Wednesday, December 30, 2009

a

Eigentlich ist´s ja nicht so wild wenn man Meinungen revidiert. In diesem Falle ist´s auch kein wirkliches Revidieren. Es geht um die Qualität von digitalen Bildern. Ich war lange Zeit glühender Anhänger von analoger Fotografie. Warum die Vergangenheitsform- hat sich das verändert? Nun denn- verändert nein nur erweitert. Erweitert in die Richtung dass ich digitale Fotografie zum Großteil als Gebrauchs- und Verbrauchsgegenstand ansehe. Digitale Fotografie hat vielerorts Berechtigung. Bietet Vorteile und auch Nachteile. Und ich verwende auch ein digitale Kamera.

Aber immerhin ist für mich die analoge Fotografie noch viel geradliniger und direkter. Ehrlicher möchte ich nicht sagen. Ob sie nun besser ist, oder mehr retro oder umweltunfreundlicher oder gar out- das soll dahingestellt sein- das darf und muss jeder und jede für sich selbst entscheiden.

Dass die digitale Fotografie sich in die Reihe stellt mit Fastfood, Macworld(benjamin barber 1992), Facebook, gläserer Menschheit, Schönheitschirurgie, Silikon, Idiocracy, Beschleunigung, Austauschbarkeit, nichtiger Nachhaltigkeit(Aldo Leopold 1944) und Massenkonsum- stelle ich hiermit in den Raum. Aufdass die Diskussion eröffnet sein möge.
Um die spärlichen Bilder in diesem Blog von nun an nachvollziehbar zu dokumentieren- stelle ich ein a für analogesBild nachträglich per Scanner digitalisiert oder ein d für digitale Aufnahme mit einer teuflischen Maschine hinter jedes neu veröffentlichtes Bild.
Beste Grüße
C.F

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