Monday, March 31, 2008
Friday, March 28, 2008
sodding bellyache
One thing which came on his mind these days: two people meet somewhere, mate somehow, get a parallel life somewhere and crash in eternity. Paralized in eternity.
In donkey years he will be an old mindfarmer. Hopefully not looking like the old Robert Redford. The concrete wall of his mindfarming garden will be diaphanous. Someone will be at his side, selling his farmed thoughts. A so called thought trader.
Heaven or hell. In the end its all down to concrete.
Those two parallel lines meet in eternity. Not rational at all, but that´s life, ain´t it? Life lines live life long.
Zweite Kurve, links.
Tuesday, March 25, 2008
Wednesday, March 19, 2008
Banana-Joe
dass das unwort der jahres bananenrepublik werden wird, ist auch denkbar.
mehr und viel mehr gibts dann ein andermal. aber zurzeit bin ich unschreiblich.
aber zumindest gäbe es viel zu berichten.
Monday, March 10, 2008
Neuerscheinung
Hier mein Titelbild zu Alfred Komareks neuem Roman: Doppelblick
http://www.alfred-komarek.at/
Mit besten Empfehlungen.
Wednesday, March 05, 2008
Kurven spüren
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Manchmal verbringt man zu viel Zeit in der zivilisierten Welt. Man wird überschüttet mit Eindrücken. Es ist laut, es ist schnell, man muss laut und schnell sein um etwas darzustellen. Je lauter der eine schreit, desto lauter hat man zu schreien. Etwas darstellen damit man dann diese Leistung auch monetär abgegolten bekommt. Und dann gehts um die Position, Rankings und den vermeintlichen Glanz.
Und dann läuft alles so schnell, dass man meint, man kann gar nie mehr stehen bleiben. Und noch schneller. Bis man irgendwann übersieht, dass man eigentlich gar nicht mehr das tut, was einem einmal ein Anliegen war. Prestige sei das anzustrebende Ziel.
Früher war´s schon noch was anderes- so wie die Welt kennenlernen, Spuren lesen, Spuren legen, Freundschaften mit Zeit bedenken, Lachen. Man habe sich früher mehr gespürt. War´s früher einfach kälter im Winter, war der Himmel wirklich blauer und die Erdbeeren süßer?
Heutzutage muss man eben auf Spürensuche gehen. Wenn man viel geht, ist´s meistens was Besonderes, besonders wenn man die Schönheit des Einfachen so hinnimmt, dann ist es nicht mehr weit.
Früher hat man auf die Frage wie weit es denn noch sei beim Wandern oft die Antwort bekommen, dass es nur mehr eine Kurve ist. Nur mehr eine Kurve und dann ist es nicht mehr weit.
Monday, March 03, 2008
Wind of Change
Montag, März. Von den Iden noch weit entfernt. Warmer Wind ist auch keiner.Und trotzdem liegt etwas besonderes in der Luft.
Piratenzeiten, sozusagen.
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Dort war er wieder, dieser scheue Blick über den Tellerrand. Der Blick aus dem Fenster, der sie immer wieder reizte. Dieser verstohlene Blick in eine Welt, die ihr zwar vertraut war, aber doch nicht die ihrige. Sie war lieber in ihrer geschützen Welt, dort wo sie am Hebel sitzt, dort wo sie sich auskennt. Sie heißt so ähnlich wie der heiße Wind, nur mit ph am Anfang. Und heißer Wind war ihr auch sehr vertraut. Jegliches Abweichen der Norm wurde akribisch protokolliert in ihrem Lebenstagebuch über die alltäglichen Alltäglichkeiten.
Und dann werden diese unzulänglichen Nebensächlichkeiten in heißen Wind übersetzt, weitergegeben an die Freunde des heißen Windes.
Und viel heiße Luft wird produziert, wenn man sich in die Sachen anderer Menschen einmischt, die einen rein gar nichts angehen. Lupht.
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Brutus schleift sein Messer und Caesar weiß noch von rein gar nichts.
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Gossipfreunde vs Furzfetischisten
Monday, February 25, 2008
Extremer Nachtrag
Beiläufig
Ich könnte ein Bild reinstellen? Naja nicht immer wieder Bilder.
Wen interessierts? Ich habe schlecht geschlafen.
Irgendwann bin ich aufgewacht und habe über Beiläufigkeiten nachgedacht. Es gibt ja eine interessante Tendenz- viele wollen sich abheben von der Masse- Individualisten sozusagen. Kann man jemanden individualisieren indem dieser immer extremere Standpunkte bezieht. Sonderstellung aufgrund einzigartiger Leistung? Naja wie schauen diese aus? Wo sind diese zu finden?
Immerhin habe ich heute extrem schlecht geschlafen- so extrem schlecht, dass ich einen Preis dafür verdient hätte- Weltmeister im Schlechtschlafen.
Und Montag ist auch noch.
Monday, February 11, 2008
Winter time
Monday, February 04, 2008
Preisverleihung und Preisselbeeren
Er kannte den Geruch seiner Lieblingsstraße und vor allem des ägyptischen Geschäfts, oder besser den Geruch, den der ägyptische Geschäftsmann, der eigentlich aus dem Libanon stammt, stündlich durch seine Nelkenzigaretten mit leichtem Vanilleodeur pflegt zu verbreiten. Immer um dreizehn vor einer vollen Stunde geht der Geschäftsmann behäbig vor die Tür, stellt sich in Position auf und zündet sich seinen „Klimmstengl“ an, so nennt er ihn immer. Und da er genau vier Minuten und zwanzig Sekunden zum Abfertigen der Zigarette braucht, kann man die Uhr nach ihm oder seinen Rauchzeichen stellen.
Und es war wieder so weit, es musste kurz vor einer vollen Stunde gewesen sein, als ihn eine Windböe ins Gesicht fuhr und ihm mitsamt dem Straßenstaub auch einen Nelkengeschmack in die Nase zauberte. Er musste zwar niesen, aber nicht mehr auf die Uhr schauen, denn er wusste genau wann er war, zwar nicht auf die Stunde, aber es musste so um zehn vor gewesen sein und noch genauer wusste er dass er in seiner Straße war.
An diesem Tag war es dann irgendwie eigentümlich. Er bemerkte, dass alle Menschen um ihn herum unbekannt waren, sonst grüßte die Sakkoverkäuferin aus der Nobelboutique, oder der Wurstwarenverkäufer lächelte freundlich hinter seinem Tresen hervor. Doch nicht heute. Niemand. Und alle auf der Straße schienen getrieben zu sein vom warmen Fallwind, wenn er schneller ging, gingen alle schneller. Also brauchte er nicht einmal daran zu denken, jemanden zu überholen, weil sich niemand überholen hätte lassen, geschweige denn der Wind selbst. Und noch eines war eigenartig, ihm kamen die Menschen nicht nur passiv fremd vor, sondern auch aktiv, sie schienen alle eine fremde für ihn trotz seiner langjährigen Weltenbummlerei unverständliche Sprache zu sprechen, so als ob sie ihre Münder nicht mehr öffnen würden.
Gerade als er ums Eck bog und die Baustelle der riesigsten Glasfassade die sich die Städter nie träumen hätten lassen sich vor ihm aufbaute beschleunigte er auf die vom Wind aufgepresste Glastür seiner vertrauten, gewohnten Bäckerei zu. Diese stand offen und er konnte sich nur mit größter Anstrengung festhalten und mehr oder weniger die Hilfe annehmen. Da er uhrlos war und nur wusste, dass es kurz vor sein musste, stellte er sich an die Theke und versuchte sein Geld zu zählen. Die Bäckereiverkäufer schaute ihn mit großen blauen Augen an und fragte ohne dass er irgendetwas sagen konnte ob er ein süßes Frühstück haben möchte. Ihm fiel dank seiner scharfen Beobachtungsgabe sofort auf, dass es sieben vor Vier am Nachmittag war wie er an der digitalen Ofenanzeige ablesen konnte, aber willigte sofort ein.
Er schaute in den Gastraum der Bäckerei und fand nur einen kleinen Stehtisch direkt in der Auslage, den er dankend annahm und nahm Platz. Durch die Scheibe sah er sie wieder alle, die Unbekannten, die milchgesichtigen gerade noch pubertierenden Heavymetallfans wie sie sich über Kant und Schopenhauer unterhielten, genauso sah er die vom Winde verwehten schlecht geschminkten Bankkauffrauen, die ihren frühen Arbeitsschluss zelebrierten indem sie wiederum ein neues Kostüm ausführten und dann noch kam ihm ein verliebter Radfahrer unter, der sein Fahrrad nicht an den Ständer kettete weil er seine Angebetete schon von weitem erblickte und dadurch zu sehr durch den Wind war. Dies wiederum hatte zur Folge, dass das Fahrrad in einem wilden Windstoß sich zu den anderen schon gefällten Fahrrädern gesellte. Doch irgendwie war er nur froh dass er nun in seiner Bäckerei war.
Was ihm allerdings entgangen ist, dass die vermeintlich gewohnte Bäckerin die ganze Zeit auf den Moment gewartet hat ihr letztes Keksherz anzubringen. Und dann war er dann da, der dem man im Wind helfen kann. Sie legte das letzte Keksherz auf einen Teller und servierte das süße Frühstück in der Hoffnung er würde das Zeichen verstehen.
Im selben Moment meinte er die Abwärme des Ofens zu spüren, aber dass es die Herzensschenkerin war, die knapp hinter ihm stand um zu beobachten, ob er die Geste der Verbundenheit verstehen würde. Er tunkte das Herz in seinen Cappuccino, nahm einen Bissen davon und bemerkte, dass er sonst kein süßes Frühstück nimmt und wenn schon ist kein Herz dabei, zumindest nicht ein Herz das so von Herzen kommt wie dieses.
Sie war froh ihm endlich ihre Zuneigung gezeigt zu haben und dass sie sehen konnte wie er sich freute.
Draußen war nun der Wind weiter aufgefrischt, er trieb Müllsäcke, Perücken, Hüte, Sans und die altbekannten westernerprobten Strauchballen durch die Stadt, sodass der Cowboy der vom letzten Faschingsball übrig war auch nicht mehr wirklich auffiel.
Nur als er aus der Bäckerei trat und einen Mann im Sakko an der Straßenecke Mundharmonika spielen hörte, dachte er kurz daran, dass es schon ein wenig komisch war.
Mann o Meter
Ich hab schon lange nichts mehr gebloggt, was daran liegt, das mir der Druck über den Kopf wächst und die Zeiten sehr turbulent sind und es wichtigeres zu erledigen gibt als zu bloggen.
Hier ein kurzes Update. Eine neue Homepage mit neuen Bildern ist in Vorbereitung, ich weiß ich sag das schon lange, aber nun ist es entgültig so weit.
Was sonst noch- nicht viel.
Kurzum wir sehen uns. Derweilen viel Glück
c.F
Thursday, January 17, 2008
Zu-kunftsmusik
Dann kann man in Ruhe Bier trinken, ohne am nächsten Tag wegen ungesunden Rauches Kopfweh zu haben. Das Kopfweh wird bleiben, weil man ja auch mal einen schlechten Wein erwischen wird. Aber der Gestank wird sich in absehbarer Zeit vertschüssen. Und die Aschenbecherpreise werden im Keller sein- kurzum Angebot und Nachfrage.
,....
Es ist nur zu hoffen, dass sich die Frau Österreicher/der Herr Österreicher nicht allzu sehr ins Hemd machen wird ob der Angst der Gastwirte dass sie keine Gäste mehr haben werden. Dann wird es zum Wirtssterben kommen, oder? Naja, so schlimm wirds nicht werden. Die besagte Wirtshauskultur- Pubculture in neudeutsch- wird sich auch dem Wetter beugen. Climatechange machts möglich, dass Raucher auch im sonst so harten Österreichischen Winter !vor! die Tür gehen und nicht am Nebentisch sich anhauchen- wie bisher mit der Nichturinierzone im Schwimmbecken gehandhabt.
Monday, January 14, 2008
Traumhäuser
Rätselhafteres werde ich später posten.
