Saturday, November 12, 2005

frida und das brot

na gut, am freitag abend zuhause zu sitzen ist nicht state of art, aber immerhin gibts immer wieder etwas was man noch nicht getan hat. ich war heute nicht zuhause, aber das bin ich eh fast nie, aber aus war ich auch nicht. nein ich hab den neuen alten boulderraum in telfs angetestet, ich finde in gut durchdachte lösung für so einen "kleinen raum". da kann sich mieming was abschauen.
und dann war ich noch zocken, eine neue alte leidenschaft. irgendwie wars die letzten monate nicht möglich, aber nun geht´s wieder. und ich bin froh drum,..

nun aber zu den piratengeschichten: wer stand schon einmal an einer tankstelle und hat sich von herzen gewunschen, dass nun ein edel-bestahlter ritter mitsamt ross anreitet und sich mit dem münzapparat zu schaffen macht, wo ihm eine lanzenwäsche versprochen wird. naja es ist gerade nicht frühling wo politessen einem hydranten im parkverbot einen strafzettel ausstellen, nein es ist gerade voll-herbst oder vorwinter. aber das kann auch schon was. ebenso wäre es eine überlegung wert zur gabenbereitung in einer messe: whiskey in the jar zu spielen.

ich hau mich in die harpfen, geh schlafen und denk mir weiteres aus, und über vergangenes nach, und mach mir vorzüglich zukunftsgedanken. na das kann ja was werden.

wenn alles einfach und unproblematisch ist, kann etwas nicht stimmen, denke ich zumindest. na dann mal auf zum schwur tirolerland.

Monday, November 07, 2005


nun bin ich jungbürger. ja das kann schon was. nur mit 18 hät ich wahrscheinlich keinen solchen hangover fabriziert wie jetzt mit 25! aber einmal im leben jungbürger werden ist schon was.

sonst gibt´s nicht viel neues, außer dass ich dauernd gefragt werde, ob ich denn auch die kreuzfahrschiffe ausraube. naja das sei mal dahingestellt, das kann sich jeder selbst ausmalen. wozu sind denn kreuzfahrtschiffe denn eigentlich da? natürlich zum ausrauben, goldzähne stehlen, porzellan zerschlagen, armleuchter unter den arm klemmen, perrücken verrücken, luster lüstern lustmorden, na da gäbe es vieles, was noch zu tun wäre auf kreuzfahrtschiffen.

mir bleibt in tirol nichts andres als auf kreuzfahrt zu schiffen, da mich der nebel der heimat total inkorporiert hat und wahrscheinlich bis nächste woche nicht mehr ausspucken will. immerhin schon etwas. heute war der erste tag des winters und meiner meinung nach kanns nur mehr besser werden, am ersten tag ist´s immer am schlimmsten. so nach dem motto: first cut is the deepest. so ist das mit dem winter auch, denn nach allerheiligen gibts keinen gefühlten herbst mehr, alles im glühweinrauch geschwängert, benommen stolpert´s sich richtung weihnachtswahnsinn. na dann mal augen zu und tief durchatmen.

anbei, die schönen augen gehören gontscha, das bild gehört mir.
flo

Friday, November 04, 2005


heute steppt der bär in mieming,

es werden die jungbürger angelobt und unter anderem auch ein gewisser captain floggo wird zum jungbürger, endlich frei wählen, endlich mal wieder in mieming ausgehen,... das wird sicher eine super welle,...
mehr davon morgen


c-.f

Sunday, October 30, 2005

sonntag, immer wieder sonntag

sonderbare dinge erreignen sich so sonntags. so ist es mir aufgefallen dass ich die letzten sonntage immer mit klettern, berg oder sonst so was verbrachte. also liegt vielleicht am so herrlichen wetter, oder einfach, dass ich sonntags gern klettern gehe und ungeachtet des wunderbaren wetters versuche ein so sonntag unterzubringen.
angefangen hat dieser heutige sonntag gestern bei gerstensaft und anderwertigem in innsbruck. also die partypartie noch voll am gas, hat man ihnen eine stunde mehr zum feiern gegeben, ich irgendwie malmüdig, beschloss ich wolle umso mehr vom sonntag haben sodann ich früher aufgebracht aufbrach um mir meine geschenkte stunde, die ich auf den nightliner warten durfte im wiedereröffneten limerick bills gönnte. guinnessgeschmack ist das schönste was man sich so gegen 2 oder wars doch 3 uhr morgens vorstellen und wünschen kann. immerhin bewahrte mich das good old guinness davor dass ich heute meinen sonntag mit sogenanntem sonntagskater zubringen hätte müssen. aber bekanntlich ist ja guinness good for you.
weiters hat es sich zugetragen dass ich auf meinem feldzug richtung nachhause mir die neue gestohlen habe, weil ich dachte dass ich was warmes zum draufsitzen brauchen kann. meine laminöse unterlage wurde pflichtbewusst mit in den beschissenen nightliner genommen, den ich trotz gültiger fahrkarte bezahlen musste, weil die wenns dunkel ist nicht gilt (o ton busfahrer, daher beschissen!!). sodann hatte ich dann die neue zum lesen im bus, am schaue her, ich habe heute in der nacht in der stunde die es nicht gibt also das gelöschte ding zwischen zwei und drei, diese nichtexistenten minuten zwischen sommer- und winterzeit, gehabt habe und ich hab sie gelesen. die inhalte der gestrigen sonntäglichen zeitung seien hier noch mal wiedergegeben, da ich nicht davon ausgehe dass captainfloggo-piratenblogleser diesen schund auch nur stehlen geschweige denn lesen. ich habe die zeit, die inexistente, von innsbruck nach telfs damit verbracht zu erfahren dass angie eiter nicht nur das klettern fest im griff hat, sondern auch die liebe, weiters war grabmode 2005 ein thema, da ich mich nach zu starkem guinnesszuspruch nicht mehr auf artikellesen konzentrieren wollte hab ich begonnen unfertige sätze zu zählen in denen die verben (für die neue leser: die tunwörter) fehlen und bei 89 auf seite drei aufgehört weil ich schon in telfs war.
kurze schlafpause. (ein echter die neue satz)
dann machte ich mich auf, mich von gabi, berni und beff zum bouldern entführen zu lassen. während ich auf meine mitfahrgelegenheit in den sundergrund wartete spielte radio tirol zweimal hintereinander das selbe stück, ich dachte mir: so, das fängt ja gut an. die volksmusiktaliban haben nun auch das programm unter ihren fittichen. dann eine mehr oder minder unspektakuläre fahrt mit dem ruechmobil ins zillertal, wobei das riskante überholmanöver des silzerfahrenen fahrers auf den letzten fahrsekunden herauszustreichen ist, was uns dann einen formel ? sieg einbrachte.
dann der qäulende zustieg. (wieder ein echter die neue satz)
hier nahm dann das schicksal seinen lauf. bernie ritter des offenen schlitzes machte es vor, wir machten brav nach. ein/e ungenannt bleiben wollende/r verrollte sich mit einer rolle starkriechendem kamillenklopapier hinter ein gebüsch, fernab jeglicher zu bekletternder felsen, lies einen kacktus frei, der wiederum in all seiner gloreichen erhabenheit nichts besseres zu tun hatte als mit dem ansich schon starkriechenden kamillenpapier um die wette zu transpirieren, was zu einer fast schon unerträglichen kacktuswolke auswuchs und zur folge hatte dass wir die es aushielten, da wir ja die quelle kannten die einzigen waren die in der folgenden stunde klettern konnten. wie benebelt versuchten wir uns an wackelnden problemen, beffzie drückte wieder fleissigst auf den fotoauslöser, wir alle lebten den traum der freiheit für eine kurze weile, okupierten zillertaler gemäuer bis dann die allseits gefürchteten locals einfielen. diese wiederum betörten mit einem flacon von whiskey-wodka-bier und marlboro, wir verbündeten uns zu einer sogenannten boulderhorde, oder war doch etwa eine herde, naja, zogen weiter, dachten über erektion und gefrorene äcker nach, liessen hosenställe weitoffen, versuchten betört von verschiedenstem zu ergründen ob es nun doch mario ist,... naja wir waren schlussendlich im dunkeln wieder im auto, kehrten noch bei magic kebab ein, ... einfach ein feiner tag, der eigentlich so unsonntäglich begonnen hatte und doch so sonntäglich, also mit wunden fingern endete.
ich wünsche jedem und jeder dass er sie die sonntage geniessen kann.
euer captain floggo

Friday, October 28, 2005

piratenprüfung

ich bin nun wieder zum öffentlich anerkannten piraten aufgestiegen. nachdem kürzlich mein schiff sank und mit diesem verlust auch mein offizielles piratenzeichen verloren habe, war ich ja, seit ich von der kleinen britischen insel auf die ein wenig größere europäische gewechselt bin, mehr oder weniger inkognito unterwegs. man stelle sich vor, floggo der chefpirat unerkannt unter hunderten von menschen! das ist besser als robbie william anonym hinter der mcdonalds-kasse mit lidschatten. vor kürzerem, also klar nach dem verlust des alten zeichens, hat mir eine altbekannte freibeuterin ein von ihr geklautes piratenzeichen zugesteckt, ich wollte sie noch fragen wo sie es denn her hat, entweder aus der chinesischen meerenge oder bei topshop in cap hoorn, aber irgendwie ist sie mir durch die finger gerutsch, hat ihren halbfreien widerspenstigen wilden mustang bestiegen und hat sich aufgemacht zu einem anderen alten bekannten, dieser eine behauptet steif und fest er sei einer der letzten cowboys und nennt sich jesse,... naja vielleicht erreichen jesse hierüber meine grüße, er soll die finger von zuviel bernsteinfarbener flüssigkeit lassen, der alte haudegen!
im großen und ganzen ist´s schön ein pirat zu sein,
so long, ich wünsch euch was
euer captain floggo

große Zitate der Menschheit Teil 1


Tja ihr Lieben, heut wird wieder mal GROSS geschrieben, der Titel verspricht dass es dieser Rubrik mehrere geben wird, sofern ich mich daran halten werde, oder auch nicht, aber zumindest wenn ich dann einen zweiten Teil verfassen sollte zu den großen Piratenzitaten, kann keiner sich beschweren dass es keinen offensichtlichen ersten Teil gegeben hat.

Da es sich hier um einen ausdrücklichen Piratenblog handelt, ihr wisst ja Captain Floggo und so, kann es in den nächsten Zeilen ein wenig rüde zu lesen werden! Also jeder werte Leser mit nervöser Disposition sollte einfach nicht weiterlesen, oder für die folgenden Zeilen die Augen schließen. oder doch nicht.

Douglas Adams schreibt in "Machs gut und Danke für all den Fisch": Der Sinn, die Sonne abends, im Sommer und besonders in Parks untergehen zu lassen ist der, dem Auge das Auf- und Abwogen von Mädchenbrüsten deutlicher zu zeigen. Ich bin überzeugt, daß das so ist.

Gerade Douglas Adams hat es mir in letzter Zeit angetan, er schreibt mir irgendwie aus der Seele, auch wenn es noch so abgespaced ist kann es real sein.

Warum Viggo Mortensen auch Ficko Mortensen heißen könnte beweißt er in A history of violence, als er sich schweißüberströmt auf einer Holztreppe über seine blonde Frau hermachte, worauf ihn sein Sohn fragt: Vater bist du in Ordnung? Du schwitzt! Im Grunde genommen ist der Film nur ein großer Haufen subversiver Usamerikanischer-Moralkack, so mit dem klassischen Familienbild, Mann tüchtig, Frau blond und willig, zwei Kinder, Sohn und Tochter, einer ein wenig am Rande der Schulgesellschaft und die Tochter blond und auf den besten Spuren der Mutter,.... das einzige was ich noch vermisste war dass der mordende Vater auch noch Sonntags die Messen liest. So ala Himmlische Familie mit einer Porno- und Splaterkomponente. Danke Vigggggo Mortensen dass ich deinen unbehaarten Hintern in Großaufnahme sehen durfte, warum der Film ab 18 ist? Nicht wegen dem Sex, nein wegen den öffentlich zur Schau gestellten Zigaretten.

Nun weg aus der Filmwelt, heute im Hörsaal konnte ich einen wunderbaren Prozess mitverfolgen, ich bin ja auch zu einem Teil Biologe. Dem vor mir sitzenden Mitstudenten löste sich im Laufe von einer zweistündigen ein riesige Riesenschuppe vom Hinterkopf und ich war live dabei. Eine dermale Lokomotion induziert von kosmischen Kräften im und um den Hörsaal. War es nun meine Anwesenheit die die Loslösung und Entlassung ins Unbekannte der widerspenstigen Hautschuppe bedingte, oder doch einfach das all zu scharfe Chilli das der um die Schuppe Erleichterte gestern vielleicht eingenommen hat? Ich werde es wohl nie erfahren, aber ich kann sagen ich war live dabei.

i m not happy but i m funny and i m dripping over my joy.

Ich würde mir oft mal wünschen, dass mir jemand genau das sagt was er gerade denkt und mich nicht einfach im Regen stehen lässt.

Well, pictures are coming soon, I hope everone is fine, keep it going, whatsoever, times are changing.
Urs Captain Floggo

Wednesday, October 19, 2005

Monday, October 17, 2005

floggo und die starken männer


tja ihr lieben, ich war wieder mal am weg. nach grundlegender überlegung hab ich mich kurzerhand entschlossen übers wochenende mit der bergrettung mieming nach arco zum klettern fahren. irgendwie war´s im klettergarten wie auf der uni in innsbruck. ein paar wenige versprengte tiroler drängten sich mit tausenden deutschen und italienern (respektive südtirolern). naja was man da nicht alles erleben darf, ich sag nur: geah hear auhhh tu!

was soll´s die pizza war gleich zweimal vorzüglich, der spass am klettern auch gegeben, die meisterschaft im armdrücken auch ausgetragen, nur die blumenkisten sind an ihrem platz geblieben, eigentlich schwebte mir ein floraler aufbau des mieminger einsatzfahrzeuges vor, wie beim heer, nur halt anstatt fichtenzweigen und tarnnetzen bellargonien und cypressenäste. der campingplatzbesitzer unterstützte mich in der nacht als ich mich am sich als unstabil erweisenden blumenkasten zupackte und denselbigen einige stufen tiefer beförderte. er meinte, ist ja nicht so tragisch, wird ja eh winter, also where have all the flowers gone.

einige der starken truppe betätigten sich als nächtliche feststoffdünger von öffentlichen grünflächen, ein guter schiss in den park, daneben eine sekundäre pizza, alles düngt und dient somit der öffentlichkeit. eigentlich sollte man auch in innsbruck in den hofgarten kacken dürfen. vielleicht als neuer jugendkultur-trend. sozusagen weg vom sprayen hin zum publiken kacken für die allgemeinheit.
irgendwie verwundert mich die anale freizügigkeit in campingplatztoiletten. kennt jemand das gefühl wenn man aus einer "anonymen-scheißhausnebenstelle" einen beherzten luftschiss vernehmen kann? so richtig wo man alle details hört, man sich alles vorstellen kann, wie das klo nach diesem aussieht? irgendwie frage ich mich wieder, ob das eigentlich eine verschwörung ist, man betritt vermeintlich allein das wc und sobald man sich setzt und versucht einen abzuseilen, kommt schon der akustisch-olfaktorische angriff des benachbarten scheißers der einen durch seine luftige wurstverteilung niedermacht, irgendwie machts dann gar keinen spass mehr, deswegen wäre es doch viel besser die parks und alles andere zu öffnen, dann kann man ganz allein und ungestört.
so nach dem morettischem motto für ischgl, irgendwie hat er ja recht, also dann!
http://tirol.orf.at/stories/64798/
auf zum schwur tiroler land!

a, ja morgen komplettiere ich mein erstes viertel jahrhundert! irgendwie schon eigenartig, aber im großen und ganzen gehts mir gut.
bis dann, dann, ich denk derweilen über wellness in beziehungen nach, brauchts für eine wohligwarme beziehung wellness, braucht man wegen einer beziehung wellness, braucht man wellness vor/während/nach einer beziehung, braucht man eine beziehung für wellness? all das fragen der tage, die ich wie immer abenteuernd verbringen darf, oder nunmehr kann, ...

morgen gehts mit dem beffzi auf den pirchkogel und dann auf die uni. wer will darf ab 19.30 sich bei mir einfinden um bei sauerkraut und bier skorbut vorzubeugen und leichten schwindel zu generieren.
aloah,
floggo

Monday, October 10, 2005

auflauf


tja so ist´s, ich wollte mich wieder mal euch öffen. oben sieht man den plattigkamm, gesehen vor drei tagen, ... solche momente geben einem manchmal sehr viel.

gestern war ich mit richi in der gehrenspitzsüdwestwand unterwegs, eine mords hetz, klettern kann auch schön sein, nur das mit dem alleinsein hat irgendwie nicht so geklappt wie versprochen, aber das wetter, die bergmesse und die bergbahn haben ihriges beigetragen und so entstand gewisses martinswandfeeling.

ich bin wie immer voll unterwegs, werde durchwegs bei diversen unternehmungen dankenswerterweise von lisa begleitet, seien es hochstehende tangokonzerte im alten kino in zams, alpenzoodurchmessungen, wo die biber sich als fischotter ausgaben, der studentenrabatt wie immer unter der normalverbraucherpreise lag, fritz der bär sich von seiner besten seite zeigte, ein bäriger auflauf, man muss sich vorstellen, dass der bär in die höhle schaut, also sein privates fernsehen, eine telenovella für bären.
weiters wurde in der marienbergschlucht der ausgeschilderte seniorenweg in skaterschuhen gesucht, was gottseidank nicht mit nassen füssen ausging um dann die schluchtvermessung im greenvieh zu zweit verlassen von irgendwie vielen feiern zu können.

im alpenzoo ist´s mir dann aufgefallen, im ikea trifft man werdende eltern oder südtiroler und im alpenzoo trifft man dieselbigen nur monate später in begleitung ihrer leibesfrucht und südtiroler. "semm woll, dr bär isch a mords procken, gell tschuliana!?" "tschianfranco schrei nit wia a waansinnigr! mir sein nit in finnaadrs!" ikea, alpenzoo, nur wo sind die eltern die schon von ihren lieben alleingelassen worden sind? im hofgarten? ich werde mal die augen aufsperren, die südtiroler hört man ja eh unumgänglich. eine untersuchung die sich mir aufdrängt ist: sind bei nordföhn mehr südtiroler in innsbruck? werden sie vom wind an die mauer der nordkette gedrückt um später nach erfolgtem ikeaerfolg durch heimatliches vakuum wieder nach süden gesaugt? seem woll, mir sein mir!

ich hoffe es geht euch gut, mir tut´s schon.
euer captain floggo

PS: der anonyme schaaß kommt bald, vielleicht ist er schon unter euch!

Tuesday, October 04, 2005

uni, schiffbrüchigkeit, abschiede


tja meine lieben, wie immer ein pragmatich dramatischer titel um eure leselust zu wecken, euren voyeurismus zu befriedigen, eure neugier hinlänglich abzutun.
ja erstens die uni hat wieder begonnen, ich bin fleißig am nach innsbruck fahren, die zeit beim anstehen, anmelden, kaffeetrinken, telefonieren und shoppen um zu bringen. kann man zeit töten? naja man kann zeit um bringen, kann sie totschlagen und sie vergeuden, alles das lässt sich leichtigst an der uni erlernen. der weg zurück von aberdeener uni ( http://gingermandarin.blogspot.com/) hier her war ein wortwörtlich steiniger, viele berge und täler haben sich mir dazwischen gesetzt, jetzt beabsichtige ich aber schleunigst fertig zu werden, mir einen titel auf zukünftige visitenkarten zu drücken und dann mich in die depression einer arbeitslosigkeit zu stürzen, wenn man den gehrerschen-prädikten glauben schenkt.
das zur schiffbrüchigkeit, piraten ohne schiff sind ja nicht glaubwürdig, naja immerhin können wir aus unsrer zunft auch noch inseln besetzen, was ein mitunter spassiges unterfangen sein kann, wenn man die insel nicht kennt und noch viel zu entdecken gibt,...
was kann denn alles zu pathologischer schiffbrüchigkeit führen? ja da gibt es viele wege die in schiffbrüchigkeit führen,...
na ja fernweh kann einem das herz/schiff zum brechen bringen, fernweh dieses verdammte verlangen dem gewohnten auszubrechen, dem ungewohnten ins gesicht blicken. aber vielmehr sind es momente des abschieds in den letzten wochen die mich an den rande eines schiffbruches bringen, noch dazu hat man oft allein viel zeit um sich den kopf zu zerbrechen, man navigiert in eine selbstauferlegte alleinigkeit, ein reinhirngespinnstiges alleinsein im nachsommer. und genau in solchen phasen gibt es noch menschen, die mich, der sich sonst "chefpirat" und captain einer blutrünstigen piratencrew schimpft, vor den kopf stoßen. dann sind es augen die einen fesseln, nicht mehr loslassen und einen im nächsten moment wieder abstoßen. es wird alles gut, hat mal einer gesagt, ja sicherlich wenn man in geologischen zeiträumen denkt wird global gesehen alles gut, nur wenn man gerade freunde verabschiedet, ihnen eine safe journey wünscht und eigentlich nicht weiß wie lange man dieselbigen nicht mehr sehen wird und ob überhaupt, dann wirds für einen kleinen moment nicht gut. es kann einfach nicht gut werden, aber naja was solls, ein pirat in der tiroler bergwelt wird das schon packen.
was soll ich denn noch sagen, heute wars ein wenig weniger unreal,...

ach ja ich könnte von meinem projekt im stöttl berichten, da ich in den letzten wochen wieder mehr zeit hatte über spätglaziale moränen nach zu denken. ich bin gerade der meinung, dass es sich gerade im stöttl um mehr als nur zwei große moränenstände handelt, wenn ihr wissen wollt warum fragt mich einfach das nächste mal wenn ich euch über den weg laufen sollte.

zur weiteren neuerung in meinem blog: es gibt ab nun immer ein photo oder ein wenig mehr also auch was zum schauen.

ich verbleibe mit freundlichen grüßen, denke für meinen pruter weiter über anonyme fürze nach, die wenn sie geboren jedem anwesenden ein sehr kommunistisches gefühl verleihen, sind wir nicht doch alle gleich wenns ums flatulieren geht. naja ich versprech euch einen post über einen anonymen schaaß, der sich aus abgelaufenem pflaumenwein generiert, ihr wisst schon das zeugs das man beim chinamann im nachhinein bekommt um das entenfettinduzierte heraufstoßen ein wenig zu versüßen.
euer floggo

Monday, September 26, 2005

wer wird wohl weinen?

ja die frage stellte ich mir seit tagen, wer wohl weinen würde wenn man meine frechen sager hier nicht mehr lesen könnte?
ich würde mir meinen kopf nicht mehr zerbrechen müssen was ich denn alles hier preis geben kann, und was nur mir und meinen mitstreitern vorbehalten bleibt. naja, es gibt einiges zu buche zu tragen. aufgehört hat meine geschichte mit der hochzeit meines cousins bernhard und seiner nunmehrigen frau judith. die hochzeit war ein voller erfolg für alle beteiligten: das brautpaar ist nun schlussendlich verheiratet, die angehörigen wussten zu feiern, auch ich als pirat hatte meinen spass, ich war mitunter stark am brautraub beteiligt was sich sehr in meinem zustand des nächsten tages niedergeschlagen hat. musste ich doch nach spanien fliegen und das volley von der hochzeit. irgendwie war ich am nächsten tag noch genauso betrunken wie 24 stunden zuvor, das muss wohl die frische meeresbrise ausgemacht haben. ja ich war dann eine woche mit lisa in einem spanischen bordell.
ein spanisches bordell mit penisförmigen kerzen, einem dreibeinigen hund, einem wildgewordenen penisförmigen finnen, einem deutschen computerkid, einigen engländern, ... was man nicht alles macht in spanien, wir waren eigentlich nur mit essen, einkaufen, klettern, am strand liegen und klettern beschäftigt. wie auch immer: superfein wars, ich würde sofort wieder nach spanien abhauen. es gibt nichts besseres, gutes essen, guten fels und eine riesen portion spass.
was war dann noch, luis ist vater von fabian geworden, hier noch mals die gratulation meinerseits, irgendwie waren dann auch noch diverse berge dazwischen, der karkopf, die munde, seeblaskogel, ...
dann hatte ich noch besuch aus den uk, catrin war auf "exchange" in goodolaustria. sie meinte nur, sie versteht nun warum die österreicher so anders sind als die deutschen. wir vertrieben uns die zeit mit kino, bergen, biken, wildwasser, alpinecoasten, essen und einfach sich als österreicher fühlen. wie doch man seine heimat anders zu sehen beginnt wenn man einen nicht eingebohrenen mit sich mit hat. die gestellten fragen gebe ich ein ander mal zum besten.
ja und dann war dann noch die letzte woche, omas 80 geburtstag, ich glaube es gibt nicht viel piraten mit einer 80jährigen piratenoma! vorher war ich noch mit patti und josef auf der munde, dem "telfser hausberg", wo wir erstaunt die ersteigungszeit mit der penislänge der mitaspiranten korrelieren konnten, umso schneller am berg desto kürzer deren bestes stück, ist ja klar, großer lulli viel blut zwischen den beinen wenig sauerstoff zum atmen! nun denn lieber roli und peter wenn man sich zeit läßt zum bergsteigen kanns auch schön sein.

ich grüße euch alle da draußen, wo auch immer ihr seit, egal an der nordsee, in den usa, in norwegen, in malta,.... versucht mal das leben so zu sehen wie die fahrer der sondertransportbegleitfahrzeuge. alles einfach ein wenig langsamer, alles gelassener und mit einem orangen blinklich am kopf, dann fragt euch ob es denn wirklich so sein soll, oder auch nicht.
liebe grüße
ich werde wieder mehr posten, das ist sicher!

Friday, August 19, 2005

Piefke Saga

Tja naja, well,... was soll ich sagen, ich bin nun Heimwerkerking. Nach erfolgtem Umbaue und damit assoziertem Rückenschmerzen melde ich mich heute zur Abenteuerniederschrift. Die letzten Tage waren ein wenig stressig, Fliesen raus, Fliesen rein, Bäume zerschneiden, Wände streichen,... Arbeit, viel Arbeit, aber hat Spass gemacht. Das wahre Abenteuer hat sich aber wieder mal an einem Nebenschauplatz zugetragen, es scheint eigentlich immer so zu sein, ... aber was solls. Morgen, also am Samstag wird geheiratet, ich als Captain bin auch zu diesem Feste geladen und ich hab mich daher dazu durchgerungen mich mit dem Gedanken anzufreunden einen neuen Anzug mir zu besorgen, was aber nicht anzüglich verstanden werden darf. Nun denn, ich meine ich will doch keinen weiteren schwarzen oder anthrazitfarbenen Anzug da ich die schon mein eigen nenne, also hat es ein brauner Anzug sein müssen. Wie auch immer hab ich dann mich in die Welt-statt Innsbruck begeben und begonnen all die sogenannten Herrenausstatter abzugrasen, mag es daran liegen, dass ich nur mit Shorts unterwegs war, oder mein "lockig langes blondes Haar" hat mir nur mässigen Erfolg eingebracht, mitunter kann auch die große Größe, die Abweichung jeglicher Norm, den vorläufigen Misserfolg des Kaufversuches ausmachen. Schlussendlich, wie immer nahe dem Wahnsinn, an einem verregneten Nachmittag war ich fündig geworden, es wurde schlussendlich ein stylisch-dunkelbrauner Anzug. Mir als stylebewussten Piraten hat sich folglich sogleich die Frage nach dem passenden Darunter und Damit aufgedrängt. Sie werter Captainfloggoblogleser hätten wahrscheinlich gesagt, ein Pirat geht immer ohne, oben ohne da braungebrannt und gestählt, unten ohne da sowieso nicht notwendig, Schuhe sind an den Sandstränden eher kontraindiziert und so weiter. Es sich an meiner bergsportlich-figürlichbegründeten partiellen Bräune, ein sogenannten Tscheggenpirat, meinem "Understatement"(was auch immer das sein mag, aber es klingt cool und abgeklärt) und meinen kälteempfindlichen Füsschen. Aber gerade diese besagten Füsschen haben es in sich. Ich wollte jegliche Anzüglichkeiten vermeindent keine schwarzen Schuhe zu meinem Anzug tragen so hat das feminin überprägte, zumindest sein SexandtheCity, Schuhshopping sein müssen. Nun denn wieder in die Elefantenabteilung, nicht aber zu "Zoofranz", im mittleren Oberinntal war gleich aus gesucht, keine dunkelbraunen Schuhe in der Kindersarggröße 46 vorhanden, was die Weiterfahrt nach Innsbruck, ja der Welt-statt Innsbruck, bedingte. Hier auch wieder nahem Wahnsinn und nur unter der beruhigenden Art der Piratenbraut war es mir möglich die passenden Schuhe und jegliche weitere Accessoires zu erstehen. Danke Welt-Statt Innsbruck. Doch zuvor hat sich in einen hier nicht zu nennenden Schuhshop in Telfs dieses zugetragen: eine unterbezahlte ostdeutsche mehr weniger als mehr motivierte Schuhverkäuferin, ich in meiner oberstylischen Anzughose mitten im Gewirr tausender Schuhe mich zur Elefantenabteilung durchkämpfend, drückende Hitze, die Seiten sind gespannt. In Piratenmanier treffe ich in der "Großfußabteilung", wie sie Al Bundy der Inbegriff eines Schuhverkäufers, der seine Berufsbezeichnung mehr als Auszeichnung verdient als eine Bezeichnung, zu nennen pflegte, und mache mal klar Schiff. Irgendwie sehe ich nur Filzpatschen und Gesundheitsschuhe, wird also von uns "Großfüsslern" permanente Krankheit und oder Bettlegrigkeit angenommen, nur keine schönen Schuhe die man zu einer wie von mir getragenen Anzugshose tragen könnte. Nun kommt die "Schuhverkäuferin", hier mehr als eine Bezeichnung gemeint, ins Spiel. Sie sagt in nasalem Ostsächsisch: In Ihrer Größe gibts keine solchen Schuhe mehr, aber ich hätte schöne (passende) Bergschuhe! Ja ich wünschte mir diese Bergschuhe zu meiner Anzughose, ich würde wohl noch heute jemanden in den Hintern treten. Man kann ja nie wissen, wo das nächste Mal geheiratet wird, dann komm ich und hol sie mir, die Bergschuhe und freu mich auf eine "Gämseneierpullete" irgendwo in der vertikalen Welt, wo sie bekanntlich noch heil ist. Mir fällt dazu nur mehr ein Zitat aus der Piefkesaga, ein sogenannter Piefkesagasager ein ohne jemanden (in alter Fritz Dinkhausermanier) aus unserem schönen Lande ausgrenzen zu wollen aber passt so schön: Wos tiats denn ejis do? Wos ejis do tiats? Schleichts enk!
Nun Schluss mit Piratengruß
euer Captain Floggo

Sunday, August 14, 2005

Von Städten, Märkten und Gemeinden

Hi Folks out there,
ich hab eine arbeitsintensive Woche hinter mir, Fliesen raus und weg vom Boden, dann neue wieder her und rein in die Hütte, und dann nach Salzburg zum Flughafen, Klettern und Volleyball alles dazwischen, dann noch ins Eddy und abschließend eine klassische Freitagabendsrunde angefangen beim Harleypub, weiter ins Eddy und dann zum großen Finale ins Waldschwimmbad zum Beachen um 4 in der Früh. Dann wundert es einen nicht, dass man am Abend immer noch leicht duselig vom Vortag ist, aber im Alter wird das einfach nicht mehr so schnell wie früher.
Heute war ich im Theater: Wilde, der Mann mit den traurigen Augen. Ein stranges Stück, aber interessant, ich sag nur: Fein sein, beinander bleiben.
Nach dem Kulturgenuss musste auch mal wieder (sic!) ein wenig was bodenständiges geschehen, sodann wir uns ins Telfernachtleben gegen 22.00 mischten, wobei man über Nacht- oder Spätererabendleben streiten könnte. Telfs, an sich eine stolze Marktgemeinde, ein Transitort, ein Nichtort. Wenn ich durch Telfs durchfahre, allein das Verb spricht schon Bände DURCH-Fahre, frage ich mich immer worauf es ankommt, dass man in Telfs stehen bleibt und verweilt. Sind es die Haas´schen Fleischkäsesemmeln, die allesamt anonymen Alkoholiker der Bauweltbelegschaft die sich leichtflüchtige Ersatzdrogen wie z.B. Prittkleber während der Arbeit unter die Nase hält oder sich diesen unter den Achseln verteilt, oder ist es die einladende Pubszene mit dem Testarossa wo man nicht bedient wird, dem hochmotivierten Rathauskaffee, der tollen unverrauchten Spätschicht, oder was ist es das einen stehen bleiben lässt?
Irgendwie schlenderte ich heute allein, wie sonst, die Kirchgasse hinauf, vorbei an Schlumpfi´s Bar, einem türkischen Gasthaus hinauf zur Friedhofsmauer. Ein orginal Telfer, er sah zumindest so aus im Dunkeln, kam mir entgegen und nickte mit seinem leicht gesenkten Haupte mir einen Gruß entgegen, ich antwortete mit einem ebenso schwerfälligen und ungelenken Nicker um mir das Bild eines Eingeborenen anzuhaften worauf der besagte Erstnicker über die Straße sagte: Do obn brunzt grod wear an di Friedhoufsmaur, muasch die Seite wegsln. Was ich tunlichst befolgte. Der genannte Brunzer war schon abgezogen, nur mehr die sichtlich zeitlich begrenzten Spuren waren zu sehen. Worauf ich hinaus will ist die alltägliche Unbelebtheit des Telfer Zentrums. Da brunzt einer an die Friedhofsmauer mitten im Ort, und keiner siehts außer einer und der sagt nichts. Naja könnte ja auch schon viel schlimmer werden. So it goes. Aber so sollte man sich einen Abend in einer Marktgemeinde vorstellen, Marktgemeinden sind größer und bedeutender als Gemeinden, aber schon wieder klein genug um nicht wie in der Stadt beim Friedhofsmauerbebrunzen gesehen zu werden. Immerhin ist das ja fast schon eine "Transition" hinzu der Anonymität einer "Weltstadt". Mir gefällt immer noch der Sager: " Welt statt Innsbruck". Das sagt viel, wenn nicht alles.
Soweit zu diesem Thema.
Ich spüre schon, eines der nächsten Themen wird wohl der leidige Weg des Piraten zum Frisör sein weiters gefolgt von dem Abenteuer des Anzugkaufes, es geht ja auf eine Hochzeit nächsten Samstag. Yippiyeah.
Liebste Grüße,
Floggo

PS: Was ich noch vergessen habe ist das Thema: Kindergeburtstag.

Tuesday, August 09, 2005

grüße an die nüsse.

hallo,

das wetter lässt sich mal wieder bitten, deshalb schreib ich mal wieder alles klein, weil mir wegen fehlender temperatur die energie fehlt die hochstelltaste zu drücken. was machen piraten wenn es regnet? nicht viel werdet ihr denken, falsch gedacht. minigolf, fischen und sich in kultur wälzen.
zu minigolf sei gesagt, das training in aberdeen war wohl das völlig falsche, ich könnte den ball nun siebzigmal über die minigolfanlage schlagen, aber ins loch? naja ein versuch war es auf alle fälle. den namen mini-golf mit gewichtung auf mini ist ja nicht umsonst. wir waren das beste team, kathrin, verena, lisa und ich. ....
davor war ich beim straßenmusikantenfest in huben im ötztal, ich sag nur: so ein fest im ötztal. man ist immer wieder überrascht. das zur kultur.
nun zum fischen. ja ich war wieder fischen. unter ermangelung an licht hab ich am sonntag abend noch begonnen würmer zu exhumieren um sie montags mit beff in der pitze zu baden. irgendwie war ich froh dass ich im pitztal noch in einem misthaufen wühlen konnte, weil in mieming, wahrscheinlich wegen des wintereinbruchs, sich die würmer in tiefere zonen vertschüssten. naja ich hatte schussendlich genug würmer, pitztaler und mieminger würmer, ... als wir uns voll eingepackt ins fast verschneite pitztal aufmachten um diesmal mehr erfolgreich zu fischen. mehr als nichts fangen war mein hohes ziel. und das haben wir auch geschafft. immerhin wieder mal ein perfekter tag außen am wasser, nur wir und die fische. ....
diesmal sagten wir: wir kommen wieder, und das bald.
soweit von mir.
heute??? ich weiß noch nicht.
liebe grüße
f

Wednesday, August 03, 2005

Tracklist Captain Floggo Hits Volume 3

Hallo ihr Lieben,

ja sie ist endlich erschienen, die vielversprochene Captain Floggo Hit Volume 3. Nach langem Warten, nach schnellstem Verkaufstempo (es hat erst 2 gegeben mit sehr kleiner Stückzahl und nur auf MD erhältlich) und der großen Nachfrage hab ich mich zu einer Neuauflage der Captain Floggo Hits entschieden. Erhältlich bei mir, gern verschenkt, ... nur die Tracklist fehlt noch gänzlich, wie versprochen ist sie ab nun im Netz zu runterkopieren.

1. Prelude
2. Pirates Lifetheme: what i did last autum.
3. Franz Ferdinand: Michael
4. Sergant Garcia: Revolucion
5. Simon Schindler Productions: Tha happy tunes
6. Scissor Sisters: Take ur Mama
7. Goldie lookin Chain: Your mothers got a penis
8. G-love and special sauce :My baby got sauce
9. Keane: Can´t stop me now
10. Groove armada: At the river
11. Ani di Franco: untouchable face
12. Lisa Miskovsky: a brand new day
13. Damien Rice: the blowers daughter
14. Van Morrison: i ll tell me ma
15. Tom Paxton: the last thing on my mind
16. Klaus Trabitsch und Otto Lechner: Stille Nacht
17. Captain Floggo: We meet again


man muss sich die CD als ganzes vorstellen, angefangen wird da wo aufgehört wurde. das 1. Prelude (a bit bendin sounds, who likes to fuckin party?) war nötig für den super 2. Song der all das zusammenfasst was so im Herbst 2004 abgegangen ist. 3. Michael war mein Lieblingslied beim Ausgehen im Exodus, dort wo Whiskey und Bier Gleichzeitigkeit erfuhren, was bald zur 4. Revolucion führte, die ich dann spätestens ab Juni 05 in Ibk wieder spürte. 5. Simons Summersessions haben "tha happy tunes" geboren, Jungs macht weiter so, ich freu mich schon wieder eure Früchte hören zu dürfen. Nach diesem kleinen Ausrutscher in die Vergangenheit gehts schon wieder weiter mit 6. Take ur mama ein alltime hit, der jeden vom Hocker reißt. 7. ist eine Erinnerung an den Kickboxenden Fausto, der wenn er zurückkehrt in seiner balkanisierten Trainingshose voll den Townie zu Goldie lookin Chain raushängen lassen kann voll nach dem Motto: ich mach dich kickbox. 8. my baby got sauce spricht für sich selbst, weil she s my baby. 9. zu keane kann ich nur sagen, es war wohl dort als mich die Büsche attackierten, hinter denen mich die "fliegende Holländerin" küssen wollte ich mich aber vom Whiskey übermannt unübermannbar machte und mir vom hinterhältigsten Rhododenron mein Tshirt vom Leibe reißen ließ, was im Nachhinein die Holländerin auch getan hätte, also schon egal. weiter zum strand 10. wo die groove armada ihr bestes gibt, man muss sich vorstellen man weiß nicht ob man weinen soll, oder sich freuen, alles grau, der Himmel grau, das Meer grüngrau, der Wind pfeift einem durch die Haare,.... dann ist dieses Lied genau das Richtige um über 11. untouchable faces nachzudenken, wo man dann mitsingen kann: he not really my type, but you are perfect together,... was dann weiter geht zu 12. a brand new day, a brand new situation was weiterführt zu 13. wie dieser damien rice doch recht haben kann, ich sag nur: i hate the future(in robotersprache) . nun aber zur 14. der bell of belfast city. wie oft habe ich dabei mitgesungen, die sonntag abende im Prince of Wales, das Belhaven Best, meine Gitarre, für alle Gitarristen: E, A, H, E, A,...
ja da war noch das Under the Hammer mit der Session am Montag, die ich zum Schluss meist allein besuchte, dort hat mir eine Bekannte 15. zum Abschied gesungen, die zuvor mit mir zweimal Bubble toes von Jack Johnson gesungen hatte, weil ich sagte ich heiße Flow, worauf sie meinte: you go with the flow and you don´t stop. 16. ist dann was für den Weihnachtsfrieden, ich erinnere mich an die funkelnden Augen im Treibhaus, das war schon was, also wenn ihr Friede haben wollt spielt Stille Nacht. Abschließend hab ich bevor ich das Land im Jänner verlassen habe bei Simon daheim noch eine Nummer 17. aufgenommen, irgendwie hat mich dieses Lied nicht mehr losgelassen, das hat sein müssen, egal für wen ich es gesungen habe, die Gitarren hab ich auch eingespielt, also 100% Captain Floggo. Wenn man irgendwo weggeht, kommt man gleichzeitig auch wieder wo an.

Ich wünsch jedem viel Spass bei Reinhören, beim selbst wieder mal die Gitarre zu würgen, oder was auch immer. Wer eine CD haben will es gibt noch ein paar, abzuholen bei mir.
Captain Floggo

ich bin schon gespannt wie es nun weitergeht.