Wednesday, June 06, 2007


So ist das in Tirol.
Dort gehen Menschen von Baum zu Baum.
Darf ich vorstellen, ein neues Piratenhobby.
Solange es Spaß macht und nicht weh tut, ist´s ja fein.
Hier die Highlinelocation Gschwendt. Die Systeme müssen noch ein wenig verbessert werden, aber dann tuats an Tusch, das kann ich versprechen.

Noch einen abschließenden Tipp für alle Slacklineaspiranten: weite Hosen, also großer Puffer schützen vor Majorimpacts am Gemächt. Ebenso lange Hosenrohre schützen das Beinhaar vor abrupter Abrasion. Translationsrutschungen sind dann kein Problem mehr.
Stay tuned.
C.f.

a.w.1

tag
nach dem regen
das gras ist noch nicht ganz trocken
die felder suchen die sonne
die berge sind klar und nah
fast tastbar
die luft noch schwer
aber frisch
die vögel singen ein unverständliches lied
das lied von der liebe
das lied von der angst
das lied vom sterben
die letzten sonnenstrahlen treffen mich
ich bin fast geblendet
weil ich in meinem
tag
nach dem regen
dich
wiedererkannte
c.f.1998
_________________
aus "alte werke"

verlegung

manchmal denk ich mir meinen teil.
die kausalität der welt ist mir ein rätsel. warum nimmt das leben solch verwirkte wendungen. warum werden resultate so einseitig verteilt. warum trifft es immer denselben und den anderen lässt das leben aus. schicksal, vorbestimmung oder einfach zufall.
die frage nach gerechtigkeit, nach einem gott und nach den objektiven kriterien des zufalls. wann kann man von zufall sprechen, wann ist´s schicksal, oder ist sowieso alles vorbestimmt. im grunde ist doch alles "im lauf der welt".
reine statistik, ausreißer reihen sich ein in die extrapolation des normalen. das normale wird normaler, die tabus werden inkorporiert und geben eine neue kurve ab.

wenn man sich so die welt erklärt, erscheint alles ganz einfach. man nimmt den mittelwert, lässt das ereignis messen, rechnet eine neue kurve und schwuppdiwupp hat man eine neue erklärung für einen ehemaligen extremwert.
so einfach ist das.
eben.

Monday, June 04, 2007

Mond-tag

Juppidu,
heut ist Mond-Tag. Montags ist´s immer ein besonderer Tag. Woher weiß man denn wie die Woche ausgeht, die gerade anfängt.
Und dann ist diese Willkür des Wochenbeginns. Irgendwo auf dieser Welt ist dann schon ein anderer Tag, die Zeit hüllt sich ja bekanntlich solar um den Erdball. Aber was die Woche bringt, was am Dienstag sein wird, weiß eigentlich keiner so genau.
Und trotzdem darf man sich freuen auf das so genannte Wochenende. Obschon sich auf ein Ende freuen etwas ungerecht anfühlt. Warum denn sich auf ein Ende freuen, wenn sonst meist der Anfang das schönste ist. Anfänge sind immer der Schritt in Richtung einem Ende hin. Erst wenn man etwas begonnen hat, kann man es würdig beenden. Dieses Beginnen braucht oft viel Überwindung, man muss gewohnt sein mit Frustration umzugehen. Und wenn´s dann läuft, dann läufts, heißts so schön.

Kurzum, ich hab zur Zeit einen guten Grund mich auf die Wochenendfreude.
Soweit, sogut, leicht durchfeuchtet grüße ich aus dem Wald, das Meer in mir ist bekanntlich nie ruhig, lasst euch die Sonne auf die Bäuche scheinen, sofern ihr welche habt, Bäuche natürlich. Denn von montäglichem Mondlicht wird man nicht braun.

c.F.

Thursday, May 31, 2007

Worldmovements

Hi folks,

somehow i kind of like the idea of writing some english today. Do you know the concept of worlds? Everyone has got his/her own world with their own experiences? But every world stays as a single world. There are just some interconnections, junctions like relationships but at all in all it stays well isolated. Everyone moves and acts in the so called own-world. It seems as complex concept of bubbely bubbels.
I keep thinking since some time about this concept and can´t get through to some fitting solution. There are questions of life, on the other hand there are concepts to ease answering. But sometimes it needs time to create concepts for complex questions.

In the meantime i keep reading the meaning of liff by Douglas Adams, maybe i´ll find some answers in there.

I keep on rocking in a free world.
Love
C.F.

Friday, May 25, 2007



orginalzitat: ma bin i gletschergeil!

it was a grant day out!

sars, c.F.

Tuesday, May 22, 2007

Die See

Ahoi!

Naja was soll ich schreiben? Ich habe immer noch eine stürmische Zeit. Es geht auf und ab, aber vor allem geht es vorwärts. Der Wind bläst stark, die Wellen sind hoch, aber genau das ist das was wir immer suchten. Bewegung.
Statische Konzepte sind nur ein Produkt der Zeit. Wenn man genug Zeit hat, findet sich in jedem statischen Anschein eine Bewegung. Nichts scheint für die Ewigkeit. Aber manche Momente scheinen für die Ewigkeit zu sein. Und solche Momente sind es dann auch, die man sich mitnimmt. Das schöne soll man sich merken. Das Lachen. Die sonnigen Stunden. Und vor allem die Crewmitglieder sind wichtig. Wenn man eine gute Crew hat, kann man auch in der rauhsten See segeln und dabei Freude verspüren.

Haut euch in die Segel, wir ziehen noch mal an!

C.F.

Tuesday, May 15, 2007

Ups! We did it again!

Ja so würde Britney singen, wäre sie an unserer Stelle wieder mal auf der Weißseespitze gestanden. Innerhalb eines Jahres dreimal, das ist dann schon mehr als genug, aber die Aussicht und vor allem der Windschatten in der Gipfelregion sind unschlagbar.

Friede, Freude, Eierkuchen.

Bono würde singen: You are one,... one,... one... und Regina S. würde singen: you are my sweetest downfall.

Ich kann nur sagen, als ich mich über den zweiten Bauch geschummelt habe, war ich so was von neben den Schuhen, da war dann alles einfach irgendwie irgendwo wurscht. Wie auch immer: Adrenalin ist besser als Cocain.

Und ich weiß, weil´s die weißs-eh-spitz ist, es wird noch viel besser werden! Ich bin so froh, dass ich damals nach Loch Nagar gegangen bin, das war aller Anfang.
c.f.

Saturday, May 12, 2007

Wellenberge und Wellentäler


Manchmal tümpelt man so vor sich hin, man ist Spielball der Wellen, man wird gebeutelt und durchgespült. Dann geht´s verdammt schnell runter und dann verdammt schnell wieder rauf. Aber in stürmischen Zeiten ist´s einfach so. Man sitzt mit dem leidlichen Rest der Crew an Deck, die Wellen ziehen unter einem durch, heben den Horizont, senken den Horizont, alles scheint zu verschwimmen und am Ende des Tages trägt man sich mit dem Gedanken die Piraterei an den Nagel zu hängen. Einen festen Untergrund zu ertasten, die Planken gegen herkömmliches Festland zu tauschen, den Freibeutergedanken zu verabschieden und in den Ruhestand zu treten,... aber es gibt eine Kunst im Moment, eine Symetrie im Verlassen.
Nein ich werd´s jetzt nicht lassen, es wird noch weiter gehen, es wird weiter gedümpelt werden, einmal Pirat immer Pirat.
c.f.
PS: heute ist ein schöner tag! ich freu mich gerade wie ein junger hund, der das erste mal schnee sieht.

Verraenkungen

Hi folks, ich weiß ich bin ein nachlässiger Schreiberling,
aber der Mensch ist ein Gewohnheitstier, deshalb isst er Schwein.

Dies soll nicht Entschuldigung genug sein, dass ich weniger oft meinen Senf preisbeere, aber ab und an birnt es mich sau-ber an und ich muss in den Saft gehen. Um nicht allzu sehr in den lukullischen Nährgebieten zu segeln muss ich mich hin und wieder geistig absentieren.

Thursday, May 03, 2007

der Mai-Baum fällt


Hej Ho!
Wieder mal ein Bildchen für die, die Bilderschauen wollen!
Dieses Bild sagt gerade viel aus, was in meinem Kopf umgeht, einwenig ziehen und ein wenig halten. Wer wer ist in diesem Bild, und wen sie darstellen sollen, soll euch über bleiben zu entscheiden. Naja, es ist ja immer so, manchmal ziehts einen wo hin und man wird zurückgehalten, und dann hält man jemanden zurück und sollte aber eigentlich loslassen. So kann oft gehen. Aber immerhin macht es gerade wieder mal viel Spaß, das Ziehen und Halten.
Ich sag mal, Hej do!
Bis dann, mit mehr News, oder auch nicht, vielleicht auch einfach nur so. Wie auch immer. C.F


Bargeflüster

... in einer Bar saß ein leicht dicklicher kleiner Mann der recht ungeschickt versuchte eine Fruchtfliege aus seinem Bier zu befreien. "Es sind meine Freunde, die Fliegen, die fliegen mir doch ins Glas. Aber zumindest habe ich noch Freunde! Ist schon eine harte Zeit hier in dieser Cowboystadt, wenn dann die jungen Menschen wieder ausziehen um ihr Glück zu suchen und keiner mehr da ist mit dem ich mich unterhalten könnte. Deshalb hab ich gern die Fruchtfliegen um mich!"
Von hinten rechts betritt nun ein großgewachsener Mitvierziger mit blondiertem Haupthaar das Lokal. Seine dünnen fast schon antiadipösen Arme hängen wie evolutionäre Überbleibsel an seinem ausgezehrten Oberkörper. Trotz seiner grazilen Statur könnte man von amöboider Bewegung sprechen. Irgendwie stülpt er sich auf den Barhocker neben dem Fruchtfliegenfreund. "Bist du schon lange da?" "Ha, lange! Mein ganzes Leben bin ich hier, und wenn ich nicht mehr leben bin ich nicht mehr da!" "Prost Dicker! Es ist so schön, dass die Saison nun wieder aus ist, ich kann sie gar nicht mehr sehen, die Fratzen der Globalisierung, die Touristen die hierherkommen und ihr schnelles Glück suchen. Immer nur Eitelwonne und scheiß Sonnenschein!"
Der vermeintlich kleine Bruder von Iggy Pop nippt an seinem kleinen Bier, schluckt die darin befindlichen Fruchtfliegen mit dem ersten Schluck, obwohl er eigentlich Vegetarier ist. "Du musst wissen, ich versuche seit kurzem allem zu entsagen, ich schau kein Fernsehen mehr, ich esse kein Fleisch mehr und vor allem will ich allein sein. Aber hier in diesem Loch kann man ja nie allein sein. Man wird immer wieder gefunden, man wird immer wieder unterhalten." Die unterhaltende Unterhaltung über untenhaltende Unterhaltung ließ sich nicht mehr abwenden.
Fruchtfliegen kreisen Geiern gleich über den beiden Barhockern, es ist wahrscheinlich das Zeichen, dass man sich erst wieder am Winteranfang wiedertrifft, wenn die Fruchtfliegen vom stürmischen Herbstwind wieder aus dem Tal geweht werden.
So oder ähnlich wirds wohl sein, meinen die beiden auf den Barhockern.

Monday, April 30, 2007

Tarfala e un besta!

Well not much to tell these days.
The last weekend i spent skiing in Sölden with some friends from Sweden. It was a superb trip, lots of sun, lots of fun and a real good laugh. But i have to admit, that wintertime will be over now for some months. And i can´t wait to get some new lines in the fresh powdersnow in the hills of the alps! That´s the best stuff ever. As Robert mentioned two days ago: skiing on gleaming slopes in the sun is possible the meaning of life!
There are so many nice things in life, but skiing is almost the best i tried so far.

The wintertime started really bad, not too much snow, real poor conditions nowhere to hike, no powder. But in the end of February it got better a bit, nothing like the winter 2006 but it wasn´t that bad either. There were good runs in See with my mates, there was Kuhscheibe and Weißseespitz which could be the highlights of this season. I also managed to get a ride on the northshore of Wankspitze, a secret line i wanted to try since ages. Well there was good powder, there was good slush-firn snow, there was good fun this winter.
Thanks mates for the company and i´m looking forward to next winter, we will ride on!
Yours C.F.

Tuesday, April 24, 2007

ol´ friend



i met an old friend of mine!

crossroads

Hej Folks,

Oft kommt´s anders als man denkt. Oder? Oft dreht ein Vorfall die ganze Situation um. Oft geht ein kurzer Rythmus in eine neue Regelung im Leben über. Oft und immer öfter wird man vor den Kopf gestoßen. Die Läufe der Welt stoßen einem auf, die Drehrichtung scheint sich innerhalb weniger Jahre in die falsche entwickelt zu haben.
Und aber doch gibt´s immer wieder Lichtblicke.

Mir ist vor kurzem ein solcher Lichtblick untergekommen. Eigentlich braucht man nur Zeit, jemanden der einen an der Hand nimmt und einen über die Unsicherheit drüber begleitet. Wenn man oben sein kann ist man den sogenannten Lichtblicken näher als in den einengenden Tälern.

Nur wenn man sich dann in der selben Sekunde denkt, wie´s denn weitergehen soll, erlischt der Lichtblick und man bekommt einen nüchternen Blick auf das was vor und hinter einem liegt, oder zu liegen kam.

Vor einem liegen neue Wege, neue Gesichter, neue Geschichten, neue Küsten und neue Horizonte. Hinter einem liegen alte Wege, alte Kreuzungen, alte Gesichter, alte Geschichten, alte gewohnte Küsten und der alte gewohnte Horizont. Und dann dieser Lichtblick, der einem die Kreuzung auszuleuchten vermag, in dem man für einen Bruchteil der Zeit vermeintlich alles sehen kann, nach vorn, nach hinten, nach rechts und nach links. Und dann steht man da und eigentlich sollte man sich bewegen, sollte man weitergehen und sich entscheiden, ob man wieder zurückgeht, nach vorn, nach links oder nach rechts. Die Geschwindigkeit ist einem selbst das so genannte Schicksal, manchmal geht´s im Sturzflug und manchmal geht´s in gewöhnlicher indianscher Schleichgeschwindigkeit nach dem Motto: nur nicht auffallen.

So ich versuche mal mein so genanntes Geschäft aus zu sortieren. Wie schnell es dann geht, und wohin lasse ich euch in bälde wissen.
sars,
c.f