Thursday, March 17, 2005

Wieder auf Kurs

Es ist wieder an der Zeit, dass sich der schrecklichste aller Piraten zu Wort meldet. Mir ist zu Ohren gekommen, dass sich in Tirol nicht viel zuträgt, wie auch immer, es wird sich sicher wieder ändern. Es kommt der Frühling, die Hasen meiner Nachbarschaft karnickeln wie blöd, die Schafe lämpern und die Vögel treibens bunt. Was will man mehr. Ich bin mit universitärer Arbeit eingedeckt, habe aber durchwegs Zeit und Laune mein Leben zu genießen. Letztes Wochenende war ich in Moffat, Südschottland Bordercounty (das ist das wo der Bordercollie herkommt, glaube ich zumindest) auf europäischem Geographentreffen mit schottischer Färbung. Alles was man so will: Whisky, Hillwalking, Haggis (die Innereienwurst eines Schafes) und schottische Girls im Minikilt der schwer von einem Gürtel zu unterscheiden ist.

Im Grunde war das Wochenende ein voller Erfolg, gutes Wetter, … wenn da der Whisky nicht wär. Aber mehr davon unter vier Augen, weil diese Geschichte nicht jugendfrei ist, und ich weiß ja nicht wer aller diese meine Abenteuer liest. Wir waren mit Niederländern, Norwegern, Schotten und Slowenen am Berg, war echt fein und lustig,… Wenn man sein Bergsteigerisches Ego aufputzen will muss man nur mit Holländern, das sind die mit den gelben Füssen(Onkel Helli), auf einen „Berg“, es war der zweithöchste Hügel der Gallowayhills: White coomb mit sage und schreibe 822 Metern über dem Meeresspiegel. Also 80 Meter unter meinem Normalniveau. Nach den ersten fünf Minuten haben meine zwei Niederländer stoppen müssen, ich hab mich dann an alle Motivationstricks meiner Kindheit erinnert, angefangen bei: nur noch fünf Minuten, lei mehr eine Kurve, schau ma mal was hinter dem Hügel isch. Hat alles nichts geholfen, sie mussten leider umdrehen und absteigen. Ich hab noch nicht mal meine Jacke ausgezogen an diesem Punkt (kurz hinter Arzkasten am Weg zum Wank), und das soll was heißen.

In der Wohnung sind alle voll am Arbeiten: „Fuckmachine“ ist brav am vibrieren neben an, der Magier spielt Karten, Jamie bastelt Karten für Muttertag und pflegt seine Gesichtshaut, der Geist spukt und ich bin fleißigst unterwegs. Warum zuhause bleiben, wenn man auch unterwegs sein kann.

Auf was ich mich am meisten freue wenn ich wieder zuhause in TIROL bin: mein hartes langes Bett, bei dem nicht die Füße unten raushängen; meine Dusche, die weiß was Druck ist in der man den Schmutz auch weg bekommt und ihn nicht nur feiner verteilt; meine Crew, die Leute in Tirol, …
das soll aber nicht heissen, dass ich unter Heimweh leide!!! Mir taugts da grad volle!!

Wenn sich wer anbieten will mit mir auf irgendwelche Berge zu steigen, egal ob männlich, weiblich oder transgender ich nehm jede(n) mit! Und ich will heuer auf viele Berge, das kann ich euch sagen.

Anbei noch eine anthropologische Studie, die ich gerade beim auf den Computer-Warten gemacht habe: alle deutschen Mit-studenten tippen mit offenem Mund, wahrscheinlich um das sprachliche Wirrwarr unsrer unfehlbaren Nachbarn zu unterdruecken, andere Erklaerungen bitte im Forum!

Das ists vorerst von der Nordsee, Mpreis rules, Mannerschnitten forever,
Piratengruss
Flo

Thursday, March 10, 2005

Nachruf

Sam ist tot!

Mir bleibt hier in seiner Heimat nur noch die Gewissheit, dass es noch viele Stoecke zu werfen gegeben haette!
Also werde ich noch einmal einen Stock werfen,...
Er war und bleibt der Beste,
mehr von mir wenn es sich leichter schreibt
f

Tuesday, March 08, 2005

SO dann!

es freut mich konstant von meiner leserschaft benachrichtigt zu werden, ...

ich fahr am wochenende nach irgendwo suedlich von glasgow, zu einem geographentreffen, wird sicher ein guter ausflug, ... aber bis dahin ist noch viel zu erledigen,...

heute gehts mir wieder besser, nicht so sehr ein groundhog day,.....

werde euch am laufenden halten.
f

Ground hog day

wer kennt ihn nicht den film bit bill murray: und taeglich gruesst das murmeltier?

so fuehlte ich mich heute: ich bin wie immer spaeter aufgestanden, hab mir mein obligatorisches muesli reingezogen, artikel ueber pollen und palaeoklima gelesen, bin in die bibliothek gewandert, hab weiter gelesen, hab geschrieben, bin nachhause gewandert, hab gekocht, hab abgespuelt, hab volleyball gespielt, war anschliessend im pub, hab telefoniert und war dann geschockt ueber das und schreib es nun hier nieder.

wie auch immer, heute hat es mich voll angezipft nicht in tirol zu sein.
deswege poste ich heute keine neue story
aber morgen: kommt die neue geschichte: ich und der warden (aufseher in hillhead)
also dann
liebste gruesse
cf

Tuesday, March 01, 2005

Nutzlose und brauchbare Dinge TEIL 1

Was braucht man hier in Aberdeen als Individualreisender?

Wenn man vor hat in einem normalen Auto (das sind die europaeischen mit dem Lenkrad auf der RICHTIGEN Seite) in der Stadt als Beifahrer mitzufahren, sollte man sich eine Augen- oder besser eine Scheuklappe fuer das rechte Auge besorgen, dann sieht man nicht wie nah einem andere Autos kommen koennen und schont damit seine Nerven und die des Fahrers, der dann nicht auf diverse Schreie von rechts reagieren muss, sondern weiterhin brav Gas gibt.

Weiters brauchbar sind alle Dinge die man gegen das Wetter am Kopf tragen und auch darauf behalten kann, wie Kappen, Kapuzen, festgezurrte Huete und dergleichen.

Das bringt mich schon zum unbrauchbarsten Ding aller Zeiten: der REGENSCHIRM. Wie auch immer, kann man einen Regenschirm im festspieligen Salzburg gekonnt einsetzen um dem laut atmenden Nachbarn einen Bach ins Genick zu leiten, der sich dann fragt wer das wohl war, um dann die jaehrlich wiederkehrende Antwort JEDERMANN zu vernehmen. Nein nicht so in Aberdeen: hier kommt der Regen sowieso von ueberall. Irgendwie regnet es nicht, aber man ist trotzdem nass? Also lasst euere Designerschirme zuhause.

FARBE!! Aberdeen ist bekanntlich die "SilverCity" weil alles, wirklich alles aus Granit gebaut wird, nur leider sind die Aberdeener noch nicht auf die Idee gekommen, den Granit zu streichen, so ist alles grau, fuer immer und ewig, bis dieser verdammte Granit im Meer versinkt. "Der scheiss Granit kotz mi volle an"(Sacher 2005). Wie auch immer waere es von Vorteil ein wenig mehr Farbe im Leben zu haben, ausser das Grau der Wolken, das dunkelgrau des Meeres, das ein wenig dunklere Grau des nassen Asphalts,.. Das gute ist dass ich ein ROTES AUTO hab. VW koennte mal eine granitfarbenen Kombi entwerfen, sozusagen den Aberdeentarnkappenbomber.

Marktnischen: Baeckereinen, Wurstfabriken, europaeisches Essen.
Ich hab so richtig Lust auf ein gutes "Hoertnagel-Wuerschtl", wenn ich mir die sogenannten sausages nur anschau, kommt mir das Kotzen!!

bis auf weiteres.
flo

Monday, February 28, 2005

Russen, Schwule und andere Mitbewohner

ICH WAR AN DER WESTKUESTE!!!

Wir sind uebers wochenende nach oban an die westkueste gefahren, haben dort wunderbar stabiles wetter gehabt, das heisst: sonnenschein fuer mehr als 2 stunden, haben den ben nevis gesehen, alle anderen hohen berge, ... echt eine feinheit! da muss ich hin.
nur eines haette mir fast den letzten nerv geraubt: russen in der jugendherberge! diese gottverdammten affen haben beschlossen die ganze nacht durchzusaufen und gegen waende zu klopfen, bruellen und im gang herumzu torkeln,... bis mir gegen 2 uhr der geduldsfaden riss, ich mich angezogen habe und in meiner rage auf den gang gestuermt bin, ohne zu wissen um wieviel russen es sich handelt, und einfach mal praeventiv: fuck! shut the fuck up! i want to sleep now, fuck, stop banging the fucking toiletwall, stop stayin in front of my fuckin door shoutin, fuckers!! geschriehen hab! sie waren im ersten moment echt beeindruckt von meinem auftritt, haben dann versucht zu diskutieren, sind dann abgezogen, was ich mit einem: you can fart my balls! kommentiert habe. ein kleiner sieg fuer mich in dieser nacht!
dann wars ruhig.
also back zur schoenheit der westkueste, ich muss da wieder hin, ist echt ein erlebnis dort zu sein, schaut ein wenig aus wie in norwegen, mit all den kleinen minifjords, alles nur ein wenig kleiner,... fotos gibts spaeter.
dann zur zweiten nachtgeschichte: ich bin die ganze strecke zuruekgekurvt von oban, war dann noch im kino(sideways, ein echter hit!) und wollte dann meinen schlaf haben fuer die schottischen meisterschaften in volleyball am sonntag. ABER: jamie mein kleiner schwuler mitbewohner hat auf einer party seinen wohnungsschluessel verloren/vergessen und mich deswegen, weil ich der einzige in unsrer wohnung war, um 2.00 aus dem bett geklingelt, ... er war am boden zerstoert, hat geheult wie ein schlosshund, ... bis dann jemand von der verwaltung einen schluessel gebracht hat,... ich hatte dann noch zwei weitere stunden schlaf, bis 5, als ich dann fuer die meisterschaften in bathgate aufstehen musste. immerhin sind wir fuenfter geworden, von 15! gratulation jungs!! war ech ein spass mit euch zu spielen,...

so weit ich schreib mal wieder.
flo

Beff's Afrikanische Klobeschreibung

(Krabacher 2005)

"AproPO afrikanische WC-Anlagen:Bauart: quaderförmiger Holzbau mit 100*80cm Grundfläche mit klitzekleinem Lochin der Mitte.Besondere Umstände: Enddarminnendruck von 2,5 barErgebnis: spritzig-braune Stuckverzierung an der Klorückwand"


danke fuer diesen herzhaften lacher,
nur nicht zu viel chilli sonst gibts einen after-burner!

cf

Sunday, February 20, 2005

alternativer preis!

da ich heute einen mords hangover von gestern abend habe, ....
mich hatts grad vom stuhl gehaut als ich erfahren hab was daheim so abgeht, rein fortpflanzungstechnisch und so weiter!

VON MEINER SEITE : ALLES GUTE ZUM kommenden NACHWUCHS!!!

ABER der grund meines eintrags ist: ich vergebe heute einen alternativen Preis fuer den besten post, er hat nicht die loesung des raetsels, aber ist ein teil des pudels kern.
der preis geht an ziwuiziwui:
so ungefähr habe ich es kommen sehen. führt verhaltensstudien an schibrillentragenden, torkelnden schotten durch, pflanzt "deitsche", fotografiert faule seehunde und sauft den guten "pouschterpreis" aus!!!!schäm´dich pruter!!

anbei bemerkt, ich muss mal in meinen preisausschreibungsrichtlinien nachschauen ob ich an familienangehoerige ueberhaupt preise vergeben darf, aber egal den whisky trinken wir trotzdem.

weiter so!!!

ich schreib morgen mal wieder mehr, weils heute einfach nicht hinhaut,
gehe nun heim eine runde playstation spielen und abends mit catrin ins kino
flo

Tuesday, February 15, 2005

Wochenendgeschichten

Hi Folks, es ist schon wieder viel geschehen hier auf der Insel. Das Wochenende ist schon wieder vorbei, die Zeit scheint dahin zu schmelzen wie Butter in der Frühlingssonne. Apropos heute war ein echt feiner Frühlingstag, fast kein Wind, Sonne und KEIN Regen. Ich bin deshalb erst um 10 aufgewacht und das noch dazu mit verdammt starken Kopfschmerzen. Ich war gestern nicht aus, vielleicht liegts daran, oder einfach nur am Valentinstaggeschmuse, das hier echt ein big business zu sein scheint. Also gestern war Valentinsday, den ich mit Büchereiarbeit, lesen, kochen, im Stau stehen und Volleyball verbrachte. Also keine Rosen und keine Rosa!

Sonntags war ich mit meiner Crew auf Landausflug. Wir, Brigitte, Catrine und ich beschlossen dem widrigsten Wetter trotzend einen nahen Berg zu erklimmen. Anfänglich durch einen lichten Föhren-Lärchenmischwald wo noch ganz lauschig war. An der Waldgrenze angelangt realisierten dass noch weitere 250 Höhenmeter Aufstieg vor uns lagen, die aber unter normalen Bedingungen keinerlei Problem darstellen sollten. ABER: wir hatten Sturm, ich wunderte mich warum uns im Wald schottische Wanderer mit Schibrillen entgegen torkelten. Die Antwort ist zum Schutz der Augen gegen von Wind beschleunigte Hagelkörner und Schneekristalle. Der Wind war am Gipfel so stark dass es mich fast verblasen hätte, ich wurde einfach nur geschüttelt und gerührt da oben. Aber abschließend eine feine Wanderung.

Heute war ich nur mit Kopfschmerzen unterwegs, bin eine kleine Runde gelaufen, hab dabei Seehunde in meiner Nachbarschaft entdeckt, die sind echt eine feine Truppe, liegen faul am Strand und lassen sich die Sonne auf den Bauch scheinen. Werde wieder kommen um Fotos zu machen.

Sonst ist nicht viel zu sagen, wir haben den „Paradepiefke“ gefunden, beschlossen mit ihm nur englisch zu sprechen, … das sagt ja eh alles.
Hab noch einen Filmtipp abzugeben: LOST IN TRANSLATION. Schaut ihn euch an, wenn geht auf Englisch, ein Wahnsinnsfilm, so fühle ich mich zur Zeit ein Wenig. Lost in Translation. Aber was soll´s . Bis zum nächsten Gelese, ich werde weiter auf die Hügel steigen um von Bergen herunterzukommen, die Seehunde Seehunde sein lassen,
mit Piratengrusse,
Flo


ANBEI POSTET MIT IRGENDEINEM NAMEN, WEIL WER KANN DENN SCHON EINEN PREIS GEWINNEN, WENN ER FUER IMMER UND EWIG ANONYM BLEIBT. ALSO DER PREIS WIRD IMMER KLEINER UND ER SCHMECKT SEHR GUT!!!

Thursday, February 10, 2005

Grias di

Hallo Schnuckis zuhause!!

ich war heute auf einer Farm, ja so was aehnliches wie eine Range, und ich friere immer noch!!
aber was solls!
ich wuensch euch waerme im herzen, und vorallem viel spass,
ich hab ihn zur zeit.

Monday, February 07, 2005

!!!

ich hasse tastaturen ohne umlaute! ihr wisst schon ae, ue, oe,....
zum ausfreaken.
liebe gruesse
f

Tage wie dieser

Tja auch die schrecklichsten Piraten der Erde, oder des Weltalls, haben Ängste. Eine dieser Ängste ist das Waschen. Nicht die Körperpflege ist es die uns schreckt, nein das gemeine Waschen unsrer Klamotten ist das schier Unausweichliche, dem wir von Zeit zu Zeit ins Auge blicken müssen. Dieser Tag kommt unaufhaltsam auf mich zu, ich kanns kaum mehr „umschiffen“, das muss jetzt sein zum Wohle aller.
Anbei bemerkt: Zum Wohl. Ja zuprosten, sich zum Wohl wünschen oder was auch immer, das gibt’s hier (auf diesem Möchtegernkontinent) nicht. Hier im rauen Norden wird einfach nur bestellt, bezahlt, kein Trinkgeld gegeben und dann in sich hineingeschüttet. Jeder „Fremde“ schaut ein wenig verstört um sich, und beginnt nach kurzzeitiger Ernüchterung, meist beim ersten Pint nicht schwer wieder nüchtern zu werden oder wohl oder übel unlängst ausgenüchtert, wie ein Derwisch seiner selbst in sich hineinzuschütten ohne auch jemanden „zum Wohl“ zu wünschen.
Also Zum Wohl. Die Herren der Schöpfung haben dann das Vergnügen sich im „um die Wette Pinkeln“ am Pissoir zu messen, aber das kennt eh jeder. Interessant wird’s an diesen „Nirosta-Brunzrinnen“ wenn der Nachbarpinkler beginnt Wellenmuster zu produzieren um den „Gegner“ zu übermannen. Tja Mädels tut mir echt leid, aber für diese Abenteuer muss man eben Mann sein, oder im Stehen pinkeln (sic!).
Sonst gibt’s nicht viel neues, wir haben eine neue Extremsportart, weil ja alles was man außerhalb der Flat und des Campus macht eine Art Sport ist für die Briten. „Stonecircleing“. Dabei wird versucht ausgestattet mit Fotoapparat, Auto und Karte die umliegenden „Stonecircles“ auf meist einspurigen Wegen zu verbinden und ohne größeren Schaden dort hinzukommen und das alles bei widrigsten Bedingungen. Dies können sein: Schafe auf der Straße, Schafe neben der Straße, Lacken die tiefer sind als sie vorgeben zu sein, Entgegenkommende, mudroads und was weiß der Teufel noch auch.
cF

Die Deutsche Invasion

Ich hab mir eigentlich gedacht, dass die Wikinger wilde Brüder waren, aber die wirklichen Eroberer, abgesehen von irgendwelchen geopolitischen Wahnsinnstaten Washingtons, sind unsere Nachbarn, die überall geliebten „Deitschn“. Mittlerweile habe ich diverse Strategien entwickelt, mich vor ihnen fernzuhalten, mich zu verstecken oder wenn sie auf mich zugehen um in mir aufzugehen, falle ich ins tiefste Urmiemingerisch zurück oder fange gar an in einer mir fremden Kunstsprache zu sprechen um jegliche Kontaktaufnahme im Keim zu ersticken.
Es kommen dann so Sätze wie: Mestos no Austiraco, mestos nonono germanico, mestos aubergenesiensios! Verschteahsch eh, odr? Wenn it, nocha isch mir deis a recht Plunzn, weil i sowieso gnuag zum tian hon, also fliag oh, sinsch tschinell i dr oane, dass dr di oahrn so richtig singen. Und das in einer Sprechgeschwindigkeit, die weit über meiner normal schon schnellen liegt, dazu mischt sich noch ein leichtes Nuscheln, das ich mittlerweile schon gut drauf hab, nach all den Pubbesuchen, auch ohne Pint und dann ists nur eine Frage der Kontinuität wie lange die germanischen Eroberer durchhalten. Der Rekord liegt bei dreieinhalb Minuten Dauerpenetration. BIG Respect!!
Irgendwie ists schon Irrsinn, dass ich nach Schottland gehe, dort Schottisch spreche, daheim nicht wirklich gutes Deutsch spreche. Irgendwie entwickle ich mich zum linguistischen Suizid. Aber immerhin ist der Heimatstolz in der Fremde größer. Ich war noch nie tirolerischer wie in den letzten Tagen. Tiroler Pirat läuft durch die Straßen Aberdeens,…
Irgendwann wird’s dann heißen: Mieminger Pirat läuft durch die Straßen Aberdeens.
Ich wünsch euch was, ich werd für euch in den Ozean pinkeln/brunzen!Euer Captain Floggo

Diverses, Wochenenden des Frühlings

Irgendwie schon eigenartig. Es ist Sonntag, tja einer der wenigen Tage an denen es nicht eingelebt, sie haben mich als eigenwilligen, !alten! Mann akzeptiert und wir schaffen es schon irgendwie durch zu kommen. Wir fahren in wirklich gewaltig riesige Einkaufszentren gemeinsam, dass „meine Jungs“ schoppen können und mich mit diversen Fragen überhäufen was sie denn wohl morgen oder gar heute noch kochen könnten außer Pasta. Meine Antworten haben sich auf: Pasta? Pasta! verkürzt, weil ich einfach keine Energie extra habe ihnen zu erklären dass sie mir mit einem Wienerschnitzel eine Freude machen würden. Nach dem Schoppen springen wieder alle in den Wagen, ich am Steuer und es herrscht wieder Friede und wohlige Ruhe.
Heute waren wir gemeinsam nach dem obligatorischen „Vegetableeinkauf“ noch am Strand von Balmedie und das am letzen guten Tag des guten alten Januars. Am Strand fühlen sich Piraten daheim. Wir versuchten während unauffälligem Umherstreunens einen geeigneten Platz zu finden unser Boot zu Wasser zu lassen, beschlossen aber nach einiger Zeit und wegen starken Winterwindes es bei einem kleinen aber feinen Piratenspazierganges zu belassen. So müssen wir wohl oder übel weitersuchen.
Übel ist das Wort der Überleitung. Irgendwie war das letzte Wochenende ein sehr bewegtes, mit sehr viel Action, zwar nur im Umkreis weniger Kilometer, doch ist einiges geschehen. Ich spür irgendwie, dass noch so einiges auf mich und meine Crew zukommen wird. Derweilen verbleibe ich nicht mehr ganz so allein auf der Insel im Nordatlantik, die vorgibt ein Kontinent zu sein, zumindest glauben die Eingeborenen die wir bisher kennen lernen konnten noch fest daran. Aber ist nicht jeder Kontinent eine Insel, es kommt doch immer nur auf den Maßstab an, oder?
Beste Grüße aus dem Frühling, ich werde ein paar Schneeglöckchen für euch vorab ernten
Euer Captain Floggo

Großes Rätsel

Die folgende Geschichte enthält eine kurze Kernaussage, wer sie entschlüsseln kann, darf/soll/muss es posten, ich freue mich über jedes Gelese. Es ist nicht so verrückt und schwierig zu erraten, also dann liebe Rätselfreunde, go on!!