Thursday, October 26, 2006

splendid, my dear.

well today is another ordinary day of october. and there is nothing to say that the world got poorer another time again. in every end there will be another beginning, one door closes and another one opens immediately. sometimes these doors are already open, just pop through, don´t think at all, just follow the driving force, no matter where it will take you, no matter who will be harmed, just let go.

ja heute ist die welt wieder einmal ärmer geworden. ärmer um einen träumer. ausgeträumt, aus und vorbei. Nur mehr leerer Raum, nichts neues wird anberaumt, vertrautes vertraumtes verbaut, nichts mehr übrig vom Traum. Mit leeren Händen sah ich ihn, das einzige was mir bleibt, ist mein Herz, aber der Traum ist weg.
Klingt alles danach als ob ein neuer Pirat anheuern will. Keine Träume mehr, nur der Traum der Freiheit ist übrig. Verdammte Revolution, immer die Freiheit, immer die Einheit und die Brüderlichkeit. Oktoberrevolution, nein nicht in Russland, nicht in Frankreich, nein mitten unter uns. Träume sterben, Träumer sterben, ...

Heidiho! Wir werden in den Sonnenuntergang segeln, all das falsche Makeup hinter uns lassen, egal wie es dann ausgeht.
We will meet again, don´t know where, don´t know when, but i know we meet again on a sunny day,...
c.F

Tuesday, October 24, 2006

Tuesday, October 17, 2006

oktober? wind und drachensteigen

es ist dieser verdammte oktober. der monat eines jeden beginns, der monat vieler enden.
jede reise beginnt und endet. wer kennt nicht das nachschwingen der orte an denen man war. die farben leuchten in einem. aber welche farbe hat die durchreise? die nirgendwo-igkeit? wenn man nicht dort ist wo man gern wäre, sondern da wo man sein muss, reist man durch.

ich geh zum drachensteigen, wenns sein muss, auch ohne wind.
floggo

Wednesday, October 11, 2006

Piratenwandertag

Hej, Hej!

Ja, Hej Hej würden die Schweden sagen. Ich hab schon wieder so viele Menschen getroffen die mir ernsthaft erklären, dass sie keine Zeit haben. Nur der Prozess, sofern man dies als solches bezeichnen kann, einem veritabel zu erklären man hätte so einen Stress und man hätte ja keine Zeit mehr in diesen von Herbststürmen jeglich freien doch so stürmischen Zeiten.
Ich schlug in einem schlauen Buch nach, nein es war nicht Wikipedia, was aus Zeitgründen sicherlich klüger gewesen wäre, um nach einer Lösung zur Stressbewältigung zu suchen. Dieses schlaue Buch schlug viel vor, insbesonders aber das Nachschlagen in Büchern zur Stressbewältigung, weiters das Zeugen von Nachwuchs, Gärtnern und Wandern.
Meine Idee ist nun diese, nein ich suche niemanden zum Zeugen von Nachwuchs und Gärtnern, dass ich zu einem gemeinsamen Wandertag zur Stressbewältigung und Zeitschaffung ausrufe.

JA, es ist Wandertag. Tag ist vielleicht ein wenig überbordend formuliert, da ich mehr und mehr von arbeitenden Menschen umgeben bin, die ja unter Tags keine Zeit haben. So will ich nun am 18.10.2006 um 3.00 (in der Früh, das ist die Zeit wo manche Studenten unter uns erst nachhause gehen, vom Lerntrip in der Bibliothek und dem Prommel) aufbrechen um einen Gipfel, egal welchen, um ca. 7.00 bestiegen zu haben um sich die Sonne ins Gesicht scheinen zu lassen. Also wer seinen Stress mit mir bekämpfen will, soll sich melden, und oder einfach mitgehen.

Wenn sich dies als Erfolg herausstellt, dann werd ich mir mehr Stressverhinderungsmassnahmen ausdenken. Wie wärs mit Brustvergrößerung durch Handauflegen, einem outdoor-Kochkurs, westindische Klangschalentherapie, Rentierkebabparty, oder einem gemeinsamen Ausflug in den Alpenzoo?

Soweit, ich freu mich schon auf die obligatorischen Gipfeljause, die aus Torte, Suppe, Wurschtbrot und Jagersnüs besteht!
Liebe piratige Grüße,
Flo.w

Sunday, October 08, 2006

Sprachverwirrung

man stelle sich vor, man steht in aller herrgottz-früh in einer bäcker ruetz filiale und will ein stück gebäck erstehen. neben einem eine zierliche junge frau, regennass von oben bis unten, man kann trotz schnupfens den goretex geruch vernehmen. doch dann kommts: eine große latte zum mitnehmen! und ein blaubeermuffin. die bäckerin nickt und geht ans werk.
ich dreh mich um, um zu sehen wer in der früh so unverfrohren eine latte bestellt. was der teufel ist denn eine latte? und dann noch eine große latte zum mitnehmen? man würde so eine bestellung eher an der bordsteinkante erwarten, aber dann nur eine latte zu bestellen scheint auch vermessen. ...

nun denn des rätsels lösung war ein latte machiatto, wie man von der maskulinen form auf die latte kommt ist mir unerklärlich, liegt aber wahrscheinlich am idiom der bestellerin, die unüberhörbar nördlich der weißwurstgrenze beheimatet war. also aufauf zum lustigen wörter verdrehen.

Wednesday, October 04, 2006

Föhn oder Fön

Tja meine Lieben lang ist´s her, dass ich mich zu einer guten Geschichte genötig sah, aber heute, ja heute, ist´s wieder mal soweit. Also haltet euch fest, es geht gleich voll aufs ganze.

Vor kurzem las ich im Spiegel dass man "dem Deutsch retten" soll. Sozusagen zurück zu den Wurzeln, back to the roots, weg von den Anglizismen und anderen Sprachverwirrungen, sonst laufen wir(sic!) Gefahr auszusterben. Nun stellt sich mir die Frage, wer zum Teufel ist wir? Sind wir alle die am Sonntag wählen waren, oder sind wir alle die blaue Texashosen tragen, oder sind wir die einem Idiom nachhängen das man landläufig als "deitsch" bezeichnet, oder sind wir alle die uns immer wieder die Frage stellen warum man sich das alles an tun muss. Was alles? Naja, ich hab bekanntlich meinen Faden verloren,... welchen Faden? Bin ich Schneider oder Pirat? Nein, ich bin kein Schneider, weder ausgebildet noch geboren, da ist´s dann kein Wunder dass ich mal meinen Faden verlier. Als Pirat sollte man eher doch auf Kurs bleiben.

Ja, so ist das mit der "Deitschen" Sprache. Ich selbst fühle mich meinen anglophilen Lesern, soll ich sie Fans nennen, darf ich dich Fan nennen, verpflichtet einen kurzen Abriss meiner Schreibwut zu widmen, damit die auf ihrer Insel und Halbinsel auch wissen, was so abgeht.

Ja jetzt gehen wir aber in "medias res", nein das ist kein spiegelkolportierter Anglizismus, das ist ein sogenannter "Sinnspruch", aber das lassen wir mal. Wir sind ja keine Klosterschule, oder doch?

Vor kurzem bin ich an einem nachwahligen Morgen, es war Montagmorgen um es zu präzessieren einer meiner Lieblingsbeschäftigungen nachgegangen, dem Busfahren. Es gibt nichts besseres als Busfahren, sich mit einer unbekannten Anzahl frisch polierter Gleichgesinnter im Inneren der Blechschüssel woanders hineinschaukeln lassen. Ob sie alle gleich gesinnt sind, weiß ich nicht, aber zumindest bewegen wir uns gezwungener Weise durch einen Busfahrer, der meist extramies gelaunt ist und einer sehr einsilbigen Sippe anzugehören scheint, in die gleiche Richtung. Der eine der weiter vorne sitzt ist dann früher am Ziel, als der in der hinteren Reihe, aber immerhin die Richtung bleibt die selbe.
Man stelle sich vor, man wird beschallt von Radio Tirol, Stephan Mross bläst einem mit seiner Trompete, die bekanntlich auf den Namen Stephanie hört den letzten Staub aus dem Innenohr. Wenn man sich ganz fest anstrengt kann man auch aufgrund des Geruchs herausfiltern, dass entweder der Typ der vorn einem Sitz seine Lodenjuppe entweder in einer Weißwurstsiederei am Münchner Oktoberfest getragen hat, oder der Letzte in-den-Bus-Speiber zumindest vor seinem Erguß irgenwas mit Weißwurst zu tun gehabt haben muss. In dem Fall wünsche ich mir eine akute Erkältung und damit einhergehenden Gehörsturz. Der Typ vom Vordersitz liest(sic!) "die Neue", für alle die sie noch nie als Sitzunterlage oder zum Aufwischen benutzt haben sollten, es handelt sich hierbei um die Tirolerische Ausgabe eines sogenannten Revolverblattes im Format von Täglich Alles nur ein wenig weniger Konsistenz, denn Täglich Alles war schließlich lackiert und brauchte dementsprechend zum Verrotten dreisigmal so lang wie die Neue. Also er liest die Neue, die Neue schreibt, oder besser irgendwer schrieb in die Neue über den Wahlausgang, dass die Welt freundlicher unter einem sozialen Kanzler erscheine. Das kann sogar stimmen, denn zwei Männer sitzen schon um neun am Morgen bei einem Bier vor dem Lollipub, wieder ein Anglizismus den man mir nachsehen will, und prosten sich auf ihre wiedererlangte Freiheit zu, oder was weiß ich, aber zumindest schauen sie dabei nicht schmerzverzerrt wie in den Wochen davor. Also irgenwas muss dran sein.
Der Neueleser outet sich nun raumgreifend als FPÖwähler, indem er hinauposaunt, äger als Stephan Mross, dass er dem HC seine Stimme gab, weil der mal wieder aufräumt. .... Radio Tirol summt weiter vor sich hin, irgendwas von Sierra Madre, die Weißwurstwolke hängt immer noch im Lodenjanker, es ist kalt und feucht,... "Schön dass wir deutsche Volkmusik hören" gibt er von sich. Erstaunt schaut er auf seine falsche Rolex die er im gerade vergangenen Türkeiurlaub bei nordafrikanischen Strandhändler erstanden hat und muss feststellen, dass der graue rauhe Morgen trotz der rosaroten Brille verspätet anfängt. Schuld sind die "Deitschen" die mit ihrem "Tag der Eineiigkeit"(originalzitat Weißwurstmann 2006) alles verstopfen. Ja schuld sind die "Deitschen", am Wetter, am Verkehr, am Wahlausgang und am Wurstduft, denn hätten sie diese Würschte nicht erfunden, dann wär´s doch um einiges erträglicher. Dann muss man nur noch Lodenmäntel, RadioTirol am Morgen und Busfahren abschaffen. Dann wäre alles viel leichter,...

Mir gehts gut, ich bin voll unterwegs, es gibt einiges Neues, was nie und nimmer in der neuen stehen würde, aber davon mehr in ein paar Tagen. Die Zeichen stehen auf Sturm.

Wednesday, September 27, 2006

http://www.neave.tv/#only_one

http://www.neave.tv/#gay_bar

http://www.neave.tv/#pictures_of_walls

hier sind meine drei lieblingsvideos, reinschauen, die sind im piratenstyle!!!!

Mit viel Sprit und Spirit

Wenn man sich vom Plateau ins Plateau begibt, ist´s meistens zu spät.
So war es vor nicht langer Zeit. Mir hat eine mir eher Unbekannte nach nicht langer Zeit erklärt: sie gehe nun in ihre Prinzessin schnäuzen. Dann war mir klar, ich war im Plateau und es ist zu spät.
Sonst ist nicht viel los, der Habicht wurde erstiegen, ein mords ein Steinhaufen, aber schön.
.... aber die wahre Geschichte kommt bald. .... ich feile gerade daran.

Monday, September 18, 2006

september rain

my dearest readers, it´s damn september.
yesterday my exhibition of landscapes without landscape went well! but i m lazy for my blogin.

ja september.
ich fange da an wo ich vor wochen aufgehört habe. in einem stockholmer club, ein girl neben mir, wie die eine aus kill bill, groß und blond, zappelnd wie wild,... seit damals war viel passiert, wir sind die soca flussabwärts gepaddelt, haben seile auf reißfestigkeit geprüft und rahmen lackiert.

und heute? es geht mal runter und dann gehts wieder rauf. heute ist ein tag an dem ich nicht gern spreche. am liebsten nicht viel reden, dem regen beim regnen zuschauen, nachdenken warum ich kein audifahrer bin, nachlesen warum kaugummi die aus dem fenster gespuckt werden eine parabel fliegen,... september halt

nein es gibt nicht viel zu sagen. nicht für mich, nicht für heute.

ich wünsche den zugvögeln dieser welt eine gute reise. vor allem denen die nach madrid ziehen.

c.f

Monday, August 21, 2006

wiki und die starken männer


update coming soon.
the whole story what happend north the polar circle will be to be read soon!!!
lovely greetings yours
captain floggo version 2.0

yeah i´ve got a new evil back up!!!



Yes when i say that i have a back up, i mean it that i have a back up. But what means having a back up?
Tja shall i continue in english, or shall i switch back to my mothertongue? I will outline first of all some short abstract about what i did and what happend.
Well, the blonde girl above is Krita, a Husky in front of Storglaciären Sweden. But how the hell did a pirate like i am get to Sweden so close to a glacier? I did a course in cricket and glaciology in Tarfala, we have been a superb team, all nice people, good party, good spirit, good sauna parties, good mulli cleaning, good jocka swimming, just a lovely tim in the area next to Kebnekaise. BIG PIRATE THANKS to everyone! We meet again, i m quiet sure about this.

that´s the report of our dramatic cricket!
http://www.nsd.se/artikel.aspx?artid=31663&arkiv=False
I filled my batteries in Sweden, i got now enough energy to things i never was thinking about.
Thanks mates, i was a big pleasure meeting you!!!

Tja, nun ist´s so weit, ich werde nun in Deutsch, oder so was ähnlichem was sie einst Deutsch nannten weiterschreiben. Viele haben gewartet dass ich wieder auf die Showbühne steigen werde und meine Abenteuer in die Welt posaune. Posaune, Posauna! Sauna ist ein Stichwort. Genau so wie Knäckebrot und blond.
Man stelle sich vor, man, also ein Pirat, wacht auf in einer weißen Ikea-bestückten-Wohnung, auf einer weißen Matraze, eingehüllt in ein weißes Tuch und neben einem liegt eine nicht allzu fremd erscheinende Person, blond und riesig. Erstmals musste ich mich an der Nase ziehen um zu realisieren, dass das nicht der sogenannte Himmel ist. Nein ich wachte auf in Schweden, in Stockholm in der Bude von Gustav nach einer wahnsinns Nacht mit all den wahnsinnigen Tarfalaforschern. Das war eigentlich das Ende der Tour, naja nun erschließen wir eben die Geschichte von hinten nach vorn.
Was war davor geschehen? Ich war in Tarfala zum Gletscher messen mit Seija, Hej Seija!!!
Wir hatten eine super Zeit, eine super Tour in den Schwedischen Bergen, genau das was ich immer schon einmal machen wollte. Es wurden Toiletten gemeinsam gewaschen, Bälle in Bällen versenkt, ein wenig zu Ablation mit Eisbergproduktion beigetragen, ...
Nun man stelle sich vor, man, also ein blonder Pirat mit Wikingereskem rotem Bart, findet sich mit 22 Scandinaviern in einer Sauna wieder, sie schreien alle durcheinander, Bier floss in Strömen, und man vernimmt aus dem monotonen Gebrabbel nur Wörter wie "Lolle" und "more steam!" Man schwitz wie ein Elch im Fieberrausch und versucht sich zu tarnen, ja meine Haare wurden blonder und mein Bart wurde röter. Lolle ist das finnische Wort für: "das Wasser trifft auf die glühenden Steine"-Geräusch. Lolle und noch einmal Lolle. Nach vielem Lolle gings in einen der zwei Pools gefüllt mit Gletschwasser. Das war die entgültige Aufnahmeprüfung. Somit bekommt meine Piratendekoration nun auch noch was von den Vikings.
Sonst war viel mit Knäckebrot und all den anderen Stereotypen von und mit Schweden. Oh my god i have never felt so understood.
Ich wünsche mir dass mir die Energie die ich nun zuviel habe, mich am gehen hält, ...
Es war ein schwerer Weg aus meiner Sinnkrise, was soll ich machen mit meinem Leben, wohin solls gehen? Aber nun fühle ich mich wieder zurück auf Kurs. Kleinigkeiten erscheinen einem nur mehr marginal, es gibt so viel Dinge die getan werden müssen, ... Ich bin wieder zurück. Und das ist gut so. Ich freu mich auf weitere Abenteuer, ich weiß nun, dass es noch viele Menschen gibt die gleich denken, die ihre lebendige Irrfahrt unter einen guten Stern stellen. Ich freu mich auf diese Menschen, die mich auf meiner Fahrt weiter unterstützen,... wohin sie auch immer gehen wird. It just felt great to wake up north of the fucking polar circle and to know that you don´t have to care at all.
Aber ich hab nun mein neues Energy-pack aufgeladen, und es geht wieder weiter. Einmal gehts runter und dann gehts wieder rauf!!!! Wer mehr wissen will, soll mich persönlich fragen!
Euer C.Floggo aka Flo.w

Sunday, August 06, 2006

Wellenschläger

How does it feel when something is done for the last time? You might know, how it feels when something is done the first time. It´s meant to be exciting, it could be awesome, mindblowing or just satisfying because you know finally you did it.
Like standing on top of a mountain for the first time ever. Your whole life was filled with thoughts and dreams how you could get up there. Your whole life you were thinking about the best way getting up there. In the moment you are thinking about your mountain for the first time your pathway, your track has already begun. Your dreams may get more intense or you forget about your dreams, you give them up for some time, but kind of suddenly your dream pops up again, gets back into your mind, this time it´s much more intense than ever. You are ready for fullfilling your dreams. The way on top at last feels not like a torture like you imagined, no it´s kind of like easyfeeted, it feels like your footsteps never touch ground but you still move. You move easy and free.
But how the hell does it feel when you do something for the last time? Is it the same firsttime-excitement, is it like leaving friends behind? When you go with friends for a coffee and you know that it will never be the same again? I know life is never standing still, it always changes, it´s this much know lifelong circle. But the strange feeling when you leave a major part in your life behind? Leaving behind means doing something for the last time.
Life is just an alternation of doing it the first or the last time. Everthing should be seen as a question of scale.

Well today i had the strange feeling that something was left behind in the close past. It kind of slipped away and i didn´t realize that i could have hold it back. I just messed it up. Anyway, i will see how things are when i get back to my used harbour. Sometimes it´s a relief when something is left behind. A relief to free yourself, drop the pressure in any direction.

I wave you goodbye,... just smile and wave, boys, smile and wave.












But it´s not gonna be the last what you will read of my adventures, i just go on holiday. Pirate vacation somewhere in the polar ocean to learn how to cope with the dumpness and cold of the upcoming wintertime.
Your c.Floggo

Wednesday, August 02, 2006

Land in Sicht

Kurzum, der Horror eines jeden Piraten ist der Satz Land in Sicht. Land in Sicht heißt immer anlegen und vorallem Ärger. Ärger. Ärger geht´s nicht, dachte ich mir. Immer wieder dachte ich mir, nein ärger geht´s nicht. Und dann spielt das Leben wieder eins auf. Das Leben kann sie alle, diese Lieder. Die Lieder von der Freiheit, von der Liebe, vom Abschied, von tiefer Trauer, vom Auslassen, von den Frauen, den Männern,... und von den Piraten. Piratenlieder? Ja, da fällt mir sofort Haul way Joe ein. Haul way, Joe!! Haul away. Aber in all diesen Liedern kommt nie die Zeile Land in Sicht vor. Allein dies ist schon ein Indiz, obschon Indiz ganz und gar kein Piratenwort ist, dass Land in Sicht kein Piratenausspruch sein kann.

Wie kommt nun dieser Gedanke mir in meinen verdammten Schädel? Er, der Gedanke, spukt, nein nicht spuckt, schon seit längerem in meinem Kopf herum. Irgendwann hab ich mal ein wenig Sand zwischen den Zehen gespürt und mich erinnert wie schön doch dieses Gefühl des Loslassens, das ewige Gefühl des Sicherseins, das Gefühl des inneren Friedens sein kann. Es ist schon lange her, als ich das zum letzen Male spürte, das Gefühl des Sands zwischen den Zehen, der mir meinen festen Boden ausmacht.

Kann man aber nach langer Zeit der Piraterei wieder in das Geschäft des Sand-Burgenbauers zurückkehren? Einmal Pirat, immer Pirat! Verdammt, ich komm der Freiheit einfach nicht aus, ich werde mich nicht fangen lassen, ich werde rennen bis ans Ende der Welt, bis ans Ende der Tage, frei sein. Frei sein. Ganz einfach nur frei sein. Sich nicht in zu enge Schuhe zwängen, sich nicht den Zwängen der Gesellschaften unterwerfen, sich immer einen Fluchtweg offen halten, das heißt echter Pirat sein. Und vor allem einstehen für seine Ideale.

Ich mach mich in Bälde auf nach Norden, ich werde über den Öresund blicken, den Bottnischen Meerbusen links liegen lassen, das Polarmeer ruft. Ich freu mich auf die Einsamkeit, auf die noch reduziertere Landschaft als damals in Schottland, ich freu mich auf die Stille, ich freu mich auf die Weite, es ist zwar noch nicht ganz die Arktis, aber arktisch wirds sicher und arktos aus dem Griechischen heißt bekanntlich Bär, also wirds sicherlich bärig!

Vielleicht geht sich der noch ein Post aus vor ich abhaue, sonst müsst ihr auf den Reiseeintrag warten. Wie lange noch geblogt wird, weiß ich nicht.

Dear English readers: i m not sure, if i should stay on the boat, or go back and settle in some save harbour. Well pirates can´t survive on the mainland, that true, maybe time has come to do something really new, i will have a wee chat with Jesse Seringo, the old famous cowboy, what he´d suggest. Mainland means worries, but i don´t want to worry about it, i want to have a life erse aboot feet, a life of freedom, just standing for my friends and not betraying my ideals. I gotta go way up north to the emptiness and loneliness of arctic sweden, having a look if i have a decent idea what will be my future like. So what?
I want to feel the wind in my face, to taste the salt of the sea, to smell seaweed and hear the sound of the roaring waves. Abandon ship means abandon hope.

c.floggo

Piratentest

Anbei der ultimative Johnnie D. induzierte Piratentest:

http://www.ard.de/radio/pop/-/id=7946/nid=7946/did=439156/8y5ow0/index.html

viel Spass dabei,
c.f.

Wednesday, July 26, 2006

bits and bops

well then, should i,or should i not write in f.... english? the good thing is, i can even if i don´t want to. somehow it feels kind of strange to write in a foreign language, but i can be sure, that much more people are able to read this,...
but german is more comfy to me, so i will outline the following story first in english. summer is on, heat is on, its kind of depressing what happens around here, it´s almost more than nothing, but life goes on, without any break. that´s almost the outline of what happend the last weeks.

finally i want to give some buying advisory for good comedy and books, so called "must have-s": little britain dvd series one and two; douglas adams: lachs im zweifel; its all gone pete tong-dvd; and finally sepp schluiferer: fernab von europa.

man stelle sich vor ein punk sitz in einer macdonaldsfilliale in der tiroler provinz. die provinz, ich möchte sie nun nicht aussprechen, aber ist als periphäre randlage zu finden, irgendwo also rund um innsbruck. von innsbruck will ich mal lassen, ich spüre dass mich innsbruck schneller wieder hat, als erwünscht. also mache ich mich heute über die provinz her! man stelle sich provinz so vor, sie beginnt kurz nach innsbruck, also vor völs und endet westwärts nie wieder bis man sich in zürich wiederfindet. demnach ist der provinzvorschlag ein gar versöhnlicher, jeder ist in der provinz, der nicht in der weltstadt innsbruck weilt. nun zurück zum kleinen pubertierenden punkrocker, der wahrscheinlich zwanzig jahre zu spät ist, aber immerhin irgendein statement. der punker, nennen wir ihn mark sitzt allein in der mc-donaldsfilliale und trinkt kaffee aus einem pappbecher. eine offensichtlich amerikanische familie mit indischen wurzeln taucht auf setzt sich neben mark. die kinder der familie tragen basketballshirts über ihre fastfoodgenährten körper, die mutter trägt kopftuch und der vater trägt das tableau mit der erwünschten stärkung. mark unser punker beginnt in der bezirkszeitung die stellenanzeigen laut vorzulesen. "schweißer für schweißtreibendes treiben gesucht!" "flotte frisörin, 25, willig, mit und heißem fön sucht probeköpfe zum föhnen."
der punk- mark- beendet seine lesung, die amerikaner starren auf ihn, er nimmt seinen leeren becher und wirft diesen der bedienung zu füßen und geht teilnahmslos weg. die amerikaner fragen sich: do austrians throw everything away when finished.
so ist´s in der provinz mit politischen statements. aber immerhin haben wir die heilbringende wirkung des fastfoods erkannt.

ansonsten bleibt es spannend, der westen österreichs wird vertrauter, mal sehen was der sommer bringt. aber immerhin macht eine schwalbe noch keinen sommer.

dear english readers: it was not worth writing this common chitchat not in german, i post something later, probably i will be off. maybe i get off this blog soon. the ship is sinking, so why not quiting the blog. offing, settle down to something new. maybe the time has come to do something new, really new, something never know, ...
yours
c.f

Thursday, July 13, 2006

die schachpartie

neulich fiel mir auf dass ich sätze gern mit neulich beginne. aber was kann man getrost anderes verwenden als neulich? neuerdings? neuerdings. dings kommt mir immer so spanisch vor irgendwie würd ich das wort dings am liebsten mit X schreiben, also dinx und weiters sozusagen neuerdinx.
was mir auch auffällt, wenn sich mein kopf aus der tropischen hitze des kirschenreifenden sommers erhebt ist dass fragen die mit warum anfangen immer die am schwersten zu beantwortenden bleiben. in der englischen sprache bekommt die frage warum, why, sogar einen eigenen buchstaben Y. die muss eigentlich ausdruck genug sein, dass diese fragen an nachdrücklichkeit nicht mehr zu überbieten sind.
aber eigentlich wollte ich ohne jegliche abschweifung in medias res der überschrift eintauchen. die schachpartie. neulich(sic!) fand ich mich selbst in einem gastgarten eines innsbrucker innenstadtlokals bei einer partie schach wieder. ich muss gestehen, ich bin weder schachprofi, schachspieler noch begnadeter schachdenker. aber immerhin macht schach immer wieder mal spass.
da kann´s einem so gehen, dass man den satz: du bist schuld! immer wieder zu gehör bekommt, obwohl mir meine schuldigkeit ein wenig unklar ist. bauer zwei nach vorne. warum sollte ich schuld sein? turm vier nach vorne, schach! ah, schau mal wie die dort drüben teilnahmslos an ihrer zigarette zieht, sich ein buch in den schoß legt und einfach nur ist. könig schräg nach links vorne. ah, vergiss die, wander doch aus. turm schlägt bauern eins aufs maul. auswandern, nein, berge sind mir viel zu wichtig. läufer haut dem schlagenden turm eine aufs dach, schach. schach, spinnst du, nicht nach sieben zügen, naja dann muss ich mal meinen könig aus der schusslinie ziehen. gehen wir morgen radlfahren? rabiater läufer terminiert einen weiteren bauern. ich glaube an deinen charme. bauern rücken vor. wo ist der abgang zu dieser tiefgarage? sein turm frißt meine dame. er hat nun meine dame. was für ein verlust. dame weg. naja, das schöne bei schach ist, dass man spätestens bei der nächsten partie seine dame wieder zurückbekommt. hier liegt der grundlegende unterschied. verliert man sie, bekommt man sie wieder. aber andersrum, ist sie weg, ist auch ein wenig leer. so ist das mit dem damenverlieren.
nundenn, ich werde mich nach griechischen tragödienbruderschaften umsehen, oder einfach nur darüber nachdenken, wie man denn diese dame nicht verlieren hätte können.

more than this, it means nothing, more than this, tell me one thing, more than this,.... y, y not, y