Wednesday, April 01, 2009

Auf die Pelle

fertig los.
Na was soll man da sagen: jemanden auf die Pelle rücken. Die Pelle- norddeutsch umgangssprachlich: die Wursthaut. Sofern man jemandem auf die Pelle rückt setzt man voraus, dass der Berückte eine gewisse Ähnlichkeit mit einer Wurst besitzt oder eine Wursthaut sein eigen nennt. Normalen Pellen rückt man mit Gabel und Messer am Teller nahe, oder mit Senfragout und Schwarzbrot am nächtlichen Würstlstand. Sprichwörtlichen Pellen rückt man dann im lokalen Ansinnen näher. Man kann eigene Standpunkte sogar mit anderen überlagern- wo dann eine Wursthautinterferenz entstehen kann. Solche lokalpointilistischen Veränderungen führen zu einer Neuverortung des Selbst. Wobinichwogehichhin- als komprimierte Frage kommt dann als erste Ableitung einer Neuverortung. Wenn man nun weiter differenziert- zweite, dritte,.., xte Ableitung der Pellefunktion- stößt man irgendwann und irgendwie auf die permanent imanente Frage: WasistderSinndesLebens- hier in kondensierter Form, sozusagen als Chromosom der Pellenfunktion. Das kann man dann vom Kern der Funktion im Differenzierungsmikrosop sehen. Gibt es eine Aufgabe, wenn man auf diese Welt geschwämmt wird? Geht es ums Überleben- sprich "Behausung, Essen und Fortpflanzung"- oder war da noch mehr? Kann man so abgehoben sein und seine Bestimmung in der inneren Neugier nach Neuem auf diesem Planeten gegenüber Verwandten rechtfertigen? Ist man mit seiner Wursthaut nur Gast im Garten Gottes oder Reisender in den Weiten des Alls?

Shit pommesfritt- no conclusio these days.
Sofarsogood-
c.f.

No comments: