Thursday, March 30, 2006

seasonal breakdown

well the skiing season seems to be over, not really ended, but in the very advanced stage. so what will be my next addiction? skiing has to have its summer hibernationbreak, volleyball is coming in big steps, climbing as well, but another big pirate thing might be backed up soon: raiding. so my first raid will be just a national one, just popping over the arlberg to get to lake constance for upgrading my boating and fishing skills to get prepared for the first big tour. the big big return to the scotish north east is in preparation, so my flights are booked, the date is fixed, only who will be my raiding partner is not sure.
after the return from the northsea i prepare to raid over switzerland and france. going back into the neolithic, searching for further clues about climate change and the heinrich event 1. after this mindblowing adventure i will have some time to settle down, get rested and prepare for the raiding of the informal captiol of europe, brussels must be visited, raided and left alone. and the last trip in the near future will be the big annual returning of glacier-raiding on the hintereisferner. this time with a relaxed crewmembers, not too many, a bunch of very motivated geoanalysts, i just say: it´s gonna be fun.
so everyone can see how tight a schedule can be, if you are a real pirate, everytime searching for adventures, everytime being prepared to expect to unexpected.
that´s how it can be, if you stay too long on the same place, the need to break out and leave this place is inherent and unavoidable.
anyway, i m still thinking of setting up and running a buissness for anti-smell-dispersal-tools for handbagdogs, you can read out more in the near future.
solong, keep up raiding and sail hard to the wind
yours sincerly
captain floggo

Monday, March 27, 2006

so ein hundeleben

heute war ein sogenannter hundstag. nein nicht die vom august, die sind ja bekanntlich noch wärmer, aber heute war sicherlich der märzlichste hundstag, sodass jeder und jede sich der sonne und dem sonnen sich erfreuen konnte. so auch die hunderln.
schon seit wochen fällt mir immer wieder eine ältere dame mitsamt ihrem handtaschenhund auf weil sie eigentlich immer vor mir im bus auf meiner fast täglichen busreise nach innsbruck zu sitzen pflegt. ich habe bekanntlich eine gute verbindung zu den vierbeinern, man sagt mir nach dass ich es mit den hunden am besten kann, weniger mit den katzerln und den dazugehörigen haserln, aber das würde nun zuweit führen, dies näher auszuführen. nein wirklich ich hab kein problem mit den hunderln, auch wenn sie noch so klein sind und in einer tasche, oder einem tascherl getragen werden müssen. doch heute war´s dann doch ein wenig eigenartig. ich beschäftigte mich geistig mit dem lebensraum und den lebensbedingungen spätglazialer chironomiden, also nichtbeißenden mücken von denen man etwas über die jeweilige julitemperatur erfahren kann, als mich ein wirklich strenger geruch ergriff. im wahrsten sinne des wortes würgte mich dieser geruch von vorn nieder, also ein sogenannter olfaktorischer frontalangriff. zu allererst versuchte ich meinen sitznachbarn zu belangen, oder die menschen die gerade den kanal auspumpten. doch als ich mich erinnerte wie denn ein kanal zu riechen hat, ja auch solche dinge muss man als pirat kennen, weil wenn mal im untergrund tätig ist es wichtig klärschlammleitungen von fließwasserrohren blind unterscheiden zu können, und beschloss darauf, dass dies nie und nimmer der kanal sein kann. und auch nicht einer meiner hominiden sitznachbarn. und dann kam mir die idee, dass doch auch der hund für diesen bestialischen geruch zuständig sein könnte. und gedacht wars dann auch schon passiert. ich erinnerte mich an die eierlichen präsente die uns seinerzeit sam hinterlassen hat. da konnte man nur von glück reden wenn man bei der eierlegung rückenwind hatte und einem der geruch nur kleinst vernehmbar blieb. ja da war es wieder, dieser alte hundegeruch, nur dass dieser heute von einer handtasche mit darin angeschissenem hunderl kam. der geruch wurde erst weniger, als die dame mitsamt hunderl und tascherl den bus verließ, also rein naturwissenschaftlich betrachtet muss es einer der beiden gewesen sein. und das alles im postbus. ich bin ab heute gegen maulkorbpflicht, aber für einen analstöpsel für handtaschenhunde. so etwas sollte sich eigentlich schon im internet beziehen lassen.

ja so ist das mit den hunderln,
die einen ziehen so fest an der leine, dass das frauerl nicht genau genug hinschauen kann, ob es wirklich ein pirat ist, oder nicht. ich sag nur, ja ich war´s.
ebenso, ein hoch nochmal an sam, der nun schon einige zeit nicht mehr ist. er hat sicher einen mords haufen an stöcken zusammengetragen, liegt unter einem tisch, furzt um kurz nach neun, vergnügt sich mit hundedamen, bellt immer noch nicht, weil bellen was für schwachmaten ist, ...
und eins kann ich mit sicherheit behaupten, sam hätte zwar einen guten furz in einen bus gestellt, aber sicherlich nie innerhalb einer handtasche.
solong, we see us there, or anywhere.
for all english speaking people, the todays story is about farting dogs in carried around in handbags, and how those strong smells could be prevented. i suggest analplugs for handbagdogs.

euer captain floggo

Monday, March 20, 2006

pickelgesichter und makeup

tja, heute will ich weder über salami, öffentlichen nahverkehr noch indianern im heiligen land schreiben, nein heute soll es die vorläufige piratentat des monats märz sein. fausto und weitere dunkle gesichter und meine piraten wenigkeit machten uns auf um auf dem konzert von tokio hotel für sicherheit zu sorgen, oder besser gesagt, kollabierte mädels aus der menge zu ziehen.

einiges hat sich für mich diesen abend erschlossen. ersten wissen wir wie man mädels aus der menge zieht, einfach am hosenbund anhalten, fest ziehen und dann auf die andere friedliche seite ziehen. für mich war es schon erstaunlich, dass sich die durchwegs 7-15jährigen weiters durchwegs weiblichen fans an dem gitter die gliedmaßen und was weiß ich noch quetschten nur um dem spargelähnlichen sänger/in von der unglaublich schlechten deutschen band nahe sein zu können. der meines wissens 16-jährige sänger sieht aus der nähe aus wie eine kiss nachgeburt, der gitarrist schaut ebenso verbraucht aus und die anderen beiden haben uncoole namen wie gustav und georg. ich war immer wieder sehr amüsiert als ich auf tafeln lesen konnten: gustav mein herz gehört nur dir. naja, liest sich wie ein helge schneider titel. der einzige lichtblick des ganzen abends war als die weiblichen fans in der bühnenumbauphase anstatt: wir wollen tokiohotel zu schreien zu nirvanas smells like teen spirit johlten. genau in diesem moment erkannte ich die ausgleichende gerechtigkeit. somit sind die armen nun mit rauschenden ohren ausgestatteten girls nicht ganz verloren. die firma hansaton, also die die die(sic!) hörgeräte vertreibt, hat eine neue zielgruppe, es handelt sich um frauen(sic!) im alter zwischen 7 und 15.
was mir bleibt, ich hab keinen tinitus davongetragen dank ohrenstöpsel, ist das plektrum vom tokiohotelgitarristen, eigenhändig gepflückt, ich würde es an die meistbieterin verkaufen!


es war ein spass, sicherlich einer der verwegensten nebenjobs eines piraten, aber was solls, es wird sicherlich noch schrägeres kommen.

was ich noch festhalten möchte, ist dass wenn sich unter einer salamischeibe einer diabolopizzaschnitte ein minipfefferberg befindet, dann wird auch die sonst so frauenhaft verschriene teufelspizza zu einer feurig schweißtreibenden angelegenheit.

solong, durch den monsun steuernd, der sonne entgegen
floggo

Tuesday, March 14, 2006

tieffliegende untertassen

tja heute ist tag der nachsicht.
man stelle sich vor, man hat nur mehr zwei euro in der tasche und plant im mpreis, dem bekanntlich sich selbst als sexy shopping bezeichnenden supermarkt, ein wurstsemmel und ein kracherle, etwas zu trinken für all die dem piratendialekt nicht mächtig sind, zu erstehen, dem wünsch ich viel glück. heute war dies mein plan, ich bekam 10 deka wurst und keine umhüllende semmel. die 10 deka wurst waren dann so teuer dass kein kracherle mehr drin war. also bankomat. dann erstand ich eine hüllsemmel, eine füllgurke und ein kracherle. zumindest waren die 10 deka so fein und dünnst geschnitten, dass man sich zweimal in wurst hüllen könnte ohne nicht als wurst aufzufallen. so hatten die 10deka wurst nicht in 0,001 m² brothülle platz. also ausgebreitet 10deka wurst feinst geschnitten, weit unter der mikrometer dicke, macht das 2,6 m² wurstbedeckung. ja stappeln ist nun angesagt, nur nicht einen 10dekawurstklumpen produzieren, sonst hätte ich am stück auch kaufen können.

immerhin, ich hab mir gedacht, fein, jetzt hab ich wurst und semmel, dann mach ich mir halt selbst wurstsemmel. ja so nachsichtig kann man sein.

an alle pensionisten die sich hinter mir am kopierer anstellen, mir auf die schulter klopfen, mir über die schulter blicken versuchen, mir das kopieren verderben wollen, denen sei gesagt, ich werde nicht wegen ihnen nur einen tropfen schweiß vergeuden am kopierer. also opis und omas, steht früher auf als ich, das sollte kein problem sein, sucht euch euren eigenen kopierer oder paust das zu kopierende einfach ab, aber geht mir nicht am keks.

nachsicht sei auch dem hasen gewährt, der heute den worms-fight-playstation-controller aus den angeln hob. der hase nagte nur einmal, dann war es schon bestellt um den gewinnbringenden spielhebel. zumindest hab ich dann die schlacht nicht verloren. also auch hier nachsicht. also rudi, der du eine dame bist, kabel können töten, auch wenn es sich um den kabel statt um das kabel handelt. aber ein hase, der eigentlich was zwischen den läufen haben sollte, heißt nun rudi, wahrscheinlich mit stummen t am anfang, so wird aus rudi eine trudi und die rätsel für gegenwärtige verhaltensoriginalitäten wären gelöst und jeder zweifler lügen gestraft, dass ein hase nicht auch eine seele und zwei scharfe kabel-schneidezähne besitzt.

soweit vom dienstag. an allen baustellen wird gebaggert, ... so wie es sich gehört.
c.p.f.

Monday, March 13, 2006

fastenzeit

tja so schnell kanns gehen, da schaut man nur mehr so aus der wäsche! hier ein kurzer auszug aus dem piratenalltag und wer sonst noch so mitmischt.

könig arthus ist wieder in deutschen landen um die bilateralen geschäfte mit italien weiterhin aufrecht zu erhalten, besonders der weinimport aus bardolino liegt unserem könig am herzen, ist doch der rote bardolino einer unserer herzenssäfte.
hannibal zieht auch bilaterale geschäfte pflegend durch den süden südamerikas. das inlandeis schmilzt fast von leidenschaft der elefantösen lendenkraft. ich sag nur, hopp auf hannibal, die pässe sind nieder wollen aber mit elefanten bezwungen werden.
meine wenigkeit schlägt sich durchs unterholz, immer auf der suche nach dem perfekten strohfeuer, nach der vergänglichkeit des augenblicks und der ewigkeit der erinnerung. solange das schiff nicht sinkt kann es ruhig ein wenig schaukeln. einmal links und dann wieder rechts, aber immer volle kraft voraus. die sonne im gesicht und den wind im rücken.
die singlemänner werden auch wieder mehr, wenn es mehr singlemänner gibt, muss es eigentlich auch mehr singlefrauen geben, sofern hetero und dann aufbrechen. freibeuter bleiben freibeuter, immer gern gesehen auf den schiffsparties, aber wie gesagt: sie bleiben freibeuter.
dann gibt es noch die anders schi(ff)wütigen, die sich mit mir durch gehölz schlagen, egal bei welchem sturm auch immer, egal hinter der höll, oder vor den rappenschröfen, immer vorne weg. ich sag nur nisskopf, steil und gut. aber gegrinst haben wir wegen was völlig anderem. aber ich kann nur sagen, volle kule! big respect!!
die piratenbräute scheinen auch abwegig sich zu vergnügen, wenn es darum geht das tschechische schiff zu putzen, wars nie drum, aber mit piratenbrautsmutters unterstützung strahlen die planken ja nur mehr so. damit kann man ja schon mal in see stechen! ich will gar nicht wissen, was alles auf diesen planken so wuchs in den letzten monaten, in den wurstsemmelpapieren, den latellaboxen die sich schon filzig anhörten. und auch sonst wurde weiterer balast abgeworfen, wenn das so weiter gegangen wäre, hätte ich eine neue piratenfoltermethode anwenden müssen: ich sag nur spax-schrauben, holzstuhl und mannespracht kombiniert mit erzürntem captain inklusive aufgebrachter meute und einem aufgeladenen akkuschrauber! jedem das was man verdient.
sonst ist eh alles im lot, die schifffahrt am bodensee steht in kürze auf dem plane, das wird eine singletour, südfrankreich und brüssel werden auch heimgesucht. aber ganz heiß und weit oben steht: aberdeen, i´ll be back. darauf freu ich mich, ich werd euch ausführlichst berichten.
sofern bleib ich stumm und blind. ich seh weiterhin dinge die ich nicht sehen will, ich hör sachen die man nie hören will, und vor allem schreib ich dinge die ich nie schreiben wollte.
ich wünsche einen schönen nachtdienst, ich wünsch einen guten appetit, das frühstück gesellt sich gern, deshalb lang schlafen damit das mittagessen auch dabeisein kann. ebenfalls liebe grüße an den käse-rainer.
demnächst berichte ich von der geschichte mit dem salamibaguette, sozusagen starte ich in die kulinarische phase.
nochmal nisskogel kule, kule!
liebste grüße
wer sich nicht auskennen sollte, nochmal lesen, dann gehts vielleicht.
euer/dein captain floggo

Saturday, March 11, 2006

öffentlicher verkehr

tja so kanns einem gehen. ich stehe an einer randlichen bushaltestelle in der peripherie im westen der welt-statt gottverlassen und allein und das schon lang. ein bus fährt ein, in die flasche richtung jedenfalls, jemand unerkanntes winkt heraus und verlässt die szene in richtung zentrum. ein weiterer bus fährt ein, einer von sieben in der stunde, also handelt es sich um einen wirklichen verkehrsknotenpunkt, ich besteige diesen und fahre weiter. nach drei stationen steige ich wieder aus und bin woanders. ob ich nun weiter bin frage ich mich, ich bin auf jeden fall dort wo ich sein sollte, weiter oder nur woanders. nach getaner arbeit wieder das ganze retour, ich ende an der vormals besagten bushaltestelle, stehe und warte. ein bus fährt ein, einer den ich nicht brauchen kann, ein mir vertrautes gesicht grinst raus, winkt und fährt weiter. wer auch immer diese winkerin war, sie wird mir wahrscheinlich unbekannt bleiben, hat mir ein lächeln aufs gesicht gezaubert.
aber der albtraum dieser "wunkung" an der bushaltestelle, dass jemand einem winkt und dann dieser nach diesem magischen moment wieder eintaucht in ungewissheit und inkognito bleibt.
dies erscheint mir schlimmer, als einem bekannte gesichter auf irgendwelchen nacktfotoseiten im netz wiederzufinden. dies kann man durch durchwegs ausländische nacktfotoseiten z.B. aus asien umschiffen, oder man besorgt sich analoge seiten im tankstellenshop mit einem gewissen anspruch an professionalität. aber wer will seine jugendliebe aus der nachbarschaft schon im netz und unbekleidet wiederfinden? widerlich? also einer dieser zwei albträume hat sich mit dem heutigen tage bewahrheitet.
ich verbleibe mit einem lachenden und einem winkenden augen, weil was man nicht so alles mit einer augenklappe anstellen kann, so werd ich diese zeichen des frühlings in der nächsten zeit verstreuen. euer capt. floggo
denn wenn die möven an der dachrinne kratzen, die vögel frühling frühling schreien, kanns nicht mehr weit sein. auf jeden fall geht es herwärts.




PS: im outerdistance, also im ausserfern, war es wieder einmal ein hit, eine mords hetz, eine große lacke, eine gute schitour, viel spaß, neue gesichter, neue geschichter und was weißt ich noch. aber immerhin werd ich die ranger-außenstelle im inntal weiter gut betreuen, bis zur nächsten ausrückung von unsere musik-kappelle

Wednesday, March 01, 2006

asche

tja, heute wieder ein klassischer tag in der tiroler welt-statt-innspuck. heute aschermittwoch, mir ist´s erst aufgefallen als ich mich selbst in einer auslage sah: graue jacke, hellgrauer pulli, graublaue hose und graue schuhe. der himmel war ebenso grau, eine große graubraune glocke über der stadt. die menschen an den bushaltestellen ebengleich grau, graublonde haare, graue weiße gesichtshautfarbe, graue mäntel, graue jacken, schwarz war schon ein tupfen auf dem i. dann wieder ein paar braungewandete gegendenstromschwimmer.
das einzige was heute geleuchtet hat, waren die faschingsdienstags-gezeugten roten nasen, die strukturelle manifestierung der sogenannten fahne. immerhin sollte man meinen dass einem das letzte bier nicht ins gesicht schlägt. aber bei aller grauheit heute waren die gestrigen farbtupfer ein segen.
als ich dann die straßenseite wechselte sah ich noch ein paar übriggebliebene confetti in der salzschlacke der stadt schwimmen. muss schon eine hetz gewesen sein gestern?
ich hab mich mit dem wolf haas´schen komm süßer tod amüsiert. ich habe für jede romanfigur ein gesicht in der rettung telfs, sei es der fette buttinger, der bimbo, der lanz und wie sie alle heiss-en. nach dieser lektüre kann ich wohl nun entgültig mit diesem kapitel und den rotkreuzigen MOFS abschließen, danke wolf haas.

bekennt farbe, schreit es raus,
euer capt. floggo

Monday, February 27, 2006

zuknunftsplan


so nun sei´s drum. ich werd jetzt meine kamera wieder auspacken und an meinem plan fotos auszustellen feilen.
solong,
f

erkältung

tja,

jetzt hat es mich wieder. nicht mein schnupfen, der mir schon so lange anhaftet, auch sonst keinerlei ernste erkrankung. mich erschleicht das gefühl, dass ich schon zu lange auf dem selben platz bin. man nennt es doch auch fernweh?
fernweh nach neuem, fernweh nach altehrwürdigem, fernweh nur um des fernwehs willen. irgendwann hörte ich einmal: erst wenn man etwas/jemanden verloren hat weiß man ob man liebte oder nicht. ferne, nähe, sicherheit. alles dinge die sich die hand geben, alles dinge die sich dann wenn alles rund läuft ineinandergreifen.
und jetzt wie ich wieder den duft der weiten welt geschmeckt habe, jetzt plane ich schon wieder wohin es mich verschlagen soll.
tja so ist das,
f

PS: aber lieber leide ich an fernweh, als an schnupfen.

Thursday, February 23, 2006

donnerstags, 7 tage in der woche

liebe freunde des schlechten geschmacks, ein pirat würde nun sagen: tja, was soll ich sagen?
es ist nun schon wieder lange her seit meinem letzten schreibanfall, aber heut soll´s wieder mal sein, wie ihr seht.
es ist nicht, weil "olympia" ist, auch nicht dass mich die doperei der bananenrepublik vom schreiben abhält, nein alles nichtig, ich hatte piratigen besuch von "treasure island". well and this fact makes me writing in english further on today. well, catrin was here. catrin one pirategirl form stoke, the village "the" robbie comes from. so we had lot´s of robbie williams, just joking. no,, the reason a child from a "sealock land", also known as island, visits austria is skiing. there is this fairytale that you can ski in england/britain. i tried this type of skiing: i´d say it´s something related to skiing, but definetly not proper decent skiing like we are used to do. so let´s tell the whole story. some pirate people invited cat over here to skiing, they put the idea up to going to a hut somewhere in the zillervalley, well and the flight was booked anyway. so cat was staying either in innspuck/zillervalleypiratehut or my place. well it was a great week, with lots of horse rubbish (radish = kren) which also could be known as the cocain of the alps, learning how to burb properly, swearing in german/tirolean/welsh and queens, singing: servus die carver, servus die snowboards, servus die schuh und die schi; argueing about who is the "better nation", watching olympics especially the hot skijumpers (swider.at), talking how to escape from a landlocked land (which doesn´t make any sense at all: landlockedland, that´s something like weiße schimmel or dark nights), ...
well there were big farts, also know as drunken dutch guys which don´t know how to ski, smaller farts which were delivered merely in an unknown hut somewhere at kaltenbach, lot´s of good food, lots of beer, lots of new bar, the mighty barmaid-check out at the treibhaus, ....

i leave it like this, so everyone has got a picture in his/her head what i was doing the last days, the pics how it looks when i teach how to ski are coming soon, but cat you did really well, you properly will win a medal at the next olympics if you have the right material!

und für alle die eine klogeschichte erwartet haben, denkt bitte darüber nach welche farbe euch beim pinkeln beruhigen würde, denn ich werde meine "schalosien" mit einer kloverträglichen farbe streichen!!!

solong, i watch out for the next adventures, either land- or sealocked, but i feel them rising!

see you around,
yours captain floggo

Tuesday, February 07, 2006

slippery when wet

ja, hier ist wieder ein eintrag ins piratenlogbuch, slippery when wet, was soll das? ja das war meine erste CD, danke an ziwuiziwui, der hier sei es festgehalten auch member der sogenannten big ride crew geworden ist! all das hat wenig mit slippery zu tun, nur der titel gibt sich her für meine gedankengänge.
wie immer startet alles bei einer sogenannten landflucht, ich musste wieder einmal in die skandalträchtige welt-statt innspuck und hatte wieder einmal die augen offen, wie es ein echter pirat haben sollte. umsichtig am ausguck, um beute, feinde oder freudseeliges zu erspähen.
naja, heute war ich mit viel zeit behaftet und wandelte schlurfend durch den neuschnee, das sogenannte schneechaos! ich hielt inne, da ich mich in sicherheit wähnte um auf eine öffentliche mitfahrgelengenheit zu warten als sich mir das folgende bild bot. ein offensichtlich mänlicher abkömmling eines indianerstammes, zu erkennen an der sonnengegerbten lederjacke, dem offengetragenen haupthaar, die sekundäre behaarung wurde auch exorbitant zur schau gestellt, weiters an seinen hellbraunen brenner-mokasinns, den sogenannten schlüpfern. wo wir bei des pudels kern wären, sofern ein pudel einen kern besitzt, also eine beerenfrucht ist und kein hund aber das geht nun zuweit. dieser indianer zog mit erhobenem haupte, einer siegespose gleich in richtung nicht vorhandenem wartehaus. an seinen hohlen blick war zu erkennen, dass sich dieser indianer gerade auf eine spirituelle reinigung vorbeireiten zu versuchte. reinigung. dieser indianer, pferdlos wie er war, rutschte nachdem seine fussbekleidung dem hintertückischen schneechaos nachgab aus, seine ganze leibesfülle ging zu boden, die reinigung war nun endlich fällig/fellig. ein trapper, also ein weiterer echter man mit eisbezottelten fellstiefeln und einem bärenfellgleichem umhang, so wie ihn auch der eismann aus stroh vermeindlich trug, kam zur hilfe und schnitt den armen indianer aus der großtierfalle, half ihm auf und wechselte ein paar wenige daher sicher männliche worte mit dem gefallenen häuptling. ja so ist´s im fasching wenn´s schneit, oder war den beiden einfach nach warm, einer herzenswärme die überbordete und sogar mich, einen echten piraten in zivil, berührte.
was mich weiter berührte, das mich ein "fremder" wiedererkannte, mir seine schweißpratze reichte, in der ich mir vorstellen kann, dass man drei aspirinbrausetabletten zugleich von fest nach flüssig flüchtig machen kann, und ich sein klosteinflacon in die nase bekam. so ist das auch wenn man nicht im fasching ist, dieser ungenannte unbekannte, hatt´s sicher immer lustig!
also hier schließt sich der gedankengang: slippery when wet, egal ob handinnenseite, bordsteinkante oder einfach nur parkett das man manchmal unausweichlich betreten muss.
so liebe crew member,
danke fürs gelese,
watch out, there´s adventure out there, i know it!
yours sin-cerely capt. floggo


PS:
nach einer anregenden unterhaltung mit g. der gerade in aberdeen weilt, stelle ich hier die frage, was denn eigentlich heimat ist. und wo sie für einen ist. ich bin um jeden post dankbar!
ich sag nur, im englischen existiert heimat nicht, mir ist heimat manchmal zu eingeschränkt, manchmal bin froh fliehen zu können, manchmal bin ich froh heimat mein nennen zu können.
mir macht zufriedenheit und "sicherheit" heimat,...

Saturday, February 04, 2006

es werden immer mehr

ja es werden immer mehr, immer mehr gutgebräunte nordwandgesichter, members of tha big ride crew, powderpiraten,...
und die betreuung dieser bedarf meiner bloggenden abwesenheit, deshalb schreib ich gerade nicht so viel,...
aber das wird schon wieder.

nur noch eins, ein kino tipp: schaut euch nicht couchgeflüster an, der film ist schlimmer als alles vorher dagewesene,... ich war beschäfftigt mit mich dauerzubrüskieren, kurz gesagt ein cineastischer riesen schaaas.

schaut euch wie im himmel an, schaut euch frida halgren an! das ist ein guter film
solong
floggo

Thursday, January 26, 2006

königliches höhentraining


here we are, king tobis great birthday party at the "puddle peak", as we say "lacke",

king tobi on his wooden throne, his knights and maidens followed him to be near him, ...

so war das beim feiern, prinz phi-pe von und zu plattig, flo der ripper mit dem blauen snowboard, lisalotte mit der fremden unter-flaggen, mö der kicker mit dem weizenbieraffinen schussver-mö-gen, jo der bezwinger vom freiburgschen schamhaarhaufens, annabanana die braut die sich traut auch schi zu fahren und könig tobi himself, der seinen holzenen thron selbst schleppen durfte. nicht im bild sind: gabriella und beffzi, das mieminger pendant zu bonnie und clyde, die eltern vom könig, captain floggo und sein biwaksack,...

gut war die super protection von mö, der rundumschutz mit isomatten, der die vier abfahrtsstürze gut abfederte. alles in allem ein rundum feiner tag auf der lacke, dem puddle of snow.

da war noch der eine der mir auf meine neue snowboardschi steigen wollte, der mit den schi in kniehöhe, ... ich saß gern auf der lacke, ich wollte gar nicht auf den wank, ... aber dem wünsch ich das was ziwuiziwui im letzten post gepostet hat! i sag nur innspuck du welt statt.

für alle die einmal lachen wollen sollen wank-spitze im englisch wörterbuch nachschlagen.

wie der könig zu sagen pflegt: "vielleicht geniesst du gerade auch nur die ruhe vor dem sturm. zieh schon einmal sicherheitshalber die segel ein! die wilden tage kommen bestimmt bald zurueck."

dann war da noch das elefantengrillen, ich hatte auch meinen spass, wieder mit prinzipaler und königlicher begleitung, elefanten zu grillen und das auf der schattenseite mitten im jänner kann schon was. ich sag nur summer-feeling. der elefantenbauch war exquisit, der elefantenschopf exorbitant deliciös, die elefantenwürster kurz und gut.

danke für die nudelsuppe, danke für die lachsbrote, danke für den sekt (den ich schleppen durfte), danke für die sachertorte, danke für den superabfahrts stunt,...

beste grüße vom hauptmast, bin beim segeleinziehen,... ich spür schon eine leichte prise(kulinarisch) /brise (nautisch). ahoi, ahoi,
captain floggo

Tuesday, January 17, 2006

montagsgeschichten

tja, montage haben es in sich. nach meiner samstäglichen skiverunstaltung beschloss ich mir neue bretter zu besorgen und das alles inmitten von montäglichem stress.

man stelle sich vor, ich zumals skiloser chefpirat wandle durch die vor elfuhrige nicht autofreie altstadt innsbrucks, geschützt durch die laubengänge der alten häuser. irgendwie wurde ich gerade um 11.00 abgelenkt, sodass ich das autofreiwerden, also die imaginäre datumsgrenze für motorisierte in der herzog friedrichstraße, akut verpasste. dann kurz nach 11.00 spürte ich den drang mich mitten in der straße, oder besser gesagt nunmehrigen fussgängerzone in der sonne zu suhlen und flanierte gemächlichst vom goldenen dachl in richtung annasäule, sprich von nordost kommend richtung süden haltend. irgendwie schien mir dieser montag wohlgesonnen, die sonne sonnte auf mich herab als ob es sonntag wäre, ich zog in meine gedanken schon die nächsten spuren in mein weißes gold, als von hinten ein undefinierbares brabbelartiges geschrei losbrach, oder biblisch gesprochen herniederkam. mir fuhr der schrecken in alle nur erdenklichen körperregionen, ich dachte es ist eine höllisch erboste himmlische brüderschar, nein es war nur ein einziger. ich kann nicht mal sagen ob mann oder frau, mir fiel nur das aufheulende mülltonnengroße auto auf, das auf mich zu raste, befüllt mit einem eulenartigen menschen, der die seitenscheibe zum maulen, zur druckentlastenden raumerweiterung und zum atmen nach unten gelassen hatte. es war sage und schreibe 11.07, also striktestes fahrverbot, und ich wähnte mich in sicherheit, also warf ich freundlichst ein: hei was stressen denn sie so, sie fahren im fahrverbot und ich gehe in der fussgängerzone. einer von uns beiden macht was verbotenes. darauf die antwort im tiefster innsbrucker koatlackenfärbung: du bisch woll lappert, i darf do fohrn, ah wenn du dein fettn arsch nit weiter bringsch, und sei nit gescheit du junger hupfer. worauf ich entschloss, waffenlos wie ich nun war, weiterhin meinen fetten arsch durch die altstadt zu ziehen, weiterhin mitten in der fahrbahn der fussgängerzone, weiterhin ohne rücksicht auf seifenkauende mülltonnenfahrende anrainer, oder was auch immer.

ich sag nur, montags freu ich mich immer wieder auf sonntag, da ist den ganzen tag fussgängerzone.

piratengruss, passt auf auf euch
floggo

Wednesday, January 11, 2006

bildgeschichte 2005


angefangen hat alles mit meinem wunsch das land zu verlassen, ich wollte neue ufer sehen.
ich stand am rande des kontinents, getrieben von einer inneren unruhe, manche sagen sogar, es sei gut gewesen dass ich endlich das land verlasse.

so stehe ich da und starre in eine unbekannte zukunft. ich möchte behaupten, dass ich nicht mal in meinen kühnsten träumen mir diese abenteuer auszumalen vermochte.



_

bekanntlich verschlug es mich ja in eine finstere ecke, aber immer wieder wurde diese finstere ecke erhellt durch strahle männer aus tirolischem holz geschnitz und für alle abenteuer gerüstet. ich erinner mich mit lachendem herzen, als die drei ein highland-nebelmonster, vielleicht doch die schwester von nessie, mit dem einfachen, aber umso wirkungsvollen "wir machen einen menschen mit drei köpfen trick", einen mords schrecken einjagten, alsdann dieses von dannen zog und wir unsere exploration vorsetzen konnten. gold war keins drin, aber ruhm.


dann wurde mir ein piratiger auftrag zuteil. ich solle doch versuchen steine umzukippen. ich dachte mir, naja ich als pirat kann einen steinbruch brauchen, also wieso nicht steine umwerfen. hebelprinzip und werkzeug ging mir leider bei einem schiffbruch verloren, sodann ich dann mit älplerischer rohgewalt an die aufgabe heran gegangen bin.
meine crew wurde wegen abhandensein von kanonen auf golfen eingeschult, um feindliche schiffe mit bällen zu bombardieren. nichts brennt mehr, als ein brennender golfball im auge.


gestärkt durch steinewenden, bälle schlagen und ähnlichem, musste ich einen teil meiner internationalen sturzbetrunkenen crew auf diversen hafenmauern rumschleppen. so kanns gehen, wenn man in gardentown zu tief ins prawn-pint schaut.








ebenso waren es meine männer, die ihre mannespracht und einen spruch zu wörtlich nahmen. nur weil exhibition auf dem haus steht, muss man nicht arme britische damen die sich eine ausstellung anschauen wollen mit nackigkeit durchs fenster beglücken. das kommt davon, wenn man piraten nicht ins pub lässt, die crew von liverpoolerinnen bezirrzt wurde, dann sind piraten zu alles zu haben.

it was nice to plunder skye.



auf ein halbes jahr grau, einen verregneten sommer, kam die flucht in irgendeine strohhütte. wie man sieht sind die piratenbräute immer sehr froh in der schützenden nähe sein zu dürfen. manche behaupten sogar, dass meine mittlerweile eingetretene innere ruhe sogar schon abfärbt. naja, es gibts sie immer noch die großstadtmythen. in mir kam schon langsam wieder das fernweh auf, oder war es eher die suche nach abenteuern rund um den globus.





interesante beobachtungen und erkenntnisse sind mir untergekommen. echte welt-statterprobte männer haben sogar einen schirm im schottischen wald. und schotten stehen beim pinkeln aber ob er eine unterhose trägt war mir leider nicht zu fotografieren.










dann war da noch eine achterbahnsüchtige, die immer nur achterbahn fahren wollte. es war eine mordshetz, das achterbahnfahren. ich bin immer noch über so manche übersetzung froh, wenn dir einer erklärt: ya look like a walking turnip, lad!
oder fart my balls. oder fingers not cock. oder,... nein das würde nun hier zuweit führen. und wäre auch nicht jugendfrei.







nach all dem hier festgehaltenen, all dem schönen und lustigen, sei hier noch gesagt, dass ich froh bin, wieder in meinen bergen sein zu können, obwohl ich auch das meer schon stark vermisse. meer war schon eine tolle sache. was ist ein pirat ohne meer? solange mir meine crew erhalten bleibt, mich bei all meinen abenteuern unterstützt und bestärkt, freu ich mich schon auf die nächsten abenteuern.
all die wilden geschichten, sei es der kreuzzug nach freiburg mit der schamhaarschlacht, die plünderung des spanischen bordells, die nudelgeschichten aus der todeszone, die abstiege in richtung terra inkognita, die freibeuterinnenstories, all die rumvernichtungen, all die whiskeyverkostungen, all die übernachtungen auf fernen couchinseln-fussböden-fremdenbetten-autorücksitzen, ... all das bleibe ich euch schuldig, all das kann man im nächsten jahr mit den piraten miterleben.

sofern, ich verbleibe mit freudigen grüßen, ich freu mich jederzeit über besuch in meiner bude, ich freu mich über begleitung bei allem möglichen, ...

liebe grüße
floggo