Straße, vorbei an Hügeln, Bergen und Mäandern, über Pässe ging unser Weg stetig nach Norden.

Wir waren ja schon in unserem Norden. Nur weiteten wir unseren Begriff ein wenig aus. Unser Norden verlagerte sich von Tag zu Tag, von Entscheidung zu Entscheidung. Die Sonnenuntergänge wurden immer dramatischer, die Tage kürzer und Zeit schien völlig verloren.

Vorbei an alten Mienen, hinauf zu schwarzen Seen, die in der grauen Umgebung blau leuchteten, immer weiter wurde unsere Weite. Angetrieben von einer unbändigen Neugier, die man niemals zu stillen vermag. Wie wird es wohl sein, dort hinter den Steinen. Wo werden wir unser Zelt heute aufschlagen. Wieviele Menschen treffen wir heute, mehr als die drei von gestern? Alles unnütze Fragen, aber im Laufe der in den Hintergrund getretenen Zeit wurden sie immer wichtiger. Fernab von den Tagesgeschäften. Fernab von der riesen Auswahl in Geschäften, war es schon schwierig sich zwischen drei Kekssorten zu entscheiden. Wir wandelten sicher durch diese Weite, aber nie war uns bewusst wie weit wir wirklich weg waren.

Irgendwann nach ein paar weiteren Tagen in der Weite wurden wir in die Zivilsation ausgespuckt und wir versuchten uns wieder zu organisieren.









4. Das Koma der Lofoten

Es war wahrscheinlich ein viraler Infekt, der uns peinigte. Wir nahmen zwar die Schönheit der Landschaft hin, aber wir wussten nicht was wir damit anfangen sollten. Nach kurzer Komaphase und dem leichten Ärger, dass ein blutleerer Norweger uns um unser Geld bringen wollte verließen wir Norwegen wieder um in Schweden Blaubeeren zu pflücken.

Wir hatten sie alle gesehen, die Deutschen und die Norweger mit ihren Campingmobilen voll mit tiefgefrorenem Rentierfleisch. Blutleer und blass. Blau vom Nikotin. Wir haben auch in Narvik bemerkt, dass es wohl eine Ansammlung schrecklicher Menschen sein muss. Schlimmer als andere Agglomerationen des Schreckens. Schönheitschirurgen würden hier eine neue Spielwiese entdecken. Man könnte dann vielleicht wie durch eine Ausstellung schlendern und sagen: Schau mal Schatz, dass ist die Nase vom Dr. Larsson und die Brüste sind sicher die von Dr. Svensson. – nun Schluss mit der Utopie. Wer teures schlechtes Essen unfreundlich serviert haben will und dabei schöne Landschaft anglotzen- Norwegen.

Ich schreibe hier mal weiter, die Episode im Nachtzug der uns wieder in die Dunkelheit zurückschaukelte sei hier noch verborgen.

… to be continued.

Friday, August 22, 2008

Mein Holunderbaum ist immer noch in voller Blüte

schrieb sie auf eine Serviette im Gasthaus am Eck. Nur war dies im November. Doch es war wahr. Sie litt an kontinuierlicher Zeitauflösung. Sie verlor allen Sinn für Zeit und vor allem den Sinn für die Jahreszeiten. Getrieben schien sie auf der Suche nach wirklichen Signalen der jeweiligen Saison zu sein. Diese Highlights musste sie dann partout festhalten. Deshalb hatte sie sich auch den ersten Mückenstich mit wasserfestem Stift am Unterschenkel eingekreist. Nur wusste sie nicht mehr, dass es der erste Mückenstich war im Sommer vor vier Jahren.
Ihr Leben war nur ein Jahr für sie. Aber immerhin fand sie sich zurecht im Gewirr der Stunden, Tage, Monate und Jahre.

Sunday, July 20, 2008

Sodala- es ist Sommer

Worüber soll man schreiben- es passiert nicht viel. Fausto ist kopfüber in Aussieland und bereitet sich auf seinen ersten Boxkampf mit einem Känguru vor. Die Mandarinriders sind back in Scotland. Lisalotte hat Charlie verlassen und dingelt mit einem Boot irgendwo in italienischen Gewässern herum. Die einen faulenzen und tauchen in Thailand. Wieder andere trinken Bier in Irland. Andere pendeln nach Italien, andere leben und lieben in Tirol.
In Vorarlberg ist glücklich. In Wien wird gewählt.

Und wir setzen über nach Lappland. Zum Rentierfleisch. Preisselbeeren, Polarfüchse, Sami und Weite. Hiermit ist das Postingloch erklärt. Wenn man sich Pirat nennen will, muss man reisen und abenteuern. Deshalb gibts in den nächsten Wochen keine Updates. Aber dann gibts Geschichten von Wikingern, von Pippi Langstrumpf, Blonden und Blondinen. Ebenso wirds dann eine Zusammenfassung geben von Outdoorkochkünsten.

Also- liebe Grüße, der Wind möge mit euch bleiben, die Sonne im Gesicht, das Salz auf der Haut, ...

Ahoi-
c.F.

Monday, July 07, 2008

Es ist

Sommer und es regnet. Na wunderbar, oder? Naja- letztens hab ich so einiges erlebt mit dem Regen. Einmal bin ich hinter einer Britin durchs Tiroler Heidekraut hergestiefelt und es hat geregnet. Das schottische Blut ist wieder voll eingeschossen und hat ein altes Herz belebt.

Und noch mal letztens hat sich jemand in meinem Garten bei strömenden Regen in voller Goretexpanier hingesetzt zum Kaffeetrinken. Dieser vermehrte Niederschlag treibt seltsame Blüten.

Und jetzt regnets immer noch. Aber gejammert werden darf nicht und wird nicht.

Ich darf auch an dieser Stelle den neuen "Piratenblog" von Fausto dem Schrecklichen vorstellen.

http://fartingfausto.blogspot.com/

Und dort "unten" regnet es ja auch. Oder wieder.

Und dann möchte ich noch die Frage in den Raum stellen: warum ist Australien immer unten und Norwegen immer oben? Bitte keine zentristischen Antworten. Es geht um das Gefühl.

Wednesday, July 02, 2008

Die Neue


Er sitzt vor dem Haus auf der Bank und schaut in den Sonnenuntergang. Jeden Tag geht die Sonne immer unter. Man müsse nur der Sonne nachreisen dann hätte man einen ganzen Tag lang Sonnenuntergang. Und just in diesem Moment, obwohl gerade die Sonne unerbärmlich auf seinen Kopf herunterbrannte, musste er wieder an den Sonnenuntergang denken, der gerade irgendwo auf dieser Welt stattfinden soll.

Die schwere Brille, ein Hybrid aus Fahrradrahmen und Hornbrille Typ Pseudointelekt- hing nur mehr an den Ohren. Die vergilbten Brillenrastflügel die die Brille auf den Nasenflügeln tragen sollten waren die Kontaktstelle zwischen Realität und seiner Welt. Heute an diesem heißen Tage waren sie auch Schweißaustrittsstelle. Langsam bildete sich immer wieder der Schweißfilm unter seiner Brille. Die Zigarette im Mundwinkel sollte die letzte sein, bevor die Sonne irgendwo untergegangen ist. Aber immerhin kann man ja aufgrund der neuen Sonnenuntergangstheorie immer wieder eine Sonnenuntergangszigarette zelebrieren.

Ihm gingen die Gedanken an die Heimat nicht aus dem Kopf. Dort wo es in seiner Kindheit so schön war, dort wär er jetzt gern. Weit weg von Hektik, Trubel und Geschäftigkeit. Was ist wohl aus seiner Heimat geworden. Er als Heimatloser krankt an seiner Entwurzelung.

Zum Heimatschmerz mischte sich die immer wiederkehrende Trennung von der Zigarette und der nicht enden wollende Schweißfluss unter seiner Brille.

Dann beschloss er mit der Trauer zu brechen- kein Heimatweh mehr, keine letzte Zigarette. Er nahm die Brille vom Kopf, tappte einmal links zur Hauswand und verschwand im Dunkel des Flurs. Er genoß die kühle des Hauses, legte sich schlafen und beschloss aufrichtig zur neuerlangten Kurzsichtigkeit zu stehen und die Unschärfen seines Lebens zu genießen.

Es kann ja auch schön sein.

Wednesday, June 25, 2008

Piratennews- Nageln Geld und Klimawandel

ja es ist verdammt ruhig geworden auf der stürmischen See. Niemand weiß so recht wo sich dieser verdammte Captain Floggo herumtreibt. Viele behaupten er sei ertrunken, andere wiederum behaupteten er sei glücklich verheiratet und ist nun Palmenbauer auf einer einsamen Insel, wiederum noch ganz andere haben ihn in den Polarmeeren gesichtet um sich sein Leben mit Eisbären zu versüßen. Ich muss ihnen alle ein besseres beweißen- Captain Floggo ist wieder zurück- sämtliche Schandtaten, jegliche Abenteuer werden weiterhin erzählt- aber eines muss man auch einem Piraten zugestehen- man darfs schon mal ruhiger angehen und in weniger stürmischen Häfen fischen.

http://www.youtube.com/watch?v=7ntzBmzj_4g

Mit Sicherheit kommen Berichte: wie besiegt Captain Floggo einen Autohändler- was frühstückt man wenn man keine Blaubeeren pflücken konnte- wie wird man Sachverständiger für Piratenunfälle- warum muss jeder Berg in den Alpen einen eigenen Klettersteig besitzen- und so weiter und so fort

Ja, da ich mich hier öffentlich gegen jegliche weitere Bauten von Klettersteigen ausspreche- ich mir auch nicht Feigheit, Schwarzmalerei und falsche Arroganz unterstellen lassen will- soll hier eine Streitschrift gegen die Verklettersteigung der Alpen entstehen.

Mit Sicherheit brauchts neue Investitionen in die alpine Infrastruktur, aber Erschließung unter dem Deckmantel des Schutzes zu betreiben- ich baue eine Straße damit nicht jeder wild durch die Felder braust- finde ich einfach nicht richtig.
Nicht jeder Gipfel muss mit Stahlseilen und Beton sanft in Form gehalten werden, nicht jeder höchste Berg einer Gebirgsgruppe ist auch deren schönster, nicht jeder Schilift/jede Hütte/jedes Alpengasthaus braucht seinen eigenen Klettersteig. Es scheint eine logische Entwicklung zu sein- der Mensch braucht ein sicheres=kalkulierbares Abenteuer- sonst weiß der Mensch gar nicht mehr, dass er am Leben ist. Und dann kommt dieser verdammte Klimawandel und ruiniert einem die Winter- keine Gäste- kein Geld mehr. Dann müssen wir schauen, das wir mithalten können mit all den anderen Bewerbern die ihre Berge vernageln.

Und genau da wird es sie wieder brauchen- die einen die aufstehen und ihre Meinung sagen- die schon immer gegen jegliche Erschließung waren- hiermit hat jeder der es brauchen kann meine offizielle Unterstützung. Möge der Himmel gnädig sein und die Berge noch mehreren Generationen erhalten- und dass mir ja kein Stein runterfällt!

http://mountainwilderness.org/

ahoi
Cf

Unsichtbar

Es scheint als seien Monate vergangen. Als läge ein Weltmeer dazwischen. Sie liegt auf dem Bett und wischt sich Tränen aus ihren verweinten braunen Augen. Wie konnte das nur passieren, fragt sie immer wieder laut in den scheinbar leeren Raum. Die Hände stützten abwechseln den immer schwacher werdenden Kopf- warum- es sei so perfekt gewesen. All dies, das ganze Bild und die ganze fixe Vorstellung vom Leben und dann so was.

Er sei ihr ein und alles. Immer wieder greift sie sich an die Stirn ob dies wirklich möglich sein kann.
Und ja, so scheints- es ist möglich gewesen.

Und dann spielen sie im Radio den neuen Hit- Life sucks sometimes.

Wednesday, June 04, 2008

Tiroooooool

Zweidimensionale Gesichter schmücken das Land und grinsen zukunftsträchtig einem ins Gesicht. Das es dabei meist um ebenso wenig dimensionale Gesichter geht ist von Vornherein klar. Leere macht sich breit. Nur der Regen kann den Staub der Vergangenheit noch vielleicht wegwischen.

Nebenan gibt es noch neudeutsche Wörte wie Fanmeile, Publicviewarea und Goalgetter.

Immerhin hat noch niemand den Publicviewareas das L gestohlen und sie zu Pubic view areas gemacht. Damit sind dann doch wohl Badezimmer, Saunas, Arztpraxen und Gemeinschaftsduschen gemeint. Wobei ich mir schon vorstellen kann, dass sich da ein Flashmob ausgehen würde. Public-pubic-view-area als neues Wort für Fkkgelände.

Thursday, May 29, 2008

Status Bockwurst

Über Tirol legt sich das vermeintliche Eurofieber. Es ist heiß. Es sei Sahara. Sagen sie zumindest, dass die Trübe in der Luft Sand aus der Sahara sei. Drücken soll sie auch noch die Schwüle.

In der Weltstatt Innsbruck werden Sandhäufen geschüttet, böse Zungen sprechen- solange sie noch können- von der weltgrößten Katzenkiste, nur die Katzen fehlen noch. Sonst wird in der selbsternannten Sportstadt alles verboten, was man gratis tun könnte. Man muss sich immer registrieren, man muss immer zahlen und man muss immer konsumieren.

Ganz zu Schweigen wäre über den Tiroler Wahlkampf. Deswegen schweigt man lieber. Warum soll man denn sich verlieren über Dinge- dramaturgisches Schweigen an dieser Stelle.

Co-Piraten packen ihre Koffer. Sonst rollen die Steine wie gewohnt. Sommer solls sein. Feinstaub liegt in der Luft, der Saharasand wird zum Sand im Getriebe. Getriebe- ein Wort mit vielen Bedeutungen. Das Getriebe- Auto und Co. Das Getriebe- dort trüben hinter der Hecke sind zwei und machen quietschende Laute- Das Getriebe- das was in kürze von den Veranstal(l)tern erhofft wird. Das Getriebe- Schafe, Kühe und Pferde auf die Alm verfrachten solange Touristen da sind zu fuss später dann mit dem größten Traktor den man kaufen kann.

Und by the way- drei Stöcke unter mir schremmt einer inbrünstig!

Friday, May 23, 2008

Dada gibts Biobockwurst

Schon seit Tagen dachte sie darüber nach ob es denn wirklich die beste Entscheidung gewesen ist. Sie saß andächtig auf ihrem klapprigen Klappsessel und versuchte den an dem Wasserhahn hängenden Wassertropfen zu beobachten. Vielleicht erschließe sich daraus ja eine Erklärung.
Vor einiger Zeit ist sie aus ihrem Heimatort weggegangen. Sie zöge in eine große Stadt. Die Stadt war ihr erträumtes Traumgebilde, dort soll´s dann sein, dachte sie, oder zumindest träumte sie dies. In der großen Stadt war dann alles auf einmal wirklich groß. Die Abstände zwischen den Menschen die sich jeden Tag begegnen, der Geruch der zum so genannten Großstadtflair dazugehörte, wobei ihr schon klar war, dass ein Geruch niemals groß sein konnte, eher stark. Also war die große Stadt auch eine starke Stadt. Die große Stadt war dann schließlich so stark, dass sie ihres eigenen Idioms nicht mehr vermochte. Sie getraute sich nicht mehr ihrer Herkunft entsprechend zu entsprechen, da wurde aus Bärendreck Lakritze, aus Paradeisern Tomaten, aus dem vermeintlich freundlich vertrauten Grüss dich ein erhabeneres Grüss Gott oder gar ein pauschales Hallo. Die Berge in ihrem Herzen wurden eingestürzt, die Wurzeln abgesägt, der Heimat entsagt.
Ihre engste Vertraute, die sich ihreszeichens als die beste Freundin bezeichnend bezeichnete, war ein Mensch der großen starken Stadt. Die beste Freundin schrieb ihren Namen immer in Großbuchstaben, weil sie sich daraus mehr Wertschätzung erhoffte, ebenso bezeichnete die beste Freundin ihre instrumentalisierte beste Freundin als BergbäuerInnentochter. Sie spendierte ihr einen Großbuchstaben zur Eingewöhnung in die große starke Stadt.

Sie hatte den Charme eines großen starken Flughafens. Viel zu sehen aber unpersönlich. Ein Durchgangsort, nichts für länger. Sie wollte ja immer mit einem Auto verglichen werden. Da wäre sie dann am liebsten ein Transporter gewesen, weil sie eine Schwäche für nützliche Dinge besaß. Aber niemals zuvor wurde sie mit einem großen starken Flughafen verglichen. Immer war dieser Vergleich ihr sympathisch. Weil große starke Flughäfen nie und nimmer unnütz sein werden und schon gar nicht verspielt. Irgendwann früher hatte sie die Idee etwas für sie vollkommen unnützes zu tun, eben in eine Stadt zu ziehen und dort noch unnützer Ethnologie zu studieren. Auf die heimatliche Frage was denn das solle, antwortete sie dass Volkskunde für sie immer schon wichtig war.

Nach langer erdrückender Zeit in der großen starken Stadt fand sie dann doch noch eine Bestimmung. Sie war ja schließlich wortgewandt und konnte gut verkürzt etwas darstellen. Deshalb durfte sie die Tagesreklame an einer Leuchtreklame gestalten. Sie fand Gefallen an ihrer neuen Aufgabe, spielte mit Farben, Wortlauten und zauberte immer wieder ein neues Lächeln in die Gesichter der vorbeiziehenden Taxilenker.

Zu guter letzt schrieb sie ihm einen Liebesbrief. Liebster, ich hänge an dir wie der Wassertropfen an meinem Wasserhahn.

Dies war der Auslöser ihres emotionalen Zusammenbruchs. Die große starke Stadt hat sie besiegt. Verspielt sozusagen. Nie wieder lächelte der iranische Taxilenker aus Protest gegen die Abstumpfung der neuen Reklamewerbe.

Tuesday, May 13, 2008

Gepatschferner




So sieht es aus wenn man den zweitgrößten Gletscher Österreichs überquert. Von wegen flach.


Man kann es drehen und wenden, aber der Sommer ist immer näher herangerückt und die Blumen blühen unaufhaltsam.




Fein ist wenn man Zeit zum Lüften findet. Sagt man. Zumindest.

Monday, May 05, 2008

Jippieihej!


Scheint so als sei Frühling in diesen Breiten. Nur das mit den gegenwärtigen Frühlingsgefühlen scheint nicht jedem einzufahren. Was solls- das Leben läuft ohnehin weiter und Fische gibt es genug im Ozean.

Ja ich wollte eigentlich von meinem letzen Abenteuer in den Hohen Norden berichten, aber das mache ich dann wohl lieber persönlich und nicht via Blog. Kalt wars, extrem windig, viel Schnee, gute Stimmung und einfach eine andere Welt.

Die wilden Schidoofahrten über den Gletscher, die noch wilderen Abfahrten mit den Schiern über den Gletscher, die langen Abende, die immer kürzeren Nächte und der heimelige Rythmus- all das wird bleiben.

Lost in Translation war Programm- aber das scheint so zu sein.

Tuesday, April 29, 2008

Hello again!

I have to say: i didn´t write- i wasn´t there. I had my adventuretime this year. But i will tell you later. Shortly i m back on track.

Entschuldigung aber ich habe nichts mehr gepostet, weil ich mich an einem Ort aufgehalten habe, wo man nicht posten konnte. Davon gibts dann ein so genanntes Best Of.

Liebe Grüße, Take Care and Hej do!

c.F

Monday, March 31, 2008

So sehen Wochenenden aus. Strahlend blau. Und dann rot im Gesicht.

Friday, March 28, 2008

sodding bellyache

He looks like the young Robert Redford. Therefore he hides behind the concrete wall. He walks up and down his garden, like farming his thoughts. He considers himself a mindfarmer.

One thing which came on his mind these days: two people meet somewhere, mate somehow, get a parallel life somewhere and crash in eternity. Paralized in eternity.

In donkey years he will be an old mindfarmer. Hopefully not looking like the old Robert Redford. The concrete wall of his mindfarming garden will be diaphanous. Someone will be at his side, selling his farmed thoughts. A so called thought trader.

Heaven or hell. In the end its all down to concrete.
Those two parallel lines meet in eternity. Not rational at all, but that´s life, ain´t it? Life lines live life long.

Zweite Kurve, links.


Es gibt so Zeiten in denen man nicht schreiben kann. Man hat zwar Ideen im Kopf, aber den Mut sie zu Papier zu bringen, der fehlt dann. Dann werden die Gedanken getragen, wie eine Handtasche, von da nach dort und irgendwann wenn sie zu schwer ist- stellt man sie ab. Dann nimmt man einen Rucksack und versucht sich damit, aber der ist ja auch irgendwann mal voll und dann muss man entrümpeln.
Löschen. Man löscht den Inhalt indem man ihn woanders abstellt. Man löscht den Brand, der eigentlich nicht heiß ist, aber gelöscht gehört er.

Tuesday, March 25, 2008

Ostern. Eier und dergleichen. Froh waren sie. - Zwei gute Tage mit viel Schnee. Immer wieder übermannt einen die Ohnmacht gegenüber dem vermeintlichen Ende des Winters. Was tun wir wenn es keinen Winter mehr gibt?

Wednesday, March 19, 2008

Banana-Joe

josefitag in tirol! und niemand hat frei. keinem fällts auf. klingt wie der 68er sager: man stelle sich vor es sei krieg und keiner geht hin. so ist das. josefstag in den ferien, sonst fällts zumindest den schülern und lehrern auf.

dass das unwort der jahres bananenrepublik werden wird, ist auch denkbar.
mehr und viel mehr gibts dann ein andermal. aber zurzeit bin ich unschreiblich.

aber zumindest gäbe es viel zu berichten.

Monday, March 10, 2008

Neuerscheinung

Um ein wenig Werbung in eigener Sache zu machen:

Hier mein Titelbild zu Alfred Komareks neuem Roman: Doppelblick

http://www.alfred-komarek.at/

Mit besten Empfehlungen.

Wednesday, March 05, 2008

Kurven spüren

lena blows away in the Kuhlochscharte

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Manchmal verbringt man zu viel Zeit in der zivilisierten Welt. Man wird überschüttet mit Eindrücken. Es ist laut, es ist schnell, man muss laut und schnell sein um etwas darzustellen. Je lauter der eine schreit, desto lauter hat man zu schreien. Etwas darstellen damit man dann diese Leistung auch monetär abgegolten bekommt. Und dann gehts um die Position, Rankings und den vermeintlichen Glanz.

Und dann läuft alles so schnell, dass man meint, man kann gar nie mehr stehen bleiben. Und noch schneller. Bis man irgendwann übersieht, dass man eigentlich gar nicht mehr das tut, was einem einmal ein Anliegen war. Prestige sei das anzustrebende Ziel.

Früher war´s schon noch was anderes- so wie die Welt kennenlernen, Spuren lesen, Spuren legen, Freundschaften mit Zeit bedenken, Lachen. Man habe sich früher mehr gespürt. War´s früher einfach kälter im Winter, war der Himmel wirklich blauer und die Erdbeeren süßer?

Heutzutage muss man eben auf Spürensuche gehen. Wenn man viel geht, ist´s meistens was Besonderes, besonders wenn man die Schönheit des Einfachen so hinnimmt, dann ist es nicht mehr weit.

Früher hat man auf die Frage wie weit es denn noch sei beim Wandern oft die Antwort bekommen, dass es nur mehr eine Kurve ist. Nur mehr eine Kurve und dann ist es nicht mehr weit.

Monday, March 03, 2008

Wind of Change

Montag, März. Von den Iden noch weit entfernt. Warmer Wind ist auch keiner.
Und trotzdem liegt etwas besonderes in der Luft.
Piratenzeiten, sozusagen.



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Dort war er wieder, dieser scheue Blick über den Tellerrand. Der Blick aus dem Fenster, der sie immer wieder reizte. Dieser verstohlene Blick in eine Welt, die ihr zwar vertraut war, aber doch nicht die ihrige. Sie war lieber in ihrer geschützen Welt, dort wo sie am Hebel sitzt, dort wo sie sich auskennt. Sie heißt so ähnlich wie der heiße Wind, nur mit ph am Anfang. Und heißer Wind war ihr auch sehr vertraut. Jegliches Abweichen der Norm wurde akribisch protokolliert in ihrem Lebenstagebuch über die alltäglichen Alltäglichkeiten.

Und dann werden diese unzulänglichen Nebensächlichkeiten in heißen Wind übersetzt, weitergegeben an die Freunde des heißen Windes.

Und viel heiße Luft wird produziert, wenn man sich in die Sachen anderer Menschen einmischt, die einen rein gar nichts angehen. Lupht.

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Brutus schleift sein Messer und Caesar weiß noch von rein gar nichts.

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Gossipfreunde vs Furzfetischisten

Monday, February 25, 2008

Extremer Nachtrag

Da sich am vergangenen Wochenende- das wärmste wohlgemerkt seit den klimatologischen Aufzeichnungen- im Februar ein toller Vorfall zugetragen hat, sei dieser hier berichtet.

Am Aufstieg zum Faltegartenkögele/-köpfel hat sich ein oranger Mann verirrt- Mammutextrempanier- und hat diese auch bei respektiven 15 Grad über Null nicht ausgezogen. Irgendwie haben alle anderen geschwitzt wie nur geht- aber er cool wie immer- steht da in seiner orangen Aura. - extreme Lichtgestalt-


Naja, vielleicht wars auch die Fortbewegungsgeschwindigkeit- extrem- oder besser gesagt seine stoische Gelassenheit in Bezug auf Chillen in der Sonne, aber immerhin war´s nett zum Anschauen. Und fein warm muss er´s auch gehabt haben. -Extrem warm-


Das obige Foto zeigt nicht den orangenen Mann, nein das ist wer ganz anderer- eine die die Nordflanke des Köpfels/Kögeles kennt- und die nie die Konfrontation mit der oberflächlichen Oberfläche meidet. Speed on, speed on!

Wenn wir schon bei Orange als Zustand sind, soll hier noch ein weiteres Bild stehen, das die Zerrissenheit der vergangenen Tage darstellt. Hier die Wärme und dort die kühle weite Verlockung.
Nun denn, jetzt ist genug mit dem Geschwafel- es soll sich wieder Normalität einstellen, die Frage ist nur- wie normal ist die Normal- wer ist die Norm und woran erkennt man diese.
Grenzen verschieben sich, Staaten werden gegründet, Zustände verändern sich- Menschen auch- nur eines scheint immer wieder klar zu sein- die jeweilige Normalität eines jeden kehrt über kurz oder lang zurück.
Oder so.


Beiläufig

Naja, was soll ich schreiben? Immer gut als Einstieg.
Ich könnte ein Bild reinstellen? Naja nicht immer wieder Bilder.

Wen interessierts? Ich habe schlecht geschlafen.
Irgendwann bin ich aufgewacht und habe über Beiläufigkeiten nachgedacht. Es gibt ja eine interessante Tendenz- viele wollen sich abheben von der Masse- Individualisten sozusagen. Kann man jemanden individualisieren indem dieser immer extremere Standpunkte bezieht. Sonderstellung aufgrund einzigartiger Leistung? Naja wie schauen diese aus? Wo sind diese zu finden?
Immerhin habe ich heute extrem schlecht geschlafen- so extrem schlecht, dass ich einen Preis dafür verdient hätte- Weltmeister im Schlechtschlafen.
Und Montag ist auch noch.

Monday, February 11, 2008

Winter time


The last weekend was down to cork, eat and drink.
Snow was great. Fun as well.
Manche Tage scheinen nie enden zu wollen. Tiefblauer Himmel. In den Spuren liegen die Erinnerungen an die vergangenen Tage.
Derweilen liebe Grüße,

Monday, February 04, 2008

Preisverleihung und Preisselbeeren

Es gibt Tage an denen geht der Wind in der Stadt. Die Stadt in der dann zumeist die Sonne scheint, wenn es im Süden regnet und dann geht der Wind und es bläst. Vom Wind verblasen, getrieben in der gewöhnten gewöhnlichen Gewohntheit kam er in die Stadt. Und da es sich beim Menschen bekanntlich um ein Gewohnheitstier handelt, so sagt man zumindest, war dieser Tag dann nichts Außergewöhnliches.
Er kannte den Geruch seiner Lieblingsstraße und vor allem des ägyptischen Geschäfts, oder besser den Geruch, den der ägyptische Geschäftsmann, der eigentlich aus dem Libanon stammt, stündlich durch seine Nelkenzigaretten mit leichtem Vanilleodeur pflegt zu verbreiten. Immer um dreizehn vor einer vollen Stunde geht der Geschäftsmann behäbig vor die Tür, stellt sich in Position auf und zündet sich seinen „Klimmstengl“ an, so nennt er ihn immer. Und da er genau vier Minuten und zwanzig Sekunden zum Abfertigen der Zigarette braucht, kann man die Uhr nach ihm oder seinen Rauchzeichen stellen.
Und es war wieder so weit, es musste kurz vor einer vollen Stunde gewesen sein, als ihn eine Windböe ins Gesicht fuhr und ihm mitsamt dem Straßenstaub auch einen Nelkengeschmack in die Nase zauberte. Er musste zwar niesen, aber nicht mehr auf die Uhr schauen, denn er wusste genau wann er war, zwar nicht auf die Stunde, aber es musste so um zehn vor gewesen sein und noch genauer wusste er dass er in seiner Straße war.

An diesem Tag war es dann irgendwie eigentümlich. Er bemerkte, dass alle Menschen um ihn herum unbekannt waren, sonst grüßte die Sakkoverkäuferin aus der Nobelboutique, oder der Wurstwarenverkäufer lächelte freundlich hinter seinem Tresen hervor. Doch nicht heute. Niemand. Und alle auf der Straße schienen getrieben zu sein vom warmen Fallwind, wenn er schneller ging, gingen alle schneller. Also brauchte er nicht einmal daran zu denken, jemanden zu überholen, weil sich niemand überholen hätte lassen, geschweige denn der Wind selbst. Und noch eines war eigenartig, ihm kamen die Menschen nicht nur passiv fremd vor, sondern auch aktiv, sie schienen alle eine fremde für ihn trotz seiner langjährigen Weltenbummlerei unverständliche Sprache zu sprechen, so als ob sie ihre Münder nicht mehr öffnen würden.

Gerade als er ums Eck bog und die Baustelle der riesigsten Glasfassade die sich die Städter nie träumen hätten lassen sich vor ihm aufbaute beschleunigte er auf die vom Wind aufgepresste Glastür seiner vertrauten, gewohnten Bäckerei zu. Diese stand offen und er konnte sich nur mit größter Anstrengung festhalten und mehr oder weniger die Hilfe annehmen. Da er uhrlos war und nur wusste, dass es kurz vor sein musste, stellte er sich an die Theke und versuchte sein Geld zu zählen. Die Bäckereiverkäufer schaute ihn mit großen blauen Augen an und fragte ohne dass er irgendetwas sagen konnte ob er ein süßes Frühstück haben möchte. Ihm fiel dank seiner scharfen Beobachtungsgabe sofort auf, dass es sieben vor Vier am Nachmittag war wie er an der digitalen Ofenanzeige ablesen konnte, aber willigte sofort ein.

Er schaute in den Gastraum der Bäckerei und fand nur einen kleinen Stehtisch direkt in der Auslage, den er dankend annahm und nahm Platz. Durch die Scheibe sah er sie wieder alle, die Unbekannten, die milchgesichtigen gerade noch pubertierenden Heavymetallfans wie sie sich über Kant und Schopenhauer unterhielten, genauso sah er die vom Winde verwehten schlecht geschminkten Bankkauffrauen, die ihren frühen Arbeitsschluss zelebrierten indem sie wiederum ein neues Kostüm ausführten und dann noch kam ihm ein verliebter Radfahrer unter, der sein Fahrrad nicht an den Ständer kettete weil er seine Angebetete schon von weitem erblickte und dadurch zu sehr durch den Wind war. Dies wiederum hatte zur Folge, dass das Fahrrad in einem wilden Windstoß sich zu den anderen schon gefällten Fahrrädern gesellte. Doch irgendwie war er nur froh dass er nun in seiner Bäckerei war.

Was ihm allerdings entgangen ist, dass die vermeintlich gewohnte Bäckerin die ganze Zeit auf den Moment gewartet hat ihr letztes Keksherz anzubringen. Und dann war er dann da, der dem man im Wind helfen kann. Sie legte das letzte Keksherz auf einen Teller und servierte das süße Frühstück in der Hoffnung er würde das Zeichen verstehen.

Im selben Moment meinte er die Abwärme des Ofens zu spüren, aber dass es die Herzensschenkerin war, die knapp hinter ihm stand um zu beobachten, ob er die Geste der Verbundenheit verstehen würde. Er tunkte das Herz in seinen Cappuccino, nahm einen Bissen davon und bemerkte, dass er sonst kein süßes Frühstück nimmt und wenn schon ist kein Herz dabei, zumindest nicht ein Herz das so von Herzen kommt wie dieses.

Sie war froh ihm endlich ihre Zuneigung gezeigt zu haben und dass sie sehen konnte wie er sich freute.
Draußen war nun der Wind weiter aufgefrischt, er trieb Müllsäcke, Perücken, Hüte, Sans und die altbekannten westernerprobten Strauchballen durch die Stadt, sodass der Cowboy der vom letzten Faschingsball übrig war auch nicht mehr wirklich auffiel.
Nur als er aus der Bäckerei trat und einen Mann im Sakko an der Straßenecke Mundharmonika spielen hörte, dachte er kurz daran, dass es schon ein wenig komisch war.

Mann o Meter

Manometer sind ja Druckmesser. Mannometer sind Aussprüche aus einer sehr patriachalischen Gesellschaft.
Ich hab schon lange nichts mehr gebloggt, was daran liegt, das mir der Druck über den Kopf wächst und die Zeiten sehr turbulent sind und es wichtigeres zu erledigen gibt als zu bloggen.

Hier ein kurzes Update. Eine neue Homepage mit neuen Bildern ist in Vorbereitung, ich weiß ich sag das schon lange, aber nun ist es entgültig so weit.
Was sonst noch- nicht viel.
Kurzum wir sehen uns. Derweilen viel Glück
c.F

Thursday, January 17, 2008

Zu-kunftsmusik

Mal ehrlich, wer freut sich nicht auf den Tag, wenn dann auch die Anzahl der in Österreich gebrauchten Aschenbecher auf Ebay ansteigt, weil man sie in Gaststätten und Bars nicht mehr brauchen wird dürfen.
Dann kann man in Ruhe Bier trinken, ohne am nächsten Tag wegen ungesunden Rauches Kopfweh zu haben. Das Kopfweh wird bleiben, weil man ja auch mal einen schlechten Wein erwischen wird. Aber der Gestank wird sich in absehbarer Zeit vertschüssen. Und die Aschenbecherpreise werden im Keller sein- kurzum Angebot und Nachfrage.
,....
Es ist nur zu hoffen, dass sich die Frau Österreicher/der Herr Österreicher nicht allzu sehr ins Hemd machen wird ob der Angst der Gastwirte dass sie keine Gäste mehr haben werden. Dann wird es zum Wirtssterben kommen, oder? Naja, so schlimm wirds nicht werden. Die besagte Wirtshauskultur- Pubculture in neudeutsch- wird sich auch dem Wetter beugen. Climatechange machts möglich, dass Raucher auch im sonst so harten Österreichischen Winter !vor! die Tür gehen und nicht am Nebentisch sich anhauchen- wie bisher mit der Nichturinierzone im Schwimmbecken gehandhabt.

Monday, January 14, 2008

Traumhäuser

Irgendwer weiß immer wie man jemanden begeisternd vor den Bug schießt. Ich hatte eine kleine Auszeit vom alltäglichen, ein wenig Abstand, ein wenig Seeluft. Und ich gebe zu dass mir diese Seeluft gut tut, wieder mit vollen Segeln weiter- voraus wäre zu bestimmt in der Richtung, immerhin geht es gerade in viele Richtungen weiter.
Rätselhafteres werde ich später posten.

Tuesday, January 08, 2008

Nur noch schnell


ich mag sonst Spam nicht allzu gern, aber wenn es guter Spam ist, dann schon.

Für alle Hundefreunde dieser Welt!

Wieder auf Kurs.

So ich war krank, habe meine Gesundung gepflegt und pflegen lassen.
Was man nicht alles tun kann wenn man mal krank ist. Die lokale Tageszeitung nach Rechtschreibfehlern absuchen- es gibt sogar eine Speedwertung. Wer mehr als 15 Fehler in weniger als 4 Minuten findet bekommt den schokoladisierten Adler zum ins Fenster stellen, er verändert im Tagesverlauf die Form- Farbe und Konsistenz.
Filme schauen, die man immer schon mal sehen wollte. Sound of Music- nur die ersten 15 Minuten, weil man aufgrund medikamentöser Abstinenz nicht zu betäubenderen Mittel greifen darf, die man für dieses Musical braucht.
Ebenso irgendwelche psychoaktive Stoffe wären nötig um das aktuelle ORF-Programm, das heißt das zwischen diversen Skiveranstaltungen übrig geblieben ist, zu verdauen. Vorgekaut ist es ja schon. Oder gar schon vorverdaut. Naja Musical die SHOW im Fernsehen ist der reinste Wahnsinn. Alles live und alles nicht ausgemacht. Mir ist noch nie ein Teenager über den Weg gelaufen, der nur in Nebensätzen sprach, aber bei dieser akademischen Show ist das anscheinend live so. Also unsere angehenden Nobelpreisträger und Blitzkneiser von morgen enden alle auf den Brettern der Welt. Als Katzendarsteller. Eigentlich auch schon schön ironisch. So ungefähr wenn ein gewisser Herr Dreck eine chemische Reinigung eröffnen würde, die sich dann chemische Reinigung Dreck nennen würde.
Mehr will ich nicht schimpfen, mehr überlass ich der Fantasie, was man alles anstellen kann, wenn man krank und sediert irgendwo vor sich hinvegetiert.

Aber das ist ja nun vergangene Vergangenheit, dünkler als die Nacht und weißer als jeder Schimmel. Nun geht es wieder auf. Wie auch immer.
Liebe Grüße- ich freue mich auf die Elefantengrillerei- c.F

Thursday, January 03, 2008

Derweilen

derweilen gibts nichts neues, außer dass sich mein Gesundheitszustand gegen null erweitert hat, ich huste wie ein altes Schlachtross, ...
Aber ich habe eine Idee von Simon.S. aufgenommen und nun ein neues Feature in diesem Blog aufgenommen. Es gibt nun immer wieder mal in unterschiedlichen Abständen ein neues von mir empfohlenes Video. Den Start macht mal Kate Nash.
Liebe Grüße
derweilen