Wednesday, June 25, 2008
Unsichtbar
Er sei ihr ein und alles. Immer wieder greift sie sich an die Stirn ob dies wirklich möglich sein kann.
Und ja, so scheints- es ist möglich gewesen.
Und dann spielen sie im Radio den neuen Hit- Life sucks sometimes.
Wednesday, June 04, 2008
Tiroooooool
Nebenan gibt es noch neudeutsche Wörte wie Fanmeile, Publicviewarea und Goalgetter.
Immerhin hat noch niemand den Publicviewareas das L gestohlen und sie zu Pubic view areas gemacht. Damit sind dann doch wohl Badezimmer, Saunas, Arztpraxen und Gemeinschaftsduschen gemeint. Wobei ich mir schon vorstellen kann, dass sich da ein Flashmob ausgehen würde. Public-pubic-view-area als neues Wort für Fkkgelände.
Thursday, May 29, 2008
Status Bockwurst
In der Weltstatt Innsbruck werden Sandhäufen geschüttet, böse Zungen sprechen- solange sie noch können- von der weltgrößten Katzenkiste, nur die Katzen fehlen noch. Sonst wird in der selbsternannten Sportstadt alles verboten, was man gratis tun könnte. Man muss sich immer registrieren, man muss immer zahlen und man muss immer konsumieren.
Ganz zu Schweigen wäre über den Tiroler Wahlkampf. Deswegen schweigt man lieber. Warum soll man denn sich verlieren über Dinge- dramaturgisches Schweigen an dieser Stelle.
Co-Piraten packen ihre Koffer. Sonst rollen die Steine wie gewohnt. Sommer solls sein. Feinstaub liegt in der Luft, der Saharasand wird zum Sand im Getriebe. Getriebe- ein Wort mit vielen Bedeutungen. Das Getriebe- Auto und Co. Das Getriebe- dort trüben hinter der Hecke sind zwei und machen quietschende Laute- Das Getriebe- das was in kürze von den Veranstal(l)tern erhofft wird. Das Getriebe- Schafe, Kühe und Pferde auf die Alm verfrachten solange Touristen da sind zu fuss später dann mit dem größten Traktor den man kaufen kann.
Und by the way- drei Stöcke unter mir schremmt einer inbrünstig!
Friday, May 23, 2008
Dada gibts Biobockwurst
Vor einiger Zeit ist sie aus ihrem Heimatort weggegangen. Sie zöge in eine große Stadt. Die Stadt war ihr erträumtes Traumgebilde, dort soll´s dann sein, dachte sie, oder zumindest träumte sie dies. In der großen Stadt war dann alles auf einmal wirklich groß. Die Abstände zwischen den Menschen die sich jeden Tag begegnen, der Geruch der zum so genannten Großstadtflair dazugehörte, wobei ihr schon klar war, dass ein Geruch niemals groß sein konnte, eher stark. Also war die große Stadt auch eine starke Stadt. Die große Stadt war dann schließlich so stark, dass sie ihres eigenen Idioms nicht mehr vermochte. Sie getraute sich nicht mehr ihrer Herkunft entsprechend zu entsprechen, da wurde aus Bärendreck Lakritze, aus Paradeisern Tomaten, aus dem vermeintlich freundlich vertrauten Grüss dich ein erhabeneres Grüss Gott oder gar ein pauschales Hallo. Die Berge in ihrem Herzen wurden eingestürzt, die Wurzeln abgesägt, der Heimat entsagt.
Ihre engste Vertraute, die sich ihreszeichens als die beste Freundin bezeichnend bezeichnete, war ein Mensch der großen starken Stadt. Die beste Freundin schrieb ihren Namen immer in Großbuchstaben, weil sie sich daraus mehr Wertschätzung erhoffte, ebenso bezeichnete die beste Freundin ihre instrumentalisierte beste Freundin als BergbäuerInnentochter. Sie spendierte ihr einen Großbuchstaben zur Eingewöhnung in die große starke Stadt.
Sie hatte den Charme eines großen starken Flughafens. Viel zu sehen aber unpersönlich. Ein Durchgangsort, nichts für länger. Sie wollte ja immer mit einem Auto verglichen werden. Da wäre sie dann am liebsten ein Transporter gewesen, weil sie eine Schwäche für nützliche Dinge besaß. Aber niemals zuvor wurde sie mit einem großen starken Flughafen verglichen. Immer war dieser Vergleich ihr sympathisch. Weil große starke Flughäfen nie und nimmer unnütz sein werden und schon gar nicht verspielt. Irgendwann früher hatte sie die Idee etwas für sie vollkommen unnützes zu tun, eben in eine Stadt zu ziehen und dort noch unnützer Ethnologie zu studieren. Auf die heimatliche Frage was denn das solle, antwortete sie dass Volkskunde für sie immer schon wichtig war.
Nach langer erdrückender Zeit in der großen starken Stadt fand sie dann doch noch eine Bestimmung. Sie war ja schließlich wortgewandt und konnte gut verkürzt etwas darstellen. Deshalb durfte sie die Tagesreklame an einer Leuchtreklame gestalten. Sie fand Gefallen an ihrer neuen Aufgabe, spielte mit Farben, Wortlauten und zauberte immer wieder ein neues Lächeln in die Gesichter der vorbeiziehenden Taxilenker.
Zu guter letzt schrieb sie ihm einen Liebesbrief. Liebster, ich hänge an dir wie der Wassertropfen an meinem Wasserhahn.
Dies war der Auslöser ihres emotionalen Zusammenbruchs. Die große starke Stadt hat sie besiegt. Verspielt sozusagen. Nie wieder lächelte der iranische Taxilenker aus Protest gegen die Abstumpfung der neuen Reklamewerbe.
Tuesday, May 13, 2008
Gepatschferner
Monday, May 05, 2008
Jippieihej!
Ja ich wollte eigentlich von meinem letzen Abenteuer in den Hohen Norden berichten, aber das mache ich dann wohl lieber persönlich und nicht via Blog. Kalt wars, extrem windig, viel Schnee, gute Stimmung und einfach eine andere Welt.
Die wilden Schidoofahrten über den Gletscher, die noch wilderen Abfahrten mit den Schiern über den Gletscher, die langen Abende, die immer kürzeren Nächte und der heimelige Rythmus- all das wird bleiben.
Lost in Translation war Programm- aber das scheint so zu sein.
Tuesday, April 29, 2008
Hello again!
Entschuldigung aber ich habe nichts mehr gepostet, weil ich mich an einem Ort aufgehalten habe, wo man nicht posten konnte. Davon gibts dann ein so genanntes Best Of.
Liebe Grüße, Take Care and Hej do!
c.F
Friday, March 28, 2008
sodding bellyache
One thing which came on his mind these days: two people meet somewhere, mate somehow, get a parallel life somewhere and crash in eternity. Paralized in eternity.
In donkey years he will be an old mindfarmer. Hopefully not looking like the old Robert Redford. The concrete wall of his mindfarming garden will be diaphanous. Someone will be at his side, selling his farmed thoughts. A so called thought trader.
Heaven or hell. In the end its all down to concrete.
Those two parallel lines meet in eternity. Not rational at all, but that´s life, ain´t it? Life lines live life long.
Zweite Kurve, links.
Tuesday, March 25, 2008
Wednesday, March 19, 2008
Banana-Joe
dass das unwort der jahres bananenrepublik werden wird, ist auch denkbar.
mehr und viel mehr gibts dann ein andermal. aber zurzeit bin ich unschreiblich.
aber zumindest gäbe es viel zu berichten.
Monday, March 10, 2008
Neuerscheinung
Hier mein Titelbild zu Alfred Komareks neuem Roman: Doppelblick
http://www.alfred-komarek.at/
Mit besten Empfehlungen.
Wednesday, March 05, 2008
Kurven spüren
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Manchmal verbringt man zu viel Zeit in der zivilisierten Welt. Man wird überschüttet mit Eindrücken. Es ist laut, es ist schnell, man muss laut und schnell sein um etwas darzustellen. Je lauter der eine schreit, desto lauter hat man zu schreien. Etwas darstellen damit man dann diese Leistung auch monetär abgegolten bekommt. Und dann gehts um die Position, Rankings und den vermeintlichen Glanz.
Und dann läuft alles so schnell, dass man meint, man kann gar nie mehr stehen bleiben. Und noch schneller. Bis man irgendwann übersieht, dass man eigentlich gar nicht mehr das tut, was einem einmal ein Anliegen war. Prestige sei das anzustrebende Ziel.
Früher war´s schon noch was anderes- so wie die Welt kennenlernen, Spuren lesen, Spuren legen, Freundschaften mit Zeit bedenken, Lachen. Man habe sich früher mehr gespürt. War´s früher einfach kälter im Winter, war der Himmel wirklich blauer und die Erdbeeren süßer?
Heutzutage muss man eben auf Spürensuche gehen. Wenn man viel geht, ist´s meistens was Besonderes, besonders wenn man die Schönheit des Einfachen so hinnimmt, dann ist es nicht mehr weit.
Früher hat man auf die Frage wie weit es denn noch sei beim Wandern oft die Antwort bekommen, dass es nur mehr eine Kurve ist. Nur mehr eine Kurve und dann ist es nicht mehr weit.
Monday, March 03, 2008
Wind of Change
Montag, März. Von den Iden noch weit entfernt. Warmer Wind ist auch keiner.Und trotzdem liegt etwas besonderes in der Luft.
Piratenzeiten, sozusagen.
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Dort war er wieder, dieser scheue Blick über den Tellerrand. Der Blick aus dem Fenster, der sie immer wieder reizte. Dieser verstohlene Blick in eine Welt, die ihr zwar vertraut war, aber doch nicht die ihrige. Sie war lieber in ihrer geschützen Welt, dort wo sie am Hebel sitzt, dort wo sie sich auskennt. Sie heißt so ähnlich wie der heiße Wind, nur mit ph am Anfang. Und heißer Wind war ihr auch sehr vertraut. Jegliches Abweichen der Norm wurde akribisch protokolliert in ihrem Lebenstagebuch über die alltäglichen Alltäglichkeiten.
Und dann werden diese unzulänglichen Nebensächlichkeiten in heißen Wind übersetzt, weitergegeben an die Freunde des heißen Windes.
Und viel heiße Luft wird produziert, wenn man sich in die Sachen anderer Menschen einmischt, die einen rein gar nichts angehen. Lupht.
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Brutus schleift sein Messer und Caesar weiß noch von rein gar nichts.
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Gossipfreunde vs Furzfetischisten
