Weihnachten, die bekanntlich dünkelste Zeit im Universum ist vorbei, die Tage werden verschoben länger und ein allumgreifendes Lächeln breitet sich aus. Nun ist nur noch Sylvester zu überstehen, krachen, prosten und das Schwein Schwein sein lassen.
Es ist auch wieder Zeit für Mutproben wie sich drei Tage lang nicht die Hände waschen und jedem Bekannten und Verwandten ebendiese tunlichst gründlich zu schütteln. Kekse biss zum Bersten in den Mund stopfen und mit Schokoladengetränk runterspülen. Aber der größte Wahnsinn scheint sich nicht vor Weihnachten abzuspielen in den Kaufhäusern dieser westlichen Welt, nein es hat sich verlagert auf nach Weihnachten, wenn man aus dem Lift steigt am besten nicht umschauen, einfach drauf los rennen und hoffen dass man nicht von einem Kinderwagen einer emsigen Mutter niedergestreckt wird.
ich wünsche nur das beste, bis dann, ich werd mich zu einem sogenannten Jahresrückblick hinreißen lassen,
c.f
Saturday, December 30, 2006
Thursday, December 14, 2006
Hundling, Häuptling und Fäustling
Vor mir entstopselte Stopsellocken, sie widersetzen sich dem Diskonterschampoo in dem sie sich zu alter Frische und Stopselform wieder hinreißen lassen. Nieder mit dem Glätteisen! Irgendwie seiden wirken sie. Hinter der Stöpselfrau sitzt der Busfahrer, mit langem naturweißem Haar, irgendwie erinnert er an Saruman aus Herr der Ringe, nur dass er nicht ein Zauberer ist sondern ein Bussfahrer in einem Öffentlichen.
Der Herr der Ringe-Busfahrer zelebriert seine neuerlangte Freiheit, er muss nicht mehr mit dem Oberleitungsbus fahren, er hat jetzt sein neues freiheitsspendendes Dieselfahrzeug unter sich. Er denkt sich in jeder Kurve und in jeder Kreuzung, dass er die Biegung schneiden kann wie er es noch nie zuvor machen konnte. Der Busfahrer lenkt durch vorweihnachtlich künstliche Oasen aus Zimtsterngeschmückten bekugelten leider schon das zeitliche gesegnete Bäumen, man könnte sie auch Waldinseln nennen, die Erikagewächse und Nachtschattengewächse die zu Allerheiligen vergessen wurden erblassen lassen. Die Stiefmütterchen und Erikas wollen sich nun zu einer Topfpflanzenselbsthilfegruppe zusammenschließen um die hegemoniale Stellung der Tannenzapfentragenden aufzuzeigen. Wieso sollen sich die phalluspräsentierenden Nadelzapfler besser fühlen dürfen als gewöhnliche leicht angegraute Grabschmücker. Man könnte fast von einem emazipatorischen Prozess sprechen der sich neben dem Freiheitsbusfahrer abspielt. Im selben Moment wird die Topfpflanzenfraktion von einem rotbejackten Beaglezüchter(respektive mit Emblem) aus einem Seitental eines Seitentals tatkräftig unterstützt. Dieser gassiert seine drei Beagledamen und vier Beaglerüden in der Stadt. Die Beaglerüden, wie der Name schon sagt rüde, bespritzen die Tannen, die in diesem tragischen Moment gar nicht nordmännisch wirken, mit dem in Beaglepornostarkreisen so genannten Natursekt brut. Die Topfpflanzen schreien auf, stimmen eine der Internationalen ähnliche Melodie an, die aber auch leicht an den marley´schen Redemptionsong erinnert. Fast zeitgleich radelt der junge schon fortgeschrittene Student mit Armen die bis unter die Knie reichen hinter einer weniger fortgeschrittenen Studentin her, deren Gesichtszüge gelegentlich gegen die dezembrige Abwärme des Dieselbusses ankämpfen, aber zumindest stetig im Windschatten vorwärts sich bewegen, sie ist schliesslich verhinderte Slalomfahrerin mit juvenil beschädigtem Meniskus. Durch die Enge der neu erstandenen Jeans des dahinteren Studenten und der Niedrigkeit seines Damenradsitzes spannt die Hose ungemein, was augenblicklich aber im Angesicht der vor im radelnden gutgeformten Hinteransicht der Studentin eher ein Lächeln als ein schmerzverzerrtes Gesicht bei ihm hervorruft. Plötzlich reißt die Hose im Schritt, er verreißt sein Damenfahrrad, das sich sofort zu einer Höllenmaschine transformiert, er damit zum Höllenreiter wird, und einen der pinkelnden rüden Beaglepornostars überrollt. Der Bussfahrer sieht im Augenwinkel dieses Schreckensszenario und biegt willkürlich nach links statt nach rechts ab und fährt anstatt um die Verkehrinsel über die Verkehrsinsel wo gerade die Erika und Nachtschatten ein Transparent malten mit dem Spruch: wir wollen auch bepinkelt werden. Die Höllenfahrt geht weiter und endet im künstlichen Tannenwald des Christbaumverkäufers. Die Stopsellockenfrau stürmt aus dem Bus, versucht den schon zuvor am Boden niedergestreckten adipösen Kaufhausweihnachtsmann von seinem Kammerflimmern zu befreien, indem sie auf seinen reichlich wattierten Brustkorb einschlägt als gäbe es kein morgen.
Einzig die Studentin am Rad denkt sich: "endlich wieder frische Luft. Nur irgendwie riecht es unaufhaltsam nach Diskontershampoo. Wenn´s sonst nichts ist!"
Der Herr der Ringe-Busfahrer zelebriert seine neuerlangte Freiheit, er muss nicht mehr mit dem Oberleitungsbus fahren, er hat jetzt sein neues freiheitsspendendes Dieselfahrzeug unter sich. Er denkt sich in jeder Kurve und in jeder Kreuzung, dass er die Biegung schneiden kann wie er es noch nie zuvor machen konnte. Der Busfahrer lenkt durch vorweihnachtlich künstliche Oasen aus Zimtsterngeschmückten bekugelten leider schon das zeitliche gesegnete Bäumen, man könnte sie auch Waldinseln nennen, die Erikagewächse und Nachtschattengewächse die zu Allerheiligen vergessen wurden erblassen lassen. Die Stiefmütterchen und Erikas wollen sich nun zu einer Topfpflanzenselbsthilfegruppe zusammenschließen um die hegemoniale Stellung der Tannenzapfentragenden aufzuzeigen. Wieso sollen sich die phalluspräsentierenden Nadelzapfler besser fühlen dürfen als gewöhnliche leicht angegraute Grabschmücker. Man könnte fast von einem emazipatorischen Prozess sprechen der sich neben dem Freiheitsbusfahrer abspielt. Im selben Moment wird die Topfpflanzenfraktion von einem rotbejackten Beaglezüchter(respektive mit Emblem) aus einem Seitental eines Seitentals tatkräftig unterstützt. Dieser gassiert seine drei Beagledamen und vier Beaglerüden in der Stadt. Die Beaglerüden, wie der Name schon sagt rüde, bespritzen die Tannen, die in diesem tragischen Moment gar nicht nordmännisch wirken, mit dem in Beaglepornostarkreisen so genannten Natursekt brut. Die Topfpflanzen schreien auf, stimmen eine der Internationalen ähnliche Melodie an, die aber auch leicht an den marley´schen Redemptionsong erinnert. Fast zeitgleich radelt der junge schon fortgeschrittene Student mit Armen die bis unter die Knie reichen hinter einer weniger fortgeschrittenen Studentin her, deren Gesichtszüge gelegentlich gegen die dezembrige Abwärme des Dieselbusses ankämpfen, aber zumindest stetig im Windschatten vorwärts sich bewegen, sie ist schliesslich verhinderte Slalomfahrerin mit juvenil beschädigtem Meniskus. Durch die Enge der neu erstandenen Jeans des dahinteren Studenten und der Niedrigkeit seines Damenradsitzes spannt die Hose ungemein, was augenblicklich aber im Angesicht der vor im radelnden gutgeformten Hinteransicht der Studentin eher ein Lächeln als ein schmerzverzerrtes Gesicht bei ihm hervorruft. Plötzlich reißt die Hose im Schritt, er verreißt sein Damenfahrrad, das sich sofort zu einer Höllenmaschine transformiert, er damit zum Höllenreiter wird, und einen der pinkelnden rüden Beaglepornostars überrollt. Der Bussfahrer sieht im Augenwinkel dieses Schreckensszenario und biegt willkürlich nach links statt nach rechts ab und fährt anstatt um die Verkehrinsel über die Verkehrsinsel wo gerade die Erika und Nachtschatten ein Transparent malten mit dem Spruch: wir wollen auch bepinkelt werden. Die Höllenfahrt geht weiter und endet im künstlichen Tannenwald des Christbaumverkäufers. Die Stopsellockenfrau stürmt aus dem Bus, versucht den schon zuvor am Boden niedergestreckten adipösen Kaufhausweihnachtsmann von seinem Kammerflimmern zu befreien, indem sie auf seinen reichlich wattierten Brustkorb einschlägt als gäbe es kein morgen.
Einzig die Studentin am Rad denkt sich: "endlich wieder frische Luft. Nur irgendwie riecht es unaufhaltsam nach Diskontershampoo. Wenn´s sonst nichts ist!"
Sunday, December 10, 2006
nachtrag zum schachspiel
but i will take the long way around. meet you there, yours sincerely, captain floggo
Saturday, December 09, 2006
Thursday, December 07, 2006
Gangsta, Gang-star!
Wenn sich jemand die Frage stellt was man dem näheren Umfeld zu Weihnachten schenken soll:
http://www.amazon.com/Reef-Fanning-Sandal-Mens/dp/images/B0007LPM3W/ref=dp_image_text_0_0/102-1984879-9663305?ie=UTF8&s=apparel&img=0&color%5Fname=default
Sandalen mit Bieröffner. Rauchen wird verboten werden, deshalb wirds keine Feuerzeuge zum Bieröffnen geben, und deshalb auch in Folge von Climate Change auf Sandalen umsteigen.
Kann was bringen. Die Geschichte über den Gängster und seine Braut und das Recycling derselben kommt dann später.
Nikolaus ohne Nikolaus kanns nicht sein.
f
http://www.amazon.com/Reef-Fanning-Sandal-Mens/dp/images/B0007LPM3W/ref=dp_image_text_0_0/102-1984879-9663305?ie=UTF8&s=apparel&img=0&color%5Fname=default
Sandalen mit Bieröffner. Rauchen wird verboten werden, deshalb wirds keine Feuerzeuge zum Bieröffnen geben, und deshalb auch in Folge von Climate Change auf Sandalen umsteigen.
Kann was bringen. Die Geschichte über den Gängster und seine Braut und das Recycling derselben kommt dann später.
Nikolaus ohne Nikolaus kanns nicht sein.
f
Monday, December 04, 2006
http://www.youtube.com/watch?v=KtzoQGhwoGk
genau das ist der grund warum bei uns der nikolaus und das christkind kommen und nicht der überall präsente weihnachtsmann.
genau das ist der grund warum bei uns der nikolaus und das christkind kommen und nicht der überall präsente weihnachtsmann.
Thursday, November 30, 2006
Jubel, Trubel, Heiterkeit!
Hier ein Auszug aus dem Piratenbriefverkehr.
Liebster, Lieber Jägersmann!
Heute ist ein Freudentag. Nein nicht nur weil du Geburtstag hast, wozu ich hiermit eigentlich meine höchste Wertschätzung deines nunmehr erreichten Alters kundtun möchte, heute ist wie jedes Jahr am 30.11. der wirklich letzte Tag des Novembers. November ist immer verbunden mit einem Bewegungsunvermögen, einem latenten Wunsch nach leichter Sommerbrise im wallenden Haar das dem Haarbesitzer ein Gefühl der Freiheit vermittelt. Nicht umsonst zwängt man sich nun in Haarfreiheitsraubende Mützen, Kappen und Kapuzen, weg mit dem Gefühl der Leichtigkeit, her mit der Schwere des Glühweins und des faulenden Obstes.
Schon Herman Melville in "Moby Dick" erkannte wie folgt:
"immer wenn müder, nieselnder November meine Seele erfüllt, wenn ich mich dabei ertappe, wie ich unwillkürlich vor Sargmagazinen stehenbleibe und hinter jedem Leichenzug hertrotte, der mir begegnet ... dann halte ich's für die allerhöchste Zeit, zur See zu gehen, und zwar sofort."
Und gerade dieses wieder zur See gehen sollte uns Zeichen genug sein, heute ein Fest aufzureißen, ohne zu sehr jetzt in eine Predigt abzugleiten verwende ich bewußt sogenannten Jugendjargon, und dafür haben wir ja jetzt einen Grund. Dich und den auslaufenden November. Alles Liebe, gutes Gelingen bei was auch immer, Willkürlichkeit will ich dir keine wünschen, die machts nicht einfacher.
Solong, bis dänne,
___________________________________________________________________
Zur Erklärung, der besagte Gefeierte, ist und war Pirat erster Stunde. Er war bei der Piratentaufe damals im Treibhaus mit dabei, gab damals seine Lebensweisheiten zum Besten, kämpft jede nur erdenkliche Schlacht, erbeutet so manche fette Beute, läßt kein Fettnäpfchen aus, schmust als Schmusesänger, miemt den Rockstar, kennt die wahre Bedeutung des Wortes: Rockzipfel, erkletterte die Royal Bank of Scotland(grade 5), war im Hafengefängnis vermeintlich inhaftiert, war Fahrradtretender bei der ersten gemeinsamen einsamen Radtour durch Telfs auf einem Damenfahrrad im neuen Jahrtausend, sah Rudis Rüssel wachsen, ist und war wegen seiner Beweglichkeit ein guter Brezendieb, den man gut durch "die Durchreiche" pressen kann und weiß dass die Sillschlucht nicht das Ende der Welt darstellt.
Rock on,
C.F.
PS:
Ja der verdammte November ist nun endlich zu Ende! Die Party kann beginnen.
Liebster, Lieber Jägersmann!
Heute ist ein Freudentag. Nein nicht nur weil du Geburtstag hast, wozu ich hiermit eigentlich meine höchste Wertschätzung deines nunmehr erreichten Alters kundtun möchte, heute ist wie jedes Jahr am 30.11. der wirklich letzte Tag des Novembers. November ist immer verbunden mit einem Bewegungsunvermögen, einem latenten Wunsch nach leichter Sommerbrise im wallenden Haar das dem Haarbesitzer ein Gefühl der Freiheit vermittelt. Nicht umsonst zwängt man sich nun in Haarfreiheitsraubende Mützen, Kappen und Kapuzen, weg mit dem Gefühl der Leichtigkeit, her mit der Schwere des Glühweins und des faulenden Obstes.
Schon Herman Melville in "Moby Dick" erkannte wie folgt:
"immer wenn müder, nieselnder November meine Seele erfüllt, wenn ich mich dabei ertappe, wie ich unwillkürlich vor Sargmagazinen stehenbleibe und hinter jedem Leichenzug hertrotte, der mir begegnet ... dann halte ich's für die allerhöchste Zeit, zur See zu gehen, und zwar sofort."
Und gerade dieses wieder zur See gehen sollte uns Zeichen genug sein, heute ein Fest aufzureißen, ohne zu sehr jetzt in eine Predigt abzugleiten verwende ich bewußt sogenannten Jugendjargon, und dafür haben wir ja jetzt einen Grund. Dich und den auslaufenden November. Alles Liebe, gutes Gelingen bei was auch immer, Willkürlichkeit will ich dir keine wünschen, die machts nicht einfacher.
Solong, bis dänne,
___________________________________________________________________
Zur Erklärung, der besagte Gefeierte, ist und war Pirat erster Stunde. Er war bei der Piratentaufe damals im Treibhaus mit dabei, gab damals seine Lebensweisheiten zum Besten, kämpft jede nur erdenkliche Schlacht, erbeutet so manche fette Beute, läßt kein Fettnäpfchen aus, schmust als Schmusesänger, miemt den Rockstar, kennt die wahre Bedeutung des Wortes: Rockzipfel, erkletterte die Royal Bank of Scotland(grade 5), war im Hafengefängnis vermeintlich inhaftiert, war Fahrradtretender bei der ersten gemeinsamen einsamen Radtour durch Telfs auf einem Damenfahrrad im neuen Jahrtausend, sah Rudis Rüssel wachsen, ist und war wegen seiner Beweglichkeit ein guter Brezendieb, den man gut durch "die Durchreiche" pressen kann und weiß dass die Sillschlucht nicht das Ende der Welt darstellt.
Rock on,
C.F.
PS:
Ja der verdammte November ist nun endlich zu Ende! Die Party kann beginnen.
Saturday, November 25, 2006
lächeln in der fussgängerzone
ja es gibt sie doch noch, die strahlemänner und strahlefrauen. strahlemenschen also. ich mag solche menschen. wenn man an der gefürchteten uni-spar-kasse steht und die verkäuferin einen trotz der schlange anstehender und ansteherinnen einen anlacht und sagt: du host sicher a bissl zeit, i muss mi grod schneitzn.
es sind genau solche menschen die ihre handynummer nicht wissen, weil sie entweder kein handy haben da sie ja eh keins brauchen, oder sie sind so positiv verplant dass diese nummernkombination tief in ihrerselbst vergraben zu sein scheint. aber ich mag solche menschen. sie haben die wichtigkeit des unwichtigen erkannt und ergeben sich ihrer selbst. die vielzitierte entschleunigung der beschleunigung. bremsen dort wo andere "gas geben". dieses "gas geben", egal ob im job, in der ausbildung, beim ausgehen oder wo auch immer lenkt gern vom wesentlichen ab. der unbewußte teil des lebens ist bekanntlich viel größer als der bewußte teil. wenn man dann den bewußten teil um ein unmögliches beschleunigt, weil einem irgendein dampfplaundernder unternehmensberater ein ubiquitäres "gas geben" anrät, fällt man um den sonst so schönen unbewußten teil des lebens um.
man sollte einmal probieren zu fuß irgendwohin zu gelangen, wo man sonst nur mit dem auto, also im wahrsten sinne des wortes "gas gebend" hinkommt, einfach immer dort eine "kaffee pause" einlegen wo es einem in den sinn kommt, sei es in einer zwergstrauchheide oder in einem ausgetrockneten bachbett. dann die falttasse herausnehmen, entfalten, warmes wasser und pulver bewußt vermischen um sich verdammt weltbürgerlich fühlen.
besonders in einer zeit, nicht jährlich gemeint, sondern täglich, in der die tage kürzer werden und sich in richtung konsumspitze zuspitzen sollte man wegen der schleudergefahr vom gas gehen, kekse backen, kekse packen und sie bewußt in einer unbewußten handlung irgendwo im bekannten unbekannten, das oft näher liegt als einem fern ist, genüsslich langsam zu verspeißen. egal ob allein, zu zweit oder mit alle jenen die ihre handynummer bewußt nicht wissen.
Bestens GrüßT F.low.ggo
anbei noch ein webtipp, der mir heute ein lächeln auf das gesicht gezaubert hat:
http://www.hersenscheet.com/loi/kat.swf
es sind genau solche menschen die ihre handynummer nicht wissen, weil sie entweder kein handy haben da sie ja eh keins brauchen, oder sie sind so positiv verplant dass diese nummernkombination tief in ihrerselbst vergraben zu sein scheint. aber ich mag solche menschen. sie haben die wichtigkeit des unwichtigen erkannt und ergeben sich ihrer selbst. die vielzitierte entschleunigung der beschleunigung. bremsen dort wo andere "gas geben". dieses "gas geben", egal ob im job, in der ausbildung, beim ausgehen oder wo auch immer lenkt gern vom wesentlichen ab. der unbewußte teil des lebens ist bekanntlich viel größer als der bewußte teil. wenn man dann den bewußten teil um ein unmögliches beschleunigt, weil einem irgendein dampfplaundernder unternehmensberater ein ubiquitäres "gas geben" anrät, fällt man um den sonst so schönen unbewußten teil des lebens um.
man sollte einmal probieren zu fuß irgendwohin zu gelangen, wo man sonst nur mit dem auto, also im wahrsten sinne des wortes "gas gebend" hinkommt, einfach immer dort eine "kaffee pause" einlegen wo es einem in den sinn kommt, sei es in einer zwergstrauchheide oder in einem ausgetrockneten bachbett. dann die falttasse herausnehmen, entfalten, warmes wasser und pulver bewußt vermischen um sich verdammt weltbürgerlich fühlen.
besonders in einer zeit, nicht jährlich gemeint, sondern täglich, in der die tage kürzer werden und sich in richtung konsumspitze zuspitzen sollte man wegen der schleudergefahr vom gas gehen, kekse backen, kekse packen und sie bewußt in einer unbewußten handlung irgendwo im bekannten unbekannten, das oft näher liegt als einem fern ist, genüsslich langsam zu verspeißen. egal ob allein, zu zweit oder mit alle jenen die ihre handynummer bewußt nicht wissen.
Bestens GrüßT F.low.ggo
anbei noch ein webtipp, der mir heute ein lächeln auf das gesicht gezaubert hat:
http://www.hersenscheet.com/loi/kat.swf
Friday, November 24, 2006
glühwein und sauna
wenn man zur zeit durch die innsbrucker innenstadt geht riecht man zwei dinge: glühfix und schweiß. es ist so warm dass die glühweintrinker zu schwitzen beginnen. dieser geruch setzt sich in den kalendarisch richtig getragenen daunenjacken fest und verteilt ein sehr interessantes flacon über der altstadt.
tschingell bälls, tschingell bälls,...
hier noch ein kleiner werbefilm für ein sehr prominentes sommerziel, svalbard die sogenannte kalte küste, oder auch spitzbergen genannt.
http://www.bjerknes.uib.no/pages.asp?kat=94&lang=1
also wer mal wieder richtig glühwein trinken will sollte eher dahin gehen.
liebe grüße
flo.gg.o
tschingell bälls, tschingell bälls,...
hier noch ein kleiner werbefilm für ein sehr prominentes sommerziel, svalbard die sogenannte kalte küste, oder auch spitzbergen genannt.
http://www.bjerknes.uib.no/pages.asp?kat=94&lang=1
also wer mal wieder richtig glühwein trinken will sollte eher dahin gehen.
liebe grüße
flo.gg.o
Friday, November 17, 2006
Da sitz ich nun allein zuhaus',
der Mond schaut wie ein Knödel aus,
und wär er nicht am Himmel droben,
ich stuppste ihn, - er läg am Boden.
Ich stuppste alles, groß und klein,
die Sterne und das Späneschwein,
die Schüsseln, Teller und die Wolken
und alles müßte mir dann folken.
Doch so folge ich hier jetzt im Stillen,
dem Eder um der Freundschaft willen.
Die Kullerknödel sind's nicht wert,
daß Eder mich in die Schublad' sperrt.
Hier noch die beste Filmszene, die jemals mit einem echten König gedreht wurde kurz gefasst in drei Bilder.
http://www.intriguing.com/mp/_pictures/grail/large/HolyGrail173.jpg
http://www.intriguing.com/mp/_pictures/grail/large/HolyGrail176.jpg
http://www.intriguing.com/mp/_pictures/grail/large/HolyGrail177.jpg
Der Anmachspruchwettbewerb ist immer noch offen, ich freue mich über jedes Kommentar.
.c.f
der Mond schaut wie ein Knödel aus,
und wär er nicht am Himmel droben,
ich stuppste ihn, - er läg am Boden.
Ich stuppste alles, groß und klein,
die Sterne und das Späneschwein,
die Schüsseln, Teller und die Wolken
und alles müßte mir dann folken.
Doch so folge ich hier jetzt im Stillen,
dem Eder um der Freundschaft willen.
Die Kullerknödel sind's nicht wert,
daß Eder mich in die Schublad' sperrt.
Hier noch die beste Filmszene, die jemals mit einem echten König gedreht wurde kurz gefasst in drei Bilder.
http://www.intriguing.com/mp/_pictures/grail/large/HolyGrail173.jpg
http://www.intriguing.com/mp/_pictures/grail/large/HolyGrail176.jpg
http://www.intriguing.com/mp/_pictures/grail/large/HolyGrail177.jpg
Der Anmachspruchwettbewerb ist immer noch offen, ich freue mich über jedes Kommentar.
.c.f
Wednesday, November 15, 2006
vortrieb, vor trieb.
Jaja, immer das selbe. Immer nichts neues im Westen. Immer das selbe Wetter. Irgendwann stumpft man ab, irgendwann sind die weißen Wände um einen herum nur mehr grau. Aber dann anscheinend unverhofft tritt eine Lichtgestalt an den Tag und erhellt die Monotonie. Solche Lichtgestalten sind oft sehr versteckt im täglichen Leben. Manchmal sind es die Treibhauskellnerinnen, die immerewig ihren süßen Bauch durch die Gaststube herzeigen, oder eben die Optiker.
Hier ein paar Anmachsprüche für Optiker/innen! Nein nicht ich, sondern ein König kämpft um die Gunst der optischen Zunft.
Ich bin kurzsichtig, aber trotzdem kann ich ihre Schönheit erkennen.
Sie müssen der graue Star sein!
Bei mir ist eine Schraube locker im Gestell, würden sie sie mir bitte wieder festziehen?
Aufgrund meiner Weitsichtigkeit hab ich unsere gemeinsame Zukunft gesehen! Fehlsichtig, na und?
Wenn ich nicht mit dem grünen Star auf du und du wäre, hätte ich dich nie getroffen.
Schatz hast du ein Brillenputztuch in der Tasche!
Mein Herz schlägt wie wild, könnten sie sich mir mal beschreiben, damit ich sie mir vorstellen kann.
Ist es die Sonne oder bist es du, die mich blendet?
Für weiter Vorschläge bin ich sehr offen, ich freu mich auf gepostete Anmachsprüche!
For the english readers: you should post chat up lines for opticians! How to sneak in with her without being seen! Well i´m looking forward to your comments! I´m sure they will be brave, harmless and well working! Good thigh,
flo.gg.o
Hier ein paar Anmachsprüche für Optiker/innen! Nein nicht ich, sondern ein König kämpft um die Gunst der optischen Zunft.
Ich bin kurzsichtig, aber trotzdem kann ich ihre Schönheit erkennen.
Sie müssen der graue Star sein!
Bei mir ist eine Schraube locker im Gestell, würden sie sie mir bitte wieder festziehen?
Aufgrund meiner Weitsichtigkeit hab ich unsere gemeinsame Zukunft gesehen! Fehlsichtig, na und?
Wenn ich nicht mit dem grünen Star auf du und du wäre, hätte ich dich nie getroffen.
Schatz hast du ein Brillenputztuch in der Tasche!
Mein Herz schlägt wie wild, könnten sie sich mir mal beschreiben, damit ich sie mir vorstellen kann.
Ist es die Sonne oder bist es du, die mich blendet?
Für weiter Vorschläge bin ich sehr offen, ich freu mich auf gepostete Anmachsprüche!
For the english readers: you should post chat up lines for opticians! How to sneak in with her without being seen! Well i´m looking forward to your comments! I´m sure they will be brave, harmless and well working! Good thigh,
flo.gg.o
Monday, November 13, 2006

wär ich jetzt in aberdeen, würd ich ein schiff rauben und dem sonnenuntergang nachjagen.
häfen haben schon eine fazinierende wirkung. sie sind wie bahnhöfe, flughäfen, autobahnausfahrten und kreisverkehre stellwerke des schicksals. einmal zu früh links abgebogen schon steckt man in den stauden.
liebe grüße
f
Tuesday, November 07, 2006
november, renovierung und die erste klasse
jaja, ich weiß, ich sei nachlässig geworden. nachlässig, nicht durchlässig. also keine blasenschwäche. oder blasen schwäche? wie auch immer.
ich musste mich um die kapitänische gesundheit kümmern und dass man als kranker pirat keinerlei abenteuer mitmacht, ist auch so eine sache. man kann nun behaupten, dass man sowieso krank ist. aber ich will hier von abenteuern und nicht von fieberfantasien schreiben. mich ereilte das dreitagefieber, angeblich also drei tage fieber und dann sechs wochen scheiße drauf. so ist das mit den wundheilern und wunderheilern, die sind wie die lottozahlen mittwochs und sonntags also ohne gewähr. ohne gewehr bin ich schon lange. habe ich mich doch zum militanten pazifismus bekannt. ich darf noch die nächsten jahre keine waffe legal erwerben, steht in der verfassung, aber in der steht ja auch dass man ortstafeln nicht verrücken darf. und wie heißts so schön: die waffe des piraten ist der pirat selbst. aber das weiß man eh schon alles, oder? warum dann noch schreiben? hier geht´s doch um die wahren abenteuer, also die die im kopf sind gespickt mit denjenigen die mir tagtäglich auf den straßen unterkommen.
ja die straßen, die räume und kneipen sind die orte des abenteuers, nicht das zuhause, nein ein pirat hat ja kein zuhause, nicht der heimelige heimathafen, es sind die buchten der zwielichtigkeit mit ihren dunkeln lichtgestalten, die einem abenteuer bereiten. reisen, neues selbst, ungedachtes und ungeahntes macht es aus das piratenleben. hier die gebundenheit zur crew und dann diese unbändige freiheit, die einem immer wieder die schweißperlen auf die stirn treibt weil dirnen einen an der hand nehmen und um bindung ansuchen.
ich werde wieder mehr schreiben, es geht ja jetzt wieder auf! einmal gehts runter und dann gehts gleich wieder rauf. ich werde erzählen von den einäugigen die mit straßenbahnen um die wette radeln, von klosterschwestern denen die getigerte sehr knappe unterhose unter dem kittel hervorblitzt, von papageien die ganze bregenzer cocktailbeizen auseinanderbauen, vom schneegestöber, von der unendlichkeit und vor allem von all jenem was zwischen den zeilen so passiert ohne dass man es als nichtpirat nicht mitbekommt.
wie schon oft beschrieben: keep the sun on your face and the wind at your back!
jetzt gehts wieder auf, ich freu mich schon.
liebe grüße,
euer captain floggo.
ich musste mich um die kapitänische gesundheit kümmern und dass man als kranker pirat keinerlei abenteuer mitmacht, ist auch so eine sache. man kann nun behaupten, dass man sowieso krank ist. aber ich will hier von abenteuern und nicht von fieberfantasien schreiben. mich ereilte das dreitagefieber, angeblich also drei tage fieber und dann sechs wochen scheiße drauf. so ist das mit den wundheilern und wunderheilern, die sind wie die lottozahlen mittwochs und sonntags also ohne gewähr. ohne gewehr bin ich schon lange. habe ich mich doch zum militanten pazifismus bekannt. ich darf noch die nächsten jahre keine waffe legal erwerben, steht in der verfassung, aber in der steht ja auch dass man ortstafeln nicht verrücken darf. und wie heißts so schön: die waffe des piraten ist der pirat selbst. aber das weiß man eh schon alles, oder? warum dann noch schreiben? hier geht´s doch um die wahren abenteuer, also die die im kopf sind gespickt mit denjenigen die mir tagtäglich auf den straßen unterkommen.
ja die straßen, die räume und kneipen sind die orte des abenteuers, nicht das zuhause, nein ein pirat hat ja kein zuhause, nicht der heimelige heimathafen, es sind die buchten der zwielichtigkeit mit ihren dunkeln lichtgestalten, die einem abenteuer bereiten. reisen, neues selbst, ungedachtes und ungeahntes macht es aus das piratenleben. hier die gebundenheit zur crew und dann diese unbändige freiheit, die einem immer wieder die schweißperlen auf die stirn treibt weil dirnen einen an der hand nehmen und um bindung ansuchen.
ich werde wieder mehr schreiben, es geht ja jetzt wieder auf! einmal gehts runter und dann gehts gleich wieder rauf. ich werde erzählen von den einäugigen die mit straßenbahnen um die wette radeln, von klosterschwestern denen die getigerte sehr knappe unterhose unter dem kittel hervorblitzt, von papageien die ganze bregenzer cocktailbeizen auseinanderbauen, vom schneegestöber, von der unendlichkeit und vor allem von all jenem was zwischen den zeilen so passiert ohne dass man es als nichtpirat nicht mitbekommt.
wie schon oft beschrieben: keep the sun on your face and the wind at your back!
jetzt gehts wieder auf, ich freu mich schon.
liebe grüße,
euer captain floggo.
Wednesday, November 01, 2006
it´s just more of the same, honey
november has come back to town. first snow creeps down the slopes and my mind is cheered up again.
more of those stories later
c.f.
more of those stories later
c.f.
Subscribe to:
Posts (Atom)
