Wednesday, April 18, 2007

Brief aus der Südsee

"Lieber Captain Floggo!
Wir sitzen hier bei Flaute in einer Bucht, trinken bis zur Besinnungslosigkeit braunen Rum und lassen uns von Eingeborenen rohes Fleisch auf den Sonnenbrand legen. Dem Kahn geht´s gut, der Steuermann wird von Tag zu Tag schaßaugeter und die Barsängerin ist auch nicht mehr abstinent. Aber wenn wir wieder Wind in den Segeln haben, kommen wir vorbei und heben eins auf dein Glück! ..."

So ist das, wenn man auf einmal Postkarten aus dem Nichts bekommt, sie werden angespült von einer leichten Brise und landen als Flaschenpost am Tisch. Solche Neuigkeiten lassen einen zu träumen beginnen. Träume von Mädchen die nach Marzipan riechen und nicht als Konditorin arbeiten, Träume von einsamen Stränden, Träume von Karfiolcremesuppe am Ende der Welt, Träume von endlosen Hundeschlittenrennen in noch endloserer Landschaft, Träume vom Eintauchen in völlig Neues, Träume vom Dahinterlassen des Althergebrachten, Träume vom Eintauschen alter Gewohnheiten.

Ich wünsche allen Radieschenbauern und denen die es noch werden wollen eine erfolgreiche Pflanzsaison. Der Wind hat mich wieder. Die Winterstürme hat mein Schiff gut im Hafen überstanden, nun geht es an wieder neuen Wind in Spinnacker zu lassen, die Seile festzuzurren, das Salz auf der Haut zu schmecken.
c.F.

Friday, April 13, 2007

Thursday, April 12, 2007

BonJovi und Co

JohnBonJovi trällert in aller Früh "Sis is a song for tha broken hearted", die Sonne scheint und es ist den Schmetterlingen nach Frühling. Es ist früh im Frühling, aber dabei schon von "broken hearted" zu singen ist schon ein wenig vermessen, nicht JBJ? Naja ich wünsch allen die mit Schmetterlingen im Bauch herumrennen, eine gute Bodenhaftung, einen mords Grip und vor allem keinen Bedarf an JBJ-Songtexten. Es gibt nichts schlimmeres, als zu hören: tha first cut is the deepest, ... there are so many fish in the sea, ... love me tender,... und wie sie noch alle heißen mögen.

Brennen soll´s unter den Fingernägeln. Brennen!
Solong. C.f

Wednesday, April 11, 2007

White.lake.point

Es gibt so viele Dinge im Leben die man nicht kaufen kann, sei es Freundschaft, Sympathie, Freude, Freiheit, Freunde und Weisheit. Allem ein Stückchen näher kommt man wenn man die Weißseespitze schifahrend bezwingt. Die Weite des Gletscherplateaus die sich vor einem ausbreitet, die Freiheit der Höhe und vor allem die Nähe zu den Elemten ist überwaeltigend.


Besser wäre überweltigend. Über der Welt eben, oder doch steil nicht eben.

Doch immer wieder kommt einem der Alltag, dem man sich entflüchtet fühlt, in die verdammte Quere. Da kämpft man sich durch den hüfttiefen Firnsulz in einer Schlucht und denkt sich nichts Schlechtes bis einem die verdammte Vergangenheit und die aussichtslosere Zukunft ins Gesicht lachen, einem darlegen was man nicht alles machen hätte können.
Immerhin ist es leichter zu beschuldigen als bei einem selbst die Fehler zu suchen. Wie man sich bettet so liegt man, heißt so schön in einem mittelalterlichen Sprichwort. Und soll ich euch was verraten, ich scheiß auf´s Mittelalter. Das Hier und das Jetzt zählt.

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erleichtert und ein wenig desilusioniert grüße ich die Verbliebenen.
ich habe immer geträumt auf "meiner Schaumrolle" zu fahren, ich hab´s getan und nun müssen neue Träume her. Eine Traum träume ich schon länger, einen mit vier Buchstaben, zwei Vokale und zwei Konsonanten, die einem so leicht von den Lippen gehen wie mongolischer Yakbuttertee und schottische Shortbreads. Weich klingts, fein klingts, liebenswert klingts, ergreifend klingts. Klingelts?
Nur wer träumt ist wirklich frei, hat mal einer in einem Buch geschrieben, es war glaub ich E.W.Heine, der sogar ein wirklich lesenswertes Buch darüber geschrieben hat. Lesenswert für jeden Menschenfreund, für jeden der immer schon einmal leichter durchs Leben gehen wollte.

Humbold hat gemeint: Nicht aus Büchern sondern aus der Natur lernen wir. Und das nahm ich mir zu sehr zu Herzen. Wälle, Toma und Hügel sind mein Universum. Piraten des Waldes, Schlitzer des Sediments und Räuber der Holzkohlen.

Sunday, April 08, 2007

Osterzeit, Zeit der Freude

Ahoi, wie´s so schön heißt. Ostern ist und das ist gut so.
Nun denn an manchen Tagen kommen schon diverse komische Dinge auf einen zu. Zuerst wird man per SMS verständigt, dass man ein so genanntes "blind date" hat. Naja an der anderen Seite des Tisches könnte ja G.W.B., der Hias vom Musikantenstadel oder wer auch immer sein. Wenn ich den Hasen nicht kenn, lass ich den Braten mal lieber stehen und oder kalt werden. Aber danke liebe/lieber SMSerIN für die Einladung die ich tunlichst saußen habe lassen.

Im Zuge dessen hat ein mir Unbekannter mich als Spraykondomtester bei irgendeneiner Firma in Deutschland angemeldet, die mir jetzt 300 Euronen zahlen will, nur dass ich nach Singen fahre und ein Condom teste. Dann mal lieber "Blind date" mit Hias aus dem Musikantenstadel. Wenn wer mich einsprayen will, dann soll er/sie mich in einen Sumpf zur Mückenhochzeit einladen, aber nicht sich als Spraykondomhersteller ausgeben. Aus, pasta.

Pasta, Stichwort. Nach ungefähr 35 Eiern, ihr wisst schon die Dinger die bei weiblichen Hühnern, sonst wäre es ja Hähne, hinten rausfallen und ihre Form dank der Kalkschale für mehr als 3 Stunden behalten, einer halben Packung Haribo Zuckereiern und den drei Schokohasen die zuerst in Monkscher Manier die Ohren haben lassen müssen, muss auch ich eingestehen, dass Ostern hoffentlich nur einmal im Jahr vorkommt.
Pasta, sei´s auch nur die normale mit den Tomaten, kommt mir da schon öfter als österlicher Wahnsinn in die Bude, aber dieser Eierwahnsinn ist ja fast noch schlimmer als das lustvolle Verspeißen von Teufeln und Läusen zu Níkolaus. Das einzig schöne ist, dass es keine bunte Osterbeleuchtung für sinnlos gekillte Bäume gibt. Nun denn, wenn man sich die balkonierten Hotelanlagen, deren Balköner nur für eine vermeintlich schnelle Nummer mit dem midlifegecrisetem Bunnie dienen mögen, ansieht, muss man huldigend eingestehen, es wird doch bald wieder die Wintersaison angehen, damit man sich wieder ein Balköner auf die Hütten knallen kann. Das war nun das Statement zum so genannten Holz vor der Hütte, Knallen am Balkon und der sinnlosen Lust an Weihnachtsbeleuchtung.

So, ich verdreh mich mal wieder, wie es so schön neudeutsch aus dem Kiez in Berlin heißt und werde weiterhin über sinnvoll gestal(l)tete Holzbrüstungen lamentieren. Jedem Piraten sein Holzbein, Holzbrüste vorn ans Schiff und Holzköpfe rein in die Täler.
Wie sagt man am Eastend des schönsten Hochplateaus der Ostalpen bevor man durchs Mörderloch in die Bronx von Tirol fällt so schön, wo bekanntlich die Hundefettröster leben aka Hundsgroammler, noch mal "zum Abschied alles Gute und bis zum nächsten Mal, machs gut und pass auf auf Dich" in einem Wort: Sarwus!
c.F

Friday, April 06, 2007

Endlich, Zielscheibe


Wer kennt das nicht, man nimmt sich etwas vor und versucht es, scheitert kläglich und legt den Plan wieder zur Seite. An dieser Seite liegt er dann eine ganze Zeit ohne jeglicher Beachtung. Irgendwann kramt man dann wieder in den alten Plänen, meist wenn man in nostalgischer Melancholie schwelgt und dann fällt dieser alte Plan wieder raus und man denkt sich: ja das könnte ich auch noch machen.

Meist ist´s so, dass wenn man den alten Plan erledigt hat, sich neue Ziele auftun. So wie wenn man eine Frage beantwortet hat, stellen sich aus dieser Antwort wieder fünf neue umso spannendere Fragen.

Was ich eigentlich hiermit berichten möchte, dass ich gestern mit Beffzi einen solch alten Plan erledigen konnte. Dieser heißt Kuhscheibe. Nach mehrfachem Aufstollen der Schi bei Aufstieg und Abfahrt und dementsprechenden Flüchen, wie blutigen Hennenköpfen und dergleichen, waren wir dann am Gipfel. Allein, nur wir zwei, unter uns endloses Pulverschneeeldorado, neben uns nur große Gipfel. Oben sein hat immer was von frei sein und auch fern sein. Dort oben gibts einfach mehr Energie als im gestressten Tal. Man ist weit weg, man hat nur das Vertrauen und die Ruhe. Man hört nichts und sieht fast alles aus einem anderen Blickwinkel. Das ist ja das schöne vom Oben sein. Wie am Meer, man sie einfach vermeintlich endlos.

Dann ist dieser Plan erledigt und auf einmal tun sich verdammt viele neue auf. Daunkogel, Zuckerhütl, Pfroslkopf, Gaislehnkogel, Sulzkogel, div. Grieskögel, Finailspitze, Cevedale, Zebru und wie sie alle heißen mögen. Das ist die Geißel der Berge, wenn man einmal oben war, will man immer wieder.

Mitunter eine der besten Schitouren.
Ich sag nur: würdest du bitte ein Foto machen, ich muss nur noch mal was aus dem Rucksack holen.

Die Abfahrt war für alle die sich was darunter vorstellen können: zuerst bester Pulver in supergeilen Hängen und dann ein wahnsinns Firnrausch auf der Rodelbahn!
Solong.
c.F.

Tuesday, April 03, 2007

Buchstäblich oder wörtlich

Sie saß auf einer Alubank am kleinen Hafen und rauchte wie wild eine Zigarette nach der anderen. Immerhin schon am Nachmittag die zweite Schachtel anzufangen war auch für sie ungewöhnlich, zumindest hat sie immer darauf bestanden, sie sei keine kettenrauchende Raucherin und schon gar nicht süchtig.
Im Hafenbecken tümpelten kleine Segelboote vor sich hin, die See selbst war außerordentlich ruhig. Dies konnte man von der rauchenden Seemannsbraut nicht behaupten. ...

Es sei die Chance. Nur eine Nacht in einer fremden Stadt, nur einmal im Leben. Einmal einmaligst etwas Einmaliges erleben, das hatte sie sich immer gewünscht. Sozusagen den Traum vom großen Geld, von der großen Freiheit, der grenzenlosen Uneingeschränktheit, der zeitlosen Triebhaftigkeit. Nur wußte sie nicht was sie nun tun sollte. Diese eine Nacht sollte es sein, nur die folgenden Stunden stehen ihr frei zu tun was sie schon immer tun wollte. Sie war ja nun endlich frei. Ihre geistigen Ketten in denen sie glaubte zu liegen, hat sie schon seit langem zurückgelassen, ihren Widerpart auch. Er war ja mit der sogenannten Voyager auf und davon nachdem sie ihm die Wahrheit präsentiert hatte. Wo wird er wohl sein? Sitzt er auch qualmend in einer Hafenkneipe und schaut sich nach neuen Ufern um, oder treibt er wie er es schon seit langem so gehalten hat es nicht bunt, kurzum er versucht unpolitisch nicht aufzufallen. Heute ist ihr erster freier Tag, nur wie frei ist man wenn man gefangen war.

man kann nur den vermeintlich Freien wünschen, dass sie die Grenzen nicht sehen in denen sie gefangen sind. und daher die Freiheit wie die Frühlingsgefühle genießen können.

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die story kommt dann mal.

Saturday, March 31, 2007

Eiré!

Ja Eiré war toll. Eiré soll kein vorosterlicher stubaierischer Versprecher sein, nein es ist anscheinend gälisch und steht für Irland. Nach meinem letzten Besuch von Irland frage ich mich wirklich warum man Irland nicht mit rr schreibt. IrRland, also. Nun denn es war nicht der klassische Irlandtrip mit Trinity College, Cliffs of Moher, Ring of Kerry und vielen rothaarigen Reiseführerinnen. Nein es war wieder mal was anderes, es war auf der resteuropäischen Überholspur überholt werden, es waren Straßenkehrer die einen über die Funktion ihres Straßenfegers und die Fussballeuropameisterschaft aufklären, es waren die unverrauchten Pubs mit der gelebten Lebendigkeit, es war die Trägheit der Tage die in der atlantischen Sonne noch länger auf einen einwirkte, es waren Bootfahrversuche mit vier Girls, es war die beste Hügelhüpfstraße von hier nach Gibbraltar, es war "Bist du deppat", es war der Seehund im Ästuar, es war die Weite mit den tiefhängenden Wolken, es waren die Menschen dort mit ihrer Freundlichkeit, es waren Highheels kombiniert mit Wollsocken, es waren die 70 Golfbälle für die Ewigkeit, es waren niedergerissene Cafés und vor allem war es ein Verstecken und Einmischen in ein anderes Leben.
Wir haben sie alle getroffen, Bill der immer zu spät kommt, die Irin die sich gern von einem Litauer für Geld fotografieren weil sie "fuckin irish" ist und er ist ein "fuckin tourist" und er solle ein "fuckin photo" machen, und auch der John aus Rattenberg war da, den Erasmus, der immer nur nach 6 Bier in Stimmung kommt, haben wir auch getroffen, dann die ganzen auffälligen ausländischen Aupairs die nicht ins Highheelige Bild Irlands passen und aber doch eine gute Figur machen. Ja und dann noch die Blonde Rommy, die einem wieder einmal sein ganzes Leben vorführt, indem sie ihr Leben für andere öffnet und einfach der Ehrlichkeit noch ein bisschen Mut dazugibt.
meer dazu werd ich in kürze ... mahlzeit
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it was grant to be in Eiré. i keep on drinking real beer.

Wednesday, March 28, 2007

sodala

ich hab ein neues schiff!

ich werd in bald mehr schreiben, wenn ich die zahllosen nächte mit den zahnlosen hinter mir habe.
there is nothing better than being a tramp.

Wednesday, March 21, 2007

Mittwöcher, die eigentlich Freitäger sein könnten

Ich hab ja ein kleines Problem mit dem Plural! Naja heißen mehrere Logo, Logos oder Logi?
Alles was einen Eigennamen hat ist einfach einfach zu benennen. Bergnamen, Städte, Sträucher, alles Single.
Nun denn.

Ich muss die Insel verlassen, und geh auf eine andere Insel.

Saturday, March 10, 2007

So, die See ruft. Wie man so schön sagt, dass wenn kein Wind geht, also Flaute ist, soll man sofern man sich auf einem Segelschiff befindet, am Baum kratzen.

Es ließe sich an so viele Bäumen kratzen, egal welches Boot man betrachtet, aber immerhin brauchts Wind damit man weiterkommt.

In kürze werde ich wieder mal das Festland verlassen, zurück an den großen Teich, eintauchen in eine fremde Welt, es soll egal sein, hauptsache ist man hat wieder Wind in den Segeln.
Entgegen aller Vermutungen ist gut zur Zeit, es geht der Wind an einigen Schiffen, und trotzdem werd ich noch an dem einen oder anderen Baum kratzen.
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Just to tell the english readers, everything is fine, Eire we are coming, the wind will be at our back. The stories are on its way, just smile and wave.
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Die schon lange versprochene Geschichte gärt immer noch, aber immerhin muss ich noch Material sammeln. Aber ich kann nur sagen, es werden nasenbohrende Autobuswarter, verflossene Bekanntschaften die einem eine langvermisste Boxershort mit der Bitte einen nie kennengelernt zu haben zurückgeben , wildgeworde Postschalterbeamtinnen die sich über nicht ausreichend beschriebene Postkarteneffizienz blau ärgern, willkürliche Pickelattacken, wahnwitzige Trinksprüche wie: oans aufs Aug und saug, wildgewordene Brüste in viel zu kleinen sozusagen konservativen Büstenhaltern, unsäglich intelektuelle Akkordeonisten die keinen Ton spielen sondern nur klappern, misslungene Anmachen wie: ich bin Captain Floggo, na und?, endlose Gedanke über Dinge die eigentlich keine Dinge sind, Zimmerhubschraubern in bordelnamensgleichen Salons in gründerzeitlichen Vierteln der Weltstatt,verkappte Mathematikstudenten die unverständlich morsecodeähnlich versuchen Nebensatzkonstruktionen ins Bierglas zu spucken und vor allem all die Kleinigkeiten eines Autoscheibenwischeerkaufs vorkommen.

Aber eigentlich ist eh schon alles geschrieben, was ich schreiben wollte und da es langweilig ist zweimal das gleiche zu lesen, werd ich die Geschichte nicht noch einmal schreiben, sondern lass den obigen Satz als solches stehen, die Geschichte bildet sich eh selbst in der Vorstellung der werten Leserschaft.
Naja, zumindest ist nun Zeit und vor allem Platz für neue Abenteuer, ich freu mich saggrisch auf Donnerstag, ich sag noch nicht warum, nur eins sei gesagt: auf zu neuen Abenteuern.

Ich wünsch der Meute viel guten Wind in den Segeln, haltet die Augen offen nach den kleinen Kleinigkeiten die das Leben lebenswert machen, scheut euch nicht am Baum zu kratzen, nur der Wind bringt einen weiter. Es zählt nicht die Geschwindigkeit, es zählt das Ziel. Und ohne Ziel hilft auch der stärkste Wind nichts.
Ich halte mich mal stark backbord und setze Segel in Richtung OstNordOst.

Tuesday, March 06, 2007


Das waren Zeiten, ja damals sind wir noch unbeschwert in Colmar gesprungen und gehüpft! Ich möchte nicht behaupten, dass die Zeiten schlechter sind, aber sie sind definitiv anders. Anders in einer eigenartigen Weise. By the way, it´s Vera jumping somewhere at the French/German border 2002 wintertime. Some people have passed, some are still the same,... so does geography look.
Strange but beautiful.
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Take care, some new stories are coming soon, i have them in my mind, but they aren´t ready for writing down. So be calm and shut up over there on the cheap seats!
C.F.

Monday, February 26, 2007

what the hell are you doing here?

well hello then!
today i was thinking how difficult it can be to get to know so called new people. i still believe that you never get to know real new people, you always know someone who knows someone who knows the so called new people.
my favorite chat up line of the last week: "you are staring at my tits!" "but i do it for the american government." i would hope that anything like this would work out anyday, but i think it won´t happen to me, because i will not work for the a. government.
well, somehow i kind of miss this getting to know people, or like i can write it in english: to make friends. i know how kids are made, but friends? well, but sometimes i feel like getting to know someone really new, but where will this be? and when?


stay tuned,
at least the thing we call winter creeps in and leaves its traces on the golden slopes, maybe this will help a bit, ...
love, peace and lots of powdersnow,
yours sincerely, floggo

Sunday, February 18, 2007

Sundays are always beautiful, aren´t they?

WEll today it will be in english, somehow i feel like writing in english. It may be easier or i am just in the mood for it, but so it is.
In the last days i had the oportunity to rethink some real big issues of the last years. How important are people who played the so called major role in some past years? Even if meeting them is impossible it´s not dissapointing at all. People come and people go. Life changes in a certain way, but it never stays still (which is ment to be one of the major points of life).

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I would like to wish everyone here and over there a sunny sunday, like i am able to enjoy today. Do whatever you are up to, never do something what you´ll refuse to do. Prepare some freaky veg, sing a sunny song in the sun, write some random lines in a random blog, think of former people in your life, get ready for new people in your life, plan some complete random journeys somewhere you have never been before, have a nice cake with a close friend, get your arse in the movies, poor sunscreen all over the place, eat some chocolate, go for a coffee, don´t work like nutters, enjoy making some airbubbles in the tub, get out to the powplaces, don´t fear life, let it go, let it flo.w

Monday, February 12, 2007

Weiten der Tiefsee

See- See ist ein Schigebiet, werden sich nun einige denken. Ja See ist das Schigebiet des ersten internationalen Schitages,... mit Weizenverkostung. Gut wars.
Im Weizen ist Hefe, wie manche erst nach dem Entleeren der Falsche feststellen, andere wiederum merken die Hefe erst mit der verstärkten peristaltischen Tätigkeit am Tag danach. Da kommen so Dinge wie "Sturzstuhl" wieder ins Gespräch. Herbert Grönemeyer kennt offensichtlich auch die Wirkungen von Weizenbier wie er mit seiner Textzeile: "Ich hab nen Stuhl im Orbit" unter Beweiß stellt. Dies wiederum erklärt warum Astronomen von braunen Zwergen sprechen.
Naja Schifahren ist Balsam für die Seele, die völlige Loslösung von irdischen Bindungen, gleiten, fliegen, allein sein, eins sein mit sich selbst.

Ich hab mich schon immer gefragt wo ich denn am alleinigsten war, für Germanisten: der Zustand wo man am meisten allein war, also weit weg von jeglicher Zivilisation. Ich kann es auf den Punkt bringen, es war auf der Südseite des Störglaciären, an einem Sonntag gegen 18.45. Ich hab zum ersten mal das Eis krachen gehört. Nur ich hab´s gehört, nur ich.
Warum ich mich das gerade heute frage, weiß ich nicht.

Soweit sogut. Ich will´s immer wieder mal lassen, immer wieder mal was aufgeben. Nur im Aufgeben liegt auch eine Kunst, es hinausziehen kann auch eine Kunst sein.
Liebe Grüße zur M. nach Wien!
Sars, it?
Floggo