Sunday, December 30, 2007

2007

2007, das wars.
Einen guten Rutsch ins neue Jahr, wir lesen-hören-sehen uns im neuen Jahr.
Ich freu mich schon auf viele neue spannende "Abenteuer". Es wird sicherlich spannend bleiben.
Derweilen Liebe Grüße
c.F

Wednesday, December 26, 2007

Rückschau- Vorsicht




Wie hat das letzte Jahr noch mal geendet? Ja mit angeschlagenen Finger. Ich erinner mich auch noch an Singstarsessions. Ich erinner mich an einen schlechten Winter, der aber trotzdem ein paar schöne Momente in sich hatte, da waren der Pirchkogel, die Weißseespitze, die Kuhscheibe. Dann ein hammertrockener April. Ein bewegter Mai. ... Ein rasender Sommer. Und ein bewegter Herbst, der in einen superfeinen frühen Winter umgeschwänkt hat.

Mehr will ich nicht, kann ich nicht schreiben.

Mehr ein ander mal, wenn ich nicht so gerastet bin wie heute, unrund sein bedeutet ein wenig ruppiger zu sein, und dann ists ja bekanntlich lustiger zu lesen.


Spuren hinterlassen kann ein sehr temporärer Zustand sein. Spuren ziehen ist ein kreativer Prozess, ein Statement. Wenn man sich auf die wesentlichen Dinge besinnt, den Alltag- egal wie dieser ausschauen mag- mit ein wenig Abstand betrachtet, sich die Zeit nimmt Freunden eine Freude zu machen, dann kann man Spuren hinterlassen. Diese Spuren können dann wieder ein Teil im Großen und Ganzen sein, das man dann Sein nennt.

Wednesday, December 19, 2007

Die Nerven liegen blank

Es ist so eine Sache mit der Zeit um Weihnachten. Die einen stehen früh auf und nutzen den Tag, die anderen leben ihr Leben gesteuert von der Tageslänge. Und da die Tage so kurz sind haben manche ein wenig Stress.

So kam es auch, dass ich heute mit dem Telefon am Ohr auf dem Rad gesessen bin und ich mich mit der linken Hand an einem Telefonmasten abgestützt habe. Der Nachbar dieses Telefonmastens hat sich aufgrund meiner Kapuzenkappenkombination(ein schönes Tiroler Wort), weil mir haben eine Kappe und koa Mütze/Haube/Hauwe oder dergleichen, so sehr berrührt gefühlt, aus dem Haus zu stürmen und mich einem Gangster gleich versucht zu stellen, weil der gute Herr meinte ich berühre seinen Gartenzaun oder gar sein Hoheitsgebiet, welches in lange vergangenen Jahren auch sein Balzplatz gewesen sein dürfte. Da er in seiner Hütte ein(sic!) großes Fenster in die Auswelt besitzt, hatte er in Angesicht meiner Physis sich und seine Nächsten bedroht gefühlt.

Ich habe nur gemeint, dass ich mich nur an seinem benachbarten Telefonmasten anhalte und dieser sich nicht auf seinem Hoheitsgebiet befindet, sondern im freien Raum und ich halte mich an welchem Telefonmasten und kümmere nicht darum wer sich von meiner "nicht am Steuer Telefonie" eingeengt fühlt. Nur meine Hand wurde kalt und ich wollte nicht weiter im kalten quatschen sondern mit dem Radl radeln. Weil die Tage ja kurz sind und ich schon was getan habe.
Derweilen noch ein Link. www.steilwaende.at für weitere Zerstreuung.
Ich wünsche eine entspannte Zeit.

Monday, December 17, 2007

Schnäppchen!!!!


Ich würde die nebenan abgebildete tolle Uhr zu einem wirklich guten Preis verkaufen. Es ist die Uhr der Menschlichkeit. Ich habe sie leider nie getragen, weil ich auf den Spender allergisch war.
Machen kann der spendable Käufer alles damit, nur nicht mir erneut schenken. Diese Uhr ist eigentlich schon allein wegen der Vorgeschichte ein Wahnsinn. Sie ist auch inbegriff von einem Jahr die Stange halten und das ist der Dank dafür.
Also Leute, kaufen, kaufen!!!

Wednesday, December 12, 2007

Der Hund und die Kette

Irgendwo (in maritimen Frankreich, nahe den beweinten Hängen des Bordeaux )sitz der schnell gealterte junge Mann auf dem Treppenabsatz.
Irgendwie denkt er immer wieder an die vergangenen Jahre, obwohl er sich in seiner Vergangenheit immer geschworen hat, nie an die Vergangenheit zu denken. So schnell schmeißt man seine Grundsätze über Bord. Ähnlich waren die Sätze wie: ich werde wohl nie älter als 27, traue keinem über 30. Und jetzt sitzt er in seiner Wahlheimat und ist ein wenig älter als sein Wunschalter und traut immerhin seinen Freunden, die fast ausschließlich alle älter als die besagte "ichtraudirnicht" Grenze sind.

Er wollte immer weit weg, weg aus den heimatlichen Gefielden, und nun sitz er da und denkt an die tausenden Weinbergschnecken, die er in den letzten Jahren als Supermarktkoch für gierig schlingende Yuppiemanager zubreiten musste. Er selbst isst am liebsten Butterbrot. Obwohl er immer wieder verleitet ist, das teuereste zu bestellen wenn er eingeladen wird, bestellt er nach seiner Gewohnheit. Und diese ist gewohn gewöhnlich.

Und jetzt da er an dem Ort ist, den er Zuhause nennt, kann er endlich er selbst sein. Er denkt an die Märkte im Magrebh, an die Fische in der Nordsee, an die Hunde die er spazieren führen durfte.

Eigentlich wollte er nur für die Zukunft leben. Und dann hat in die Zukunft von hinten eingeholt, rechts überholt und dahinter gelassen. Jetzt ist er ein ebenbürtiger Teil des besagten Ganzen, ein Zahnrad der Zeit ohne das die Welt stehen bleibt, zumindest für einen kurzen Bruchteil einer Sekunde.

Und dann hörte er wieder die Kette des Hundes, der an den Baum des Vorplatzes gekettet war und erinnerte sich an die Geräusche der Nacht, das Widerkäuen der Kühe im Stall, das hohe Phiepen der Fledermäuse und an die unerträgliche Stille dieser Zeit. Seiner Zeit.

Monday, December 10, 2007

Inselberge und ähnliches


Inselberge sind Berge, die aus dem eiszeilichen Eisstrom herausragen. Nunataker werden sie auch genannt. Für alle die bei der Millionenshow brilliern wollen. Eigentlich sollten diese Berge, wie der nebenan gezeigte, beliebtesten Berge bei bergsteigenden Piraten sein, sozusagen Insel und Berg, eben. Karl May hätte wohl besser den Schatz im Pulverschnee geschrieben, aber damals waren Piraten out und Indianer in.
Dieses sich Abheben und/oder Herausragen sollte man sich in der vorweihnachtlichen "Stresswurst" auch als Tugend angewöhnen, sofern man sich Tugenden angewöhnen kann. Einfach einmal das tun, wozu man schon lange Lust gehabt hat, sei es am Sonntagnachmittag ImportExport im Kino anschauen und bei den un-menschlichen Abgründen erschaudern, oder einfach einmal in der Sonne sitzen bleiben und sich an der Ruhe erfreuen.
Ausstiegsszenarien sind gerade Piraten ein naheliegendes Thema. Nur meist in einer anderen Diktion. Aber um nicht allzu ausfällig zu werden, verzichten wir hier auf nähere Ausführungen.
Dann ProstMahlzeit
C.F
Und ja, BRILLIEREN schreibt man wirklich mit doppel LL.

Thursday, December 06, 2007

es ist Zeit

Es gibt so Tage an denen man eigentlich trotz des guten Wetters im Bett bleiben sollte.
Es gibt Tage an denen in den sonst so besinnlichen Buchgeschäften geschäftige Betriebsamkeit herrscht. Es rauscht, außen rauchts, innen drücken sich dickbemützte Pelzmäntel mit Innenleben an einem vorbei, hin zu den vermeintlichen Schnäppchen für den so genannten Schatz. Klappentexte werden gelesen als wären sie die heißesten Nachrichten vom angesagtesten IT-Girl. Paris hat schon wieder nicht furzen können, somit erweitert sich ihr unsäglicher Umfang um 3 Millimeter.
Des weiteren treiben es die vom Coolnesswahn befallenen Busfahrer wieder auf die Spitze. Während einer Fahrt von 35 Minuten mehr als 10 Anrufe, mehr als 7 Verkehrsübertretungen und das alles weil der so genannte Schatz stresst. Aber auch dies wird man mit einem Buch abstellen können.
Und dann noch der hinkende Punschverkäufer, die einäugige Geigenspieler, der lispelnde Radiomoderator, der zu klein gewachsene Professor, der kalte Kaffee, die Tauben, überhaupts die Vögel- alle haben es heute auf die Spitze getrieben.
Aber so ist´s manchmal.

Monday, December 03, 2007

Nachtrag zum Sommer

Sommer, das ist die Zeit wo man unbeschwert ohne Jacke und Hut aus dem Hause gehen kann. Zumindest bildet man sich das ein. Sommer ist auch Urlaubszeit.


Sommer ist auch die Zeit wieder mit Schiffen/Booten die Gewässer des Umlandes zu durchqueren.


Seit einiger Zeit weiß ich dass man auch im Winter Bootfahren kann und Fischen. Mehr davon aber persönlich.


Hier noch kurz zwei Bilder, eins aus der Sommerzeit und eins von gestern.
Fotos sind ja in neuester Zeit Beweismittel der sogenannten Daseinsfunktion nach dem Grundsatz: beentheredonethat. Also ich war da, wo genau ist unklar, aber ich war, der Ort und die Tätigkeit sind nebensächlich, es geht nur um das eine meinen manche, oder eben darum dass man sich nicht einengen lässt. Auch wenn man dazu noch so steile Umwege gehen muss, der Weg und die damit verbundene Be-weg-ung sind bekanntlich das Ziel. Man sollte sich aber immer wieder die Frage stellen, wieviele Jahre man noch dieser Bewegung vor einem hat um dann das eigene Handeln noch mal zu überdenken. Entschleunigung ist die eigentliche Antriebskraft der Erkenntnis. Gerade in einer immer schnelleren Zeit, ist Zeit selbst das größte Gut.
Ich freu mich also auf die vielen Stunden mit meiner Crew im Winter, für alle die Schnee und Kälte nicht ausstehen können bleibt immer noch die ernüchternde Erkenntnis, dass der Sommer wieder kommt, irgendwann.
Viel Keks und Besinnung wünsche ich,

Tuesday, November 27, 2007

Fernsicht

Es ist ja schon manchmal komisch. Manchmal geht man sich selbst auf die Nerven. Und vor allem geht man denjenigen auf die Nerven die sich bewußt mit dir umgeben. Und wenn man dann weiter nachdenkt, wem man denn eigentlich nicht auf die Nerven geht und wer einem nicht auf die Nerven geht hat man sie wieder gefunden- die Antinervensägen diese welche mit denen man sich so gern umgibt.
Dies soll nun kein Lobgesang an meine Antinervensägen sein, aber es soll gesagt sein: Danke fürs Aushalten!

Sodann, mehr gibt es nicht. Ich könnte wieder einmal eine wilde Busgeschichte erzählen, nicht die wo unser Alienbusfahren den Spiegel versenkt hat, nein die von der Busmitfahrerin die eine augenscheinliche Piercing-Augensteuerung hatte. Diese konnte mit der Zunge ihr linkes Oberlippenpiercing verschieben und damit hat sich auch das linke Auge autonom bewegt. Ebenso das rechte Auge mit dem rechten Piercing. Ich hatte irgendwie die beklemmende Angst, dass diese Frau gerade ihr Männchen= Heimchen gefressen hat. Aber mehr will ich nicht erzählen, aber die Geschichte vom kleinen Gangster in Hiphophosen der immer wiederkehrend seinen- auf gut tirolerisch- Rotzklachel in seinen Nebenhöhlen zirkulieren hat lassen, sodass man meinen hätte können er hat keine Nasenscheidewand mehr nur mehr einen riesen semipermeabelen ROTZKLACHEL durch atmet. Zumindest hat jeder in einem großen O-Bus dies hören dürfen. Hinten drinnen die gottesanbeterinnenähnliche Piercingfrau mit der autochtonen Augeninnervation und in der Mitte der Rotzklachelgurgler!
Es ist immer wieder schön, wenn es Winter ist und wirklich jeder mit den Öffis fahren kann.
Sars,it.cF

Monday, November 19, 2007

Brandweinbuden, Bucklige und Burenwurscht

Am nicht mehr existenten Sommerbrunnen in der Weltstatt, dort wo immer Koma-getrunken wurde in lauen Sommernächten, stellen die Budenaufsteller wieder ihre Buden auf. Alles kann man mit weihnachtlichem Vorgeschmack erstehen, dabei auch einiges für Hobbypiraten.
Aber den Vogel im wahrsten Sinne des Wortes hat wer anderer abgeschossen. Vor einem noch nicht existenten Einkaufstempel, nahe dem nicht mehr existenten Brunnen- sie wissen schon Komatrinkende und dabei Burenwurscht durch die Nase ausatmende Kinder und Jugendliche- hat ein Dienstleister extrataubensichere Weihnachtsbeleuchtung aufgehängt. Die Arbeiter haben die messerscharfen Kristallkugeln in einer respektiven Höhe gehängt, irgendwie erinnern diese Dinge mich an die Eisbärensprengzäune in der Arktis, nur dass es sich in Tirol nicht um Großsäuger handelt die es zu vertreiben gilt sondern um putzige Tauben. Vögel und Tirol sind ja eigentlich immer im selben Atemzug zu nennen oder im selben Gedankengang sollte man zu solchen Meisterleistungen noch vor jeglicher Glühweindurchtränkung noch fähig sein.
Aber immerhin wird die Antitaubenchristbaumkugel- oder wie ich sie neudeutsch nennen würde: Xmas-pigeonshit-protector-balls (friedliche Version nur zur Vertreibung der Taube) oder Xmas-hyperpigeondismanteling-cristall-granate(zum spurlosen Verschwinden der Tauben- es bleibt nur Cristallstaub dahinter für die Winterlichkeit trotz Salzmatsch) - sollte beim Tiroler Innovationspreis vorgelegt werden.
Kurzum- alle, wirklich alle freuen sich auf die friedliche Vorweihnachtszeit- nur gelegentlich wird man in der Innenstadt der Weltstatt die eine oder andere verirrte Taube am glühweinschwangeren Nachthimmel wie eine Sternschnuppe verpuffen sehen. Es leben die Vögel, Tauben, Eisbären und Weihnachtsmänner.

Land des Lächelns


So nun ist es wieder soweit. Lange haben wir gewartet, aber nun gehts wieder auf.
Irgendwie will ich nicht mehr dazu schreiben, aber eins soll gesagt sein: ein Wochenende, drei Schitouren, einmal Nacht, einmal Nebel und einmal Sonnenschein. Viele lachende Herzen.
Das ist´s schon. Und dass man uns nicht unterstellen kann, wir seien nicht kulturbeleckt, hier ein Zitat zum Nachdenken:
Keiner ist so verrückt, daß er nicht einen noch Verrückteren findet, der ihn versteht (Friedrich Nietzsche).
Er war wohl nie /Schifahren/am Wank/ in der Höll/ am Groaßen Stuan/ in den Latschen/am Nisskopf/ aber trotzdem hat er es auf den Punkt gebracht.
Auf bald- C.F
PS: alle diejenigen die ich vernachlässige, bitte seid mir nachsichtig und es wird sicher wieder Frühling. Auf Englisch würd man sagen: CU next summer!

Wednesday, November 14, 2007

Nachlässigkeit

Bilden sie ein Wort aus den folgenden Buchstaben: S C H N E E
Mir fällt eigentlich nur Powder ein! Naja nachdem das weiße Gold vom Himmel fällt ist die Welt wieder in Ordnung.

Here is new british link for my englishspeaking readers:
http://timesonline.typepad.com/comment/2007/11/i-want-comment-.html

trying to describe Britain in five words.
Down tha pint, lad!
I do it with 4(four) words!!!

Gut dann, ich bin wieder mal beschäftigt, aber ein neuer Post kommt noch diese Woche!
Lovely Greetings, ---
C.F.

Wednesday, November 07, 2007

Piratendekoration

Naja, ich bin ja immer wieder erstaunt wer denn aller meine Seite ansurft, und welche Suchbegriffe in Google eingegeben werden.
Aber in letzter Zeit finden sich immer wieder PiratenDeko basteln. Naja dann werd ich mal was ausdenken und schreiben, oder!
Naja ich könnt auch einen Wettbewerb ausschreiben, wer die beste Deko bastelt. Ich denk Fausto der Schreckliche hat gute Chancen.

Naja damit sie nicht umsonst gesucht haben hier ein paar Ideen:
  • Zünden sie eine Landkarte an (natürlich nur am Rand) und streichen sie diese gegebenenfalls mit leichter gelber Farbe. Machen sie darauf sinnlose Striche und am wichtigsten ein rotes X für den Schatz.
  • Salz auf unserer Haut. Geben sie ein wenig Salz ins Bett und schlafen sie nackt, danach haben sie sicher das piratige Gefühl gleich einer dreimonatigen Schiffsreise
  • Stellen sie einen Besen mit Bettlaken auf und lassen sie den Ventilator laufen. Vielleicht drapieren sie noch ein wenig Algenschlamm vor den Windmacher, das führt zur nötigen geruchlichen Note.
  • Lassen sie Fischdosen offen in der Sonne stehen, macht sich besser als Duftkerzen.
  • Rumflaschen aufs Küchenbord.
  • Zersägen sie Fleischerhaken und rammen sie diese in die Tür. Hook war da.
  • Fragen sie bei ihrem Frisör des Vertrauens ob er ihnen nicht einmal ein paar schwarze Locken opfern könnte.
  • Gebisse, Totenköpfe, Kanonenkugeln und Schwerter gibts in jedem Bastel-Klamaukladen.
  • Wer nicht so auf Fischduftkerzen steht kann auch ein wenig Sauerkraut- ich sag nur Skorbut- in kleinen Schalen/Holzfässern herumstellen.
  • Schatzkisten sind auch immer eine Bank für jeden Piratenbastler
  • Bauen sie einen Augenklappenständer- als Gegenstück würd ich auch Aufbewahrungsgläser mit Linsenmittel für Glasaugen anbieten
  • Laden sie die schlechteste volks)d(tümliche Band ein, betäuben sie jeglichen Geschmacksnerv mit Pöckelfleisch, Sauerkraut und Inländerrum und lassen sie diese Band Lieder von den WildeckerHerzbuam spielen, vielleicht mit dem sog. Schifferklavier.
  • Stoffaffen gibts auch überall, einfach auf den Plafont hängen und schon fertig ist der Spaß.
  • Fischernetze sinnlos rumhängen.

Die Liste schein fast endlos zu sein. ... Ich hoffe sie konnten etwas unsetzen.

Ah mir fällt noch ein, man könnte sich auch zu lang ins Solarium legen, für den Teint,... dann mit viel Salz ins Bett und morgens wird man dem Bündnerfleisch schon näher sein.

Beste Grüße

C.F

Saturday, November 03, 2007

Höhlenforscher

Es ist Sonntag, oder Montag, egal, der Nebel deckt alles ab, auch die Zeit und die Wochentage. Der Zitronenbaum verliert die Blätter, weil er das unentkalkte Leitungswasser nicht so gut verträgt wie das abgestandene Regenwasser des Sommers. Es könnte aber auch eine Baumerkältung sein. Oder nur eine Herbsterscheinung.
In der Küche riecht es nach indischem Gewürz, im Radio werden Feiertagslieder gespielt. Er denkt über seine nicht erfüllte Pflicht der letzten Wochen nach. Er konnte einfach nicht in dem bestehen, was von ihm verlangt wurde. Immer wieder kommt ihm das Wort Mittelmässigkeit über die gedanklichen Lippen, da er nur in Worten und nicht in Zuständen denken kann. Deshalb dauert alles auch ein wenig länger. Wohin will ich, wer will, dass ich will, immer dieses Wollen, denkt er.
Dann legt er drei Lebkuchenbrezen und zwei Lebkuchenherzen auf einen kleinen Teller. Eigentlich will er damit seine Zuneigung zeigen. Dann nimmt er eine Breze weg und legt ein weiteres Herz auf den Teller, weil er glaubt, dass sie dieses Zeichen seiner Zuneigung versteht. Genau in dem Moment wo er beschließt ihr seinen Herzenauflauf zu kredenzen stellen die Uhren auf 0.00 um, obwohl dies die vergangene Sommerzeit ist. Also in einer gewonnen Stunde, denkt er, kann er zeigen wie unmittelmässig seine Aufmerksamkeit ist. Er glaubt fest daran, dass die Stunde die es eigentlich nicht gibt, die seine ist. Und sie ist es auch.

Als sie den Herzauflauf sieht, denkt sie nur, warum liegen da noch zwei Brezen?

Sunday, October 28, 2007

Der Barbier und der Troubadour

Ja. Ich gebe es zu, manchmal ist mir nach schreiben. Manchmal versteh ich dann die Welt nicht, und dann sollte man schreiben. Die Winterzeit wäre auch schon wieder im Land, der Gugelhupf im BAckrohr und der kummulierte Sonnenbrand des Sommers wieder aus dem Gesicht.

Und da will einer behaupten, dass ER meine Insiderschmäh nicht versteht. Jetzt machen wir einen bilateralen Insiderschmäh und nur wir beide verstehen ihn (den Schmäh). Kurzum der war nur für dich. Liebe Grüße an deine Mitbewohner.

Es war schon eine herausragende Party. Das Publikum war buntest, von Polyester, über Zellofan war alles da, nur warum sie immer so unrund gezwinkert hat, weiß keiner.
Lancelot hat in der Tür seine Ritterlichkeit verteidigt, die Lockenfrau erobert.

Mehr will ich nicht sagen. Nur dass sie immer geschaut hat, als ob ich was von ihr wolle, aber eigentlich glaube ich, dass sie nur die Tatsache, dass sie mit einem Schlag kurzsichtig war nicht verkraften können, deshalb hat sie die Wand hinter mir fokusiert. Und insgeheim doch nur mich angestarrt, zwar unscharf, aber immerhin.

Der Oktober wird dann wohl bald vorbei sein.
solong,
f