Saturday, March 11, 2006

öffentlicher verkehr

tja so kanns einem gehen. ich stehe an einer randlichen bushaltestelle in der peripherie im westen der welt-statt gottverlassen und allein und das schon lang. ein bus fährt ein, in die flasche richtung jedenfalls, jemand unerkanntes winkt heraus und verlässt die szene in richtung zentrum. ein weiterer bus fährt ein, einer von sieben in der stunde, also handelt es sich um einen wirklichen verkehrsknotenpunkt, ich besteige diesen und fahre weiter. nach drei stationen steige ich wieder aus und bin woanders. ob ich nun weiter bin frage ich mich, ich bin auf jeden fall dort wo ich sein sollte, weiter oder nur woanders. nach getaner arbeit wieder das ganze retour, ich ende an der vormals besagten bushaltestelle, stehe und warte. ein bus fährt ein, einer den ich nicht brauchen kann, ein mir vertrautes gesicht grinst raus, winkt und fährt weiter. wer auch immer diese winkerin war, sie wird mir wahrscheinlich unbekannt bleiben, hat mir ein lächeln aufs gesicht gezaubert.
aber der albtraum dieser "wunkung" an der bushaltestelle, dass jemand einem winkt und dann dieser nach diesem magischen moment wieder eintaucht in ungewissheit und inkognito bleibt.
dies erscheint mir schlimmer, als einem bekannte gesichter auf irgendwelchen nacktfotoseiten im netz wiederzufinden. dies kann man durch durchwegs ausländische nacktfotoseiten z.B. aus asien umschiffen, oder man besorgt sich analoge seiten im tankstellenshop mit einem gewissen anspruch an professionalität. aber wer will seine jugendliebe aus der nachbarschaft schon im netz und unbekleidet wiederfinden? widerlich? also einer dieser zwei albträume hat sich mit dem heutigen tage bewahrheitet.
ich verbleibe mit einem lachenden und einem winkenden augen, weil was man nicht so alles mit einer augenklappe anstellen kann, so werd ich diese zeichen des frühlings in der nächsten zeit verstreuen. euer capt. floggo
denn wenn die möven an der dachrinne kratzen, die vögel frühling frühling schreien, kanns nicht mehr weit sein. auf jeden fall geht es herwärts.




PS: im outerdistance, also im ausserfern, war es wieder einmal ein hit, eine mords hetz, eine große lacke, eine gute schitour, viel spaß, neue gesichter, neue geschichter und was weißt ich noch. aber immerhin werd ich die ranger-außenstelle im inntal weiter gut betreuen, bis zur nächsten ausrückung von unsere musik-kappelle

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