Monday, March 27, 2006

so ein hundeleben

heute war ein sogenannter hundstag. nein nicht die vom august, die sind ja bekanntlich noch wärmer, aber heute war sicherlich der märzlichste hundstag, sodass jeder und jede sich der sonne und dem sonnen sich erfreuen konnte. so auch die hunderln.
schon seit wochen fällt mir immer wieder eine ältere dame mitsamt ihrem handtaschenhund auf weil sie eigentlich immer vor mir im bus auf meiner fast täglichen busreise nach innsbruck zu sitzen pflegt. ich habe bekanntlich eine gute verbindung zu den vierbeinern, man sagt mir nach dass ich es mit den hunden am besten kann, weniger mit den katzerln und den dazugehörigen haserln, aber das würde nun zuweit führen, dies näher auszuführen. nein wirklich ich hab kein problem mit den hunderln, auch wenn sie noch so klein sind und in einer tasche, oder einem tascherl getragen werden müssen. doch heute war´s dann doch ein wenig eigenartig. ich beschäftigte mich geistig mit dem lebensraum und den lebensbedingungen spätglazialer chironomiden, also nichtbeißenden mücken von denen man etwas über die jeweilige julitemperatur erfahren kann, als mich ein wirklich strenger geruch ergriff. im wahrsten sinne des wortes würgte mich dieser geruch von vorn nieder, also ein sogenannter olfaktorischer frontalangriff. zu allererst versuchte ich meinen sitznachbarn zu belangen, oder die menschen die gerade den kanal auspumpten. doch als ich mich erinnerte wie denn ein kanal zu riechen hat, ja auch solche dinge muss man als pirat kennen, weil wenn mal im untergrund tätig ist es wichtig klärschlammleitungen von fließwasserrohren blind unterscheiden zu können, und beschloss darauf, dass dies nie und nimmer der kanal sein kann. und auch nicht einer meiner hominiden sitznachbarn. und dann kam mir die idee, dass doch auch der hund für diesen bestialischen geruch zuständig sein könnte. und gedacht wars dann auch schon passiert. ich erinnerte mich an die eierlichen präsente die uns seinerzeit sam hinterlassen hat. da konnte man nur von glück reden wenn man bei der eierlegung rückenwind hatte und einem der geruch nur kleinst vernehmbar blieb. ja da war es wieder, dieser alte hundegeruch, nur dass dieser heute von einer handtasche mit darin angeschissenem hunderl kam. der geruch wurde erst weniger, als die dame mitsamt hunderl und tascherl den bus verließ, also rein naturwissenschaftlich betrachtet muss es einer der beiden gewesen sein. und das alles im postbus. ich bin ab heute gegen maulkorbpflicht, aber für einen analstöpsel für handtaschenhunde. so etwas sollte sich eigentlich schon im internet beziehen lassen.

ja so ist das mit den hunderln,
die einen ziehen so fest an der leine, dass das frauerl nicht genau genug hinschauen kann, ob es wirklich ein pirat ist, oder nicht. ich sag nur, ja ich war´s.
ebenso, ein hoch nochmal an sam, der nun schon einige zeit nicht mehr ist. er hat sicher einen mords haufen an stöcken zusammengetragen, liegt unter einem tisch, furzt um kurz nach neun, vergnügt sich mit hundedamen, bellt immer noch nicht, weil bellen was für schwachmaten ist, ...
und eins kann ich mit sicherheit behaupten, sam hätte zwar einen guten furz in einen bus gestellt, aber sicherlich nie innerhalb einer handtasche.
solong, we see us there, or anywhere.
for all english speaking people, the todays story is about farting dogs in carried around in handbags, and how those strong smells could be prevented. i suggest analplugs for handbagdogs.

euer captain floggo

1 comment:

G said...

Floggo, anal plugs and hand bag dogs. Thats going to give me nightmares for weeks!!