Tuesday, May 12, 2009

Protokoll eines Wien-Wochenendes

Zugfahrt in glühender schokoladenschmelzender Hitze und flirtiger Begleitung in die Bundeshauptstadt. Dort erster baustelliger Eindruck am Bahnhof der Hoffnung und Versuch die "Stadtkrankheit" mit Bierkonsum abzuwenden. Frühstück mit importierten Käserosetten, obligater Museumsbesuch, spontaner tschetschenischer Sprach- und Kochkurs, Beobachtung von zukünftigen Taubenvergiftern im Park zu Füßen Mozarts, Hanfdemo auf der Konsumstraße Nummer eins im Gegenverkehr mit dem finanzkrisengeldgesponsorten Leihrad durchritten, historischer Besuch im Cafe Hummel und in Zielpunkt, dann weiter in einen Heurigen von dort via einem Baugerüst und folgendem Brillenverlust zum Italiener am Eck. -Kurzer Langschlaf- Amy Winehouse´scher Hangover, Hitze und Brunchen im Cafe Latte dann gut gefüllt via leerer globalisierter Einkaufsstraße sonntags mit dem Zug zurück zu den kühlenden schneebedeckten Bergen. Die Ruhe hat uns wieder.

Ein herzliches Dankeschön an die lieben Gastgeber Haslwater&Wautner. Schön schräg wars.

Wednesday, May 06, 2009

Jüngst nebenan

Na was soll man da sagen? Geisel der Menschheit und dergleichen. Mea Culpa- heißts so schön und man peitscht sich die Schulter, oder wie es Monty Python vormachen- man haut sich ein Brett auf den Kopf. Ja so kann es sein, wenn man sich selbst geiselt.

Aber gegeiselt werden- im übertragenen Sinne- ist nicht so fein. Montag früh, die Anstrengung des Wochenendes steckt noch in den Knochen und dann föhnt dir eine Schülergruppe bewaffnet mit Musikhandys durchs Hirn. Das man da mal kurz Wind macht um sich Luft zu machen ist klar, dass man dann gemaßregelt wird weil man anscheinend gemaßregelt hat, ist dann doch ein wenig verwunderlich. Aber so scheint es zu sein. Um diesen Zustand zu simulieren: einfach vier Radios auf Anschlag aufdrehen mit jeweils schlechter Musikauswahl und dann noch vier Pubertierende zum Mitsingen zwingen. Juhu und das Montagsmorgenglück ist perfekt.

Jipppi-ei-eh