Saturday, March 28, 2009

Guten Mo-rrrrrrrr-gen Update

Gibts ein Gen das einem einen guten Morgen verschafft? Nun denn ich glaube nicht, oder zumindest ist es bei mir nicht exprimiert. Es gibt Morgen als gäbe es kein Morgen mehr. Sprich- es schneit nass- nasse Hosen nach zwei Minuten, die Straßen sind nicht geräumt was nasse Füße bedingt, Busse die sogar noch im abgelegensten Winkel der Pampa eine Rundfahrt starten um jeglichen lärmenden Schüler einzusammeln, welche sich dann durchnässt und leicht streng riechend- Geschlechtshormone sei dank- neben einen quetschen, dann noch Radio Tirol als lokaler Anstrich damit man im abgelegenen Landstrich nicht meinen könnte man sei im Nordosten Sibiriens. Nachdem man mitten im Bus sitzt und zu den jeweiligen Ausgängen gleich viele Schüler und Schülerinnen mit ihren lauter als das lokale Radio dröhnenden Radiohandies überklettern muss um aus dem Bus, der Konserve des Wahnsinns zu kommen. Der Busfahrer der hinter seinem Lenkrad klemmt, er kann mit seinem Bierbauch lenken, damit er zwei Hände frei hat um einerseits Schüler zu verscheuchen und andererseits sein Minihandy an sein Maxiohr zu pressen, was fast so aussieht als würde er sich sein Telefon ins Ohr stecken, schimpft man solle schneller aussteigen, weil er habe schlussendlich einen Fahrplan einzuhalten, welcher sich aber mehr von seinen stehzeitbedingten Pausen ableitet als von einem Verkehrskonzept.
Wenn es dann auch noch so früh ist, dass mein Magen nichts aufnehmen konnte, was man landläuflich als Frühstück bezeichnen kann- also man den Hunger vom Vorabend noch ein wenig konserviert- wie soll einem da ein "guter Morgen" über die Lippen kommen!?
Sollte Detektiv-DNA dieses Gen mal finden, bitte hier abgeben, vielleicht kann es vor der präsenilen Bettflucht noch irgendwie angeschalten werden. Es lebe die Methylierung.

I´m back -said the captain- arrrrrh

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Fausto der Schreckliche schreibt als literarische Antwort und als Grund der Kaffeeverzögerung:

ahoi captain,

da morgentlicher übermut und gute laune generell ja zu meinen positiven
eigenschaften zu zählen ist hätte ich einen vorschlag.
imagine the scenario:
nach mehreren versuchen die immer schneller werdenden geräusche, die vom
aneinanderreiben eines gore-tex materials verursacht werden, zu
ignorieren und die bewegungen zu minimieren die notwendig sind die
snooze funktion des weckers, der fröhlich "how deep is your love..."
trällert, um weitere 9 minuten zu verschieben ist es dann endlich so
weit: die wohlig warme milbendurchdrungene decke wird zur seite
geschoben und die letzten gärgasreste welche sich schneller im raum
verbreiten als ein fuss den boden berührten konnte schicken dich fast
zurück in den tiefschlaf und zwar genau in dem moment wo sich DIE frage
in einem noch benebeltem geiste zu drehen begann "welcher fuss doch
zuerst auf den boden gesetzt werden müsse " um unheil zu verhindern.
die zahnpaste die vorher sorgfältig auf die bürste geschmiert wurde
schmeckt nach anfänglicher kühlen frische nur mehr fad und warm ganz im
gegensatz zur eiskalten klobrille die man zu berühren möglichst
vermeidet und desswegen sich nicht die mühe gibt die zerknautschte boxer
runterzulasse und stattdessen in gewohnter linksträger manier sein
geschäft verrichtet. nach zehnminütigem leicht wankendem in den spiegel
schauen, wärend der immer wieder durch sekundenschlaf unterbrochenen
pflege des skorbutgeschüttelten gebisses, werden wie beim
entwicklungsprozess in der dunkelkammer langsam konturen sichtbar und
vervollständigen ein scheinbar misslungenes portrait. hustend wird ein
maul voll in das waschbecken gehustet und endlich berührt auch noch ein
wenig wasser die schlaffen gesichtszüge bevor im nächsten raum der
morgentlichen fliessbandarbeit der geruch von frischen kaffee das erste
mal das hinterstübchen aus dem stand-by modus holt und jeder
augenaufschlag eine schicht sand von der pupille wischt. endlich stehen
alle werkzeuge und zutaten auf dem tisch jedoch die freude reicht nicht
lange als sich ein erneutes erheben vom endlich erreichten Tisch sich
nicht verhindern lässt nach dem der deckel von der butterdose gehoben
wird. kneistend wird zum kühlschrank geschlapft wärend sich im fühlbaren
vakuum unter der schädeldecke die begriffe mundart, sprachfehler und
hochdeutsch das wort butter mit seinen beiden artikeln jagen. ein sieger
in dieser hetzjagd lässt sich jedoch bis zum sorgfältigen abziehen des
zellofan-papiers nicht ermitteln und dann...



jetzt reichts du bist eh schon spät dran, der henker in der konserve des
wahnsinns wartet...

Tuesday, March 17, 2009

Müd


Nun dauert der Winter schon wieder lange- und für alle die sich nun schrecken das ist gut so. Was soll man schon noch schreiben über diese Schneesucht. Es geht immer wieder rauf um danach beblankt runterzukurven. Eigentlich geht es wie immer nur um die Zeit. Egal was und egal wo aber man will außen sein und dann darf es ja nicht flach sein, weil es sonst langweilig ist. Noch schöner ist´s wenn man außen sein kann und dabei so alleine wie möglich sein kann. Nur eine Spur nach oben und dann runter. Und wie bei diesem Bild, gehts nochmal rauf um dann nochmal runter zu können, weils so schön war und man ja eh Zeit hat.
Wie auch immer.
Sonstiges? Naja, ich muss mal schauen- aber immerhin ist einiges am Laufen.

Friday, March 06, 2009

Weekender



Ja und schon wieder ist es Wochenende.
Wohin? In die Sonne allemal. Sofern sie scheint.
Nundenn sie wird wohl scheinen- irgendwo wo man dann schifahren kann.

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Die Geschichte von der 17jährigen die unbedingt ihren Freund heiraten will, weil er ja ein so toller Priester ist, gibts dann irgendwann. Aber eins nur vorneweg: reisen, seien sie auch noch so kurz- frischen die Erfahrungen auf.